#11

RE: Also langsam wird's mir aber zu bunt!!!

in analoges Fotozubehör 23.12.2011 09:45
von Daniel • Mitglied | 2.258 Beiträge

Nils, davon bin ich sogar überzeugt. Aber Du weißt ja: Was der Bauer (noch) nicht kennt...
Auf jeden Fall spukt der Dukagedanke schon seit vielen Monaten in meinem Kopf herum; neu ist der keineswegs.

Daniel


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#12

RE: Also langsam wird's mir aber zu bunt!!!

in analoges Fotozubehör 23.12.2011 10:27
von Gelöschtes Mitglied
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Wenn bei meiner Arbeitsweise (von der Belichtung bis hin zur Entwicklung) Bilder rauskommen, können sie bei Dir eigentlich nur noch besser werden. Ernsthaft, ich bin da zuweilen ein übler Chaot.

Versuch das einmal, Du wirst Dich wundern, wie leicht das geht und dann richtig Bock auf SW kriegen.

Viele Grüße
Nils


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#13

RE: Also langsam wird's mir aber zu bunt!!!

in analoges Fotozubehör 23.12.2011 20:22
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Benno Wundshammer hat sich in Knauers Neuem Fotobuch damit gebrüstet, daß er kurz nach dem Krieg in einem Berggasthof einen Film (überlagert aus der Vorkriegszeit) im Nachttopf entwickelt hat, ohne Termometer und mittels Zuruf der Entwicklungszeit durch den Gastwirt durch die Türe. Soll was geworden sein. Du wirst es auch schaffen.


gut Licht
Walter
zuletzt bearbeitet 23.12.2011 20:25 | nach oben springen

#14

RE: Also langsam wird's mir aber zu bunt!!!

in analoges Fotozubehör 23.12.2011 21:47
von Gelöschtes Mitglied
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Verdammt, in Benno Wundshammer habe ich somit meinen Meister gefunden!

Viele Grüße
Nils


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#15

RE: Also langsam wird's mir aber zu bunt!!!

in analoges Fotozubehör 23.12.2011 22:25
von Hans Wöhl • Mitglied | 1.172 Beiträge

Zitat von Photoamateur
Benno Wundshammer hat sich in Knauers Neuem Fotobuch damit gebrüstet, daß er kurz nach dem Krieg in einem Berggasthof einen Film (überlagert aus der Vorkriegszeit) im Nachttopf entwickelt hat, ohne Termometer und mittels Zuruf der Entwicklungszeit durch den Gastwirt durch die Türe. Soll was geworden sein. Du wirst es auch schaffen.



Fehlt eigentlich nur, dass er die Kaffeereste des Tages gesammelt hat um damit Cafenol anzurühren.

Für mich zieht die analoge gegenüber der digitalen Fotografie ihre Berechtigung aus der Selbstverarbeitung in den qualitätsentscheidenden Schritten. Meine Erfahrungen mit den Großlabors war so, dass die sich echt Mühe geben, durch die ernüchternden Ergebnisse einen zum Umstieg auf Digital zu bewegen. Bei SW sind qualitätsentscheidend Entwicklung, Scann bzw. Vergrößerung im Labor und damit praktisch alles.


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#16

RE: Also langsam wird's mir aber zu bunt!!!

in analoges Fotozubehör 23.12.2011 22:48
von Gelöschtes Mitglied
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Die Aussagen von einigen Fotofachgeschäften waren:

1. Das selbstentwickeln zahlt sich nicht aus.
2. Die Farbentwicklung ist sehr kompliziert und da hier die Temparatur GENAU einzuhalten ist, kann das
nur das Fachlabor.

Alles Paperlapapp!!

Die einzigen drei Probleme die ich hatte bzw. habe sind STAUB, KALKFLECKEN und BEWEGUNG

Die Kalkflecken habe ich durch beigabe von Geschirrspühlmittel im Abschlußbad wegbekommen (Der Tip dazu kam hier vom Forum (glaube ich) und beim Staub bin ich soweit das ich nur ganz wenig Retuschieren muss und bei der Farbentwicklung lasse ich die Dose nie ohne Bewegung (rotieren)(auch ein Tip aus diesem Forum).

Da ich mich selbst als Panscher sehe finde ich meine Resultate doch sehr zufriedenstellend.
zu sehen auf flickr

Für SW verwende ich Ilford's Ilfosol3 und für Farbe C-41 die Chemie von Tetenal und wenn die Chemie für E-6 billiger währe würde ich auch meine DIAS selbst entwickeln. Bei der Cafenolentwicklung habe ich derzeit nur das Problem das der Grundstoff Kaffee sich immer in meinem Magen wiederfindet :).
Aber ich werde es sicher noch versuchen!!!!

Übrigends:
In einer Folge von Mytbusters wird auf eine SW-Entwicklung mit Orangesaft hingewiesen.
Schon alleine aus Interesse geht da mal ein Film drauf :)).

lg Werner


zuletzt bearbeitet 23.12.2011 22:50 | nach oben springen

#17

RE: Also langsam wird's mir aber zu bunt!!!

in analoges Fotozubehör 23.12.2011 23:54
von Gelöschtes Mitglied
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Und: Nach spätestens zwei Stunden (inkl. Trocknung) hast Du Deine Bilder im Rechner, das ist schon fast so schnell wie digital.

