#1

Was brauche ich für den erfolgreichen Anfang alles?

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.08.2009 08:50
von Eska Pismus • Mitglied | 262 Beiträge

Hallo,

ich würde gerne meine S/W Fotos selbst entwickeln...habe schon aus diversen Anleitungen viel darüber erfahren, doch ist das ganze schon sehr sehr individuell, also es gibt anscheinend zig verschiedene Möglichkeiten die zum gleichen Ergebnis führen.

Alleine die Unmenge an Chemie schreckt mich als Anfänger ziemlich ab.

Nun wollte ich fragen ob ihr mir als Neuling den Einstieg etwas erleichtern könnt, und mir eine Basis Ausrüstung vorschlagen würdet?

Angefangen beim S/W Film den ich verwenden kann..klar, das hängt immer ganz von dem ab was ich vorhabe, aber vielleicht gibt es die Möglichkeit mir 3-4 unterschiedliche Filme zu empfehlen, mit denen ich die meisten Fotos machen könnte, und im Alltag gut zurecht komme?

Wichtig wäre natürlich das ich diese Filme dann später auch als Anfänger entwickeln kann, also das sie etwas tolleranter sind was kleine Anwendungsfehler angeht. Allerdings sollte das Ergebnis trotzdem hochwertig sein (-;
Auch habe ich gelesen das es bei vielen Filmen zweifelhafte Angaben über Entwicklungszeit etc. gibt...das wäre mir als Anfänger aber eben extrem wichtig...das ich klare Aussagen habe, die mir vertrauen in die Sache geben.
Vielleicht alles von einer Firma? Filme und Chemie...so das die Tabellen einfach zu lesen sind?

--> Gibt es solche Filme überhaupt? Ich weiß, ziemlich viele Anforderungen die ich da stelle.



Ich wollte mir bei Ebay ein gebrauchtes Fotolaor ersteigern...dort ist meistens en Vergrößerer mit dabei, doch habe ich gelesen das man nicht einfach irgendeinen kaufen sollte, auch was Ersatzteile etc. anbelangt.

--> Welcher Vegrößerer wäre für mich als Anfänger der richtige? Evtl. einer den man später wenn di Ansprüche steigen auch aufrüsten kann?

Und dann kommt das riesen Problem mit der Chemie ins Spiel, wobei ich völlig überfordert bin was die Auswahl angeht.
--> Gibt es eine solide Grundausstattung an Chemie, die als Anfänger leicht zu handhaben ist?
Und ich trotzdem alles hin bekomme?


Vielleicht habt ihr ja ein paar hilfreiche Tipps, und könnt etwas Ordnung in dieses Wirr Warr von halbwissen bringen (-:

Viele Grüße, Morten




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#2

RE: Was brauche ich für den erfolgreichen Anfang alles?

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.08.2009 09:18
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Morten,

herzlich willkommen und wunderbar, dass wieder jemand neu in die Selbstverarbeitung einsteigen möchte. Für einen absoluten Neuling erst mal ein unüberschaubares Durcheinander. Jeder wird dir hier wahrscheinlich eine andere Empfehlung geben.

1. Mein wichtigster Rat für den Anfang: nicht mit mehreren Filmen/Entwicklern gleichzeitig anfangen. 1 Film, 1 Entwickler, alles andere ist grober Unfug.

2. Besorge dir gute Literatur z.B. aus deiner Stadtbücherei. Mein Ratgeber vor vielen Jahren war Günter Spitzing, seine Bücher sind auch heute noch in vielen Stabüs zu finden.

3. Eine ziemlich narrensichere und auf Dauer auch preiswerte Kombination ist der Film Fomapan 100, belichtet wie 200 ASA und entwickelt in Diafine. Das ist ein 2-Bad-Entwickler, aber wenn du dich an den Waschzettel hälst narrensicher. Dies ist meine Standard-Kombi. Es gibt schärfere, feinkörnigere oder was weiß ich Kombinationen, aber das ist für mich eine sehr, sehr bewährte Kombination.

4. Nach dem Entwickeln nehme ich kein Stoppbad, sondern wässere 1x zwischen mit Leitungswasser, ca 30 sek.

5. Zum Fixieren tut es jeder handelsübliche Fixierer. Auch die Flüssigkonzentrate halten nahezu ewig. Anwendung nach Vorschrift, passt.

6. ein Netzmittel zur Schlusswässerung verwende ich nicht. Statt dessen lasse ich den Film zun Schluss für 10 min in destilliertem Wasser stehen und habe keine Probleme mit Kalk oder sonstigen Flecken. Die Spirale mit dem Film gründlich ausschütteln und (natürlich ohne Spirale) zum trocknen aufhängen.

