#1

Minolta hi-matic G und Fotos

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 22.07.2010 00:14
von Macbronn • Mitglied | 5 Beiträge

Hallo,

habe mich heute neu in diesem Forum angemeldet, weil mir einfach das Wissen zur analogen Fotografie fehlt.
Ich habe eine alte Minolte hi-matic G.
Film eingelegt und losgeknipst....
Bilder abgeholt und bemerkt, dass alle Menschen unscharf auf den Bildern sind, dafür der Hintergrund toll scharf.

Ich denke, der Kamera fehlt die Batterie. Es ist zwar eine drin, die wahrscheinlich längst nicht mehr funktioniert.

Fragen:

1 - Wenn ich eine Batterie einlege, was kann die Kamera?

2- Habe ich die Möglichkeit ein Objekt zu fokussieren?

Wenn jemand mir die Grundfunktionen der Kamera erklären könnte, wäre ich sehr dankbar.

Unwissende Grüße
Macbronn

PS: Kann erst heute Abend antworten....ich darf jetzt arbeiten gehen.


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#2

RE: Minolta hi-matic G und Fotos

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 22.07.2010 00:35
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo,

die Minolta Hi-Matic braucht die Batterien für die Belichtungsmessung, fokussiert wird manuell.

Wenn die Bilder richtig belichtet sind, tut es die Batterie offenbar noch.

Die Fokussierung erfolgt im Sucher über eine Mischbildeinstellung. Du hast in der Mitte des Sucherbildes einen kleinen Flecken, der nicht deckungsgleich zum Rest ist. Wenn Du am Objektiv drehst, bis das Bild des Entfernungsmesser-Feldes mit dem Rest übereinstimmt, bekommst Du die Schärfe dorthin, wo sie hingehört.

Hier gibt es eine Anleitung zu einer Hi-Matic 7s, zur Hi-Matic G habe ich auf die Schnelle nichts gefunden. Aber vielleicht hilft Dir das schon weiter, was den Grundaufbau einer solchen Kamera angeht.

Grundsätzlich sind japanische Rangefinder-Kameras aus der Ära sicherlich gute Modelle für den Einstieg in die analoge Fotografie - und prima Bilder machen sie auch!

Viele Grüße,
Nils


zuletzt bearbeitet 22.07.2010 00:36 | nach oben springen

#3

RE: Minolta hi-matic G und Fotos

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 22.07.2010 01:06
von HenningH • Mitglied | 1.216 Beiträge

Hallo,

die Hi-matic G hat keinen Mischbildentfernungsmesser. Man muss die Entfernung anhand der Symbole (Kopf, Oberkörper, Gruppe, Landschaft) oder der m/ft-Skala auf der unteren Seite schätzen (oder mit dem Zollstock o. ä. messen...).
Die Belichtung wird automatisch geregelt, eine manuelle Einstellung ist nur in sehr begrenztem Rahmen durch die Leitzahl-Einstellung möglich.
Meine reagiert sehr empfindlich auf falsche Batterien (die braucht eigentlich eine 1,35V Quecksilber-Zelle).
Ansonsten: Ein nettes kompaktes Ding!

Swingende Grüße

Henning


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Früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will.
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#4

RE: Minolta hi-matic G und Fotos

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 22.07.2010 01:10
von Gelöschtes Mitglied
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Schau mal an, wieder was gelernt, ich hatte Hi-Matic = Mischbildentfernungsmesser abgespeichert...

Viele Grüße,
Nils


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#5

RE: Minolta hi-matic G und Fotos

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 22.07.2010 01:17
von HenningH • Mitglied | 1.216 Beiträge

Bei der 7er Reihe ist es ja auch so. Die G ist vergleichsweise ziemlich abgespeckt.


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Früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will.
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#6

RE: Minolta hi-matic G und Fotos

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 22.07.2010 09:48
von Macbronn • Mitglied | 5 Beiträge

Danke für die Antworten.

Also brauche ich die Batterie im Grunde nicht, oder sehe ich das komplett falsch?

