#11

RE: Frage an Blitzexperten

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 03.12.2010 09:26
von j.-u.-b • Mitglied | 44 Beiträge

Hallo Bernd,

Deine Variante geht ja bequemer, diesen Anschluß am mecamat hab ich aber auch übersehen. Gut zu wissen das er einen hatt.
Nur mal gefragt. Kann es passieren das der Blitz der nicht über den mecamat gezündet wird anfänglich zu viel Licht abgibt?
Du müßtest also im Vorfeld herausfinden wie Beide die passende Lichtmenge abgeben? Der Blitz der über den mecamat gesteuert
wird gibt wohl weniger Licht ab wenn der andere Blitz zu lichtstark blitzt, oder hab ich da Denkfehler?

schöne Grüße
jens-uwe


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#12

RE: Frage an Blitzexperten

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 03.12.2010 11:05
von Thomas D • Mitglied | 183 Beiträge

Das ist eine spannende Frage, mit dem entfesselt Blitzen und Metz Blitzern bin ich auch gelegentlich am experimentieren, allerdings ohne Mecamat.
Beide Blitze werden abregeln, sofern sie genug Licht reflektiert bekommen und sie "meinen", dass dieses für eine korrekte Belichtung gemäß der eingestellten Blende ausreicht. Es ist allerdings tatsächlich die Frage wie die Gewichtung ist. Das wird davon abhängen ob die beiden wie viel Licht vom anderen erhalten und ob jeder für sich betrachtet ausreicht um alleine die Szene ausreichend zu beleuchten, was aber mit einem Probeblitz getestet werden könnte. ggf beide Blitze auf halbe benötigte Leistung einstellen (oder unterschiedlich gewichtet) so dass beide gemeinsam ausreichend Licht abgeben.
Bin auf Deine Tests gespannt.
Gruß
Thomas


auch Fotografie: die-drielings.de


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#13

RE: Frage an Blitzexperten

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 03.12.2010 12:22
von j.-u.-b • Mitglied | 44 Beiträge

Nochmals eine technische Frage.
Der Aufbau der Blitze so nach Deine Beschreibung ließe sich auch über ein Funkset auslösen?
Natürlich mit einen Sender und zwei Empfängern. Käme aber auf die Seriennummer/Zündspannung vom CT-1 an.

Denn in einen fremden Beitrag zum CT-1
"Ich hab gerade Metz kontaktiert und die meinten dass alle Blitzgeräte, die eine kleinere Seriennummer als 534 000 haben eine hohe Zündspannung besitzen."
Wichtig ist dies z.B. für Funkauslöser. Manche vertragen dies nicht. Wie es um Deinen optischen Auslöser bestellt ist kann ich nict sagen.
Der CT-1 hatt keine 1/4 oder 1/2 Abstufungen im manuellen Betrieb sondern bringt immer volle Leistung.

Zur Blitzsituation
Zitat "Der Mecamat registriert jedenfalls das Licht der beiden Blitze......"
Was machen denn diese Sensoren im CT-5 oder CT-1 im Automatik-Modus? Doch auch das Gleiche und sie regeln durch das reflektierte Licht ihre Blitzleistung.
Du hast es schon mal geschrieben das dies nur in geschlossennen Räumen so geht. Doch ich kann es immer noch nicht ganz fassen.
In welchen Blitzmodus möchtest Du den CT-1 benutzen? Leider habe ich keinen mehr hier.

Hoffe es ist nicht ganz so wirr und lässt sich klären.
schöne Grüße
jens-uwe


zuletzt bearbeitet 03.12.2010 12:25 | nach oben springen

#14

RE: Frage an Blitzexperten

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 04.12.2010 09:32
von Thomas D • Mitglied | 183 Beiträge

