#11

RE: LED Farbkopf für Vergrößerer

in Dunkelkammer & Entwicklung 01.04.2012 01:39
von Gelöschtes Mitglied
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Wobei die LEDs sicher eine andere Strahlcharakteristik als die Originallampen aufweisen; dies, so könnte ich mir vorstellen, dürfte die grösste Herausforderung des ganzen Projektes werden.
Gruss,
Ritchie


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#12

RE: LED Farbkopf für Vergrößerer

in Dunkelkammer & Entwicklung 02.04.2012 22:26
von JoJo • Mitglied | 1.728 Beiträge

Zitat von judge_dread

Ja er hat 3 Halogen-Lampen die vor RGB Farbfiltern sitzen, die Helligkeit der einzelnen Lampen wird aditiv per Controler geregelt und durch einen Spiegel auf den Kondensor gelenkt.



Es handelt sich aber wohl nicht um ein reines Kondensorgerät, oder?
Soweit ich herausgefunden habe, ist die ursprüngliche S/W-Ausführung mit Opallampe und Kondensor (der PCS 130).
Der Farbkopf PCS 150 hat dann wohl eine Streuscheibe oder sogar eine kleine Mischkammer drin. Denn mit 3 Halogenlampen alleine würde man wohl kaum eine gleichmäßige Ausleuchtung schaffen.

Zitat
Wobei die LEDs sicher eine andere Strahlcharakteristik als die Originallampen aufweisen..



LED-Chips strahlen in einem weiten Winkel ab (ca. 120 Grad). Der Vorteil ist dass das Licht sehr gleichmäßig ist. Der Nachteil, dass man sehr viel Licht verliert. Sobald man Linsen davor baut, fangen die Probleme an. Man bekommt dann Schatten und ringförmige Helligkeitsunterschiede. Deshalb sollte man keine LED nehmen, die die Linse schon im Gehäuse mit drin hat.
Ich denke, man muss das Licht direkt hinter der LED erst einmal leicht zerstreuen, damit die Leuchtfläche etwas homogener wird und Unregelmäßigkeiten ausgeglichen werden. Solche Unregelmäßigkeiten sind bei kleineren LEDs zum Beispiel Bonddrähte, die über den Chip gehen und einen Schatten produzieren, oder bei den superstarken Chips rasterartige Strukturen.
Mit einer kleinen Streuscheibe könnte man vielleicht die Leuchtfläche einer Opallampe simulieren und damit dann über einen Kondensor gehen.

Gruß

Joachim


"Rot ist Plus, Schwarz ist Minus und alles mit mehr als 2 Drähten ist Elektronik"
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#13

RE: LED Farbkopf für Vergrößerer

in Dunkelkammer & Entwicklung 02.04.2012 22:59
von Gelöschtes Mitglied
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""LED-Chips strahlen in einem weiten Winkel ab (ca. 120 Grad).
Mit einer kleinen Streuscheibe könnte man vielleicht die Leuchtfläche einer Opallampe simulieren und damit dann über einen Kondensor gehen.""

Ich befürchte, das hier ein Widerspruch zugrunde liegt;
die Opallampe versteht sich m.E. eher als punktuelle Lichtquelle, nach Deiner Beschreibung kommt das Licht der LED eher flächig, besonders, wenn Du noch streuen möchtest/musst.
Das dürfte dann mit dem Kondensor nicht mehr funktionieren, der "lebt" ja vom gerichteten Licht.
Das sind aber nur theoretische Gedanken, ohne weitere Sachkenntnis.
Über ein Mischsystem gestreutes LED-Licht scheint mir somit auf den ersten Blick sinnvoller.
Ich hab noch von einem Bekannten einen Durst 138-Umbauplan auf Halogen rumliegen - wollen wir da mal reinschmulen?
Vielleicht lässt sich da etwas ableiten.

Gruss,
Ritchie


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#14

RE: LED Farbkopf für Vergrößerer

in Dunkelkammer & Entwicklung 03.04.2012 01:13
von Dnaturfoto • Mitglied | 1.430 Beiträge

Also Früher war in meinem Meopta eine stinknormale Glühlampe drin. Kann man nicht einfach eine LED-Birne für E27 nehmen?


Gruß,

Detlef


'Wir sehen nicht nur mit unseren Augen, sondern auch mit unserem Gefühl'



Natur-Impressionen


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#15

RE: LED Farbkopf für Vergrößerer

in Dunkelkammer & Entwicklung 03.04.2012 01:54
von judge_dread • Mitglied | 91 Beiträge

Zitat von JoJo

Zitat von judge_dread

Ja er hat 3 Halogen-Lampen die vor RGB Farbfiltern sitzen, die Helligkeit der einzelnen Lampen wird aditiv per Controler geregelt und durch einen Spiegel auf den Kondensor gelenkt.



Es handelt sich aber wohl nicht um ein reines Kondensorgerät, oder?
Soweit ich herausgefunden habe, ist die ursprüngliche S/W-Ausführung mit Opallampe und Kondensor (der PCS 130).
Der Farbkopf PCS 150 hat dann wohl eine Streuscheibe oder sogar eine kleine Mischkammer drin. Denn mit 3 Halogenlampen alleine würde man wohl kaum eine gleichmäßige Ausleuchtung schaffen.





Es gab wohl keine "ursprüngliche S/W Ausführung", aber man konnte das Farbsystem gegen eine Opal-Lampe tauschen, der Kondensor bleibt dabei gleich. PCS 150 heißt das Steuerteil.

