#11

RE: Was brauche ich für den erfolgreichen Anfang alles?

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.08.2009 10:18
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Walter,

die von dir angesprochenen Probleme gibt es bei JEDEM Film, auch abhängig vom Entwickler. In Diafine gibt es diese Probleme NICHT. Temperatur egal (20-29°C). Bewegt wird minimal - siehe Waschzettel. Zeit 3-5 Minuten pro Bad - egal! Hab gerade wieder einen Film von der Trockenleine geholt, bei 27 ° entwickelt. So warm ists nun mal in meinem Bad gerade. Der Film ist gut werden und liegt gerade im Scanner.

Und in Rodinal 1+50 nach den Zeiten von Massivedevchart auch völlig unproblematisch bei voller Empfindlichkeit 100 ASA.

LG Reinhold

Hallo Morten nochmals,

wie "versprochen" hat da jeder so seine eigene Meinung und das hängt natürlich von den eigenen Erfahrungen ab. Lass dich davon nicht verwirren. Jede bewährte Standard-Kombi (und andere werden hier nicht empfohlen) bringt ordentliche Resultate.

LG Reinhold


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#12

RE: Was brauche ich für den erfolgreichen Anfang alles?

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.08.2009 10:34
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Hallo Reinhold,

ja, die Probleme gibt es bei jedem Film, aber bei manchen sind sie ausgeprägter und bei anderen schwächer. Ich will jetzt mal recht allgemein bleiben (ohne Bezug auf einen Hersteller): Ein Film mit einer Entwicklungszeit von 12 Minuten ist gegen leichte Zeitüber- oder unterschreitung eben gutmütiger als einer mit nur 6 Minuten. Aber da gibt es auch so Dinge wie Maximalkontrast und Abhängigkeit des Kontrastes von der Entwicklungszeit. So manchen Film treibt man problemlos ´mit etwas Überentwicklung auf knochenhart, während andere da resistenter sind.

Der Tip "Diafine" wäre dann doch schon mal goldwert für den Fragesteller. Ich kenne Diafine bisher nicht aus eigener Erfahrung,kann also nichts dazu sagen. Ich weiß auch nicht ob oder womit man sich diesen Vorteil erkauft (Preis, Körnung, Schärfe, Empfindlichkeitsverlust etc.). Aber wenn es so ist, wie Du es schilderst, wäre der Entwickler für den Fragesteller ideal.


gut Licht
Walter
zuletzt bearbeitet 18.08.2009 10:35 | nach oben springen

#13

RE: Was brauche ich für den erfolgreichen Anfang alles?

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.08.2009 11:38
von Eska Pismus • Mitglied | 262 Beiträge

Puh...soviele Antworten hatte ich gar nicht erwartet

Vielen Dank erstmal!


Also ich seh schon...ich werde mich wohl für eine der hier vorgeschlagenen Kombinationen entscheiden müssen...deshalb würde mich wie Photoamateur geschrieben hat:

In Antwort auf:
Der Tip "Diafine" wäre dann doch schon mal goldwert für den Fragesteller. Ich kenne Diafine bisher nicht aus eigener Erfahrung,kann also nichts dazu sagen. Ich weiß auch nicht ob oder womit man sich diesen Vorteil erkauft (Preis, Körnung, Schärfe, Empfindlichkeitsverlust etc.). Aber wenn es so ist, wie Du es schilderst, wäre der Entwickler für den Fragesteller ideal.


Auch sehr interessieren womit man sich diese gutmütigkeit erkauft?

Aber ich denke das wird am Anfang keine so große Rolle spielen.


Andererseits bringt mich die Aussage:
In Antwort auf:
Wenn ich einen Laborlehrling ausbilden müßte, würde ich ihm Efke-Filme und Barytpapier in die Hand drücken, wenn er damit saubere Ergebnisse zu Wege bringt, kann er es auch mit anderen Materialien.


Etwas zum grübeln...Denn Fotgrafie interessiert mich schon ziemlich lange, und da ich nun endlich dieses Handwerk auch wirklich erlenen möchte, und nicht einfach nur mit der Digicam durch die Gegend rennen und 400 Bilder am Tag machen möchte, sollte ich es mir vielleicht nicht zu leicht machen?
--> Was meint ihr? Ist da was dran?



Und schon ist es passiert, ich habe bei Ebay "by accident" einen Vergrößerer + Zubehör ersteigert:

FOTO--> http://bilderspace.de/bild.php/8668,ebeeeejpg80MFE.jpg <--- FOTO

Durst C 35 Amateurvergrößerer und ganz viel Zubehör (siehe Bild)
z.B. Jobodrum4531 oder Durst TIM 60.
Alles im prima Zustand, z. T. nie benutzt.

bekommen für 36 Euro + Versand

Ich hoffe sehr das ich damit was anfangen kann und das der Preis ok war??


Ist da schon ein Objektiv dabei?
Kann ich an das Gerät die hier erwähnten Filter anbringen?
Welche Filter, und woher?



