#11

RE: Welche Entwicklerdose ist empfehlenswert?

in Dunkelkammer & Entwicklung 20.11.2010 23:22
von ThomasN • Mitglied | 983 Beiträge

Ich hab´ mir eine kleine AP Dose für Kleinbild (Füllmenge 300ml) gekauft. Bisher (erst 2x entwickelt) hatte ich noch keine Probleme beim Einfädeln oder bzgl. Dichtigkeit. Aber ich werd´s weiter im Auge behalten.

Thomas


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#12

RE: Welche Entwicklerdose ist empfehlenswert?

in Dunkelkammer & Entwicklung 20.11.2010 23:22
von Achim G. • Mitglied | 228 Beiträge

Hallo Holger,

jetzt hast Du die Qual der Qahl :-)

Für meinen Teil habe ich seit "Ewigkeiten" die preiswerte AP-Dose und auch die Spulen dazu.

Sowohl KB, als auch Rollfimle flutschen da völlig problemlos rein (und ich habe die Kügelchen noch alle drin). Die Zeit des Einspulens habe ich zwar noch nie mit der Uhr gestoppt, denke aber, dass ich die 30 Sekunden vielleicht noch unterboten bekomme :-)))

ABER: Die Spulen müssen trocken sein! Wenn diese ein wenig feucht sind....na dann viel Spaß!!! Dann hakt es hier und da und das fluchen nimmt kein Ende...

Ob es sich lohnt das Zeug gerbaucht zu kaufen? Ich meine, dass der Preis so günstig ist, dass ein Neukauf schon nicht verkehrt ist.

Gruß
Achim


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#13

RE: Welche Entwicklerdose ist empfehlenswert?

in Dunkelkammer & Entwicklung 21.11.2010 00:28
von Holger67 • Mitglied | 713 Beiträge

Wenn ich Eure Erfahrungsberichte und die bei Ciao lese, sind die Jobo Dosen wohl so was wie der Mercedes unter den Entwicklungsdosen. Leider dementsprechend teuer und Lieferstatus bei Fotoimpex nur auf Anfrage. Da es hier auch zufriedene AP-Dosen Benutzer gibt, das Ding preiswert und lieferbar ist, wird nun AP bestellt und gut is. Laut Foto Brenner soll die Zeitschrift Colorfoto 10/97 drei Entwicklungstanks getestet haben, wobei die billige AP-Dose die meisten Pluspunkte bekommen hat. So bleibt mir auch noch Geld für Chemie und Filme übrig.

Gruß
Holger


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#14

RE: Welche Entwicklerdose ist empfehlenswert?

in Dunkelkammer & Entwicklung 21.11.2010 04:33
von JoJo • Mitglied | 1.728 Beiträge

Wichtig ist dass die Dosen sicher verriegelt werden.
Bei den Jobos finde ich den Verriegelungsring klasse. Wenn die Dose zu ist ist sie zu! Zwar könnte die trotzdem durch einen losen Stülpdeckel etwas siffen, aber sie kann sich nicht auf Versehen völlig öffnen. Bei meiner alten Kaiser (Revue) mit einfachem Verschluss zum Draufstecken ist es mir schon mehrmals fast passiert, dass die Dose komplett aufpoppt.
Das kann z.B. passieren, wenn man die kalte Dose ins warme Wasserbad legt um zu temperieren. Die Luft in der Dose dehnt sich aus. Da nun blöderweise der Stülpdeckel besser hält als der Dosendeckel an sich, geht die Dose also an der denkbar ungünstigsten Stelle auf.
Oder man gießt bei C-41 das Blix bzw. bei E-6 den Farbentwickler ein. Durch CO2-Bildung kann auch hier die Dose aufgedrückt werden.
Ich muss bei dem Mistding immer aufpassen wie ein Schießhund.
Auslaufende Chemie kann ich ersetzen, einen Film nicht.

Der Nachteil bei Jobo sind die sehr fragilen Spiralen. Die muss man gerade beim Reinigen vorsichtig behandeln, weil die sehr dünnwandig sind. Das Einspulen geht aber klasse. Bei KB braucht man nicht mal zu spulen, sondern man kann den Film einfach reinschieben.

Max. 20,- Euro in der Bucht bieten für eine Jobo 1510 (KB) oder 25,- bis 30,- für eine 1520 (MF, 2xKB).
Ist es aber in jedem Fall wert!

Wenn KB reicht, dann würde ich die nehmen.

Gruß

Joachim


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#15

RE: Welche Entwicklerdose ist empfehlenswert?

in Dunkelkammer & Entwicklung 21.11.2010 06:26
von namir • Mitglied | 2.452 Beiträge

30 (inkl. Versand) würde ich vielleicht nicht unbedingt für eine 1520 zahlen (höchstens es wären zwei funktionierende Spulen dabei), aber ich denke auch nicht, dass das überhaupt nötig wäre. Wenn wir mal von 30 Euro ausgehen, und dann schonmal die 2,50 für einen neuen Stülpdeckel mit reinrechnen, dann sind das auch gerade mal gut 10 Euro mehr, als für einen AP-Tank.

