#1

apx 400 von agfa

in analoges Fotozubehör 29.01.2010 01:56
von jamniz • Mitglied | 111 Beiträge

hallo, habe mal ein paar fragen zum umgang mit dem oben genannten film.

und zwar finde ich meine ergebnisse im zusammenhang mit diesem etwas körnig in den mittleren bis tieferen grauwerten. liegt das an falscher entwicklung? ich benutze tetenal ultrafin und habe den film bei 20 grad 15 min. entwickelt und alle 21sek gekippt.

hier ein beispiel:

Angefügte Bilder:
4307614391_dbcb5ffbde_b.jpg

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#2

RE: apx 400 von agfa

in analoges Fotozubehör 29.01.2010 03:52
von hambo • Mitglied | 106 Beiträge

Ich finde das Ergebnis recht normal für 400 ASA. Ultrafin war nie mein Lieblingsentwickler, es ist so ein jedem wohl und niemand wehe Teil. Du könntest als Alternative mal Microdol versuchen, die Zeit dazu weiß ich im Moment leider nicht.
Und eventuell etwas mehr belichten, es scheint mir, das das Negativ nicht sehr dicht ist.

LG Jürgen


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#3

RE: apx 400 von agfa

in analoges Fotozubehör 29.01.2010 11:24
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Ich finde das überhaupt nicht normal, das Korn kann es locker mit einem Fortepan 400 oder einem Film entsprechender Empfindlichkeit aus den 50er/60er Jahren aufnehmen, entweder es ist die Scantechnik oder da ist etwas mächtig schiefgelaufen. Entweder wurde zu kräftig entwickelt (Negative müßten eigentlich recht hart sein), es war in der DUKA nicht absolut dunkel (ergibt Grauschleier)oder es wurde gnadenlos überbelichtet (Negative sehen pechschwarz aus). Ultrafin ist allerdings nicht gerade für feines Korn bekannt, aber das ist ja noch körniger als Rodinal. Das Bild wird außerdem in Stufen von oben nach unten immer dunkler, das sieht nach einem ungleichmäßig ablaufenden Verschluß oder Scanner aus.


gut Licht
Walter
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#4

RE: apx 400 von agfa

in analoges Fotozubehör 29.01.2010 12:04
von jamniz • Mitglied | 111 Beiträge

danke für die antworten.

also mal zu den aüßerungen. in der tat sind die negative ziehmlich dunkel. sogar sehr! ich habe aber keine ahnung, woran das jetzt genau lag. denke überbelichtung könnte es gewesen sein, war schon sehr gut dabei zudiesem zeitpunkt... woher die streifen kommen? ich weiß es nicht, stammen aber definitiv nicht vom scanner. am vorhang kann es meiner meinung nach auch nicht liegen, ist mit einer porst compact reflex geschossen, bei der der vorhang von hinten gesehen von rechts nach links wandert beim belichten. mmmmmh. ratlos bin ich da etwas. schaut doch mal die bilder auf meinem flickr an, siehe signatur. habe insgesamt drei filme verschossen, bei dem der letzte, den ich entwickelt hatte, der dunkle war, sprich der vermeindlich überbelichtete. die anderen waren total in ordnung. wie entwickelt ihr denn den 400er apx, die ihr den auch den tetenal ultrafin nutzt?


mfg j.



edith: grade noch mal das bild angesehn, ist ja ein querformatiges, also könnte auch die vorhangtheorie stimmen.


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zuletzt bearbeitet 29.01.2010 12:06 | nach oben springen

#5

RE: apx 400 von agfa

in analoges Fotozubehör 29.01.2010 12:42
von jamniz • Mitglied | 111 Beiträge

nochmal anders:

kann mir jemand erklären, wie ich unten angehängte tabelle lesen muss? oder was bei der kombination ultrafin flüssig 10:1 und dem 400er apx herauskommt? mir ist grad schleierhaft, wie ich auf meine entwicklungszeiten gekommen bin, glaube ich habe den apx für den agfapan gehalten, der hinten auf der entwicklerflsche aufgelistet ist.


Danke

Angefügte Bilder:
Unbenannt.jpg

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zuletzt bearbeitet 29.01.2010 12:42 | nach oben springen

#6

RE: apx 400 von agfa

in analoges Fotozubehör 29.01.2010 13:17
von Gelöschtes Mitglied
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Na so, wie es da steht ;)

7 min wenn du alle 3 sec = kontinuierlich kippst. 15 min wenn du jede Minute kippst. Wichtig ist, dass du dir eine Methode angewöhnst und beibehälst, um vergleichbare Ergebnisse zu erhalten. Ich kippe meist 3x alle 60 sec. Also 3x hintereinander und dann Ruhe bis zur nächsten Minute. Viele Entwickler brauchen eine gewisse Ruhephase zwischen den Bewegungen.

