#21

RE: Pushen, wie funtioniert das denn jetzt genau?

in Dunkelkammer & Entwicklung 22.03.2013 04:20
von AlexDozer • Mitglied | 225 Beiträge

5 Blenden, ein Witz!

6 Blenden: Link


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#22

RE: Pushen, wie funtioniert das denn jetzt genau?

in Dunkelkammer & Entwicklung 22.03.2013 04:34
von Annalog • Mitglied | 182 Beiträge

Zitat von AlexDozer im Beitrag #20
Tri-X auf 12800
Ein Push um 5 Blenden ist also möglich.
Ein Witz! 6 Blenden


7 Blendenstufen mit HP5+ in Caffenol
Wer bietet mehr?

Ich zitiere aus einem anderen Forum: "Davon ziehen wir mal drei Blendenstufen ab für die Beleuchtungssituation und nochmal zwei für die Messmethode. Übrig bleibt ein nettes Pushergebnis."

Jeder weiter Kommentar erübrigt sich, Manfred


 
Für Anfänger und Wiedereinsteiger hier meine Antworten auf die häufigsten Fragen zum SW-Fotolabor:
Schwarzweiß-FAQ
zuletzt bearbeitet 22.03.2013 04:36 | nach oben springen

#23

RE: Pushen, wie funtioniert das denn jetzt genau?

in Dunkelkammer & Entwicklung 22.03.2013 04:41
von JoJo • Mitglied | 1.728 Beiträge

Das Histogramm des vorletzten Beispiels



und das des Bildes mit dem Jungen.
Der Autor hat geschrieben, er hätte die Kurven in Lightroom bearbeitet!!!



und das irgend eines "normalen" S/W-Bildes



Entspricht also genau dem, was Berthold oder andere sagen.
Graustufen Tschüss.

Gruß

Joachim


"Rot ist Plus, Schwarz ist Minus und alles mit mehr als 2 Drähten ist Elektronik"
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#24

RE: Pushen, wie funtioniert das denn jetzt genau?

in Dunkelkammer & Entwicklung 22.03.2013 04:44
von AlexDozer • Mitglied | 225 Beiträge

Das die Graustufen natürlich leiden ist klar. Ich hab ja auch nicht behauptet das das Ergebnis FineArt ist :)


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#25

RE: Pushen, wie funtioniert das denn jetzt genau?

in Dunkelkammer & Entwicklung 22.03.2013 04:46
von JoJo • Mitglied | 1.728 Beiträge

und weils so schön war das des Bilderlinks von Manfred.



Ähnlichkeiten mit anderen Histogrammen sind reiner Zufall..


"Rot ist Plus, Schwarz ist Minus und alles mit mehr als 2 Drähten ist Elektronik"
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#26

RE: Pushen, wie funtioniert das denn jetzt genau?

in Dunkelkammer & Entwicklung 22.03.2013 04:53
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo, Bernhard,

eine sehr lobenswerte Einstellung, die leider selten gelebt wird.

Alex, alles mag ja möglich sein, wer weiss, aber auf Seiten verweisen, deren Inhalt man wahrscheinlich gar nicht nachvollziehen kann, sollte man vielleicht nur, um mal aufzuzeigen, dass da was gehen könnte.
Als Status quo kannst Du uns das so aber nicht verkaufen, ehrlich.

Ohne eigene Erfahrungen, die hier keiner hat ( warum eigentlich nicht, wäre doch für Manchen sensationell, wenn diese Aussagen zutreffen würden!) macht es wohl keinen Sinn, immer wieder zu betonen, dass das "extremepushing" funktioniert.
Möchte das nicht mal jemand in die Hand nehmen?

@ Joachim, prinzipiell meine ich auch, dass (speziell bei S/W) mit grottenalter alter Technik gearbeitet wird, wenn nicht sogar bis an die 100 Jahre alt.
Aber "alles" ist dann , glaube ich, doch nicht stehengeblieben in den 80ern;
m.E. hatte sich u.a. im Diabereich doch noch einiges getan ( den (Velvia z.B. fand ich damals einfach nur bunt, irgendwann muss der sich aber noch gemausert haben), einen Provia kenne ich von damals gar nicht, wann kam der eigentlich raus??

