#1

Lochkamera - Film entwickeln

in analoges Fotozubehör 13.08.2010 00:34
von EmkaY • Mitglied | 4 Beiträge

Seid gegrüßt!

Ich fotografiere schon seit längerem digital wurde aber vor einigen Wochen vom Analog-Virus angesteckt;-) Bin nun auch seit kurzem Besitzer einer Analogen SLR. Lese schon seit einiger Zeit hier im Forum.

Jetzt bin ich zufällig auf folgendes Bild gestoßen: http://www.flickr.com/photos/stiveune/4558397614/

Es fasziniert mich schon sehr. "Geschossen" wurde es mit einer Eigenbau-Lochkamera. Was mich aber mehr interessiert ist, wie ich die Filme dann entwickeln lasse. Kann man Filme entwickeln lassen ohne dass sie geschnitten werden? Wenn ja wo? (Schlecker, DM, Saturn...)

Daraufhin würde man wohl sicher die entwickelten negative mit einem Filmscanner einscannen und bearbeiten. Ich nehme an es gibt Filmscanner, die auch Filmstreifen scannen, die ungefähr 13cm lang sind?!

Gibt es noch andere Beispiele für solche "Kunstwerke"?

Vielen Dank und freundliche Grüße!


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#2

RE: Lochkamera - Film entwickeln

in analoges Fotozubehör 13.08.2010 01:47
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Zitat
Was mich aber mehr interessiert ist, wie ich die Filme dann entwickeln lasse. Kann man Filme entwickeln lassen ohne dass sie geschnitten werden? Wenn ja wo? (Schlecker, DM, Saturn...)



Prinzipiell geht das überall, wenn man auf die Auftragstasche "Nur Entwickeln: Film nach Entwicklung nicht schneiden!" draufschreibt (mache ich bei meinen Diapositiven immer), allerdings wird das in der Praxis gerne mal übersehen.


gut Licht
Walter
zuletzt bearbeitet 13.08.2010 01:48 | nach oben springen

#3

RE: Lochkamera - Film entwickeln

in analoges Fotozubehör 13.08.2010 02:07
von kwm • Mitglied | 209 Beiträge

Zitat von EmkaY


Es fasziniert mich schon sehr. "Geschossen" wurde es mit einer Eigenbau-Lochkamera. Was mich aber mehr interessiert ist, wie ich die Filme dann entwickeln lasse. Kann man Filme entwickeln lassen ohne dass sie geschnitten werden? Wenn ja wo? (Schlecker, DM, Saturn...)

Daraufhin würde man wohl sicher die entwickelten negative mit einem Filmscanner einscannen und bearbeiten. Ich nehme an es gibt Filmscanner, die auch Filmstreifen scannen, die ungefähr 13cm lang sind?!

Gibt es noch andere Beispiele für solche "Kunstwerke"?



Hallo "Emkay"

Ist das Dein Taufname ???

1. Die üblichen Flachbettscanner scannen zumeist im Durchlichtbereich einen ganzen Filmstreifen ein. Der Canon 8800f z.B. bis 22 cm.

2. Du solltest Dir zunächst über das Konstruktionsprinzip Deiner Lochbildkamera klar werden. Dann kennst Du Dein Negativformat.

3. Es gibt jede Menge Möglichkeiten der Verfremdung, zum einen durch den Aufbau dr Lochbildkamera, zum anderen durch das verwendete Filmmaterial.

So kannst Du auch mehrere Lochbilder auf ein und den selben Film aufbelichten oder einen Farbnegativfilm umspulen und "von hinten" belichten.

Einen Überblick kannst Du Dir bei youtube unter dem Suchbegriff "pinhole" oder auf den einschlägigen Seiten zur Pinhole-Technik verschaffen.

vG

Karl


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#4

RE: Lochkamera - Film entwickeln

in analoges Fotozubehör 13.08.2010 06:27
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Hallo,

am sichersten ist es natürlich, den Film selbst zu entwickeln, das wird bei SW-Filmen, die nicht nach dem C41-Verfahren entwickelt werden, eh meist besser. Farbe ist natürlich eher was für den Dienstleister.

