#21

RE: Geplant: Eigene Duka - die Platzfrage

in Dunkelkammer & Entwicklung 27.07.2012 04:12
von ihciM • 1 Beitrag

Zitat von Daniel im Beitrag #11
Wieviel Platz braucht man eigentlich für eine Duka? Ich habe in dem besagten Badezimmer eine freie Stellfläche von 70x80 cm (..)



Hallo Daniel und alle anderen hier,

lese schon eine geraume Weile hier mit, habe mich aber bis jetzt noch nicht an den Diskussionen beteiligt. Die Frage hier hat sich mir vor einem guten Jahr auch gestellt; Dunkelkammer mit Vergrößerer aufbauen? In unserer WG gibt es neben der Speisekammer eine kleine(!) Abstellkammer mit ohne Fenster:) Ein bisschen Überzeugungsarbeit bei den Mitbewohnern, einen neuen Platz für unser Putzzeugs und natürlich ein Vergrößerer samt Zubehör und -los gings:)
Zuerst war da das Platzangebot: 1,20m*0,70m.. mau, aber es sollte zu schaffen sein! Der DURST-M601 kam dann ganz aus der Nähe von Karlsruhe (-->gefunden über "quoka.de") und passte mit seiner Grundplatte von 0,65*0,60m gerade so auf ein eingepasstes Brett, das ich auf Brusthöhe reingesetzt hab. Man kann so im Stehen entspannt arbeiten und muss sich auch zur Kontrolle der Schärfe nicht bücken -ein Vorteil, wenn es eng ist!;-) Darunter sind die Schalen angeordnet, auch auf Brettern. Man kann sie fast unmöglich umstoßen, aber es ist auch rel. dunkel da unten, also schwierig zur Entwicklung nach Sicht! Vielleicht braucht es nochmals eine zweite DuKa-Lampe, das wird sich alles zeigen wenn das Wetter wieder schlechter wird und die Tage kürzer.

Wenn ich meine Digitalkamera wieder finde mach ich euch mal Fotos..

Vielleicht noch ein konstruktiver Vorschlag; es gibt oft Kultureinrichtungen in Städten, die Fotolabore zur Nutzung gegen kleines Geld bereitstellen, teilweise sogar Kurse anbieten. In Karlsruhe geht das an der Uni, in einer 'Studentenkneipe' mit Arbeitsräumen und in einem städtischen Kulturzentrum, das ein wunderbar großes Labor mit allem drum und dran hat:) 5 Stunden arbeiten zu 4,- für die schon angesetzte Chemie, Papier zu Verbrauchspreisen, ..genial!



Viel Glück auf jeden Fall!

Grüße,
Michi


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#22

RE: Geplant: Eigene Duka

in Dunkelkammer & Entwicklung 27.07.2012 08:22
von Sputnik (gelöscht)
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Sorry, falscher Thread.


zuletzt bearbeitet 27.07.2012 08:23 | nach oben springen

#23

RE: Geplant: Eigene Duka - die Platzfrage

in Dunkelkammer & Entwicklung 27.07.2012 08:28
von Daniel • Mitglied | 2.258 Beiträge

Hallo Michi,

vielen Dank für Deinen sehr interessanten Beitrag, wie man auch mit allerengstem Raum entwickeln kann. Das ist in jedem Fall eine interessante Anregung für mich. Ich muß mir das nachher noch ein weiteres Mal in Ruhe durchlesen.

Gruß,
Daniel


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#24

RE: Geplant: Eigene Duka

in Dunkelkammer & Entwicklung 03.08.2012 13:28
von Daniel • Mitglied | 2.258 Beiträge

Hallo zusammen,

könnte es seinvoll sein, sich in der Bucht einen KB-Vergrößerer zu schießen und diesen dann nach und nach mit Gebrauchtteilen, sofern diese erhältlich sind, und ggf. sogar mit Neuteilen in Richtung 6x7 und später mal Farbe auszubauen?