LG Reinhold


zuletzt bearbeitet 29.01.2010 13:18 | nach oben springen

#7

RE: apx 400 von agfa

in analoges Fotozubehör 29.01.2010 13:21
von hornilla • Mitglied | 2.895 Beiträge

Die Beta gibt die Filmdichte an. Je nach Vergrößererart nimmt man die eine oder die andere. Kondensor braucht glaube ich weichere Negative, weil er härter arbeitet, also Beta 0,55. Aber die meisten Entwickler geben gar keine verschiedenen Werte an, sondern nehmen einfach einen mittleren Idealwert, bei dem möglichst viel möglichst differenziert auf dem Negativ drauf ist. Warum Tetenal das nicht genauso macht, hab ich nie verstanden.

Wenn ein Wert nicht angegeben ist, dann ist er ganz einfach nicht empfehlenswert. Und je nachdem, wie du Kippen willst und welchen Beta du brauchst wählst du dann einfach die Zeit aus. Ich hab, als ich noch Ultrafin liquid benutzt habe (ganz am Anfang, ist schon ne ganze Weile her inzwischen) immer alle 3 Sekunden gekippt. War aber nur, weil ich kürzere Entwicklungszeiten wollte.

Dass deine Bilder überentwickelt sind (so scheint mir das gerade) wundert mich nicht, wenn du alle 21 Sekunden gekippt hast. Du hättest, bei 15 Minuten Entwicklungszeit, nur alle 60 Sekunden kippen dürfen. Das macht schon einen sichtbaren Unterschied. Das erklärt, wenn in meinem Kopf grade nicht irgendwas kräftig durcheinander geht, auch das übermäßig große Korn.

Übrigens: Belichtet hast du mit 400 Asa ganz normal?

Grüße,
Christoph


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#8

RE: apx 400 von agfa

in analoges Fotozubehör 29.01.2010 13:30
von jamniz • Mitglied | 111 Beiträge

oha, noch wer wach!

also das bringt ja mal licht ins dunkel. in der tat hab ich bisher den guten apx wohl arg ins körnige gepusht?! aber steh ja noch am anfang meiner dunkelkammer-periode. nu weiß ich, wies geht! danke für eure erkenntnisbringenden antworten.

was meinst du damit, ob ich ihn mit asa 400 belichte? ich stell an der kamera eben die 400 ein und schaue stets, dass ich eine diode über perfekt belichte. hatte mal wo gelesen, dass man das machen kann, dafür aber beim entwickeln etwas kürzer den film baden.


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#9

RE: apx 400 von agfa

in analoges Fotozubehör 29.01.2010 13:33
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Wahrscheinlich kommen drei Sachen zusammen: Überentwicklung, verharzter Verschluß, der ungleichmäßig und zu langsam abläuft (verursacht die Streifen) und durch diesen zu langsam ablaufenden Verschluß zusätzlich Überbelichtung.

Ich habe eine Exakta Varex, da läuft das Verschlußzeitenrad konstruktionsbedingt beim Auslösen mit, weil es auch als Verschlußspanner ohne Filmtransport, etwa für Doppelbelichtungen, verwendet werden kann, berührt man es versehentlich, dann wird der Verschluß abgebremst und es entstehen solche Streifen. An Deiner Kamera dürfte sich nichts mehr mitdrehen, dazu ist sie zu neu, falls aber doch, mußt Du aufpassen, wo die Finger sind. Ansonsten ist die Kamera ein Fall für die Inspektion, denn ein verharzter Verschluß ist unberechenbar. In der Wärme läuft er schneller und gleichmäßiger, im Kalten kann er ganz blockieren, nach mehreren Auslösungen läuft er kurzfristig wieder schneller. Alles in allem, kann man damit nicht vernünftig photographieren.


gut Licht
Walter
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#10

RE: apx 400 von agfa

in analoges Fotozubehör 29.01.2010 13:45
von jamniz • Mitglied | 111 Beiträge

also ich habe am spannhebel vorne einen schieber, der, wenn ich ihn betätige, verhindert, dass der film weitertransportiert wird, lediglich der verschluss wird gespannt, eben für doppelbelichtungen. verharzt würde man doch sehen, oder? könnte dies die streifen erklären?


ps: bingrad echt froh, dass ich mich mit dem problem ans forum gewendet habe, denn bisher habe ich all meine filme im falschen rythmus gekippt, weil ich die tabelle auf der rückseite der entwicklerflasche falsch interpretiert habe! war aber dennoch immer recht zufreidenmit den ergebnissen, körnigkeit als stilmittel oder sowas;-)


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