Also zum Filmentwickeln brauchst du erst mal nicht viel. 1 Film, 1 Entwickler, Fixierer, Aqua dest., das wars.

LG Reinhold

5. Ich


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#3

RE: Was brauche ich für den erfolgreichen Anfang alles?

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.08.2009 09:18
von kugelfisch • Mitglied | 2.759 Beiträge

Hi Morten,

klasse du anfangen möchtest selbst zu entwickeln

Unmengen von Chemie benötigst du eigentlicht nicht.

Du brauchst einen Entwickler für die Filme, einen Entwickler fürs Papier und einen Fixierer (ist für Film und Papier der gleiche).

Am einfachsten ist der Tipp für den Fixierer: nimm für den Anfang irgendeinen den du bekommen kannst und der nicht zu teuer ist. Ich bestell eigentlich immer die Hausmarke von dem Shop bei dem ich gerade eh einkaufe (Adox, Amaloco, Rollei ....)

Mit Entwicklern und Filmen wirds da schon komplizierter. Da hat jeder so seine eigenen Vorlieben. Ich würde mal am Anfang einen Standard-Entwickler nehmen, z.B. Rodinal und irgendeinen Film z.B. Ildord FP+ oder wenn nicht so teuer sein soll eine Fomapan 100.

An Gerätschaften reicht eine Entwicklerdose, ein paar Messbecher und Mensuren.

Eine schöne Anleitung gibt hier ===> http://www.stefanheymann.de/foto/swnegativentwicklung.htm

Wenn der erste Film dann entwicklet ist, gehts mit den Prints weiter


Gruß
Alex





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#4

RE: Was brauche ich für den erfolgreichen Anfang alles?

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.08.2009 09:22
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Eska Pismus
Wichtig wäre natürlich das ich diese Filme dann später auch als Anfänger entwickeln kann, also das sie etwas tolleranter sind was kleine Anwendungsfehler angeht. Allerdings sollte das Ergebnis trotzdem hochwertig sein (-;


Ach ja, das selber Enwickeln von SW-Filmen ist nahezu immer qulitativ deutlich besser als jedes "Fachlabor"


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#5

RE: Was brauche ich für den erfolgreichen Anfang alles?

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.08.2009 09:34
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Die Firma, die bei Filmen, Chemikalien und Papier so ziemlich alles in fast "idiotensicherer" Qualität und Ausführung liefert, was das Amateurherz begehrt, heißt Ilford. Ähnlich robust sind die Materialien von Kodak, allerdings gibt es keine schwarzweißen Photopapiere mehr von Kodak. Fuji lasse ich mal außen vor, da gibt es in Deutschland im allgemeinen nur die Filme. Diese Marken haben aber auch ihren Preis, um es mal klar und deutlich zu sagen. Wenn es preiswert sein muß, dann kommt Foma mit einem auch recht großen Sortiment in Frage, allerdings sind die Chemikalien in Deutschland in der Regel nicht so leicht zu haben und Du mußt schon einige Abstriche bei der "Idiotensicherheit" machen, die Emulsion der Filme zerkratzt leichter, das Korn ist gröber und wenn man mal bei der Belichtung oder Entwicklung danebenpatzt, dann sind die Negative doch eher mal hinüber, Fertigungskonstanz und Qualitätsmange treten hin und wieder mal auf (ich weiß, hier gibt es Foma-Fans, aber trotzdem will ich das mal ganz klar sagen). Leider trifft das mit leichten Qualitätsmängeln bei den Filmen hin und wieder inzwischen auch auf Ilford zu, ich würde wenn Du da allerhöchste Ansprüche stellst eindeutig zu Kodak-Filmen raten. Am Besten für den Anfang, den Plus-X, mittlere Empfindlichkeit von 22 DIN, belichtungs- und entwicklungsfehlertolerante Emulsion, auch bei der Verarbeitung kann der Film was ab und die Emulsion zerkratzt nicht gleich bei jeder Berührung oder bekommt Runzelkorn bei Temperaturschwankungen in den Bädern, der Film trocknet gut und hat eine ausgezeichnete Planlage.

Wenn Du aber wirklich belichten und Entwickeln lernen willst und zu einem im Prinzip zwar ganz guten, aber doch sich manchmal mimosenhaft verhaltenden Film probieren willst, dann greif zum Efke KB 50. Dann lernst Du es von der Pike auf auf dem Technologiestand von etwa 1960. Und wenn Du "kreativ überstrahlte" Bilder willst, dann nimm den chinesischen Lucky Pan. Technisch korrekte Aufnahmen sind wohl nur von Könnern unter Ausnutzung aller Kniffe bei Belichtung, Einsatz von Polarisationsfiltern, Entwicklung und Vergrößerung zu erhalten und auch dann nicht in allen Fällen.

