#11

RE: Welcher Entwickler für tiefste Schwärzung bei Fomaspeed Variant III? Papiervergleich zu ADOX MCP.

in Dunkelkammer & Entwicklung 14.04.2011 16:36
von namir • Mitglied | 2.452 Beiträge

Zitat von Beef

Aber als nächstes muss ich einfach MACO Ecoprint testen...70 Cent pro Liter...einfach Wahnsinn. Und wenn das stimmt, was man über den Entwickler ließt, isses doppelter Wahnsinn :-D



was liest man den so herausragendes über diesen Entwickler? Sehr ordentlicher Entwickler zu einem sehr guten Preis (das wäre N113 auch), verbringt der sonst noch Wunderdinge? 70ct pro l (wenn man 1+9 ansetzt) sind ein guter Preis. Zumindest aus meiner Erfahrung heraus ranzt er aber schneller ab als N113. Damit er wirklich günstiger ist, als N113, muss man halt auch schneller arbeiten. Wenn man Baryt verarbeitet ist N113 "weg" (also verschleppt) bevor es aufhören würde zu entwickeln, ecoprint kippt schneller. Hätte aber immer noch ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis, dazu ist ein Flüssigkonzentrat schon angenehmer im Umgang. Das Konzentrat scheint auch eine sehr gute Haltbarkeit zu haben. Könnte gut sein, dass ecoprint deutlich länger hält, wenn man es dicker ansetzt (also 1+4 oder so, da hält Neutol WA auch ein paar Monate), dann wäre das wirklich eine ausgezeichnete Wahl, v.a. was den wirtschaftlichen Aspekt angeht. Mein Problem war eher, dass mir die Schwärzen, die es beim Agfa MCP hervorrief (irgendwie... lila), weniger zusagen, als die von Neutol WA. Ob N113 da besser ist... werde ich bald mal checken (zufällig gerade MCP und ein Packerl N113 noch als Restbestand zu Hause, alles aufbrauchen, und dann schauen, womit ich weitermache...);


zuletzt bearbeitet 14.04.2011 16:38 | nach oben springen

#12

RE: Welcher Entwickler für tiefste Schwärzung bei Fomaspeed Variant III? Papiervergleich zu ADOX MCP.

in Dunkelkammer & Entwicklung 14.04.2011 20:00
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Nachdem ich gerade gelesen habe, wieviele Zeitschaltuhren unser guter Beef erworben und damit Porto verbraten hat, sehe ich eigentlich keinen Grund mehr, warum er nicht doch einmal den Dektol in der Gallonenpackung kaufen sollte.

Der Walter erinnert sich nämlich gerade und hat bei Kodak nachgesehen: "Dilute 1 part concentrate with 2 parts water", das heißt nämlich, daß letztlich nicht 3,8 sondern 11,4 Liter Gebrauchslösung für 16,99 zu haben sind. Die 3,8 Liter sind Vorratslösung.

Ich glaube, ich bestelle auch noch mal welchen, habe nämlich schon ewig keinen mehr gehabt, zumindest in der Gallonenpackung ist auch der Preis nicht schlecht (allerdings nur, wenn man sich nicht, wie ich als alter Kaufmann, den USA-Preis ansieht ;)).


gut Licht
Walter
zuletzt bearbeitet 14.04.2011 20:06 | nach oben springen

#13

RE: Welcher Entwickler für tiefste Schwärzung bei Fomaspeed Variant III? Papiervergleich zu ADOX MCP.

in Dunkelkammer & Entwicklung 14.04.2011 20:25
von cmo • Mitglied | 339 Beiträge

Ich benutze in meiner Dunkelkammer Moersch Eco 4812. Die Suppe kommt als Konzentrat, ist sehr billig, fertig verdünnt unglaublich haltbar und liefert vor allem ein tiefes, tiefes Schwarz. Außerdem riecht das Zeug nicht. Ich benutze einen Nova Prozessor und kippe nur ab und zu frischen, verdünnten Entwickler nach, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen - seit sechs Wochen, und die Ergebnisse ändern sich dennoch nicht.

Habe ich ausprobiert mit MCP, Multigrade, Fomaspeed und altem Efke Festgradationspapier. Den Entwickler kann ich mit Nachdruck empfehlen.


