#1

Schleiertest für Duka-Lampen

in Dunkelkammer & Entwicklung 20.01.2007 22:13
von pongo • Mitglied | 776 Beiträge

Habe in meiner Kammer ein bißchen umgestellt und meine Lampen neu positioniert. Um sicher zu gehen, daß keine Verschleierungen durch zu geringen Abstand oder zu starke Lichtintensivität auftreten, habe ich das alles überprüft:

Man nehme ein Stück Fotopapier und belichte es ohne Negativ so, daß nur ein helles grau auf dem Papier erscheint (muß man sich rantasten, so f 16/3 sec). Hat man die Belichtung herausgefunden, das belichtete Papier neben die Entwicklerschale legen, ein, zwei Münzen drauflegen und mindestens 3 Minuten der Dukabeleuchtung aussetzen. Anschließend normal entwickeln. Erscheint die Stelle wo die Münzen drauflagen, heller, so steht die Lampe zu nahe oder ist nicht geeignet. Jedes Papier ist anders. - Ich hab es nicht erfunden, deshalb kann ich keine Auskunft über das wieso, warum usw. geben.


Zitat: " Wer es analog nicht schafft, wird es digital auch nicht schaffen ".



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#2

RE: Schleiertest für Duka-Lampen

in Dunkelkammer & Entwicklung 21.01.2007 00:06
von andreas

Tach auch

das mit dem Schleiertest hatten wir vor einiger Zeit schon mal. Aber immer wieder wichtig das dieses richtig beschrieben wird. Der Hintergrund ist das bei jedem Papier erst eine Schwellenwert erreicht werden muß ab dem eine Belichtung stattfindet. Man kann sich dieses Phänomen zur Kontrastbewältigung zu nutze machen.
Ein Schleiertest ohne vorbelichtetes Papier ergibt falsche Werte! Es würde auch reichen das Papier so zu belichten das gerade kein grau zu sehen ist. Das wäre die unterschwellige Vorbelichtung. Das klappt übrigens auch bei Film wenn sehr hohe Kontraste vorliegen.

gut licht
Andreas



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#3

RE: Schleiertest für Duka-Lampen

in Dunkelkammer & Entwicklung 27.07.2008 05:47
von phosphor • Mitglied | 1.232 Beiträge

[quote="andreas"]Tach auch



das mit dem Schleiertest hatten wir vor einiger Zeit schon mal. Aber immer wieder wichtig das dieses richtig beschrieben wird. Der Hintergrund ist das bei jedem Papier erst ein Schwellenwert erreicht werden muß ab dem eine Belichtung stattfindet.
Tach andreas,
In meiner Naivität habe ich vor einiger Zeit für SW und Farbpapier einen stufenweisen Schleiertest gemacht
und meine Dukalampe dann auf den jeweiligen Wert eingestellt bei dem gerade kein Münzenabbild mehr zu sehen ist.
Allerdings habe ich keine Vorbelichtung gemacht, weil ich das nicht wußte.Und hier meine große Frage: Wenn ich ein Fotopapier nur mit der Dukalampe belichte und die Münzen bilden sich ab, wurde dann kein Schwellenwert erreicht????
fragt sich
phosphor


______________________________________________
Die logarithmische Dichte eines Films
ist der dekadische Logarithmus
des reziproken Wertes des Transmissionsgrades
______________________________________________
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#4

RE: Schleiertest für Duka-Lampen

in Dunkelkammer & Entwicklung 27.07.2008 09:34
von andreas

Tach Phospor

klar wird da der Schwellenwert erreicht und überschritten. Aber belichtest Du immer nur Münzen auf Dein Papier?
Um eine Schwärzung auf dem Papier zu erreichen muß eine gewisse Menge Licht auf das Papier fallen vorher passiert nix.Aber das Papier merkt sich diese Belichtung. Die Vorbelichtung macht das Papier empfindlicher. Bei der Belichtung arbeitest Du doch sicher mit Duka Licht. Dukabeleuchtung beim Entwickeln. Machst Du denn Test nur mit der Duka Leuchte kann es bei der eigentlichen Belichtung anders reagieren.
Teste doch mal. Nimm ein Papier und belichte es unterschwelig vor (gerade so das gerade noch KEIN grau zu sehen ist). Mach einen Abzug auf einem anderen Papier. Mit der ermittelten Zeit wird nun auch das vorbelichtete Papier belichtet. Vergleiche! ;)

Klappt übrigens auch mit Film.