Also Basis Film: Meine Empfehlung:

Film: Kodak Plus-X Pan
Entwickler: Kodak D76 Entwickler
Stopbad: eine Flasche Essigsäure (kann auch Essigessenz aus Mutters Regal sein), die auf eine 2%ige Verdünnung gebracht wird, ein Teelöffel Zitronensäure auf den Liter Wasser geht auch. Es gibt auch Stoppbäder fertig zu kaufen, scheint mir aber Geldverschwendung.
Fixierer: irgendeinen, nur möglichst keinen als umweltfreundlich angepriesenen, die sind unberechenbar in ihrer Haltbarkeit. (Wenn es unbedingt einer von Kodak sein soll, müßte ich selbst nachsehen, wie er heißt.)
Netzmittelbad: Irgendeines, sind alle vergleichbar manche Sparfüxe nehmen auch Seife oder neutrales Spülmittel, aber da wäre ich vorsichtig, es geht schließlich um unwiederbringbare Negative.

Bei den Papieren ist es ein ähnliches Bild, die Markenfabrikate (im wesentlichen nur noch Ilford) trocknen besser und planer, wirken auch etwas schärfer und sind oft im Belichtungsspielraum etwas größer. Generell wirst Du wohl mit kunststoffversiegeltem PE-Papier für den Anfang am besten bedient sein, das ist weniger trocknungsaufwendig als Barytmaterial und zumindest als Markenfabrikat wesentlich preiswerter als Barytpapier, bei den kleineren Herstellern ist Barytmaterial nicht so viel teurer als PE. Als Entwickler kommt Eukobrom (flüssig) in Betracht, ebenso Calbe N 113(Pulver), die sind gutmütig, noch recht preiswert im Vergleich zu Modeentwicklern und Spezialitäten und halten relativ lange. N113 ist neutral-warmschwarz, Eukobrom leicht kühl. Das andere kannst Du wie oben gesagt nehmen.

Zu den Vergrößerern sage ich erst mal nichts, da habe ich keinen Überblick über Markt und Preise. Heutzutage bekommt man viele gute Geräte schon sehr preiswert, Du solltest Dir vor allem darüber klar werden, wieviel Platz das Gerät wegnehmen darf. Ich habe seit Jahren ein Agfa-Varioscop 60, das ist ein eigentlich recht gutes Gerät, aber unterm Bett verstauen läßt es sich eher nicht.



gut Licht
Walter
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#6

RE: Was brauche ich für den erfolgreichen Anfang alles?

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.08.2009 09:41
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Ich habe die vorherigen Beiträge nicht gelesen, weil ich als ich meinen Beitrag begonnen habe zwischendurch nicht am PC war. Nichts gegen Foma, die bieten ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis mit ihren Filmen, aber mal ganz ehrlich: Gegen einen vorzüglich durchgehärteten Plus-X auf Estar-Unterlage und seiner Toleranz gegen Fehlbelichtung und Entwcklung, seiner echten angegebenen Empfindlichkeit, ist der Fomapan doch schon ein bißchen mimosenhaft.


gut Licht
Walter
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#7

RE: Was brauche ich für den erfolgreichen Anfang alles?

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.08.2009 09:41
von Grueni76 • Mitglied | 1.104 Beiträge

Hi!
Das ist alles nicht so schwer und so viel. Ich gehe mal davon aus, daß Du mit Kleinbild anfangen möchtest, daher gelten alle Empfehlungen erst mal für KB.