Die Symbole am Einstellring waren mit klar und trotzdem schaffte ich es nicht, den Mensch vor der Kamera scharf zu knipsen...?

Morgen bei Tageslicht suche ich dann mal nach dem kleinen Flecken.


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#7

RE: Minolta hi-matic G und Fotos

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 22.07.2010 10:09
von HenningH • Mitglied | 1.216 Beiträge

Den kleinen Flecken hat die "G" nicht, da musst Du üben, mit den Symbolen umzugehen. Such Dir einfach mal ein Motiv, das vorne, in der Mitte und im Hintergrund einiges zu bieten hat (manche empfehlen einen langen Zaun...), und mach vom gleichen Standpunkt aus jeweils ein Bild in jeder Symbolstellung. Dann kannst Du erkennen, für welche Bereiche welches Symbol ist.

Die Batterie brauchst Du auf jeden Fall, sonst misst die Kamera die Belichtung nicht und Du bekommst falsch belichtete Negative. Ich habe grad' aus dem dm ein Päckchen Energizer 675 mitgebracht, die passen problemlos. Die halten zwar nicht so lange, dafür sind sie günstig.


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Früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will.
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#8

RE: Minolta hi-matic G und Fotos

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 22.07.2010 23:52
von Macbronn • Mitglied | 5 Beiträge

Zitat von HenningH
Den kleinen Flecken hat die "G" nicht, da musst Du üben, mit den Symbolen umzugehen. Such Dir einfach mal ein Motiv, das vorne, in der Mitte und im Hintergrund einiges zu bieten hat (manche empfehlen einen langen Zaun...), und mach vom gleichen Standpunkt aus jeweils ein Bild in jeder Symbolstellung. Dann kannst Du erkennen, für welche Bereiche welches Symbol ist.

Die Batterie brauchst Du auf jeden Fall, sonst misst die Kamera die Belichtung nicht und Du bekommst falsch belichtete Negative. Ich habe grad' aus dem dm ein Päckchen Energizer 675 mitgebracht, die passen problemlos. Die halten zwar nicht so lange, dafür sind sie günstig.


Ok. Danke.
Dann werde ich mir mal die Batterien besorgen.


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#9

RE: Minolta hi-matic G und Fotos

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 24.07.2010 02:17
von Macbronn • Mitglied | 5 Beiträge

Zitat von HenningH

Die Batterie brauchst Du auf jeden Fall, sonst misst die Kamera die Belichtung nicht und Du bekommst falsch belichtete Negative. Ich habe grad' aus dem dm ein Päckchen Energizer 675 mitgebracht, die passen problemlos. Die halten zwar nicht so lange, dafür sind sie günstig.


Habe ich auch gekauft...heute Morgen.

Merke ich das „irgendwie”, dass ich Batterien drin habe, bzw. woran?


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#10

RE: Minolta hi-matic G und Fotos

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 24.07.2010 02:31
von HenningH • Mitglied | 1.216 Beiträge

Wenn Du durch den Sucher schaust, siehst Du rechts einen Zeiger. Je heller es ist, desto weiter sollte der Zeiger nach oben "wandern". Wenn er im oberen roten Bereich ist, wird das Bild überbelichtet (also zu hell), wenn er im unteren ist, unterbelichtet (also zu dunkel). Und das funktioniert halt nur, wenn Du eine funktionsfähige Batterie eingelegt hast.
Man kann das Batteriefach gut mit einer Münze aufschrauben.
Und nicht vergessen, den "Aktivierungsaufkleber" von der Batterie abzuziehen...

PS: Die Kamera hat keinen Ein/Ausschalter, sondern nur den Objektivdeckel, der die Messzelle abdeckt, dann verbraucht der Belichtungsmesser fast keinen Strom mehr. Lass sie also nicht ohne Deckel im hellen liegen...

PPS: Du musst die Zahl im ASA-Fenster unter der Linse entsprechend der Filmempfindlichkeit einstellen (falls Du's noch nicht wusstest)...


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