#1

Fuji Neopan Acros 100

in Dunkelkammer & Entwicklung 15.03.2013 13:48
von JochenDT • Mitglied | 937 Beiträge

Es ging um den verwendeten Film in diesem Thread.

Zitat von Volker Warbende im Beitrag RE: Verwendeter Film
... es hilft nichts, Du musst an den Kaffee ran. Da hat der Acros bei 200 ASA gar kein Problem. Ist so zu sagen die "Nennempfindlichkeit"...

Da möchte ich gerne nochmal anknüpfen Volker, da für mich Deine Ergebnisse (Mittelformat!) mit Dieser Entwicklung überaus überzeugend sind und der Acros genau die Anmutung zeigt, die ich gerne (KB=Abstriche=OK) hätte. Also, wenn ich Dich richtig verstanden habe, sagst Du bezogen auf den Neopan Acros 100:

200 ASA: Caffenol-C-M (20°C, 15 Min./1/3*)
400 ASA: Caffenol-C-M (20°C, 18 Min./1/3*) zzgl. 1 ml R09 one shot auf 500ml

Zwei Fragen an Alle möchte ich anschließen, wenn oben genannte Annahmen stimmen:

1.) Bei 100 ASA keinen Unterschiede zu 200 ASA machen?
2.) Dienen die homöopathischen 1 ml R09 (auf 500 ml) eher zur persönlichen Beruhigung ?

Gruß Jochen


Jochen
Gruß aus dem Lipperland

Spröde Künste
zuletzt bearbeitet 15.03.2013 13:51 | nach oben springen

#2

RE: Fuji Neopan Acros 100

in Dunkelkammer & Entwicklung 15.03.2013 14:46
von Gelöschtes Mitglied
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Also....... Acros und Kaffee sind ein Dreamteam, wenn man fast kornlose Negative bei hoher Schärfe und guter Empfindlichkeit will. Auch in KB ist das Ergebnis tadellos. Mir fällt ehrlich gesagt kein besserer Entwickler für diesen Film ein als Caffenol-C. Das muss man einfach mal gemacht haben, um es zu glauben. Was wurde über diesen Film nicht alles geschrieben, z.B. echte Empfindlichkeit von 64 ASA, vieles davon ist für einen Kaffeepanscher absolut nicht nachvollziehbar. Der Film ist lammfromm, der Belichtungsspielraum ist exorbitant, 14 Blenden Motiv(!)-Kontrastumfang lassen sich bei nicht zu knapper Belichtung ohne Mätzchen abbilden. Ich empfinde Rodinal zusätzlich als überflüssig. Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und sage: einen feinkörnigeren 200er wirst du nicht finden, nicht für Geld und gute Worte. Die Tonalität unterscheidet sich etwas von anderen Filmen, sprich die Umsetzung von Farben in Grauwerte ist etwas anders, schwer zu beschreiben und anhand der Kurven für spektrale Empfindlichkeit nicht so ganz einfach nachzuvollziehen. Auf mich wirkt er bei Landschaft ungefähr wie mit einem leichten Orangefilter fotografiert. Muss man nicht immer mögen. Einfach mal machen, ist ja wirklich nicht so ein großes Ding .....Wie heißt es so schön: ein Bild sagt mehr als tausend Worte, oder: mach es selber, glaube keinem außer dir. Ich hab ihn lange nicht verwendet, weil ich auf Fuji nicht gut zu sprechen war, aber mittlerweile haben die ja sogar den Neopan 400 neu aufgelegt. War vielleicht doch nicht so doll mit der angedachten Kosmetik-Schiene. Ich will aber den Neopan 1600 zurück. Der war konkurrenzlos und ich bin immer noch nachtragend.

LG Reinhold


zuletzt bearbeitet 15.03.2013 14:48 | nach oben springen

#3

RE: Fuji Neopan Acros 100

in Dunkelkammer & Entwicklung 16.03.2013 02:39
von Volker Warbende • Mitglied | 1.834 Beiträge

@Jochen
Reinhold hat es ja schon beschrieben.

Den Acros kann man getrost von 100 bis 400 ASA auf einem Film belichten und brauchbare Ergebnisse in Caffenol-C-M (20°C, 15 Min./1/3*) erhalten. Also stelle ich den Belichtungsmesser auf 200 ASA und mach mir keinen großen Kopf, wenn es eins über- oder eins unterbelichtet ist, d.h. ich messe gar nicht jedes Mal nach .

Wenn ich weiß, dass das Licht für den gesamten Film knapper wird, nehme ich 400 ASA in Caffenol-C-M (20°C, 18 Min./1/3*) zzgl. 1 ml R09 one shot auf 500ml und verhalte mich wie oben.
Und ja, die homöopathischen 1 ml R09 (auf 500 ml) dienen eher zur persönlichen Beruhigung

Da ich aber bei keiner Aufnahme den Doppelblindversuch mache, kann ich behaupten durch den R09 wird alles um Längen besser

Gruß Volker



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Meine Meinung ist objektiv absolut subjektiv und/oder/aber subjektiv absolut objektiv

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#4

RE: Fuji Neopan Acros 100

in Dunkelkammer & Entwicklung 16.03.2013 09:31
von JochenDT • Mitglied | 937 Beiträge

Hallo!

@Reinhold:
Danke für Deine ausführliche Einschätzung, das mit der spectralen Empfindlichkeit hatte ich hier schon mal versucht zu thematisieren. Werde den Film demnächst mal so entwickeln und versuchen auszureizen.

@Volker:
Manchmal sieht man (ich) den Wald vor lauter Bäumen nicht, Du sagst es ja: " ... stelle ich den Belichtungsmesser auf 200 ASA und mach mir keinen großen Kopf, wenn es eins über- oder eins unterbelichtet ist, ..." eingreifen kann man ja immer noch.

Danke Euch beiden!
Gruß Jochen


Jochen
Gruß aus dem Lipperland

Spröde Künste
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