Im Anhang ein Bild aus einem Prospekt, wo man das System erahnen kann... Die Halogenspots, leuchten durch eine Streuscheibe,
und werden per Spiegel auf den Kondensor gelenkt.... Eine Mischkammer ohne Kondensor scheint es ab dem PCS2000 gegeben zu haben....

vg
René

Angefügte Bilder:
29030801.JPG

zuletzt bearbeitet 03.04.2012 01:57 | nach oben springen

#16

RE: LED Farbkopf für Vergrößerer

in Dunkelkammer & Entwicklung 03.04.2012 12:22
von Esel18_24 • Mitglied | 429 Beiträge

Hallo Joachim,

die Bilder haben mich auf etwas gebracht. Einen Flachbildschirm als Farbkopf einzusetzen wäre auch möglich. Der Hauptbildschirm des Computers könnte eine Brille sein mit der die Farben eingestellt werden und auf dem Vergrößerer der zweite Bildschirm als Lampe. . Die Idee : der Ersatz einer umweltschädigenden Glühbirne durch einen Computer.
Gruß Lutz


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#17

RE: LED Farbkopf für Vergrößerer

in Dunkelkammer & Entwicklung 10.01.2013 15:44
von kay • Mitglied | 2 Beiträge

Hallo,

ich bin selber gerade dabei, einen farbmischkopf zu planen und wollte fragen, wie es denn so aussieht, ob sich bei irgendjemandem schon etwas ergeben hat.


Grüße, Kay


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#18

RE: LED Farbkopf für Vergrößerer

in Dunkelkammer & Entwicklung 10.01.2013 23:12
von Sputnik (gelöscht)
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Bei Herrn Heiland
http://heilandelectronic.de/led_kaltlicht
tut sich immer wieder mal was.

Da gibts LED neuerdings auch für KB:
http://www.rolfadam.de/LED.htm

Wer's braucht. ICH brauch's nicht.


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#19

RE: LED Farbkopf für Vergrößerer

in Dunkelkammer & Entwicklung 22.01.2013 08:34
von mcilroy • Mitglied | 21 Beiträge

Zitat von Sputnik im Beitrag #18

Da gibts LED neuerdings auch für KB:
http://www.rolfadam.de/LED.htm

Hmm... Wenn ich das auf den kleinen Bildern richtig deute, benutzt er als Lichtquelle diese LEDs: http://www.leds.de/High-Power-LEDs/Cree-...-RGBW-A5-K.html

Das wundert mich, dass man damit auf Grad 5 kommen soll. Ich hab mir auch schon einen Multigradekopf und einen Kontaktprinter mit LEDs gebaut, konnte aber mit den normalen blauen nicht über Grad 3,5 und mit royalblauen LEDs (um 450nm) nicht über Grad 4 kommen (auch bei frischem MCC/MCP, das sicher Grad 5 schafft).
Ich musste auf "UV" LEDs ausweichen (eigentlich liegen die noch größtenteils im sichtbaren Bereich, Peak bei 400nm), damit klappts dann auch problemlos mit Grad 5.

Vielleicht teste ich die Cree mal für das nächste Projekt.

Aber klar, Grad 5 braucht man auch bei Splitgrade nur, wenn man für das ganze Bild Grad 5 erreichen will. Für Gradationen bis 4 (was wohl das allermeiste abdecken dürfte) reicht eben auch Grad 4 für die harte Belichtung. Und zum gezielten Nachbelichten der Schatten reicht Grad 4 meistens auch.


Gruß,
Matthias


zuletzt bearbeitet 22.01.2013 08:38 | nach oben springen

#20

RE: LED Farbkopf für Vergrößerer

in Dunkelkammer & Entwicklung 22.01.2013 09:53
von Sputnik (gelöscht)
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Mal ganz abgesehen davon, daß es, wenn man es ganau nimmt, DIE Gradation 5 gar nicht gibt, da sie sowohl von der Beleuchtungsart (diffuses oder gerichtetes Licht) als auch vom Papier abhängig ist, würde ICH jetzt mal davon ausgehen, daß die LEDs, die Jürgen Heiland einsetzt, eine Grad 5 bringen, wie man sie von einem Halogen Mischlichtkopf her kennt. Er baut ja nicht erst seit gestern LED-Splitgrade-Köpfe für 6x9 aufwärts.
Und der Mann ist eigentlich auch NICHT dafür bekannt, halbseidene Sachen zusammenzubasteln. Im Gegenteil.
Gerade bei einem Einsatz für die qualitätsverwöhnten Leicanesen könnte er sich sowas auch gar nicht leisten. Vor allem nicht bei DEM Preis.
Insofern werden das vielleicht doch andere Bauteile sein als die, die Du getestet hast.
Wenn es Dich WIRKLICH interessiert, dann rufe ihn doch einfach mal an.
Ich habe bislang noch immer ein offenes Ohr bei ihm gefunden, wenn ich ein technisches Problem hatte.
Herr Heiland ist wirklich ausgesprochen freundlich und hilfsbereit.

BTW: Wo bei S/W jetzt eigentlich der WIRKLICHE Vorteil des LED-Kopfes gegenüber der Halogenbeleuchtung liegen soll (außer, daß ich keinen Rotfilter mehr einschwenken muß) verstehe ich trotzdem nicht so ganz.


zuletzt bearbeitet 22.01.2013 09:54 | nach oben springen






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