#1

Zwei 120er Rollfilme auf eine Spule

in Dunkelkammer & Entwicklung 12.12.2010 08:23
von Stephan K. • Mitglied | 999 Beiträge

Abend zusammen,

ich bräuchte mal Tipps zum Aufwickeln von zwei Rollfilmen auf eine Entwicklungsspule, bzw. wie macht ihr das? Spult ihr zuerst den einen Film bis komplett ans Ende der Spule und tut dann den nächsten drauf, oder wird direkt nach dem ersten Film mit dem zweiten begonnen? Und wie kann ich sichergehen, dass die Filme nicht überlappen?

Noch einen schönen Rest-Sonntag!

Grüße,
Stephan


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#2

RE: Zwei 120er Rollfilme auf eine Spule

in Dunkelkammer & Entwicklung 12.12.2010 10:05
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

Bei meinen Jobo-Spulen waren so kleine rote Clipse dabei. Wenn der erste Film ganz bis zum an das innere Ende der Spule drin ist, dann steckt man den Clips in das dafür vorgesehene Loch und das verhindert, daß der 2. Film über den ersten rutscht.
Gruß
Jochen


Gruß
Jochen
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#3

RE: Zwei 120er Rollfilme auf eine Spule

in Dunkelkammer & Entwicklung 12.12.2010 10:40
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

ach so, hier ein Bild

Angefügte Bilder:
clips.JPG

Gruß
Jochen
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#4

RE: Zwei 120er Rollfilme auf eine Spule

in Dunkelkammer & Entwicklung 12.12.2010 11:09
von JoJo • Mitglied | 1.728 Beiträge

Ja, bei meiner 1520er sind auch solche Clipse dabei gewesen.
Ich stell mir das aber im Dunkeln als ziemliche Fummelei vor.
Probiert habe ich das noch nie.

Gruß

Joachim


"Rot ist Plus, Schwarz ist Minus und alles mit mehr als 2 Drähten ist Elektronik"
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#5

RE: Zwei 120er Rollfilme auf eine Spule

in Dunkelkammer & Entwicklung 12.12.2010 12:29
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

Zitat von JoJo
Ich stell mir das aber im Dunkeln als ziemliche Fummelei vor.


Nein, das ist easy. Der Clip hat 2 Stift. Der dickere kommt in die dafür vorgesehene einzige Aufnahme in der Mitte. Und der Dünne wird einfach zwischen die Spirale gesteckt.


Gruß
Jochen
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#6

RE: Zwei 120er Rollfilme auf eine Spule

in Dunkelkammer & Entwicklung 12.12.2010 14:25
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Prinzipiell wird nacheinander eingespult, Zusammenkleben beider Filme habe ich noch nirgends als Empfehlung gelesen. Wenn keine "Clipse" dabei sind, dann schneidet man den ersten Film an seinem Ende ein kleines Stück ein, so daß sich der nachfolgende Film darin verhakt, andere empfehlen anstattdessen Umbiegen oder beide Filme einschneiden. Ob das sicher ist, will ich mal dahingestellt sein lassen, dazu habe ich es nicht häufig genug praktiziert, allerdings dann doch problemlos (Einschneidemethode). Von der Drehentwicklung würde ich aber tunlichst die Finger lassen.


gut Licht
Walter
zuletzt bearbeitet 12.12.2010 14:28 | nach oben springen

#7

RE: Zwei 120er Rollfilme auf eine Spule

in Dunkelkammer & Entwicklung 12.12.2010 14:37
von Stephan K. • Mitglied | 999 Beiträge

Hui, ihr seit gut! Danke erstmal, insbesondere für das Bild!

Ich hatte bisher leider noch keine roten Clips bei meinen JOBOs dabei (alles über ibäh), vielleicht sollte ich mir mal welche besorgen. Oder hat jemand welche noch über, die er sowieso nicht braucht?

Die Einschneidemethode klingt interessant, die könnte ich mal ausprobieren. Und keine Sorge Walter, bei mir gibt es keine Drehentwicklung, nur sanftes Kippen

Grüße,
Stephan


zuletzt bearbeitet 12.12.2010 14:39 | nach oben springen

#8

RE: Zwei 120er Rollfilme auf eine Spule

in Dunkelkammer & Entwicklung 12.12.2010 14:51
von Lupo914 • Mitglied | 93 Beiträge

Zitat von Stephan K.

...Spult ihr zuerst den einen Film bis komplett ans Ende der Spule und tut dann den nächsten drauf...



Genau so mache ich das. Die roten Clipse, falls sie da waren, sind bei mir schnell abgebrochen. Überlappung hatte ich erst einmal, mir war aber klar warum es passiert ist.

Wolf


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#9

RE: Zwei 120er Rollfilme auf eine Spule

in Dunkelkammer & Entwicklung 12.12.2010 14:55
von Stephan K. • Mitglied | 999 Beiträge

Und warum?

Schließlich will ich wissen was ich falsch machen kann...

Gruß,
Stephan


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#10

RE: Zwei 120er Rollfilme auf eine Spule

in Dunkelkammer & Entwicklung 12.12.2010 17:33
von BertholdSW • Mitglied | 2.407 Beiträge

Hallo.
Das Papier reisse ich am End vom Film ab und drücke die verbleibende Klebekannte wieder fest an.
Das erzeugt eine rubbelige Dicke am Filmende zur Bremsung, wenn die Filme sich näher kommen sollten.
Den Film einspulen bis zum Ende des Wickelkerns. Das kann man gut fühlen. Den 2. Film hinterher geschoben.
Einen 5cm Schwanz vom Film lasse ich sicherheitshalber aussen frei hängen. Klappt problemlos.
Wenn man einen selbsgebasteten Verdrängungskörper auf den Wickelkern steckt, kann man problemlos mit 360mL auch nur einen Rollfilm in der üblichen Jobodose entwickeln. Das spart Entwickler und klappt seit Jahren bei mir problemlos. Er sollte schwerer als Wasser sein.
Gruss Berthold


Man hat immer 3 Möglichkeiten! Immer!!!
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