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#14

RE: Welcher Entwickler für tiefste Schwärzung bei Fomaspeed Variant III? Papiervergleich zu ADOX MCP.

in Dunkelkammer & Entwicklung 20.04.2011 08:27
von Beef • Mitglied | 289 Beiträge

Also ich hab jetzt nochmal nen schwarzen Streifen ADOX MCP und Fomaspeed gemacht und nebeneinander gehalten. Also der Unterschied ist schon extrem. Man sieht sofort, dass das MCP einfach viel viel schwärzer/dunkler ist. Wenn man den Vergleich nicht hat, kann man mit Fomaspeed echt zufrieden sein...super Papier. Aber das kann ich auf mir nicht sitzen lassen...MCP ist auch relativ günstig.
Ich probier jetzt einfach mal den Maco Ecoprint und schau ob sich da nochwas tut. Ansonsten wirds in Zukunft denk ich MCP.
Das Weiß vom MCP ist eigentlich gleich Hell wie das Fomaspeed, jedoch ganz leicht gelblich...fällt aber auch nur im Vergleich auf...das muss ich einfach akzeptieren. Oder es kommt davon, weil das MCP schon ca 2 Jahre alt ist und nie im Kühlschrank war

Vielleicht kann mir hierzu noch jemand was sagen:
Seit meiner letzten Bestellung hab ich hier noch dieses Moersch Easy Lith Set, mit dem A- und B-Fläschchen. Wollte das unbedingt mal ausprobieren. Nun habe ich gelesen, dass dieses Lith-Zeug mit Papier mit eingebetteten Entwicklersubstanzen nicht richtig funktioniert und man dazu "reines" Papier verwenden muss. Nunja, Fomaspeed hat diese eingebetteten Substanzen und MCP nicht (MCP wird in Verbindung mit Lith hoch gelobt). Stimmt das jetzt, dass ich mit dem Fomaspeed keinen Lith-Print fertigen kann? Oder dass ich nicht den eigentlichen Effekt bekomme? Wenn ja, wirds eh wieder MCP
Habs nur noch nicht probiert, weil ich die Lith-Fläschchen nocht nicht anbrechen wollte, bevor ich kein geeignetes Papier habe (wegen Oxidation). Vom MCP hab ich nur noch ein paar Blatt.

Gruß,
Andi

EDIT:
Achja und MCP ist durch und durch spiegelglatt. Fomaspeed neigt in den Schwärzen zu richtiger Mattheit. Wenn man darin schräg licht spiegeln lässt, verhält es sich fast so, wie wenn man die Emulsionsschicht von nem Film im Licht spiegeln lässt

Nochmal EDIT:
Der Schwärzeunterschied kommt nicht von der "Mattheit" im Schwarz des Fomaspeeds. Hab das Fomaspeed mit nem trockenen Tuch so lange poliert, dass es genauso geglänzt hat wie das MCP Absolut kein Unterschied. Fomaspeed wirkt im tiefsten Schwarz eher Braun, wenn man MCP daneben hält...ich denke, das kann kein Entwickler und kein Härter ausgleichen, so Krass wie das ist


zuletzt bearbeitet 20.04.2011 08:40 | nach oben springen

#15

RE: Welcher Entwickler für tiefste Schwärzung bei Fomaspeed Variant III? Papiervergleich zu ADOX MCP.

in Dunkelkammer & Entwicklung 20.04.2011 08:55
von Hans Wöhl • Mitglied | 1.172 Beiträge

Zitat von Beef

Vielleicht kann mir hierzu noch jemand was sagen:
Seit meiner letzten Bestellung hab ich hier noch dieses Moersch Easy Lith Set, mit dem A- und B-Fläschchen. Wollte das unbedingt mal ausprobieren. Nun habe ich gelesen, dass dieses Lith-Zeug mit Papier mit eingebetteten Entwicklersubstanzen nicht richtig funktioniert und man dazu "reines" Papier verwenden muss. Nunja, Fomaspeed hat diese eingebetteten Substanzen und MCP nicht (MCP wird in Verbindung mit Lith hoch gelobt). Stimmt das jetzt, dass ich mit dem Fomaspeed keinen Lith-Print fertigen kann? Oder dass ich nicht den eigentlichen Effekt bekomme? Wenn ja, wirds eh wieder MCP



Nach meinem laienhaften Verständnis ergänzen sich die eingelagerten Entwicklersubstanzen mit dem Lith-Entwickler zu einem ordinären Papierentwickler. Du solltest also mehr oder weniger normale Abzüge bekommen.


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#16

RE: Welcher Entwickler für tiefste Schwärzung bei Fomaspeed Variant III? Papiervergleich zu ADOX MCP.

in Dunkelkammer & Entwicklung 20.04.2011 09:02
von Beef • Mitglied | 289 Beiträge

Ah, danke für die Info. Dann werd ich wieder MCP nehmen.
Aber kann es sein, dass das Fomaspeed dadurch den normalen Entwickler auch länger nutzbar macht und ihn immer wieder mit "Entwickler" versorgt? Mir fiel nämlich auf, dass der Adotol extrem lange hält. Ich kann ihn mehrere Tage offen in der Schale lassen und er entwickelt immer noch prima...hab ihn dann nur mal weggekippt, weil er schon sehr gelb war.
Das mit der offenen Schale über mehrere Tage mache ich natürlich normal sonst nie. Oder ich war einfach Eukobrom gewohnt...da ist die Ergiebigkeit erheblich geringer.