(nur nebenbei: Ich habe meinen AP-Tank verschenkt, hätte kein gutes Gefühl dabei gehabt, ihn gegen Geld abzugeben, auch wenn einige Leute anscheinend gut damit zurecht zu kommen scheinen; richtig Kippen (also 180°) ist mit diesem Tank meiner Erfahrung nach nicht drin. Und da einige Entwickler (z.B. Neofin oder Xtol) genau das gerne mögen, würde ich von diesem Tank abraten. Wenn man nur mit Entwicklern arbeitet, die sich auch mit 45° Kippen (oder Stand- bzw. Drehentwicklung begnügen, dann könnte das Teil genügen)


zuletzt bearbeitet 21.11.2010 06:27 | nach oben springen

#16

RE: Welche Entwicklerdose ist empfehlenswert?

in Dunkelkammer & Entwicklung 21.11.2010 06:57
von Holger67 • Mitglied | 713 Beiträge

@JoJo
Hallo Joachim,
danke für den Ebaylink. Genau diese Dose habe ich jetzt per Sofortkauf ersteigert.
Für den Anfang sicherlich ausreichend. Danke für Eure Erfahrungsberichte.

Gruß
Holger


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#17

RE: Welche Entwicklerdose ist empfehlenswert?

in Dunkelkammer & Entwicklung 21.11.2010 07:28
von ThomasN • Mitglied | 983 Beiträge

Zitat von namir
richtig Kippen (also 180°) ist mit diesem Tank meiner Erfahrung nach nicht drin.

Das irritiert mich jetzt aber doch sehr. Schließlich habe ich es genau so gemacht und keine Probleme damit gehabt. Vllt. war deine Dose defekt?

Thomas


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#18

RE: Welche Entwicklerdose ist empfehlenswert?

in Dunkelkammer & Entwicklung 21.11.2010 10:47
von JoJo • Mitglied | 1.728 Beiträge

Holger, dann wünsch ich viel Erfolg damit.
Kannst Dich bei Fragen gerne melden.

Gruß

Joachim


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#19

RE: Welche Entwicklerdose ist empfehlenswert?

in Dunkelkammer & Entwicklung 21.11.2010 11:35
von namir • Mitglied | 2.452 Beiträge

Zitat von ThomasN

Zitat von namir
richtig Kippen (also 180°) ist mit diesem Tank meiner Erfahrung nach nicht drin.

Das irritiert mich jetzt aber doch sehr. Schließlich habe ich es genau so gemacht und keine Probleme damit gehabt. Vllt. war deine Dose defekt?
Thomas



kann ich nicht ausschließen (war aber fabrikneu), genausowenig kann ich ausschließen, dass ich einfach irgendwas falsch gemacht habe. (wobei ich finde: Deckel ordentlich aufsetzen muss reichen, und das habe ich gemacht). Wenn da nur 10. Dose nicht wirklich dicht aus der Fabrik kommt, reicht das für mich schon, das Teil nicht zu empfehlen.
Beim Entwickler hat die Sabberei bei mir erst nach ein paar Minuten angefangen... dann war das aber deutlich mehr, als die Jobo mit der alten Stülpkappe (welche der Grund dafür war, warum ich mir überhaupt den AP-Tank angeschafft habe).
Nachdem ich einen Film mal ums verrecken nicht in die Spule bekam, (na gut, Kamera hatte die Perforation etwas geschrottet, aber den Film muss ich ja trotzdem irgendwie entwickeln)... nach dem ich den Film zweimal wieder in die Patrone gespult hatte, und bei Licht gechecked habe, ob da was nicht in Ordnung war... habe ich einfach die Jobo wieder rausgekramt, bei der nächsten Filmbestellung einen Stülpdeckel mitbestellt, und habe seitdem nie wieder Sauerei mit Photochemikalien und habe noch jeden Film ohne größere Fummelei in die Spule bekommen.

Habe schon einige Erfahrungsberichte gelesen, die sich mit meinen Erfahrungen decken, von daher kann ich dieses Teil nicht empfehlen. Die Ersparnis bei der Anschaffung macht den Ärger, den man hinterher damit haben kann (und ich hatte), nicht wett.


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#20

RE: Welche Entwicklerdose ist empfehlenswert?

in Dunkelkammer & Entwicklung 22.11.2010 09:39
von Stephan K. • Mitglied | 999 Beiträge

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich bisher keine AP Dosen verwendet habe, da ich mit den JOBO Dosen zufrieden bin. Hab mir jetzt meine 2. JOBO 1520 ersteigert, damit ich zwei MF Filme auf einmal entwickeln kann.

Ich weiß, dass man theoretisch auch 2 MF-Filme auf eine Spule spulen kann, allerdings wollte ich noch keinen Film opfern um zu sehen wie ich das machen muss und auf was ich zu achten habe. Insbesondere damit sich die Filme nicht überlappen.

Gruß,
Stephan


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