Viele Grüße
Nils


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#18

RE: Also langsam wird's mir aber zu bunt!!!

in analoges Fotozubehör 24.12.2011 02:06
von Daniel • Mitglied | 2.258 Beiträge

Filmentwicklung mit Orangensaft? Also jetzt wird's aber langsam wirklich abstrus.

Ohne Scanner kriege ich nichts in den Rechner und Laborhardware PLUS Scanner... also langsam bekomme ich Kopfschmerzen. Der Scanner dürfte der mit Abstand dickste Brocken bei der Geschichte werden.

Hat jemand gerade die ungefähren Längen eines 36er KB- und eines 120er MF-Films im Kopf parat? Ich bin am ausloten, wie ich das mit der halbwegs staubarmen Trocknung verwirklichen könnte und bräuchte dafür irgendeine wäscheleineähnliche Halterung über der Badewanne. Problem: Die Wände sind bis an die Decke gekachelt. Wenn's irgendeine Gestellvariante gäbe, bei der ich ohne Bohren auskäme, wäre ich nicht unglücklich.

Daniel


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#19

RE: Also langsam wird's mir aber zu bunt!!!

in analoges Fotozubehör 24.12.2011 02:30
von Gelöschtes Mitglied
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Eine kleine Aufstellung von den paar Sachen, die ich habe:
1. Filmentwickler: 500 ml Rodinal kosten etwa 12 Euro, 1 Liter Promicrol 7 Euro. Um Dir die Ergiebigkeit vorzustellen: Rodinal mische ich 1 Teil Rodinal zu 50 Teilen Wasser, in meiner Dose brauche ich für einen Rollfilm bzw. zwei Kleinbildfilme 660 ml Flüssigkeit - das sind ganze 13 ml Rodinal für eine Füllung. Bei 1+100 nur die Hälfte. Auch Promicrol ist noch günstig, hier mische ich 1+9 oder 1+15.
2. Manche nehmen zwischen Entwickeln und Fixieren Stoppbad, ich wässere nur zwischen, kostet also nur ein paar ml Wasser.
3. Fixierer: Ich nehme Adofix (von Fotoimpex, Maco hat auch so ein ähnliches Produkt, heißt da Ecofix), den Liter zu 6 Euro oder so, wird 1+9 angesetzt und ist im Gegensatz zu den beiden genannten Einmalentwicklern angemischt sogar bis zu sechs Mal wiederverwendbar. Also auch sehr billig.
4. Endwässerung: Ich nehme fünf Mal Leitungswasser (Ilford-Methode, siehe Link oben) und am Schluß dusche ich den Film der Länge nach mit einem ganz weichen Strahl ab, damit er flächig feucht wird und keine Tropfen draufsitzen.
5. Equipment: Ich habe das billige Zeug von AP, funktioniert. Eine Dose für Rollfilm/Kleinbild kostet 20 Euro, die Aufhängeclips zum Trocknen habe ich auch genommen, die kosten 6 Euro. Dann brauchst Du noch ein Thermometer (4 Euro) und einen 100ml-Meßzylinder (Meßbecher) - 3 Euro. Einen großen Meßbecher fürs Wasser findest Du noch in der Küche, einen Trichter bei den Plastikwaren im Supermarkt. Fehlen noch Flaschen für das Ansetzen der Chemie. Da kann man im Grunde jede nehmen, sollte nur sauber sein. Ich habe Plastikkaraffen von Ikea mit Deckel (sehen etwas wie Urinflaschen aus dem Krankenhaus aus), die kosten pro Stück auch etwa 3 Euro.

Für die Grundausstattung inklusive Chemie, wenn Du alles neu nimmst und nichts improvisierst, bist Du also 50 bis 60 Euro los und kannst dann aber auch sehr viele Filme damit entwickeln.

Ein 36er Film ist etwa 1,60 oder 1,70 Meter lang, Rollfilme sind kürzer.

Viele Grüße
Nils


zuletzt bearbeitet 24.12.2011 02:31 | nach oben springen

#20

RE: Also langsam wird's mir aber zu bunt!!!

in analoges Fotozubehör 24.12.2011 02:40
von Daniel • Mitglied | 2.258 Beiträge

In der Badewanne abduschen und dann in einen Nachbarraum gehen und den Film dort über einer Plastikwanne (als Tropfauffang) aufhängen? Ginge das? Wie lange ist der Film dann noch so feucht, daß Staub kleben bleiben könnte? Ich kann halt das Staubrisiko überhaupt nicht einschätzen und da stehen Rechner, die per Lüfter den Steub durch die Gegend wirbeln.

Wenn ich endgültig verzweifele, bastele ich mir eine Konstruktion aus einer Haushaltsleiter im Bad, wo der Film trockenhängen kann.

Gruß,
Daniel


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