Wie sinnvoll ist ein SW-Kopf ohne Gradationseinstellung? Kann man damit anfangs mehr oder weniger gut arbeiten oder wird nach einer Frustphase recht schnell der Wunsch nach einem MG-Kopf entstehen?

Gruß,
Daniel


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#25

RE: Geplant: Eigene Duka

in Dunkelkammer & Entwicklung 03.08.2012 20:45
von Rainer Zalewsky • Mitglied | 531 Beiträge

Hallo Daniel,

ich möchte nie wieder festgraduiertes Papier lagern und verarbeiten müssen. Wenn der s/w-Kopf keine Y- und M-Filterung erlaubt, sollte er eine Schublade für Printfilter haben.

Daß sich ein KB-Vergrößerer auf ein größeres Format aufrüsten läßt, glaube ich nicht. Es gibt in der Bucht aber genügend 6x6-Geräte zu kleinem Preis. Du brauchst für beides - KB und MF - ein eigenes Objektiv.

Mit den Printfiltern kannst Du natürlich auch Farbnegative vergrößern.

Viel Erfolg!

Rainer Zalewsky


zuletzt bearbeitet 03.08.2012 20:47 | nach oben springen

#26

RE: Geplant: Eigene Duka

in Dunkelkammer & Entwicklung 03.08.2012 22:13
von Laterna Magica • Mitglied | 110 Beiträge

Zitat
Daß sich ein KB-Vergrößerer auf ein größeres Format aufrüsten läßt, glaube ich nicht.



Hi Rainer,
genau das ist aber seit Jahrzehnten Stand der Technik. Bei Kaiser beispielsweise lassen sich die KB-Baureihen 3501 und 3505 problemlos und einfach in nur zwei Minuten von KB auf 4,5x6 / 6x6 umrüsten (hatte ich hier vor kurzem aber auch schon geschrieben).

Gruß, Jan


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#27

RE: Geplant: Eigene Duka

in Dunkelkammer & Entwicklung 04.08.2012 01:47
von Annalog • Mitglied | 182 Beiträge

Zitat von Rainer Zalewsky im Beitrag #25

Daß sich ein KB-Vergrößerer auf ein größeres Format aufrüsten läßt, glaube ich nicht. Es gibt in der Bucht aber genügend 6x6-Geräte zu kleinem Preis. Du brauchst für beides - KB und MF - ein eigenes Objektiv.


KB-Vergrößerer, die man auf MF aufrüsten kann sind von Haus aus MF-Geräte, die eben in einer KB-Sparausführung benutzt wurden. Bei reinen KB-Vergrößerern geht da nichts. Man kann dazu keine allgemeine Aussage machen, es kommt eben drauf an.

Aber warum ich mich hier einmische: man braucht nicht zwingend 2 Objektive! Mit jedem 80er-MF-Objektiv kann man auch KB vergrößern, man ist lediglich beim Vergrößerungsmaßstab beschränkt. Ein guter Kompromiss wäre z.B. ein W.A.Componon 5,6/60mm. Das ist aber selten und nicht ganz billig, dafür aber offfenblendtauglich!

Gruß, Manfred


 
Für Anfänger und Wiedereinsteiger hier meine Antworten auf die häufigsten Fragen zum SW-Fotolabor:
Schwarzweiß-FAQ
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#28

RE: Geplant: Eigene Duka

in Dunkelkammer & Entwicklung 04.08.2012 03:07
von Daniel • Mitglied | 2.258 Beiträge

Genau DAS war meine Idee gewesen: Einen Kaiser 3505 auftreiben und diesen zu einem 9005er umrüsten. Sollte ich die Umrüstteile nicht gebraucht bekommen, könnte ich diese auch einfach neu kaufen.

