#11

RE: Zwei 120er Rollfilme auf eine Spule

in Dunkelkammer & Entwicklung 12.12.2010 21:52
von Stephan K. • Mitglied | 999 Beiträge

Das mit der Klebekante ist natürlich auch eine Möglichkeit, allerdings ist die Frage wie sich der Kleber auf den Entwickler auswirkt, schließlich habe ich keinen Einmal-Entwickler.

Gruß,
Stephan


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#12

RE: Zwei 120er Rollfilme auf eine Spule

in Dunkelkammer & Entwicklung 13.12.2010 16:24
von phosphor • Mitglied | 1.232 Beiträge

Zitat von Stephan K.
Abend zusammen,

r das? Spult ihr zuerst den einen Film bis komplett ans Ende der Spule und tut dann den nächsten drauf, oder wird direkt nach dem ersten Film mit dem zweiten begonnen? Und wie kann ich sichergehen, dass die Filme nicht überlappen?



Ich spule immer nur einen Film auf eine Spule. Das schont sehr meine Nerven. Schließlich habe ich genug Dosen und Spulen und entwickle eh alles mit Rotation.
Gruß
phosphor


______________________________________________
Die logarithmische Dichte eines Films
ist der dekadische Logarithmus
des reziproken Wertes des Transmissionsgrades
______________________________________________
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#13

RE: Zwei 120er Rollfilme auf eine Spule

in Dunkelkammer & Entwicklung 14.12.2010 03:02
von Stephan K. • Mitglied | 999 Beiträge

So, ich habe das mit "zwei Filme-eine Spule" gestern ausprobiert und es hat geklappt. Ich habe erst einen Film komplett eingespult, bis es nicht mehr weiter ging und danach den zweiten aufgespult, bis er komplett auf der Spule war.

Danke für eure Hilfe!

@ Berthold: Ich habe nur zwei Dosen aber hatte drei Filme zum entwickeln. Meine Nerven wurden gestern schon sehr strapaziert, weil der Klebestreifen das erste Mal bei mir beim abziehen geleuchtet hat und die Filme gestern etwas widerspenstig waren... Vielleicht war ich zu geladen?

Grüße,
Stephan


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#14

RE: Zwei 120er Rollfilme auf eine Spule

in Dunkelkammer & Entwicklung 14.12.2010 03:41
von JoJo • Mitglied | 1.728 Beiträge

Den Klebestreifen schneide ich immer zusammen mit einem kleinen Stück Film komplett ab.
Meistens reisst der mir sonst durch, beim Versuch ihn abzuziehen.
Als ich den halben Streifen mal drangelassen hatte, löste sich der in der Chemie auf und es schwammen lauter Fetzen darin herum.
Die findet man nachher dann auch auf dem Film.

Gruß
Joachim


"Rot ist Plus, Schwarz ist Minus und alles mit mehr als 2 Drähten ist Elektronik"
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#15

RE: Zwei 120er Rollfilme auf eine Spule

in Dunkelkammer & Entwicklung 14.12.2010 03:52
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von JoJo
Den Klebestreifen schneide ich immer zusammen mit einem kleinen Stück Film komplett ab.


Genau. Und mit dem Filmschnipsel wird ein Klärtest im Fixierer gemacht! LG Reinhold


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#16

RE: Zwei 120er Rollfilme auf eine Spule

in Dunkelkammer & Entwicklung 14.12.2010 12:40
von Stephan K. • Mitglied | 999 Beiträge

Zitat von grommi

Zitat von JoJo
Den Klebestreifen schneide ich immer zusammen mit einem kleinen Stück Film komplett ab.


Genau. Und mit dem Filmschnipsel wird ein Klärtest im Fixierer gemacht! LG Reinhold




Das ist natürlich perfekt! Sollte ich wohl auch so machen, schon alleine wegen potentiellen Kleberesten auf dem Film. Mal sehen wie lange es dauert, bis ich mir dann mal in den Finger schneide.

Grüße,
Stephan


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#17

RE: Zwei 120er Rollfilme auf eine Spule

in Dunkelkammer & Entwicklung 14.12.2010 22:19
von BertholdSW • Mitglied | 2.407 Beiträge

Hallo Stephan.

> weil der Klebestreifen das erste Mal bei mir beim abziehen geleuchtet hat und die Filme gestern etwas widerspenstig waren... Vielleicht war ich zu geladen?