Was ist mit dem noch recht neuen Portra, wäre der nicht auch als Entwicklung zu verstehen?
Es gibt heute auch " Ökorezepturen" ( muss allerdings zugeben, deren Basis nicht zu kennen)...

Gepusht wird aber meines Wissens noch wie damals :-)

VG,
Platte


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#27

RE: Pushen, wie funtioniert das denn jetzt genau?

in Dunkelkammer & Entwicklung 22.03.2013 05:10
von AlexDozer • Mitglied | 225 Beiträge

Zitat von Platte im Beitrag #26
Alex, alles mag ja möglich sein, wer weiss, aber auf Seiten verweisen, deren Inhalt man wahrscheinlich gar nicht nachvollziehen kann, sollte man vielleicht nur, um mal aufzuzeigen, dass da was gehen könnte.
Als Status quo kannst Du uns das so aber nicht verkaufen, ehrlich.


Ich nehme das jetzt als Ansporn und werde es selbst ausprobieren. Wollte eh mal den HCD new testen.

Werde also einen TMax 400 nehmen und ihn wie 12800 belichten, dann in HCD new entwicklen mit den Zeiten
aus dem Datenblatt. Also genau das machen wovon Herr Weyl in dem heiß diskutierten Video redet.

Werde berichten!


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#28

RE: Pushen, wie funtioniert das denn jetzt genau?

in Dunkelkammer & Entwicklung 22.03.2013 05:19
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Annalog im Beitrag #22

7 Blendenstufen mit HP5+ in Caffenol
Wer bietet mehr?

Ich zitiere aus einem anderen Forum: "Davon ziehen wir mal drei Blendenstufen ab für die Beleuchtungssituation und nochmal zwei für die Messmethode. Übrig bleibt ein nettes Pushergebnis."

Jeder weiter Kommentar erübrigt sich, Manfred


Sehr treffender Kommentar!

Ich denke, in Sachen Pushentwicklung wird viel geprahlt und vor allem schöngerechnet. Ich glaube daher vor allem Ergebnisse, die ich selbst erzielt habe. Und selbst bei denen bin ich mir oft nicht sicher, da ich einfach häufig ganz und gar nicht präzise arbeite.


Zitat von AlexDozer im Beitrag #27


Ich nehme das jetzt als Ansporn und werde es selbst ausprobieren. Wollte eh mal den HCD new testen.

Werde also einen TMax 400 nehmen und ihn wie 12800 belichten, dann in HCD new entwicklen mit den Zeiten
aus dem Datenblatt. Also genau das machen wovon Herr Weyl in dem heiß diskutierten Video redet.

Werde berichten!


Da bin ich gespannt!

Viele Grüße
Nils


zuletzt bearbeitet 22.03.2013 05:20 | nach oben springen

#29

RE: Pushen, wie funtioniert das denn jetzt genau?

in Dunkelkammer & Entwicklung 22.03.2013 06:28
von Hans Wöhl • Mitglied | 1.172 Beiträge

Zitat von AlexDozer im Beitrag #15

Das ich selbst erst knapp ein Jahr Analog fotografiere kann ich natürlich keine Vergleiche mit früher anstellen bzw. diskutieren. Aber ich weiß das auch wenn sich die Materialien nicht ändern, dennoch Verbesserung & Fortschritte gemacht werden können. Siehe z.B. Prozessoren, die werden immer noch aus Silizium hergestellt wie früher, sind aber enorm leistungsfähiger als früher.



Der Vergleich ist schief. Es findet kaum mehr Weiterentwicklung statt. Es ändern sich nicht nur die Materialien nicht mehr, sondern auch die Rezepturen ändern sich kaum noch. Was in den 80ern auf den Markt kam, ist heute noch konkurenzfähig bzw. alte Hasen trauern ihm hinterher, weil es nicht mehr angeboten wird. Die letzten deutlichen Fortschritte bei der analogen Fotografie gab es bei den Farbfilmen, bevor vor 10-15J. alle Entwicklungsarbeit in die digitale Fotografie konzentriert wurde.