Hi, Jens-Uwe,
will eigentlich keine Werbung machen, aber die Cactus V4 Flash-Trigger von Gadget Infinitykönnen laut eigenen Angaben bis zu 300Volt ab. Verwende Sie mit verschiedenen Blitzen unter anderem 60CT1 und 45CT1 und habe keine Probleme mit den Dingern. Das Aufschieben des Blitze auf die Empfänger ist manchmal etwas Gemurkse, bis die Kontakt haben, aber dann funktionieren sie bei mir zuverlässig. Die einzigen Fehl(nicht)zündungen die ich hatte, lagen daran, dass die Blitze noch nicht aufgeladen waren. Kann die Fehlerquoten, die im www. von anderen Triggern bei bis zu 50% angegeben werden, jedenfalls mit meinen Geräten hier nicht bestätigen (bei dem Preis).
Im Automatik-Modus sollten die Blitze sich bei erreichen der am Gerät eingestellten Lichtmenge abregeln, dafür ist ja der Sensor dran. Es ist halt nur, wie oben geschrieben, die Frage, was bei mehreren blitzen passiert, wenn diese so strahlen, dass nicht alle Blitze alles Blitzlicht erhalten, dann wird man entweder mit einem Blitzlichtmesser testen oder mit der digitalen Kamera Probeschüsse machen und verstellen, bis es passt. Oder halt ausrechnen.
Gruß Thomas


auch Fotografie: die-drielings.de


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#15

RE: Frage an Blitzexperten

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 04.12.2010 22:36
von j.-u.-b • Mitglied | 44 Beiträge

Hi, Thomas,
danke für Deinen kurzen Erfahrungsbericht zum Gadget Infinity.
So wie Bernd die Aufstellung beschrieben hatt und wenn da keine Hindernisse zwischen stehen bekommen die Blitze in etwa gleiche
reflektierte Lichtmengen. Ich würde den mecamat weglassen und im automatik Modus mich versuchen.
Ohne Blitzlichtmesser sicher nicht einfach. Ob eine digitale Kamera die richtigen bzw. annähernden Werte bringt weiß ich nicht.

schönen zweiten Advent
jens-uwe


zuletzt bearbeitet 04.12.2010 22:37 | nach oben springen

#16

RE: Frage an Blitzexperten

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 05.12.2010 04:50
von Thomas D • Mitglied | 183 Beiträge

Jo, bei diesem Aufbau chon, aber ich denke er will auch mal mit anderen Aufbauten arbeiten...
Die Digitale sollte auch eigentlich bloß als Pola-Ersatz dienen......wenn das Bild die gewünschte Helligkeit bringt, wären mir die Werte egal
Kenne den Mecamat auch nicht persönlich, er wird nur immer in Strobistenkreisen als Möglichkeit angegeben um die so "hochheilige" manuelle Einstellbarkeit an den alten Metz-Stäben zu erreichen (was man aber, meiner Meinung nach, auch über die manuelle Veränderung der Belichtungswerte hinbekommen sollte, teste da selbst noch mit rum, habe ja auch die alten Teile).
Von der Ermittlung der richtigen Belichtung sollte der Automatikmodus der beiden Blitze alleine ausreichen.
Gruß Thomas


auch Fotografie: die-drielings.de


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#17

RE: Frage an Blitzexperten

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 05.12.2010 06:15
von Bernd 54 • Mitglied | 303 Beiträge

[quote="j.-u.-b"]Nochmals eine technische Frage.
>Der Aufbau der Blitze so nach Deine Beschreibung ließe sich auch über ein Funkset auslösen?
>Natürlich mit einen Sender und zwei Empfängern. Käme aber auf die Seriennummer/Zündspannung vom CT-1 an.
>Denn in einen fremden Beitrag zum CT-1
>"Ich hab gerade Metz kontaktiert und die meinten dass alle Blitzgeräte, die eine kleinere Seriennummer als 534 000 haben eine >hohe Zündspannung besitzen."
>Wichtig ist dies z.B. für Funkauslöser. Manche vertragen dies nicht. Wie es um Deinen optischen Auslöser bestellt ist kann ich >nict sagen.

Hallo Jens-Uwe,

an die Anschaffung eines Funkauslösers habe ich auch schon gedacht. Der Mecamat würde in den Empfänger gesteckt, der seinerseits mit meinem CT-5 verbunden ist. So weit ich weiß, hat der CT-5 aber eine niedrigere Zündspannung als der CT-1, so das ein Funkauslöser keinen Schaden nehmen würde. Sicher bin ich mir aber nicht.

