#1

Wo ist das Licht.

in Dunkelkammer & Entwicklung 16.11.2009 06:23
von Birne • Mitglied | 283 Beiträge

Hallo :)

Endlich mal wieder was von mir, nach dem Vergrößerer & Zubehör im Schrank verweilten und fast schon schimmelten. Jetzt wirds wieder kalt und will wieder öfters meine Duka aufbauen. Zu dem auch noch ein paar Fragen...
...ich hab vor für ein Album ein paar wichtige und gute Farbnegative schwarz weiß zu vergrößern. Leider liefen meine gestrigen Versuche fehl. Die Abzüge waren sehr verschleiert und es ergab keinen richtigen Kontrast, wie auch immer... Wie mach ich das?
Sind zum Teil Aufnahmen mit dunklem Hintergrund allerdings sind die Personen mit Blitz im Vordergrund geholt -> Konzertfotos.

UND bezüglich der Haltbarkeit von schwarz weiß Abzügen. Zur Zeit hab ich PE Papier benutzt. Meiner Freundin sage ich immer bei Barytpapieren, dass die Fotos zumindest für uns, solange wir leben, haltbar sind. Ich glaube, wenn ich wissen würde, wie das wäre, würde ich auch mit ganz anderer Motivation ran gehen. Bei wichtigen Fotos, mit wunderschöner Erinnerung ist das nämlich doch was ganz tolles... ...ein paar Minuten, wenn alles steht ja sogar Sekunden, Mühe und ein Moment ist, zwar nicht ganz, aber lange für die Ewigkeit festgehalten.
SCHÖN! Und wie ist das nun? Verliert das Bild mit der Zeit einfach an Farbe oder wird es später innerhalb von ein paar Jahren farblos?
1. Möglichkeit, die Fotos haltbarer machen könnten, wäre wohl intensives Auswaschen der Chemikalien.

Mit Lieben Grüßen
N.



Angefügte Bilder:
wo ist das licht..jpg

*


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#2

RE: Wo ist das Licht.

in Dunkelkammer & Entwicklung 16.11.2009 06:43
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

In Antwort auf:
...ich hab vor für ein Album ein paar wichtige und gute Farbnegative schwarz weiß zu vergrößern. Leider liefen meine gestrigen Versuche fehl. Die Abzüge waren sehr verschleiert und es ergab keinen richtigen Kontrast, wie auch immer... Wie mach ich das?
Sind zum Teil Aufnahmen mit dunklem Hintergrund allerdings sind die Personen mit Blitz im Vordergrund geholt -> Konzertfotos.



Das wiederspricht sich, Blitzgesichter und schwarzer Hintergrund sind eigentlich nicht flau, oder verschleiert, sondern haben einen sehr harten Kontrast, es sei denn Film oder Papier waren hinüber. Zeig mal ein Beispielbild, damit man sich auch etwas vorstellen kann.

In Antwort auf:
Verliert das Bild mit der Zeit einfach an Farbe oder wird es später innerhalb von ein paar Jahren farblos?



Barytpapiere halten nach Aussagen der Wissenschaftler bis zu 500 Jahren, wie die darauf kommen sei mal dahingestellt, daß sie hundert Jahre halten haben sie bereits bewiesen,laut Agfa-Laborhandbuch (ich recherchiere ja gerade für einen großen Barytartikel)wird beim papierstarken Material hauptsächlich Baumwollfaser, beim kartonstarken hauptsächlich Holzzellstoff verwendet. Wenn das stimmt, wäre das papierstarke Material haltbarer. Wichtig ist aber eine gute Auswässerung, sonst sind Barytpapiere binnen Monatsfrist oder weniger Jahre verdorben.

PE-Material wird meist so 40-50 Jahre gegeben, dann zerfällt der Träger, heißt es zumindest, ich habe 40jähriges das ist noch wie neu.

Dann muß man unterscheiden zwischen Schwarzweiß und Farbe, Schwarzweiß ist eigentlich in einem Menschenleben nur durch Einwirkungen von Chemikalien (kann aber auch in der Luft liegen) zu zerstören, Farbbilder bleichen mit der Zeit aus, 50-100 Jahre (neurdings wird 200 genannt, aber wer hat schon Erfahrungen dazu) kann das etwa gut aussehen, dann sind die Bilder allmählich hinüber. Ob die Schichten gleichmäßig ausbleichen oder ungleichmäßig und das Bild infolgedessen farbstichig wird, ist material- und lagerbedingt.


gut Licht
Walter
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#3

RE: Wo ist das Licht.

in Dunkelkammer & Entwicklung 16.11.2009 06:44
von photo-charly • Mitglied | 654 Beiträge

Die Haltbarkeit von Fotomaterialien ist von vielen Umweltfaktoren und der Qualität der Entwiklung und der verwendeten Mateialien abhängig. S/W Negative können, wenn sie richtig gelagert, werden rund 500 Jahre alt werden. Abzüge auf gutem Papier, richtig fixiert und gewässert schaffen leicht 100 Jahre. Also beides überlebt dich mit hoher Wahrscheinlichkeit.......