Im derzeitigen ebay-Angebot ist ein recht günstiger Kaiser VP 3505, der aber (ohne MG-Kopfumbau) nicht MG-fähig ist, hieße, daß dann nochmals die Kosten für einen MG-Kopf dazukämen. Einlegefilter kann der allerdings auch. Ob man damit alleine glücklich wird, weiß ich nicht.

Frage: Kann man eigentlich mit einem Farbkopf auch MG-Papiere belichten, sprich: Erschlägt ein Farbkopf neben Farbpapieren, auch MG- und Festgradationspapiere bzw. ist ein Farbkopf eine eierlegende Wollmilchsau?

Gruß,
Daniel


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#29

RE: Geplant: Eigene Duka

in Dunkelkammer & Entwicklung 04.08.2012 04:19
von JoJo • Mitglied | 1.728 Beiträge

Zitat von Daniel im Beitrag #28

Frage: Kann man eigentlich mit einem Farbkopf auch MG-Papiere belichten, sprich: Erschlägt ein Farbkopf neben Farbpapieren, auch MG- und Festgradationspapiere bzw. ist ein Farbkopf eine eierlegende Wollmilchsau?


Eierlegende Wollmilchsau ist vielleicht etwas übertrieben.
Aber mit jedem Farbkopf kannst Du natürlich MG verarbeiten. Ist eben etwas weniger bequem, weil Du 2 Rädchen hast und das evtl. mit einer Tabelle machen musst. Auch bekommst Du leicht abweichende Belichtungszeiten, die man beim VC-Kopf angeblich nicht hat.

Warum machst Du Dir das Leben so schwer, von wegen Umrüsten wollen und so?
Überleg mal, was Umrüst- oder Ersatzteile neu für einen 1000,- Euro Vergrößerer kosten.
Da bekommst Du locker 2 sehr sehr gute gebrauchte Vergrößerer samt Spitzenoptik dafür.
Herrjeh, letzte Woche ist ein Durst M707 Color für 170,- Tacken weg, ein Spitzengerät bis 6x7.
Es gibt laufend gute Angebote. Und gerade Durst-Geräte sind so stark am Markt vertreten, dass da mit Sicherheit so schnell auch nicht die (gebrauchten) Ersatzteile ausgehen. Obwohl es bei einem Durst nur ganz selten mal was zu ersetzen gibt.
Eigentlich nur die Lampe. Und die gibts für 4,75 Euro beim Lampenversand.
Einzig Kondensorköpfe für die "großen" Durst sind etwas rar, wenn man so etwas sucht.

Gruß

Joachim


"Rot ist Plus, Schwarz ist Minus und alles mit mehr als 2 Drähten ist Elektronik"
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#30

RE: Geplant: Eigene Duka

in Dunkelkammer & Entwicklung 04.08.2012 11:08
von Annalog • Mitglied | 182 Beiträge

Zitat von JoJo im Beitrag #29
Auch bekommst Du leicht abweichende Belichtungszeiten, die man beim VC-Kopf angeblich nicht hat.


Angeblich ist richtig! Bei meinem Dunco mit VC-Mischkopf bleibt die Belichtungszeit nur so ungefähr gleich. Für richtig gute Abzüge muss man für jede Gradation (getrennt für jede Papiersorte) doch einen kleinen Korrekturfaktor berücksichtigen. Das bedeutet, man klebt eine Tabelle mit Verlängerungsfaktoren (oder Einstellungen der Dichteblende) an die Wand - oder man verwendet einen modernen Laborbelichtungsmesser wie den RHD-Analyzer oder die schweineteure Komfortversion Heiland Splitgrade. Nach Kalibrierung speichern diese Geräte getrennte für jede Gradation die tatsächlichen Werte für Empfindlichkeit und Dichteumfang, und man hat ein "point and shoot" Fotolabor.

Wenn man nicht messen will oder kann, bleibt nur die Probestreifen-Methode.

Gruß, Manfred


 
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zuletzt bearbeitet 04.08.2012 11:09 | nach oben springen






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