>Der CT-1 hatt keine 1/4 oder 1/2 Abstufungen im manuellen Betrieb sondern bringt immer volle Leistung.
>Zur Blitzsituation
>Zitat "Der Mecamat registriert jedenfalls das Licht der beiden Blitze......"
>Was machen denn diese Sensoren im CT-5 oder CT-1 im Automatik-Modus? Doch auch das Gleiche und sie regeln durch das reflektierte >Licht ihre Blitzleistung.

Sobald der Mecamat am CT-5 oder CT-1 angeschlossen ist, ist der Sensor am Blitzgerät abgeschaltet und der Mecamat übernimmt die Lichtdosierung. Wenn man mit 2 Blitzen fotografieren will, dann registriert der Mecamat das Licht beider Blitze, wie du das oben schon gesagt hast. Und er registriert nicht nur das Licht des 2. Blitzes, sondern beinflußt auch die Lichtmenge der Hauptblitzes. Der Lichtdosierung des 2. Blitzes wird davon jedoch n i c h t beeinflußt. Ich habe die Probe auf's Exempel gemacht: Beide Blitze waren auf das Motiv (ca. 3 Meter) ausgerichtet, einer links, der andere rechts. Empfindlichkeitseinstellung 400 ASA. Lt. Skala entsprach dies Blende ca. 22. Bei einem Probeblitz leuchtete die Kontrollampe jedoch nicht auf, was heißen soll, das die Lichtmenge zu gering war. Sie war deshalb zu gering, weil der Leuchtwinkel des Blitzlichtes viel größer war als das Motiv, es ging also viel Licht verloren, weil der Hintergrund weiter weg war und so das Blitzlicht hauptsächlich nur vom Motiv reflektiert wurde. Damit dieser Lichtverlust ausgeglichen wird, gibt es 3 Möglichkeiten: Blitz näher ran, 1 bis 2 Stufen weiter aufblenden (etwa 11) oder 2. Blitz zünden. Letzteres habe ich probiert. Der Zweitblitz (CT-1) wurde mit dem Mecalux ausgelöst. Blende lt. Skala ebenfalls 22. Bei einem Probeblitz leuchtete die Kontrollampe nun auf, was heißt, das eine echte Aufnahme korrekt belichtet wäre. Aber wie gesagt, ich muß das noch in der Praxis ausprobieren. Beide Blitzgeräte hatte ich auf Computerbetrieb geschaltet.

>Du hast es schon mal geschrieben das dies nur in geschlossennen Räumen so geht. Doch ich kann es immer noch nicht ganz fassen.

Ja, in geschlossenen Räumen sind ja auch genug Relexionsflächen vorhanden, so das kein Lichtverlust vorhanden ist.

>In welchen Blitzmodus möchtest Du den CT-1 benutzen? Leider habe ich keinen mehr hier.

Im Automatikmodus. Apropo Automatikmodus: Ich weiß es nicht genau, aber der Automatikmodus im Freien ohne direkten Hintergrund hinter dem Motiv (z. B. eine Hauswand) wird m. E. nicht ausreichend funktionieren. Deshalb wird ja der Mecamat eingesetzt, um den Meßwinkel zu verkleinern um so das Motiv richtig zu belichten, egal ob nun bei hellem Tag oder bei Dunkelheit.

Gruß
Bernd


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#18

RE: Frage an Blitzexperten

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 05.12.2010 08:08
von Bernd 54 • Mitglied | 303 Beiträge

>

Zitat von Thomas D
Jo, bei diesem Aufbau chon, aber ich denke er will auch mal mit anderen Aufbauten arbeiten...
>Die Digitale sollte auch eigentlich bloß als Pola-Ersatz dienen......wenn das Bild die gewünschte Helligkeit bringt, wären mir die >Werte egal

>Gruß Thomas



Für Belichtungstests wäre eine DSLR sehr praktisch und hilfreich, weil ich das Ergebnis sofort habe. Denn: Für die richtige Blendeneinstellung ist einzig und allein die Entfernung von Blitzgerät und Motiv maßgeblich. Die Brennweite und die Entfernung von Kamera und Motiv spielt dabei keine Rolle. Unterschiedliche Brennweiten (z.B 50mm mit Digikamera und 200mm mit Analogkamera beeinflussen das Belichtungsergebnis auch nicht. Erst mit der Digi die richtige Belichtung ermitteln und dann mit Film fotografieren. So spare ich kostspieliges Filmmaterial für Testaufnahmen. Wenn ich das so betrachte, wäre es überlegenswert, für diesen Zweck eine ältere billigere Digitalkamera anzuschaffen. Digital testen und analog ohne unnötigen Aussschuß fotografieren.
Vor diesem Hintergrund ärgere ich mich im Nachhinein, meine Canon 350D verkauft zu haben.