Verschleierte Abzüge können an falscher Duka-Beleuchtung liegen, schlechter entwicklung und fixierung, vorbelichtem Papier......usw....... Möglichkeiten git es viele ein Bild zu versauen. Am besten währe es wenn Du hier mal ein fehelrhaftes Bild eistellst, dann kann man sich ehr ein Bild über die mögliche Ursache machen.




Lieber "analog" mit vollem Film, als "digital" mit leerem Akku!

Gruß vonne Küste

Charly

P.S. Wer morgens zerknittert ist, hat tagsüber viele Entfaltungsmöglichkeiten!





zuletzt bearbeitet 16.11.2009 06:45 | nach oben springen

#4

RE: Wo ist das Licht.

in Dunkelkammer & Entwicklung 16.11.2009 07:29
von F._Kilian • Mitglied | 654 Beiträge

Ich kann noch was von deiner Motivwahl und deinem Bildaufbau lernen...

Da kommen viele meiner Negativ nicht unbedingt mit ...

Das angehängte Bild ist


_________________________________________________

"Worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen." (L. Wittgenstein)
zuletzt bearbeitet 16.11.2009 07:29 | nach oben springen

#5

RE: Wo ist das Licht.

in Dunkelkammer & Entwicklung 16.11.2009 07:54
von Birne • Mitglied | 283 Beiträge

Danke für aufklärenden Infos!!!

Also zurück zu den Farb/SW-Abzügen.
Definitiv kann das nur am Negativ selber oder an den Einstellungen vom Vergrößerer liegen.
Davor und Danach hab ich ganz gute SW-Abzüge machen können! Ich bin mir gerade nicht sicher,
aber ich glaube ich habe mit Gradationen gearbeitet,
weil der Filter gerade dran war. Vielleicht hat das damit was zu tun?

Im Anhang ist mal ein Abzug von dem diy-Redscale Film vom Labor entwickelt,
den ich ja jetzt wie gesagt sw haben will...!!!

Angefügte Bilder:
ED.jpg

*


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#6

RE: Wo ist das Licht.

in Dunkelkammer & Entwicklung 16.11.2009 08:59
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Wenn mit Multigrade gearbeitet wurde, ist natürlich eine Beeinflussung des Papierkontrastes durch die Negativfarbe denkbar. Ansonste könnte es sein, daß das gezeigte Negativ durch Unterbelichtung so flau ist, daß ein vernünftiger Kontrast nur noch durch Digitalvergrößerung mit ihren weitreichenden Möglichkeiten zu erreichen war. Aber auch diese Redscale-Belichtung könnte zur Unkopierbarkeit beigetragen haben, weil das Papier nicht richtig darauf anspricht.


gut Licht
Walter
zuletzt bearbeitet 16.11.2009 09:01 | nach oben springen

#7

RE: Wo ist das Licht.

in Dunkelkammer & Entwicklung 16.11.2009 13:16
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Ein Scan von Deinen Schwarzweißversuchen oder dem Negativ wären in jedem Fall nützlicher, für konkrete Aussagen.


gut Licht
Walter
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#8

RE: Wo ist das Licht.

in Dunkelkammer & Entwicklung 17.11.2009 02:52
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Birne
Im Anhang ist mal ein Abzug von dem diy-Redscale Film vom Labor entwickelt,
den ich ja jetzt wie gesagt sw haben will...!!!



Von normalen Farbfilmen kann man SW-Abzüge machen mit bekannten Einschränkungen, also falscher Farbwiedergabe. SW-Papier ist ja nur blau- und grünempfindlich. Und extraharte Gradation wird nötig sein. Ich habs nach ein paar Tests sein gelassen. Es gab hier vor kurzem einen Thread dazu, wo das sehr ausführlich diskutiert wird.

LG Reinhold

LG Reinhold


zuletzt bearbeitet 17.11.2009 02:53 | nach oben springen

#9

RE: Wo ist das Licht.

in Dunkelkammer & Entwicklung 17.11.2009 04:26
von Grueni76 • Mitglied | 1.104 Beiträge

Zitat von grommi
Es gab hier vor kurzem einen Thread dazu, wo das sehr ausführlich diskutiert wird.


http://www.hobbyphoto-forum.de/t6389f8-N...e-SW-Farbe.html


viele Grüße aus Düsseldorf,
Andreas

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www.angr-online.de - meine kleine Seite im Netz


zuletzt bearbeitet 17.11.2009 04:27 | nach oben springen

#10

RE: Wo ist das Licht.

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.11.2009 07:41
von Birne • Mitglied | 283 Beiträge

Danke für die Antworten.
Ich werds einfach demnächst nochmal mit anderen Einstellungen evtl.
anderem Papier probieren..
..liebe Grüße


*


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