Negativ-Prozess
Filme:
Ilford HP5+ als 400ASA-Film und wenns etwas feinkörniger sein soll ILFORD FP4+ als 100 ASA-Film. Den HP5+ kannst Du wunderbar auf 800ASA oder auch 1600ASA pushen, natürlich dann mit gröberem Korn. Die Filme sind Universalfilme, keine Spezialisten. Aber die Filme sind gutmütig und verzeihen auch mal eine Blende drüber oder drunter bei der Belichtung oder eine etwas zu kurze oder zu lange Entwicklungszeit.
Hardware für Filmentwicklung:
* ein Thermometer zur Messung der Temperatur der Ansätze
* Eine Entwicklungsdose (ob JOBO oder irgendeine andere firma ist egal, funktionieren tun die alle. Jobo ist am bekanntesten
* Wäscheklammern zum Filmaufhängen (klar gibt es auch spezielle Filmklammern, aber für den Anfang tun es normale Wäschklammern)
* Entweder einen komplett dunkeln Raum der einen Dunkelsack/Wechselsack (den dunklen Raum brauchst Du später eh noch für's Vergrößern)
Chemie für Filmentwicklung:
* Entwickler: Rodinal! Funktioniert seit gut 100 Jahren, ist billig und funktioniert mit fast allen Filmen und hat mir bislang immer vernünftige Negative gebracht. Inzwischen gibt es natürlich bessere/speziellere Entwickler und bestimmte Entwickler/Film-Kombinationen, aber das ist ein riesiges Feld, für den Anfänger eh nicht durchschaubar, und hängt viel von persönlichen Vorlieben und Erfahrungen ab.
* Fixierer: Nimm irgendeinen (den billigsten) Fixierer, der für Film und Papier geeignet ist, und verwende die aufgedruckten Verdünnungen und Zeiten.
Stopp-Bad braucht kann nicht schaden, braucht man aber auch nicht unbedingt. Wenn Du das Handling mit der Entwicklungsdose irgendwann gut beherrscht dann sind die Zeiten zwischen Entwickler auskippen und Wasser zur Zwischenwässerung einfüllen recht gleich, sodaß man eigentlich keinen definierten Entwicklungsstoppzeitpunkt braucht. Ein paar Sekunden kürzer oder länger entwickeln kann bei schnellen Entwicklern zwar schon deutlich wass ausmachen, aber Rodinal ist ein langsamer (zwischen 7 und 13 Minuten) Entwickler, da muss man sich nicht so sklavisch an die Sekunden halten. Reproduzierbarkeit kommt eh erst mit der Übung, da sehr viele Faktoren die Entwicklungzeiten beeinflussen (Temperatur, Film, Entwickler, Verdünnung, Kipprhytmus oder drehen, Wasserhärte)
Mach Dir erst mal keinen Kopf über die Feinheiten.

Positiv-Prozess
Papier
PE-Papier. Das ist Photopapier auf einem Kunststoffträger (so was wie die Farbphotos aus dem Labor) Ich bin mit dem Foma Variospeed sehr zufrieden, ist nebenbei eins der günstigsten auf dem Markt. Bei SW bestimmst Du den Kontrast über die sog. Gradation. Entweder du hast Papier mit einer bestimmten, ab Werk festgelegten Gradation oder du nimmst Papier, mit dem Du mittels Farbfilter die Gradation bestimmen kannst. Inzwischen ist Gradationsvariables Papier der Standard und auch das sinnvollste, was man idR machen kann. Als Papiergröße kann ich 18x24 empfehlen; das reicht mit etwas Geschick für Kontaktprints und wenn Du mal ein Bild etwas größer haben willst, dann hast Du dafür direkt das richtige Papier.
Hardware für Positiv-Prozess
* Vergrößerer. Es gibt eigentlich keine schlechten Vergrößerer. Ich würde mir lieber erst mal einen sehr günstigen kaufen, der vielleicht nicht ganz so viel kann, aber dadurch verwirren Dich auch nicht so viele Einstellmöglichkeiten. Bis 18x24 gehen die eigentlich alle
* Gradationsfolien. Wenn Du einen reinrassigen SW-Vergrößerer (ohne Farbkopf) kaufst, dann brauchst Du noch die besagten Folien, die in die Filterschublade des Vergrößerers kommen. Bei Vergrößerern mit Farbkopf wir die Gradation direkt am Vergrößerer eingestellt.
* Schalen. Entweder 3 + Waschbecken in der Duka oder 4 wenn Du in der Duka keinen Wasseranschluss hast. Größe muss natürlich für das von Dir verwendete Papier passen.
* Zangen. 3 Zangen sollten es schon sein, schließlich ist die Chemie nicht ungiftig
* Maskenrahmen. Damit sorgst Du für Planlage des Papiers und kannst die Vergrößerung sauber zuschneiden.
* Dunkelkammerlampe. Es gitb viele verschiedene Farben und Ausführungen. Bis auf ein paar Ausnahmen kommen alle Papiere mit Orangen oder spziellem Multigrade-Licht zurecht. Wenn Du allerdings bei eBay altes Papier kaufen willst, und wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, dann nimm rote Duka-Beleuchtung, damit kommen alle Papiere zurecht.
Chemie für Positiv-Prozess
* Papierentwickler. Nimm den günstigsten, den Du bekommen kannst. PE-Papier können die alle. Ansonsten ist es wie bei der Negativ-Entwicklung: Try And Error viel Übung und Erfahrung lassen Dich automatisch die für dich richtige Ppaier/Entwickler-Konfiguration herausfinden.
* Stopp-Bad. Kauf einfachen Essig-Essenz bei Aldi. Ist spottbillig, stinkt wie Teufel und reicht vollkommen aus. Alternativ spezielles Stopp-Bad, wenns nicht stinken soll.
* Fixierer. Das gleiche Zeig wie für den Film, nur beide Arbeitslösungen getrennt ansetzen, da verschiedene Verdünnungen gebraucht werden.
* Wäscheklammern und eine Leine. Naja, zum Trocknen halt.

