#11

RE: 20 Jahre alte Chemikalien

in Dunkelkammer & Entwicklung 23.09.2008 08:24
von Grueni76 • Mitglied | 1.104 Beiträge

Zitat von Birne
*Allerdings stank das Stoppbad dermaßen nach Essig. Kotz!
Das Stoppbad soll leicht selber zu machen sein.
Die Mischung 23 Teile Wasser + 2 Teile Essigessenz.
Heißt das für ein Liter Stoppbad 4x230ml Wasser + 4x20ml Essigessenz; sprich 920ml Wasser + 80ml Essigessenz.
Stimmt das?
Hi,
durch den Gestank muss man nunmal durch, riecht genauso wie die alten Fotoautomaten am Bahnhof ;-)
Das Verhältnis stimmt schon, aber beim Stoppbad kommt es auf ein paar ml mehr oder weniger nicht an. Das Verhältnis entspricht ja fast 1:10; also ein Bierglas (0,2L) Essig Essenz auf 10 Biergläser Wasser, und schon habt Ihr genug Flüssigkeit, daß das bequem für 30x40-Abzüge in der entsprechenden Schale reicht. Ich bin mit dieser Mischmethode zumindest bislang immer gut ausgekommen.


viele Grüße aus Düsseldorf,
Andreas

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#12

RE: 20 Jahre alte Chemikalien

in Dunkelkammer & Entwicklung 23.09.2008 08:37
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge
Nur mal am Rande, habt ihr in der Schuldunkelkammer bzw. Schulbibliothek kein Dunkelkammerhandbuch? Das sollte doch eigentlich in fast jeder Lehranstalt verfügbar sein.

Ich bestelle hier:

http://www.wephota.de/

http://www.wephota.de/down/wephota/wepr.pdf

Der Vorteil ist, daß man dort die Papiere selbst zuschneidet, so daß alle Größen und Abpackungen die man braucht bei Bedarf zugeschnitten werden können und in der Regel nicht einzelne Größen oder Gradationen ausverkauft sind, wenn man sie gerade braucht.

gut Licht
Walter
zuletzt bearbeitet 23.09.2008 08:37 | nach oben springen

#13

RE: 20 Jahre alte Chemikalien

in Dunkelkammer & Entwicklung 23.09.2008 08:37
von kugelfisch • Mitglied | 2.759 Beiträge

Zitat von Grueni76
..also ein Bierglas (0,2L) ....


Nee, nee, das ist ein Schnapsglas, oder trinkt ihr wirklich Bier da draus



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#14

RE: 20 Jahre alte Chemikalien

in Dunkelkammer & Entwicklung 23.09.2008 08:52
von Grueni76 • Mitglied | 1.104 Beiträge

Zitat von kugelfisch
Zitat von Grueni76
..also ein Bierglas (0,2L) ....

Nee, nee, das ist ein Schnapsglas, oder trinkt ihr wirklich Bier da draus
Naja, nördlich des Weißwurst-Äquators kommt es beim Bier eher auf Qualität denn auf Quantität an
Nein, mal im Ernst, so ein schönes Wasseralfinger oder ein Kitzmann-Bier ist schon was ganz leckeres. Ich werde wohl nie verstehen, warum man das Zeuch in einen 1L-Krug einfüllt, nur damit man sich den abgestandenen Rest dann auch noch reinquält, da gönne ich mir doch schon lieber ein frisch gezapftes Neues, auch wenn das für Euch nur ein Noagerl ist ;-)


viele Grüße aus Düsseldorf,
Andreas

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#15

RE: 20 Jahre alte Chemikalien

in Dunkelkammer & Entwicklung 24.09.2008 06:16
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge
In Antwort auf:
Falls das Licht eine Rolle spielen sollte -> es ist grün/gelb.


Fällt mir gerade erst auf: Das heißt nur Festgradation: Die entsprechenden Papiere werden meist in der Kunststoffversion mit Speed bezeichnet, auf dem Markt sind (ich verzichte jetzt bewußt auf irgendwelche Exoten, die nur auf abenteuerlichem Wege beschafft werden können).

Fomaspeed (Foma)
Ilfospeed (Ilford)
Universal Speed (Wephota)
Tetenal Work

Klassische festgraduierte Materialien ohne Kunstoffversiegelung sind recht selten geworden, vor allem was die Größen, Oberflächen und generelle Verfügbarkeit angeht, da wären u.a.

Universal B (Wephota; das wahrscheinlich einzige festgraduierte Material daß noch in reicher Auswahl gut lieferbar ist)
Ilford Gallery (Ilford; recht teuer aber gut)
Fomabrom (Foma)

Zu den Gradationen gilt


0 Extraweich EW
1 Weich W
2 Spezial Sp
3 Normal N
4 Hart H
5 Extrahart EH
6 Ultrahart UH

Gradationen außerhalb von 1-4 bzw. Weich und Hart sind seit dem Bankrott der Forte-Werke in Deutschland nicht mehr erhältlich. Für normale Negative verwendet man jedenfalls Normal oder Spezial, für Weiche Hart und für Harte Weich oder Spezial.

gut Licht
Walter
zuletzt bearbeitet 24.09.2008 06:19 | nach oben springen






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