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#17

RE: Welcher Entwickler für tiefste Schwärzung bei Fomaspeed Variant III? Papiervergleich zu ADOX MCP.

in Dunkelkammer & Entwicklung 20.04.2011 09:24
von Hans Wöhl • Mitglied | 1.172 Beiträge

Hallo,

die eingelagerten Substanzen entwickeln, sobald sie in ein passendes basisches Milieu kommen. So scheint ein Entwickler noch zu funktionieren, obwohl er schon längst mausetot ist. Die Abzüge werden dann allerdings relativ flau und die Schwärzen eher grau. Das ist mir neulich mit Ilford-PE-Papier (kam fast normal) und Orwo (da tat sich auch nach 10min. im Entwickler noch absolut nichts) passiert.

Grüße
Hans


zuletzt bearbeitet 20.04.2011 09:39 | nach oben springen

#18

RE: Welcher Entwickler für tiefste Schwärzung bei Fomaspeed Variant III? Papiervergleich zu ADOX MCP.

in Dunkelkammer & Entwicklung 20.04.2011 09:52
von Beef • Mitglied | 289 Beiträge

Oh, das ist dann natürlich doof...so werden mir einige komische Papierverhalten aus meiner Anfangszeit klar, wo ich ausschließlich Fomaspeed verwendete

Hab etz mal bei Maco geguckt. Da gibts noch Rollei-Papier, das finde ich auch relativ günstig. Kann hierzu noch jemand Erfahrungen berichten im Vergleich zu Fomaspeed oder MCP (was die Schwärzen betrifft)?
Im Auge hab ich da das Vintage 331 und Vintage 311.
Das 311er kostet nur 18,83 EUR bei 13x18/100 Blatt (super Preis).
Beim 331er ist mit angegeben "Nur solange Vorrat reicht".
Gibts Rollei eigentlich noch oder sind das alles nur Restbestände? Weil sonst wäre das auch geklärt...will da mal was festes, was ich die nächsten Jahre nutzen kann, ohne mich wieder umzustellen.

Beide Papiere sind auch zum Lith-Printing geeignet wenn man den Rollei Vintage Creative Entwickler verwendet...also nehme ich an, funktioniert es auch mit Moersch-Lith (oder???).


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#19

RE: Welcher Entwickler für tiefste Schwärzung bei Fomaspeed Variant III? Papiervergleich zu ADOX MCP.

in Dunkelkammer & Entwicklung 20.04.2011 10:01
von Hans Wöhl • Mitglied | 1.172 Beiträge

Hallo,

frag mal nach. Im Aphog stand, dass das Überbestände sind, die zur Lagermengenanpassung vergünstigt verkauft werden. Ich habe mir zwei Pakete gekauft, komme aber nicht dazu die auszuprobieren, da das Wetter einfach viel zu gut ist.

Edit: Achtung das 331 ist elfenbeinfarbig.


zuletzt bearbeitet 20.04.2011 10:04 | nach oben springen

#20

RE: Welcher Entwickler für tiefste Schwärzung bei Fomaspeed Variant III? Papiervergleich zu ADOX MCP.

in Dunkelkammer & Entwicklung 20.04.2011 10:18
von Beef • Mitglied | 289 Beiträge

Oh, Elfenbein ist nicht so meins :)
Dann werd ich die mal anschreiben.

Auf Wikipedia steht:

Bis Anfang 2010 verwaltete die Rollei GmbH mit Firmensitz in Berlin weiter die Rollei-Rechte und -Lizenzen.

Ein weiterer Namenszweig vertreibt von Hans O. Mahn & CO. KG (Maco) hergestellte Filme unter der Markenbezeichnung Rollei. Es handelt sich teilweise um vormalige Agfa-Filmtypen.


Es steht zudem da, dass der neue Rollei-Eigentümer die Firma RCP-Technik ist. Aber diese stellen nur Digicams her, nix mehr mit analog.

Wenn ich alles richtig verstehe, gibt es Rollei schon seit einem Jahr nicht mehr und hat seine Lizensrechte verloren.
Maco darf selbst eigene Filme herstellen und Rollei drauf schreiben.
Und RCP-Technik macht nur digital.
Also gibts entweder nur alte Restbestände, oder die Rollei-Artikel sind gar keine Rollei-Artikel sondern Maco pappt nur nen Rollei-Aufkleber drauf und dahinter steckt ein alter Agfa-Film oder was ganz anderes
Das Papier läuft aus, nehme ich an...es steht oft dort "nur so lange Vorrat reicht"...beim Rest haben sie es bestimmt nur vergessen mit hin zu schreiben


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