Gruß
Andreas


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#5

RE: Schleiertest für Duka-Lampen

in Dunkelkammer & Entwicklung 27.07.2008 10:30
von andreas

Nochmal Hallo

schau Dir mal diesen älteren Link an. Da hab ich das ganz gut erklärt. Denk ich.

http://www.hobbyphoto-forum.de/t283f2-Dukalampe.html


Gute Nacht
Andreas


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#6

RE: Schleiertest für Duka-Lampen

in Dunkelkammer & Entwicklung 27.07.2008 12:22
von phosphor • Mitglied | 1.232 Beiträge

[quote="andreas"]Tach Phospor
Die Vorbelichtung macht das Papier empfindlicher.
Aha, so ist das also.
Nächste Sitzung mache ich dann einen Test mit Vorbelichtung.Dann weiß ich jedenfalls ob ich die Dukalampe nochmal korrigieren muß.
Ich bedanke mich aus:-))



Gruß Horst


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Die logarithmische Dichte eines Films
ist der dekadische Logarithmus
des reziproken Wertes des Transmissionsgrades
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#7

RE: Schleiertest für Duka-Lampen

in Dunkelkammer & Entwicklung 27.07.2008 20:20
von Knipsophon • Mitglied | 666 Beiträge

Hi Horst,

wenn Du das machst, sage bitte mal bescheid, damit ich eventuell vorbeikommen kann. Würde mich dann auch mal gerne wissen, denn ich habe zur Zeit ebenfalls ein Problem mit einem Papier (Maco Multibrom/efke).

Gruß
Lui


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#8

RE: Schleiertest für Duka-Lampen

in Dunkelkammer & Entwicklung 27.07.2008 21:37
von andreas

Tach Lui

Wie sieht Dein Problem aus?

Gruß
Andreas


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#9

RE: Schleiertest für Duka-Lampen

in Dunkelkammer & Entwicklung 27.07.2008 23:56
von Knipsophon • Mitglied | 666 Beiträge

Ich habe eine LED-Dukalampe die wohl etwas zu hell ist. Erst mit dem Multibrom/ADOX/efke Papier mit sehr hohem Silbergehalt kam es zu Verschleierungen. Die Prints wurden recht flau. Ihnen fehlte es an "Biss" und hatte schon das Papier in Verdacht. Dem war aber wohl nicht so und deshalb habe ich meine Dulkalampe etwas "gedimmt" (weiter weg vom Papier und habe noch rote Entwicklerschalen davorgestellt. Jetzt ist es fast schon zu dunkel aber ich bilde mir ein, dass die Ergebnisse besser werden . Muß halt noch genauer testen. Vorbelichtung der Papiere hört sich auch recht interessant an. ADOX schreibt, dass man für dieses Papier am besten die Phillips Rotlichtlampe/Birne verwenden soll. Ich habe ja schon in einem anderen Beitrag erwähnt, dass ich zur Zeit nur noch Warmtöne produziere, vielleicht liegt es wirklich an meiner Lampe...

Gruß
Lui


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#10

RE: Schleiertest für Duka-Lampen

in Dunkelkammer & Entwicklung 28.07.2008 00:01
von Knipsophon • Mitglied | 666 Beiträge

Genauso würde ich mal wissen wollen, wie sich das Rotfilter unter dem Vergrößerer zu den Papieren verhält!? Kann da die Helligkeit auch eine Rolle spielen???

Fragen über Fragen

Ja, ich muß das Filter ab und zu mal verwenden, da ich ab 24x30 keinen Vergrößerungsrahmen habe und ich auf dem Grundbrett den Bildausschnitt festlegen muß....

Gruß
Lui


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