#11

RE: 10ml Rodinal

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.06.2012 07:15
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

Zitat von Beef
da steht ja gar nichts zur Mindestmenge


Das stimmt, aber dafür ist der Abschnitt "Hinweis" lesenswert - aber gaaaanz laaaangsaam. Was ist denn "ein Teil des Ansatzwassers"? Meinen die einfach Wasser, oder soll man mit dem Ansatz spülen und den dann für den nächsten Ansatz verwenden usw. usw. bis zum St-Nimmerleins-Tag?

Hier steht aber was zur Mindestmenge in der untersten Zeilen:


Dateianlage:

Gruß
Jochen
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analog: Olympus OM-2 und OM-4, Kodak Retina IIIC, IIIS und Retina Reflex S; digital: Pansonic Lumix GH3 und GF6
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#12

RE: 10ml Rodinal

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.06.2012 10:26
von Annalog • Mitglied | 182 Beiträge

Zitat von Beef
da steht ja gar nichts zur Mindestmenge


... und auch gar nichts über homöopatische Verdünnungen. Sagt mal, geht es Euch so schlecht, dass Ihr Euch den Spritzer Rodinal nicht mehr leisten könnt?

Es gibt Entwickler, die ohne so ein Rumgehample bessere Ergebnisse bringen - in jeder Hinsicht!

Davon abgesehen: jedes Forum braucht mindestens einen Rodinal-Thread, der auch wieder abflaut.

Wie in absolut jeder Diskussion über den optimalen Entwickler ist meine Meinung natürlich subjektiv. Es ist aber Tatsache, dass die Eigenschaften eines Negativs überwiegend durch die Filmsorte definiert werden. Der Einfluss des Entwicklers wird meist überschätzt. Ich möchte hier alle, die mitlesen, ermuntern, einfach bei dem Entwickler zu bleiben, mit dem sie bisher zufrieden waren.

Gruß, Manfred, dem Rodinal ziemlich wurscht ist, und der den ganzen Hype drumrum nicht versteht.


 
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zuletzt bearbeitet 18.06.2012 10:30 | nach oben springen

#13

RE: 10ml Rodinal

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.06.2012 10:43
von Beef • Mitglied | 289 Beiträge

Wenn dir Rodinal ziemlich wurscht is, warum klickst denn dann auf den Thread und schreibst sogar was dazu
Hier hat doch nur jemand gefragt, wieviel Konzentrat er mindestens braucht, damit sein Film auch ganz entwickelt werden kann.
Der richtige Hype is in den anderen Rodinal-Threads...vielleicht hypst du ja auch mal mit, wenn du dir ne Pulle Rodinal kaufst
Und ich finde sehr wohl, dass der Entwickler viel Einfluss macht.


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#14

RE: 10ml Rodinal

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.06.2012 11:15
von Annalog • Mitglied | 182 Beiträge

Zitat von Beef
...vielleicht hypst du ja auch mal mit, wenn du dir ne Pulle Rodinal kaufst.
Und ich finde sehr wohl, dass der Entwickler viel Einfluss macht.


Aber sicher doch habe ich Rodinal ausprobiert, das erste mal vor gefühlten 30 Jahren (der Rodinal Hype ist mindestens so alt), dann nochmal vor etwa 8 Jahren - und bei den Versuchen blieb es auch. Aber kein Problem: die Reste in der Flasche kann ich ja ewig aufheben und weiter vererben.

Jetzt im Ernst: Wenn Du meinst, der Entwickler RODINAL macht viel Einfluss, gebe ich Dir recht. Aber ich habe selber keine Lust und möchte alle anderen davor warnen, in 4 Dimensionen zu arbeiten (Zeit, Kipprhythmus, Verdünnung, Temperatur). Daher habe ich geschrieben: Rumgehample.

Filmentwicklung ist eigentlich ganz einfach und sehr fehlertolerant!

Zitat
warum klickst denn dann auf den Thread und schreibst sogar was dazu



Weil dies ein Forum ist, von dem sich auch Anfänger Hilfe versprechen! Und neue Anfänger brauchen wir Hobby-Knipser, die sollten wir nicht mit 4-dimensionalem Rodinal verunsichern (Smiley kann ich auch)

Zitat
warum klickst denn dann auf den Thread und schreibst sogar was dazu



Weil es das Ende eines Forums wäre, wenn es nur eine Meinung geben darf - oder?

Gruß, Manfred


 
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zuletzt bearbeitet 18.06.2012 11:19 | nach oben springen

#15

RE: 10ml Rodinal

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.06.2012 22:38
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

Die ursprüngliche Frage hatte ich ja gestellt. Es ging mir aber nicht darum, Entwickler zu sparen. Ich habe Rodinal bzw. A09 one shot nur gekauft, weil ich noch ein paar Technical Pan rumfliegen habe. Den Neofin Doku gibt es nicht mehr, und da bin ich auf Rodinal gestoßen, das dafür aber hochverdünnt werden MUSS. Ich war aber nicht begeistert von der Idee 1 oder sogar 2 Liter Entwickler anzusetzen, wenn ich nur 0,25 brauche. Ganz abgesehen davon, daß ich garkeine Dose mit so großem Fassungsvermögen habe.

