#11

RE: Werden heutzutage Negative überwiegend gescannt?

in Dunkelkammer & Entwicklung 23.01.2010 07:48
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von ThomasN
aus all dem Gesagten lässt sich schließen, dass im Bereich Farbe, Analog nur noch die Diafotografie übrig bleibt, wenn man keine Kompromisse eingehen will bzw. exorbitant viel Geld für gescheite Farbabzüge ausgeben will.,,


Sehe ich ganz anders. Es steht und fällt mit der Qualität des Scans. Und die digitale Bearbeitung bringt viele Vorteile, die sich rein analog nicht oder nur mit exorbitanten Aufwand realisieren lassen.

Beispiel: mit dem Canoscan 8800F gescannte MF-Farbnegative lassen sich für ca. 10 Eur ganz hervorragend vom Großlabor auf 50x75 vergrößern. Bei KB ist dagegen die Grenze erreicht. Dafür braucht man dann einen Scanner aus der "Nikon-Liga". Und das entsprechende Knowhow. Ein ordentlicher Scan setzt neben der Hardware auch einige Erfahrung und ein gutes Scanprogramm voraus. Das geht genausowenig auf simplen Knopfdruck wie ein gescheiter Nassabzug.

Dass selbst der Canoscan gute Ergebnisse bei KB bis ca. 24x30 bringt, mag folgendes mit einem alten 3-Linser aufgenommenes Beispiel zeigen:

Angefügte Bilder:
scan17_3.jpg

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#12

RE: Werden heutzutage Negative überwiegend gescannt?

in Dunkelkammer & Entwicklung 27.01.2010 09:11
von S.F. • Mitglied | 214 Beiträge

Habe heute mit Studio 13 telefoniert, laut Aussage der freundlichen Frauenstimme wird noch analog vergrößert.
Preislich liegts bei 50x50 um die 50€ und 70x70 um die 70€.


Gruß
Stefan
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#13

RE: Werden heutzutage Negative überwiegend gescannt?

in Dunkelkammer & Entwicklung 27.01.2010 13:09
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Ja, das ist Handarbeit, dafür gibt es genug Anbieter, aber für die analogen vollautomatischen Maschinenkopien, wie sie etwa ab Mitte der 1960er bis Mitte/Ende 90er üblich waren, gibt es praktisch keine Anbieter mehr. Die kann man wohl an einer Hand abzählen, ein paar analoge Minilabs dürfte es hie und da dann auch noch geben.


gut Licht
Walter
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#14

RE: Werden heutzutage Negative überwiegend gescannt?

in Dunkelkammer & Entwicklung 27.01.2010 15:41
von S.F. • Mitglied | 214 Beiträge

Handarbeit und ?? Was ist hier qualitativ der Unterschied zur Maschine?


Gruß
Stefan
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#15

RE: Werden heutzutage Negative überwiegend gescannt?

in Dunkelkammer & Entwicklung 27.01.2010 21:50
von JoJo • Mitglied | 1.728 Beiträge

Zitat von S.F.
Handarbeit und ?? Was ist hier qualitativ der Unterschied zur Maschine?



Die Maschine "weiss" nicht, dass Du ein blau-grünes Feuerwerk am schwarzen Nachthimmel fotografiert hast und wird versuchen, gegenzufiltern, was in einem grün-gelben Feuerwerk auf dunkelbraunem Nachthimmel endet.


"Rot ist Plus, Schwarz ist Minus und alles mit mehr als 2 Drähten ist Elektronik"
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#16

RE: Werden heutzutage Negative überwiegend gescannt?

in Dunkelkammer & Entwicklung 27.01.2010 22:24
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

Zitat von Photoamateur
Die Scannerei bringt immer ... ein Raster rein,


So etwas habe ich auch mit der Lupe noch nie gesehen. Ein Raster kommt eventuell beim Druck rein, aber auch das ist extrem selten, daß es erkennbar ist.

Zitat von JoJo
Die Maschine "weiss" nicht, dass Du ein blau-grünes Feuerwerk am schwarzen Nachthimmel fotografiert hast und wird versuchen, gegenzufiltern, was in einem grün-gelben Feuerwerk auf dunkelbraunem Nachthimmel endet.


Das ist definitv falsch. Die Programme sind "intelligent" genug, das zu erkennen. Falsche Farben sind sehr selten. Dem Laborant traue ich eher zu, daß er seinen "Geschmack" einfließen läßt, der sich von meinem eventuell gründlich unterscheidet.

Handvergrößerungen, sofern man sie nicht selbst macht, sind meiner Meinung nur für Ausstellungsbilder sinnvoll und erforderlich.

Gruß
Jochen


Gruß
Jochen
------
analog: Olympus OM-2 und OM-4, Kodak Retina IIIC, IIIS und Retina Reflex S; digital: Pansonic Lumix GH3 und GF6
meine Galerie http://www.pbase.com/buschkoeln
meine HP http://jochen-b.de/


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#17

RE: Werden heutzutage Negative überwiegend gescannt?

in Dunkelkammer & Entwicklung 27.01.2010 23:22
von JoJo • Mitglied | 1.728 Beiträge

Zitat von bilderknipser

Zitat von JoJo
Die Maschine "weiss" nicht, dass Du ein blau-grünes Feuerwerk am schwarzen Nachthimmel fotografiert hast und wird versuchen, gegenzufiltern, was in einem grün-gelben Feuerwerk auf dunkelbraunem Nachthimmel endet.