DAs einzige, was in den letzten Jahren im SW-Bereich wirklich entdeckt wurde, sind die hervorragenden Entwicklereigenschaften von Kaffee.


zuletzt bearbeitet 22.03.2013 06:30 | nach oben springen

#30

RE: Pushen, wie funtioniert das denn jetzt genau?

in Dunkelkammer & Entwicklung 22.03.2013 07:47
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Platte im Beitrag #26
Ohne eigene Erfahrungen, die hier keiner hat ( warum eigentlich nicht, wäre doch für Manchen sensationell, wenn diese Aussagen zutreffen würden!) macht es wohl keinen Sinn, immer wieder zu betonen, dass das "extremepushing" funktioniert.

Selbstverständlich gibt es hier Leute mit Push-Erfahrung. Joachim hat von seinen Erfahrungen mit Farbfilm berichtet, Bildmaterial gibt es hier irgendwo. Volker nutzt den Acros regelmäßig bei EI 200 - 400 mit sehr feinen Ergebnissen. Die meisten meiner Caffenol-Entwicklungen mache ich bei 1 - 2 Stufen Unterbelichtung, Caffenol-C nutzt die Emfindlichkeit sehr gut, besser als viele "normale" Entwickler. Die oben verlinkten Extrem-Beispiele sind m.E. alle komplette Negativwerbung, Jojo hat es klar gemacht, warum. Ich habe aber auch noch nie wirklich ansehnliche Resultate beim Extrempushen gesehen, von ganz wenigen Ausnahmen mit geeigneten Motiven oder bewusst abgesoffenen Schatten mal abgesehen. Da kann man aber auch nicht von Pushen reden, das ist absichtliche Unterbelichtung. Und dass man moderne Emulsionen problemlos auch um mehrere Stufen überbelichten kann ist ein alter Hut.

Aber kommen wir zum "Eingemachten". Beispiel 1, Seeadler, ist der gute alte TMax400, entwickelt in einer fetten Brühe aus Caffenol-C und Rodinal, plus reichlich Natriumsulfit für feineres Korn. Belichtet wie 3200 bei bedecktem Himmel, also nicht allzu schwierig. Ich wollte mit dem Tele eine möglichst kurze Belichtungszeit, um mit der damals neuen/alten Minolta 700si bei 1/4000 garantiert unverwackelte Bilder zu bekommen und den neuen Entwickler zu testen. Etwas Kurvenbiegen in der Nachbearbeitung war aber auch nötig, aber nix dramatisches. Experiment gelungen, sag ich mal.

Beispiel 2, Gitarrist, wieder TMax400, ist grob geschätzt wie 4800 belichtet, bei kontrastreicher Bühnenbeleuchtung, entwickelt in Caffenol-C-L. Man sieht sofort, dass das Bild deutlich unterbelichtet ist, da reißt auch der Kaffee nichts raus, trotzdem finde ich die Bildwirkung in Ordnung, vor allem das von dem Gitarrenkorpus gespiegelte Scheinwerferlicht überstrahlt durch die Unterbelichtung nicht den ganzen Rest. So eine Bildwirkung ist aber nicht einfach vorherzusagen, einfach Glück gehabt, würde ich mal sagen.

Aus meiner Erfahrung heraus kann man bei Push 1 bis 2 noch sehr harmonische Bilder bekommen, denen man das Pushen nicht oder kaum ansieht. Bei Push 3 wird es langsam eng, kontrastarme Motive gehen immer aber noch. Alles darüber ist nur für Spezialanwendungen sinnvoll. Ich habe auch mal mit einem Acros 100 bei EI 1600 geknipst, da war aber jede Menge Nacharbeit nötig und das Motiv passte.

Gut Licht - Reinhold

Angefügte Bilder:
3200.jpg
4800.jpg

zuletzt bearbeitet 22.03.2013 08:01 | nach oben springen






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