#1

Rollei Digibase CN 200

in analoges Fotozubehör 21.12.2010 09:47
von anTon • Mitglied | 6.858 Beiträge

hat den schon jemand ausprobiert ?

anTon


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#2

RE: Rollei Digibase CN 200

in analoges Fotozubehör 21.12.2010 09:57
von Gelöschtes Mitglied
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Hast Du heute auch die Mail von Maco bekommen?

Uninteressant klang das in der Tat nicht.

Viele Grüße,
Nils


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#3

RE: Rollei Digibase CN 200

in analoges Fotozubehör 21.12.2010 10:01
von anTon • Mitglied | 6.858 Beiträge

yepp. auch wenn die (sorry wenn ihr mitlest :-)) manchmal etwas überreagieren so finde ichs doch eine unterstützenswerte Firma, sie versuchen und unternehmen wenigstens was, z.b. gäbs ohne maco keine 127er mehr.
Werd mir mal 10 kommen lassen, ich berichte dann wie hautverträglich sie sind *kicher*


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#4

RE: Rollei Digibase CN 200

in analoges Fotozubehör 21.12.2010 10:14
von Gelöschtes Mitglied
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Jau, mach das mal, multifunktional (Farbe/Dia/SW) nutzbar, klarer Träger, das kann für Hybridverarbeiter, die seit neuestem auch in C41 rumpanschen (z.B. mich) durchaus ein feines Material sein.

Die Sachen von Maco gefallen mir auch im Großen und Ganzen gut, mit dem Retro 80S kämpfe ich allerdings noch etwas, der ist halt nichts für schlonzige Belichtung und in Rodinal höchstens ein 40/50er, der 400S hingegen ist richtig geil. Falls gerade jemand mitliest, der in 127 wäre ein Fest für die Baby-Ikonta.

Viele Grüße,
Nils


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#5

RE: Rollei Digibase CN 200

in analoges Fotozubehör 22.12.2010 00:13
von JoJo • Mitglied | 1.728 Beiträge

Ich habe mit dieser Firma auch gute Erfahrungen gemacht, was Lieferung und Service anbelangt.

Aber:

Zitat
"Weil sich insbesondere die Farbe ROT auf der Vergrößerung tiefschwarz abbilden würde. Ohne eine Tonwerttrennung.
Bei diesem Bildmuster zeigt es sich jedoch,
dass bei ROT die Tonwertabstufungen nahezu perfekt + detailgetreu abgebildet sind."



Hähähä... jaja, bei ROT!
Na dann fotografiert mal fleissig rote Motive.
Allgemein wird bei Farbvorlagen nämlich NIE ein tonwertrichtiges Bild dabei herauskommen. Hat das Farbnegativ eine orangene Maskierung, dann kommt es zu sehr langen Belichtungszeiten. Ohne Maskierung ist die Belichtungszeit kürzer, aber das Problem, dass Farben auf blauempfindliches Papier kopiert werden sollen, ist und bleibt dasselbe. Hätte sich auf dem Demobild ein blaues oder cyanfarbiges Motivteil befunden (= auf dem Negativ Rot/Gelb), dann wäre das auf dem Abzug komplett weiss gekommen.
Hätte man den Abzug dann derart lange belichtet, dass orangene Negativteile Zeichnung zeigen, wären die Blumen wieder im Schwarz abgesoffen.
Ein Farbtestbild wäre in jedem Fall aussagekräftiger gewesen als ein Bild mit nur 2 Farben als Inhalt, hätte aber den Werbegag entlarvt. Schaut man sich das Demobild im Negativ an, sieht man dass es fast nur aus Cyan- und Magentatönen besteht.
Sowas lässt sich durchaus brauchbar auf S/W-Papier kopieren.

Unmaskierte Filme mögen vielleicht besser zum Scannen sein, aber das war's dann auch schon mit den Vorteilen.
Die Luftbildfilme wurden nicht zuliebe der Fotografen unmaskiert hergestellt, sondern weil die Aufnahmen direkt ausgewertet werden. Nur auf dem Originalfilm sind alle Details zu sehen. Eine Maskierung würde die Beurteilung nur erschweren.

Beim Ausweichen auf solche Materialien (die evtl. aus Militärbeständen sehr günstig zu bekommen sind) wird nun einfach aus der Not eine Tugend gemacht und ein passendes Verkaufsargument erfunden.
Anfangs wurde ja noch mit dem "Retro-Look" und der Scannbarkeit der unmaskierten Filme Werbung gemacht. Das mag ja noch okay sein.
Dass nun aber mit der angeblich besseren Kopierbarkeit auf S/W-Papier Werbung gemacht wird, halte ich für nicht korrekt.

Aber Moment mal, was meckere ich denn: Es war ja nur von roten Motiven die Rede..