Gruß
Bernd


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#19

RE: Frage an Blitzexperten

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 05.12.2010 08:40
von Bernd 54 • Mitglied | 303 Beiträge

Zitat von Thomas D
Das ist eine spannende Frage, mit dem entfesselt Blitzen und Metz Blitzern bin ich auch gelegentlich am experimentieren, allerdings ohne Mecamat.
Beide Blitze werden abregeln, sofern sie genug Licht reflektiert bekommen und sie "meinen", dass dieses für eine korrekte Belichtung gemäß der eingestellten Blende ausreicht. Es ist allerdings tatsächlich die Frage wie die Gewichtung ist. Das wird davon abhängen ob die beiden wie viel Licht vom anderen erhalten und ob jeder für sich betrachtet ausreicht um alleine die Szene ausreichend zu beleuchten, was aber mit einem Probeblitz getestet werden könnte. ggf beide Blitze auf halbe benötigte Leistung einstellen (oder unterschiedlich gewichtet) so dass beide gemeinsam ausreichend Licht abgeben.
Bin auf Deine Tests gespannt.
Gruß
Thomas



Ein Einzelblitz würde natürlich auch ausreichen, die Szene richtig zu belichten. Aber der Einzelblitz(frontal)hat im Freien den Nachteil, das Bild flach wirken zu lassen. Setze ich den Blitz entfesselt seitlich ein, sieht die Beleuchtung zwar plastischer aus, muß aber u. U. mit fiesem Schattenwurf rechnen. Um das zu vermeiden, benötige ich den zweiten Blitz von der anderen Seite.
Anbei eine "verunglückte" Aufnahme mit 2 Blitzen von links und rechts. Lt. Skala am Blitz müßte ich am Objektiv Blende 22 einstellen, weil ich aber wußte, das wegen des fehlenden bzw. zu dunklen Hintergrundes weiter aufblenden mußte, stellte ich auf 16. Der Vogel und der Korbhenkel sind zwar einigermaßen korrekt, aber der Rest ist zu dunkel. In diesem Falle wäre ich mit Blende 11 besser bedient gewesen, allerdings auch mit dem Nachteil, eine geringere Schärfentiefe zu haben.

Gruß
Bernd

Angefügte Bilder:
Kohlmeise auf Korb.jpg

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#20

RE: Frage an Blitzexperten

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 05.12.2010 08:53
von Bernd 54 • Mitglied | 303 Beiträge

Zitat von j.-u.-b
Hallo Bernd,

Deine Variante geht ja bequemer, diesen Anschluß am mecamat hab ich aber auch übersehen. Gut zu wissen das er einen hatt.
Nur mal gefragt. Kann es passieren das der Blitz der nicht über den mecamat gezündet wird anfänglich zu viel Licht abgibt?
Du müßtest also im Vorfeld herausfinden wie Beide die passende Lichtmenge abgeben? Der Blitz der über den mecamat gesteuert
wird gibt wohl weniger Licht ab wenn der andere Blitz zu lichtstark blitzt, oder hab ich da Denkfehler?

schöne Grüße
jens-uwe



Das wäre denkbar, allerdings nur dann, wenn der Meßwinkel des Mecamat auf 12° eingestellt ist, während der Meßwinkel des (Zweit)Blitzgerätes 25° beträgt. Ich könnte mir vorstellen, das der Blitz, der nicht über den Mecamt gesteuert wird, mehr Licht raus haut, weil er mehr Umgebung registriert, die mit Licht versorgt werden muß. Das hängt aber auch maßgeblich von der Helligkeit ab. Ein Überbelichtung wird, denke ich, nicht passieren.

Gruß
Bernd


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