Nochmal wegen Film/Entwickler:
Ich mag es ganz gerne etwas grobköriger/Altmodischer...also diese glatten weichgelutschten Schwarz/Weiß Bilder die man heute oft sieht sind nicht wirklich mein Fall..nun wollte ich das nur noch kurz erwähnen.
Wie finde ich eigentlich herraus welcher Entwickler und welcher Film was für Eigenschaften hat, was für Kontraste und allgmein was er für einen Charakter hat.
Muss man sich hie komplett auf Erfahrungsbrichte, bzw. ausprobieren verlassen?
Ich könnte mir vorstellen es dauert recht lange bis man seinen "wunsch" film gefunden hat, deswegen habe ich auch gleich nach 3-4 verschiedenen gefragt.
Aber wie ihr gesagt habt, für den Anfang wird das wohl eher unwesentlich sein, und ich sollte mich auf den technischen Vorgang an sich konzentrieren, die feinheiten zu entdecken macht denke ich dann im nachhinen umso mehr spass :-)

Also nochmal vielen dank für die zahlreichen Antworten.

Vielleicht könnt ihr mir noch anhand der Dinge die ich jetzt ersteigert habe (Bil) sagen was ich mir evtl. noch zulegen muss.
--> Kann ich mit der Jobodrum 4531 Kleinbildformate manuell entwicken? Ich glaube irgendwo gelesen zu haben das der Tank für maschinelle entwicklung gedacht ist?

viele grüße, Morten

Angefügte Bilder:
ebeeee.JPG


zuletzt bearbeitet 18.08.2009 11:40 | nach oben springen

#14

RE: Was brauche ich für den erfolgreichen Anfang alles?

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.08.2009 12:01
von Eska Pismus • Mitglied | 262 Beiträge

Wie ich gerade hier im Forum gelesen abe ist der Vergrößerer Schrott

Na super...Kann ich wenigstens die Entwicklungsdose gebrauchen?



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#15

RE: Was brauche ich für den erfolgreichen Anfang alles?

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.08.2009 12:39
von kugelfisch • Mitglied | 2.759 Beiträge

Der Vergrößerer ist sicher kein Schrott. Das Problem ist halt nur, daß er nur Kleinbild kann, und die Erfahrung sagt, daß fast jeder, früher oder später auch mal Mittelformat ausprobieren möchte

Die Drum kann man auch manuell rollen. Das hab ich mit der Papierentwicklung eine Zeit gemacht. Das hat den Vorteil, daß man den Naß-Teil der Entwicklung auch ins helle verlegen kann und nicht soviel Platz für große Schalen benötigt. Inwiefern das zur Filmentwicklung taugt, kann ich nicht sagen.

DIe Aussage mit dem Laborlehrling würde ich nur berücksichtigen, wenn du auch einen Lehrer hast, der dir das richtig beibringt. Sonst kommt du vermutlich mit einfacherem Material am Anfang besser zurecht. Aber an der Aussage ist schon was dran: wenn du es mit dem Material schaffst, schaffst du es mit jedem Material.

Gruß
Alex



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#16

RE: Was brauche ich für den erfolgreichen Anfang alles?

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.08.2009 12:52
von Gelöschtes Mitglied
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Hier noch aktuelle Bilder vom Foma 100 in Diafine: http://www.hobbyphoto-forum.de/t6138f65-Stein-und-Farn.html


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#17

RE: Was brauche ich für den erfolgreichen Anfang alles?

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.08.2009 13:12
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Zitat von Eska Pismus
Wie ich gerade hier im Forum gelesen abe ist der Vergrößerer Schrott

Na super...Kann ich wenigstens die Entwicklungsdose gebrauchen?



Das wirkliche Problem ist, daß die dafür benötigten Opallampen (oder ist der gar nicht für Opallampen?) zu 75 Watt defakto in der Produktion eingestellt wurden und 150er darf man nicht hineintun. Du könntest Dich allerdings noch schnell mit den sogenannten Krypton-Pilzen von Phillips zu 60 Watt bevorraten, die sind eigentlich für den Haushaltsgebrauch vorgesehen, gehen aber auch mit Vergrößerern (zumindest so lange Festgradation verwendet wird).


gut Licht
Walter
zuletzt bearbeitet 18.08.2009 13:12 | nach oben springen

#18

RE: Was brauche ich für den erfolgreichen Anfang alles?

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.08.2009 23:28
von Eska Pismus • Mitglied | 262 Beiträge

Also Mittelformat scheidet bei mir sowieso aus kostengründen die nächsten Jahr aus.

Wie schaut es denn bei der Bildqualität des Durst aus?
Welche Fotopapiergröße kann ich damit max belichten?

@Photoamatuer: Die Gradiation wollte ich eigentlich früher oder später schon verändern können.../-:

Welchen Vergrößerer kann ich denn guten Gewissens kaufen?