Gruß

Joachim


"Rot ist Plus, Schwarz ist Minus und alles mit mehr als 2 Drähten ist Elektronik"
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#6

RE: Rollei Digibase CN 200

in analoges Fotozubehör 22.12.2010 00:56
von ThomasN • Mitglied | 983 Beiträge

Muss man halt kräftigst abwedeln bzw. nachbelichten Bewerben die den Film tatsächlich für das SW-Vergrößern?! Und wie ist das erst, wenn man auch auf VC-Papier vergrößern möchte?

Thomas


zuletzt bearbeitet 22.12.2010 00:59 | nach oben springen

#7

RE: Rollei Digibase CN 200

in analoges Fotozubehör 22.12.2010 10:19
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Ich habe zu dem Zweck mal Material aus dem Agfacolorbuch gescannt.

Mail an Kodak und Ilford (2)

Die Agfa vertrat ansonsten den Standpunkt, daß "reine Farben" selten sind, so daß letztlich in der Praxis fast immer gute resultate zu erhalten waren - tonwertrichtig ist aber vollkommen unmöglich.


gut Licht
Walter
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#8

RE: Rollei Digibase CN 200

in analoges Fotozubehör 25.12.2010 04:59
von Bernd • Mitglied | 1.664 Beiträge

Beim Digibase gibt es die fehlende Maskierung 2 interessante Möglichkeiten.

Als Dia cross entwickelt gibt es irre Farbverschiebungen, die man durch überbelichtung noch verstärken kann. Ich hänge mal ein Beispiel an (1. "normal" - 2. Dasselbe gecrosst - 3. noch ein Gecrosstes).

Zweitens gibt es die Möglichkeit durch die fehlende Maskierung den Film auf Gradationswandelpapier als Schwarzweisbild zu bearbeiten. Mann kann also durchaus den Film hybrid für Farbe und Schwarzweiss einsetzen.

ciao

Bernd

Angefügte Bilder:
Digi-4.jpg
DigiCross-2a720.jpg
DigiCross-4-Kontrast+20.jpg

By the way:

www.BerndDaub.meinAtelier.de

www.Lomography.meinAtelier.de


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#9

RE: Rollei Digibase CN 200

in analoges Fotozubehör 26.12.2010 01:17
von anTon • Mitglied | 6.858 Beiträge

Zitat von Photoamateur
Ich habe zu dem Zweck mal Material aus dem Agfacolorbuch gescannt.

Mail an Kodak und Ilford (2)

Die Agfa vertrat ansonsten den Standpunkt, daß "reine Farben" selten sind, so daß letztlich in der Praxis fast immer gute resultate zu erhalten waren - tonwertrichtig ist aber vollkommen unmöglich.



hm ... das hatte ich schon wieder vergessen ... d.h. der Film ist nicht "neu" sondern schon länger am Markt. Egal, hab welche bestellt und werds mal checken und berichten :-)

anTon


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#10

RE: Rollei Digibase CN 200

in analoges Fotozubehör 27.12.2010 04:33
von Sebastian Junghans • Mitglied | 91 Beiträge

Das Wort "tonwertrichtig" führt immer einmal zu Missverständnissen. Dessen bin ich mir bewusst.
Gemeint ist hier die Umsetzung von Farbe in Graustufen.

Das ist bei maskierten Filmen nicht möglich. In Form von: Völlig ausgeschlossen.
Beim CN200 hingegen jedoch mit feinst differenzierten Grau-Abstufungen.
Das Schwarzweiss Bild in meinem e.mail an die Stammkunden basiert auf einem Handabzug auf Oriental VC-Papier.

Alle unsere Filme, die wir in der Zusammenarbeit mit der Agfa anbieten, entstammen
(bis auf die Mikrofilme) der Luftbildabteilung der Agfa. Das ist kein Geheimnis, im Gegenteil,
wir verwenden (seitdem uns das erlaubt ist) mit Stolz das legendäre Agfa Emblem, den Rhombus,
der seit 2005 ausschliesslich für die Produkte aus dem Hause Agfa in Beglien verwandt wird.

Diese Agfa Produkte werden zuverlässig in Mortsel, einem Stadtteil von Antwerpen, jeweils frisch produziert.

Ich habe in diesem Zusammenhang (in einem anderen Forum) eine Presse-Information der Agfa in Belgien aus 2010 veröffentlicht,
in der die Agfa mitteilt pro Tag etwa eine Million Quadratmeter Film zu beschichten.
Einen nicht unerheblichen Teil davon entfällt auf die Luftbildfilme, an denen wir mit der Marke Rollei-Film partizipieren.

Wenn du, Joachim, einmal selbst mit diesem Film in Kombination mit traditionellem Silbergelatinepapier arbeiten würdest,
könntest du dir in deinem eigenen Fotolabor ansehen, was ich meine, wenn ich sage:
Tonwertrichtiges Schwarzweiss.

Das ausgewählte Bildmotiv stellt die höchstmögliche Anforderung an die Abbildung feinster Grauwerte dar - daher habe ich bewusst dieses Motiv ausgesucht, kein 08/15, was du dann mit Recht hättest kritisieren können.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit
Sebastian


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