In SW empfehlen sich fürs Großlabor Kodak BW400CN und Ilford XP Super. Die werden nach demselben Verfahren entwickelt wie Farbfilme, Du brauchst auch nicht "SW" oder sowas ankreuzen.

Kennst Du den Thread hier schon? die abwelt in einem loch

Oder: http://www.pinholeday.org/gallery/

Für die Konstruktion muß man sich erst etwas einlesen, ich habe es auch noch nicht probiert, aber da dürften sich genügend Bauanleitungen finden.

Viele Grüße,
Nils


zuletzt bearbeitet 13.08.2010 06:29 | nach oben springen

#5

RE: Lochkamera - Film entwickeln

in analoges Fotozubehör 13.08.2010 08:54
von EmkaY • Mitglied | 4 Beiträge

Vielen Dank ersteinmal für die Infos:-)

ja es gibt ja viele bauformen solcher Kameras. Ich denke ich werde demnächst mal sowas ausprobieren. Ja S/W entwickeln ginge ja zu hause noch recht problemlos, da habe ich mich in letzter Zeit reichlich informiert. Nur Farbe ist halt, erstrecht für den Anfänger, nicht grad einfach, so wie es scheint. Aber wenn die gewerblichen Entwickler auch ohne Schneiden entwickelt ist das ja sicher weniger das Problem:-)

Der Kodak BW400CN und Ilford XP Super sind die sogenannten chromogenen Filme oder?

Ich schau mir mal die Links an:-)

Gruß
Martin (=Taufname^^)


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#6

RE: Lochkamera - Film entwickeln

in analoges Fotozubehör 13.08.2010 09:35
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von EmkaY

Der Kodak BW400CN und Ilford XP Super sind die sogenannten chromogenen Filme oder?



Hi Martin,

ja, das sind eigentlich Farbfilme, nur daß sie da die Farbe weggelassen haben.

Machen aber hervorragende Bilder!

Viele Grüße,
Nils


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#7

RE: Lochkamera - Film entwickeln

in analoges Fotozubehör 13.08.2010 09:43
von kwm • Mitglied | 209 Beiträge

Zitat von EmkaY
Der Kodak BW400CN und Ilford XP Super sind die sogenannten chromogenen Filme oder?

Ich schau mir mal die Links an:-)

Gruß
Martin (=Taufname^^)




Hallo Martin,

Bei den "Bauformen" dürfte der einfachste Weg das Aufsetzen einer "Lochblende" auf eine vorhandene Kleinbildkamera sein. Im einfachsten Fall bohrst Du konzentrich in die Objektivabdeckung (den Deckel, den man uf die Kamera steckt, wenn man kein Objektiv angeflanscht hat) ein 0,2 mm Loch. Das sollte fürs Erste klappen. Es gibt auch Berechnungsprogramme, die vom Auflagemaß ausgehend exakt den Bildwinkel und die Brennweite sowie den erforderlichen Durchmesser der Lochblende berechnen. So etwas gibt es sogar für den 3com Palm, wahrscheinlich auch für das I-Phone. Es hibt natürlich auch lasergefräste Fertigteile mit "garantiert rundem" Loch, z.B. bei ebay.

Die beiden von Dir genannten Filme sind "chromogene" Filme, d.h. sie werden wie Farbnegstiv-Filme im Colornegativ-Verfahren (C41) entwickelt.

vG

Karl


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#8

RE: Lochkamera - Film entwickeln

in analoges Fotozubehör 13.08.2010 11:49
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Zitat
Nur Farbe ist halt, erstrecht für den Anfänger, nicht grad einfach, so wie es scheint. Aber wenn die gewerblichen Entwickler auch ohne Schneiden entwickelt ist das ja sicher weniger das Problem:-)



Im konkreten Fall könnte man eventuelle Entwicklungsfehler aber wohl sogar als "Kunst" verkaufen.Selbst bei Erinnerungsphotos dürfte sich die Tane Gerda über einen Farbstich mehr aufregen.


gut Licht
Walter
zuletzt bearbeitet 13.08.2010 11:50 | nach oben springen






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