Das ist definitv falsch. Die Programme sind "intelligent" genug, das zu erkennen. Falsche Farben sind sehr selten.




Besitze leider derzeit keinen Flachbettscanner, sonst könnte ich Dir das Gegenteil beweisen
Klar, bei "normalen" Bildern kein Problem. Bei extremen Beleuchtungssitationen steigt die Chance einer "Überraschung" aber.

Joachim


"Rot ist Plus, Schwarz ist Minus und alles mit mehr als 2 Drähten ist Elektronik"
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#18

RE: Werden heutzutage Negative überwiegend gescannt?

in Dunkelkammer & Entwicklung 28.01.2010 01:39
von S.F. • Mitglied | 214 Beiträge

Zitat von JoJo

Zitat von bilderknipser

Zitat von JoJo
Die Maschine "weiss" nicht, dass Du ein blau-grünes Feuerwerk am schwarzen Nachthimmel fotografiert hast und wird versuchen, gegenzufiltern, was in einem grün-gelben Feuerwerk auf dunkelbraunem Nachthimmel endet.


Das ist definitv falsch. Die Programme sind "intelligent" genug, das zu erkennen. Falsche Farben sind sehr selten.




Besitze leider derzeit keinen Flachbettscanner, sonst könnte ich Dir das Gegenteil beweisen
Klar, bei "normalen" Bildern kein Problem. Bei extremen Beleuchtungssitationen steigt die Chance einer "Überraschung" aber.

Joachim




Redet ihr hier nicht von zwei unterschiedlichen Dingen?
Eine Profi Maschine eines Labors wird wohl andere Ergebnisse erzielen, als ein Flachbrettscanner?!


Gruß
Stefan
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#19

RE: Werden heutzutage Negative überwiegend gescannt?

in Dunkelkammer & Entwicklung 28.01.2010 04:52
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

Zitat von S.F.
Redet ihr hier nicht von zwei unterschiedlichen Dingen?
Eine Profi Maschine eines Labors wird wohl andere Ergebnisse erzielen, als ein Flachbrettscanner?!


Schätze, er wollte ein miserabel geprintetes Bild scannen und zeigen.

Man darf allerdings auch nicht vergessen, daß der Printer keineswegs alle Aufnahmefehler ausfiltern kann. Neon- oder Kunstlichtaufnahmen auf Tageslichtfilm haben auf jeden Fall auf dem Print einen Grün-, Gelb- bzw. Braunstich, und wenn der Film wie bei Nachtaufnahmen der Himmel keine Belichtung bekommen hat, dann kann Printer oder Laborant nur raten, welche Farbe das "Nichts" denn haben könnte. Von rotem Sonnenuntergang bis blauer Stunde ist ja alles möglich, auch bei Feuerwerk.

Für Digitalbilder gibt es auch solche Erkennungsprogramme. Ich benutze das einfache XE847, das wirklich erstaunliche Ergebnisse bringt. Es gibt da aber deutlich bessere (und teurere).

Gruß
Jochen


Gruß
Jochen
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analog: Olympus OM-2 und OM-4, Kodak Retina IIIC, IIIS und Retina Reflex S; digital: Pansonic Lumix GH3 und GF6
meine Galerie http://www.pbase.com/buschkoeln
meine HP http://jochen-b.de/


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#20

RE: Werden heutzutage Negative überwiegend gescannt?

in Dunkelkammer & Entwicklung 28.01.2010 04:57
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Zitat
Das ist definitv falsch. Die Programme sind "intelligent" genug, das zu erkennen. Falsche Farben sind sehr selten. Dem Laborant traue ich eher zu, daß er seinen "Geschmack" einfließen läßt, der sich von meinem eventuell gründlich unterscheidet.



Joachims Ausführungen bezogen sich wohl auf vollanaloge Maschinenkopien und da kamen die Abweichungen in der Tat vor. Aber diese Gerätschaften gibt es wohl schon lange nicht mehr. Ich meine vor der vollständigen Digitalisierung wurde schon mit niedriger Auflösung gescannt und dann durch eine Art färbbares aber durchsichtiges Filter-Display die Lichtfarbe gesteuert. Der Grund war, daß das Ausmessen der Lichtfarbe und das elektromechanische Einschwenken von Filtern wohl zu lange dauerte und mechanisch zu anfällig war.

Zitat
So etwas habe ich auch mit der Lupe noch nie gesehen. Ein Raster kommt eventuell beim Druck rein, aber auch das ist extrem selten, daß es erkennbar ist.



Man kann es mit einer guten Lupe durchaus noch wahrnehmen, freilich ist es inzwischen sehr fein geworden und es ist auch selbst mit Lupe oder dazu umgewidmeter Normaloptik mehr ein Erahnen in strukturlosen Flächen denn ein grobschlächtiges Raster -oftmals ist es feiner als die eigentliche Körnung des Films -, aber es bewirkt doch in gewisser Weise eine Andersartigkeit im Gesamteindruck des Abzuges. Das sieht man überdeutlich, wenn man vorhandene Abzüge nachvergrößern läßt.


gut Licht
Walter
zuletzt bearbeitet 28.01.2010 05:00 | nach oben springen






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