Bei trockenem und kaltem Winterwetter ist die Statische Aufladung und die filmbelichtende Funkenbildung bei der Entladung oft ein Problem.
Also nur Vorsichtge ganz langsame Bewegungen mit dem Film, dann geht es im Normalfall.
Moderne trockene Wohnungen haben da oft ein Problem.
Abhilfe im Labor: Nimm 30min vor der Laborarbeit einen sehr nassen Putz-Aufnehmer und leg ihn auf den Fussboden, oder einen Wasserzerstäuber und erzeuge Wasserneben, oder einen Wasserkocher und lass 5 Minuten das Wasser Kochen. Dann ist es vorbei, mit der statischen Aufladung.
Gruss Berthold
PS
Gut, ich werde zukünftig auch wieder den Klebestreifen zum Papier abschneiden, obwohl ich noch nie etwagige Veränderungen in der Klebenaht-Nähe gesehen habe.


Man hat immer 3 Möglichkeiten! Immer!!!
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#18

RE: Zwei 120er Rollfilme auf eine Spule

in Dunkelkammer & Entwicklung 15.12.2010 12:34
von 4heiner • Mitglied | 3 Beiträge

Hallo,
ich finde die ganze Angelegenheit längst nicht so problematisch, wie hier geschildert. Ich benutze die Jobo-25xx Spulen, und das geht so: der erste Film wird bis ans Ende eingefädelt, das kann man deutlich an den Aussparungen fühlen. Der zweite ist dann völlig eingespult, wenn sein Ende knapp hinter den Aussparungen ist. Beim 120er Film ist mir noch nie etwas passiert, wenn ich den Film vom Papier trenne, damit er besser in die Spirale "flutscht", biege ich dieses Ende mit engem Radius um fast 180° um, das beseitigt den Drall, der das Einspulen oft behindert. Einen Verdrängungskörper sollte mann nur mit Vorsicht benutzen. Wenn ich D-76 Entwickler in der Verdünnung 1+1 benutze, brauche ich pro Film 200ml Entwickler und 200ml Wasser, also für 2 Filme zusammen 800ml. Da wirds in der kleinen Jobo-Dose schon zu
eng.
Beste Grüße
4Heiner


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#19

RE: Zwei 120er Rollfilme auf eine Spule

in Dunkelkammer & Entwicklung 15.12.2010 19:12
von BertholdSW • Mitglied | 2.407 Beiträge

Hallo 4Heiner
>Einen Verdrängungskörper sollte mann nur mit Vorsicht benutzen. Wenn ich D-76 Entwickler in der Verdünnung 1+1 benutze,
> brauche ich pro Film 200ml Entwickler und 200ml Wasser, also für 2 Filme zusammen 800ml.
> Da wirds in der kleinen Jobo-Dose schon zu eng.

OK, das wird wohl nichts bei 1:1 Entwickler.
In den letzten Jahren habe ich mich auf andere hochverdünnbare Einmalentwickler eingeschossen.
Schwerpunktmässig entwickle ich immer nur einen Rollfilm. Und dann macht der Verdängungskörper die Kosten rund 1/3 preiswerter, zumal mein Taschengeld eh ewig futsch ist.
Zu Filnol Verdünnung 1:100 bis 1:130.
Finol benötigt pro Film eine Mindestmenge von 2,5/2,5ccm Entwickler.
Meine Start-Menge beträgt 3,5ml für die ersten 360ml = 1 Film
Für jeden weiteren Film kommen 2,5ml hinzu
Mischung Entwickler:
Standart-Kontrast
1 Film mit Reduzierung 3,5ml + 3,5ml + 360ml + Stopp-Ring
2 Filme ohne Reduzierung 6,0ml + 6,0ml + 490ml + Stopp-Ring
3 Filme mit Reduzierung 8,5ml + 8,5ml + 770ml + Stopp-Hülse
4 Filme ohne Reduzierung 11,0ml + 11,0ml + 880ml + Stopp-Hülse
PS.
Der ca 15mm hohe Stopp-Ring kommt als letztes über das schwarze Innenrohr. Er verhindert, das die Spieralen zum Deckel hin wander und dann nicht mehr gut vom Entwickler erreicht werden. Achtet mal darauf, ob nicht Eure Filme manchmal am oberen Rand etwas anders entwickelt sind.
Gruss Berthold


Man hat immer 3 Möglichkeiten! Immer!!!
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#20

RE: Zwei 120er Rollfilme auf eine Spule

in Dunkelkammer & Entwicklung 25.12.2010 22:29
von judge_dread • Mitglied | 91 Beiträge

Hallo Berthold,

die Sache mit dem "Verdrängungskörper" klingt interessant. Ich brauche in meiner Jobo 2000 für 120 Film 700ml,
benutzen tu ich 800ml, wenn ich das auf die 450ml für einen 135er reduzieren könnte wäre das schon toll.
Zumal sich ja auch die Menge vom Fixierer von 2 auf 1 Aufbewahrungsflasche reduzieren liesse.

Aus was für Material hast du den gebaut, zeig doch mal ein Bild.

Vg
René


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