Das wars eigentlich. Zeiten und Verdünnungen stehen entweder auf den Verpackungen der jeweiligen Teile drauf, oder hier nochmal nachfragen. Tips zur Reihenfolge der Arbeitsschritte und Handhabung der einzelnen Komponenten bekommst Du natürlich hier.


viele Grüße aus Düsseldorf,
Andreas

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www.angr-online.de - meine kleine Seite im Netz


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#8

RE: Was brauche ich für den erfolgreichen Anfang alles?

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.08.2009 09:48
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Photoamateur
Ich habe die vorherigen Beiträge nicht gelesen, weil ich als ich meinen Beitrag begonnen habe zwischendurch nicht am PC war. Nichts gegen Foma, die bieten ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis mit ihren Filmen, aber mal ganz ehrlich: Gegen einen vorzüglich durchgehärteten Plus-X auf Estar-Unterlage und seiner Toleranz gegen Fehlbelichtung und Entwcklung, seiner echten angegebenen Empfindlichkeit, ist der Fomapan doch schon ein bißchen mimosenhaft.


Entschuldige Walter, wenn ich da hartnäckig widerspreche. Ich habe in den 3 Monaten ca. 15 Foma 100 @ 200 in Diafine verarbeitet, da ist absolut nichts mimosenhaftes. Das ist die unkomplizierteste Kombi die ich kenne. Aber das gilt selbstverständlich für die meisten in Diafine gebadeten Filme mit wenigen Ausnahmen.

LG Reinhold


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#9

RE: Was brauche ich für den erfolgreichen Anfang alles?

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.08.2009 09:49
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

In Antwort auf:
2. Besorge dir gute Literatur z.B. aus deiner Stadtbücherei. Mein Ratgeber vor vielen Jahren war Günter Spitzing, seine Bücher sind auch heute noch in vielen Stabüs zu finden.


Sicher noch einer der besten Ratschläge der hier gegeben wurde. Allerdings könnte es sein, daß da bloß Bücher aus Zeiten liegen, in denen Filme noch Agfa Isopan F, Perutz Peromnia oder Adox KB17 hießen und die Photopapiere Leigrano, Bromosa und Lupex hießen. Damit kommt man zwar in weiten Teilen noch zu Recht, aber die Empfehlungen zur Papierverarbeitung sind stark veraltet.


gut Licht
Walter
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#10

RE: Was brauche ich für den erfolgreichen Anfang alles?

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.08.2009 10:00
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

In Antwort auf:
Entschuldige Walter, wenn ich da hartnäckig widerspreche. Ich habe in den 3 Monaten ca. 15 Foma 100 @ 200 in Diafine verarbeitet, da ist absolut nichts mimosenhaftes. Das ist die unkomplizierteste Kombi die ich kenne. Aber das gilt selbstverständlich für die meisten in Diafine gebadeten Filme mit wenigen Ausnahmen.


Du kannst ja auch entwickeln, belichten und vergrößern. Bei mir macht auch ein Efke KB/R 50 keine Probleme. Aber wie oft ließt man von Problemen beim Foma mit Gradation und Schattenzeichnung bei den verwendeten Werksangaben für die Entwicklung und was ist, wenn du mal eine Minute zu kurz oder zu lange entwickelst, die Temperatur nicht einhältst oder im falschen Rhytmus kippst? Das sind alles Dinge, die Anfänger gerne falsch machen. Die Emulsion ist naß auch ziemlich weich (meine Erfahrungen liegen allerdings etwas zurück). Aber andererseits hilft das natürlich beim Lernen, nur wollte der Fragesteller allerdings quasi deppensicheres Material und da rate ich eben doch zu Ilford oder Kodak - mit deutlicher Tendenz fast noch zum letzten, was die Robustheit anbelangt.

Wenn ich einen Laborlehrling ausbilden müßte, würde ich ihm Efke-Filme und Barytpapier in die Hand drücken, wenn er damit saubere Ergebnisse zu Wege bringt, kann er es auch mit anderen Materialien.


gut Licht
Walter
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