-Kaiser Multigrade VP7000

-Krokus 35 SL - VARIMEX

-Opemus 6

Wäre davon evtl. einer besser geeignet? Auch was Erstzteile wie die Lampe und Filter angeht.



mfg



zuletzt bearbeitet 18.08.2009 23:37 | nach oben springen

#19

RE: Was brauche ich für den erfolgreichen Anfang alles?

in Dunkelkammer & Entwicklung 19.08.2009 00:16
von Gelöschtes Mitglied
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Kaiser mit Farbkopf, auch für SW sinnvoll. Alle Ersatzteile problemlos zu bekommen (aber teuer, wie immer), super Support der nach wie vor existierenden Firma. Schicken ein Ersatzteil auch schon mal für umme. Ein VCP 35 oder so ist günstig zu bekommen. Evt. noch ca. 30 Euro für ein gebrauchtes Rodagon-Objektiv einkalkulieren.


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#20

RE: Was brauche ich für den erfolgreichen Anfang alles?

in Dunkelkammer & Entwicklung 19.08.2009 06:21
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge


In Antwort auf:
Auch sehr interessieren womit man sich diese gutmütigkeit erkauft?

Aber ich denke das wird am Anfang keine so große Rolle spielen.


Offensichtlich über den Preis, beim Riegler in Österreich kostet ein Entwicklersatz knapp 20 Euro. Wo gibt es den eigentlich in Deutschland? Monochrom?


In Antwort auf:
Andererseits bringt mich die Aussage:

In Antwort auf:
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Wenn ich einen Laborlehrling ausbilden müßte, würde ich ihm Efke-Filme und Barytpapier in die Hand drücken, wenn er damit saubere Ergebnisse zu Wege bringt, kann er es auch mit anderen Materialien.
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Etwas zum grübeln...Denn Fotgrafie interessiert mich schon ziemlich lange, und da ich nun endlich dieses Handwerk auch wirklich erlenen möchte, und nicht einfach nur mit der Digicam durch die Gegend rennen und 400 Bilder am Tag machen möchte, sollte ich es mir vielleicht nicht zu leicht machen?
--> Was meint ihr? Ist da was dran?


Ja was soll man da sagen, ich habe mit solchen Materialien angefangen, weil es damals einfach keine anderen gab, mein Vater entwickelte allerdings auch und der hatte es sich noch vor dem zweiten Weltkrieg selbst beigebracht. Müßte also zu schaffen sein. Eigentlich ist es doch logisch, je schlechter bzw. komplizierter die verwendeten Gerätschaften und Materialien sind, desto sicherer lernt man die Prozesse zu beherrschen.



In Antwort auf:
Nochmal wegen Film/Entwickler:
Ich mag es ganz gerne etwas grobköriger/Altmodischer...also diese glatten weichgelutschten Schwarz/Weiß Bilder die man heute oft sieht sind nicht wirklich mein Fall..nun wollte ich das nur noch kurz erwähnen.
Wie finde ich eigentlich herraus welcher Entwickler und welcher Film was für Eigenschaften hat, was für Kontraste und allgmein was er für einen Charakter hat.
Muss man sich hie komplett auf Erfahrungsbrichte, bzw. ausprobieren verlassen?
Ich könnte mir vorstellen es dauert recht lange bis man seinen "wunsch" film gefunden hat, deswegen habe ich auch gleich nach 3-4 verschiedenen gefragt.
Aber wie ihr gesagt habt, für den Anfang wird das wohl eher unwesentlich sein, und ich sollte mich auf den technischen Vorgang an sich konzentrieren, die feinheiten zu entdecken macht denke ich dann im nachhinen umso mehr spass :-)


Mir ist jetzt ehrlich gesagt nicht so ganz klar was Du meinst. Sicher die konvertierten Digitalbilder sehen nicht aus wie "richtige" Schwarzweißphotos, ebensowenig die vom C-41-Farbprozeß-Schwarzweißfilm, aber früher legte es in der Regel auch kaum jemand auf grobkörnige Bilder an. Die Filme waren eben nicht so feinkörnig wie heute, aber auf so einen Perutz Pergrano Feinstkornfilm aus den 50ern würde das Wort "weichgespült" durchaus auch zutreffen. Aber wirklich grobkörnige Filme (gemessen an der Empfindlichkeit) sind inzwischen schwer zu bekommen, der bevorzugte Lieferant dafür wäre Forte gewesen oder die Materialien aus der ehemaligen UdSSR. Ersterer ist pleite, Restposten sind noch zu haben, letztere bekommt man in Deutschland einfach nicht.

In Antwort auf:
@Photoamatuer: Die Gradiation wollte ich eigentlich früher oder später schon verändern können.../-:


Das kann man auch, indem man einfach verschiedene Gradationen kauft. In der Regel gibt es zwar nur noch Weich, Normal und Spezial aber den Rest braucht man im Normalfall nicht. Festgradation ist eine Idee besser in Lichter und Schattenkontrast und -zeichnung, außerdem halten Festgradationspapiere länger und es läßt sich unter dem angenehmen gelbgrünen Licht verarbeiten. Multigrade erspart einem natürlich von jeder Größe sich mehrere Gradationen auf Lager zu legen, so daß man nur mit einer Schachtel auskommt.


gut Licht
Walter
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