Ansonsten kann ich nur unterstreichen, was Manfred schreibt:

Zitat von Annalog
einfach bei dem Entwickler zu bleiben, mit dem sie bisher zufrieden waren.


ganz abgesehen davon, daß ich zumindest aus den hier gezeigten Ergebnissen nicht den geringsten Sinn sehe, Rodinal zu verwenden. Mein Fläschchen werde ich nach den TPs sicher erst wieder in die Hand nehmen, wenn mir die anderen Entwickler ausgegangen sind. Zum Glück ist Rodinal ja endlos haltbar - wie man hört sogar vermutlich länger als ich selbst


Gruß
Jochen
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#16

RE: 10ml Rodinal

in Dunkelkammer & Entwicklung 19.06.2012 00:08
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Jochen, hier hatten wir das Thema ja schonmal, sogar mit einer von mir aufgenommenen Dichtekurve mit Manfreds Excel-Sheet

TechnicalPan in Rodinal

Ja, 3 ml reichen für den Film und nach der Kurve zu urteilen würde ich den ca. 10 - 12 Minuten rein im Stand entwickeln. Das sollte die S-Kurve etwas linearer machen.

Gute Erinnerung, jetzt bei viel Tageslicht mal wieder einen TechPan zu verknipsen. Ein paar Meter hab ich noch.

LG Reinhold


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#17

RE: 10ml Rodinal

in Dunkelkammer & Entwicklung 19.06.2012 07:45
von Fotohuis • Mitglied | 88 Beiträge

10ml is die Mindestmenge vorgeschrieben durch Agfa.
Minimal muss man 5ml-6ml benutzen denn unter 5ml ist das Ergebniss abhängig von der Oberfläche Schwarz und Weiss in das Negativ, also es kann nicht Reproduzierbar sein. Ich rede jetzt über die fast Gleiche Fläche von einer 135-36 oder 120 Roll Film.

Also für die Hochverdünnungen muss man z.B. einen Jobo 1540 Tank benutzen. (975ml-1000ml.)

Für den Preis des Rodinals ist es unnötig zu weinig zu benutzen. Es ist einen sehr Preiswerte Entwickler.


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#18

RE: 10ml Rodinal

in Dunkelkammer & Entwicklung 19.06.2012 08:03
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Billig, unkompliziert, immer im Haus, geht nicht kaputt reicht mir an Gründen. Das Zeug war mein erster Entwickler und ich bin im Großen und Ganzen gut zufrieden damit. Nur zum Pushen nehme ich ihn nicht. Ich habe mich auch manchmal schon an diverse spezielle Ratschläge gewagt – aber ich denke, ich bleibe einfach bei der 1+50-Kippentwicklung stumpf nach Waschzettel bei 20°C. Aus irgendeinem Grund wird das da doch so stehen, oder? Für Experimente fehlt mir die Zeit und ich will einfach meine Bilder sehen. Würde ich auf den feierlichen Moment warten, an dem ich mich in Ruhe einer kunstvollen Entwicklung widmen könnte, hätte ich schon drei Dutzend belichtete Filme hier rumliegen (deshalb habe ich auch die Farbentwicklung nicht weiterverfolgt). Ich matsche das mäßig präzise neben der Hausarbeit oder spätabends schnell zusammen und das geht am zuverlässigsten mit Rodinal. Würde die Rodinal-Esoterik tatsächlich deutliche Auswirkungen haben, hätte ich das wohl schon gemerkt (ich habe mir schon manches Mal was eingebildet, im Grunde kommt es aber immer auf dasselbe raus). Von daher kann ich das Urteil „Rumgehampele“ nachvollziehen.

Viele Grüße
Nils


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#19

RE: 10ml Rodinal

in Dunkelkammer & Entwicklung 19.06.2012 08:15
von konicafan • Mitglied | 1.915 Beiträge

Hallo Nils,

mach's weiter so, ich mach's genauso. Ist einfach eine gute Soße.
Habse alle durch, Emofin, Neofin blau/Rot, HC110, usw.
rodinal ist das einfachste und beste. Außer und da geb ich dir recht, zum pushen.
Und ansonsten lass ich se hampeln.

Gruß
Michael


everybody's darling is everybody's Depp (FJS)
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#20

RE: 10ml Rodinal

in Dunkelkammer & Entwicklung 19.06.2012 08:18
von Fotohuis • Mitglied | 88 Beiträge

1+50 ist für die meiste Filme einen gute Verdünnung. Nur die Spezial Filme wie Kodak TP, Copex oder ATP1.1 brauchen die 1+150 oder mehr Verdünnung wenn Rodinal als niedrig Kontrast Entwickler arbeiten soll.

Das Zeug halt fast Ewig und ich benutzte es seit 1967. In diese Zeit habe ich inzwischen vielen Sachen damit Entwickelt. Rodinal: Sehr geeignet für die Niedrig und Mittel Empfindliche Filme, (iso 25-200). Im Mittenformat hat man etwa mehr Spielraum.


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