#11

RE: Seagull 4A: Probleme mit Papier von Foma und Forte FIlmen?

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 12.08.2008 11:02
von Stephan S. • Mitglied | 852 Beiträge

Wo Du recht hast, hast Du recht.

Gruß Stephan


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#12

RE: Seagull 4A: Probleme mit Papier von Foma und Forte FIlmen?

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 12.08.2008 11:17
von hornilla • Mitglied | 2.895 Beiträge

So, neue Erkenntnisse gewonnen grade. Hab noch einen Alten Portra gefunden, den ich mal bei einem experiement verhunzt hatte und der nochunentwickelt am Papier klebt. Leider hatte ich vom Papier den Anfang weggeschnitten, inklusive anfangspfeil. Also trotzdem auf die Spule, bei einem markanten punkt an die Markierung gelegt, geschlossen, bis 1 gekurbelt und aufgemacht, um zu sehen wo er dann steht. Das ganze zur Sicherheit nochmal. Stand beide male bei 6 auf dem Papier. Dann das ganze nochmal, diesmal bis 1 gekurbelt, zu gelassen und fünf mal ausgelöst. Aufgemacht. Stand bei 10. Genau die Zahl, die es sein musste. Ergo: Es liegt am Schutzpapier. Die Seagull greift nicht richtig ins Fomapapier.

Also kommt sie mit. Die PanFs nehm ich auch mit un auch zwei Fomas oder so, mit denen ich das einfach nochmal experimentell wage, vielleicht...

Übrigens, wenn du diene Fomas loswerden willst, wie viel hast du denn noch und was willst du dafür?

Gruß,
Christoph


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#13

RE: Seagull 4A: Probleme mit Papier von Foma und Forte FIlmen?

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 12.08.2008 18:25
von Grisu • Admin | 9.337 Beiträge

Hi Christopher,

erstmal wünsche ich Dir einen schönen Urlaub !!

Also, zu den Fomas kann ich nix sagen, allerdings hab ich (sowohl in der Möwe Typ 4B als auch schon in meiner Cord Ia) die älteren APXe und auch FP4 Plus und HP5 Plus eingesetzt, und die liefen immer problemlos, insbesondere oder auch die APXe. Ich hab mir zwar vorgenommen, wegen dem ständigen (oder zumindestens zurückliegenden) Theaters um Agfa keine APX mehr einzusetzen, aber die hatte ich geschenkt bekommen, und ich brauch sie nun auf.

Bei der Möwe 4B musste ich immer mit Hilfe des roten Vorspulfensterns die Bilder einstellen, mit der Cord Ia habe ich ein automatisches Bildzählwerk, das gut läuft. Funktioniert jeweils sehr gut.

Ganz ehrlich ?? Ob Foma (wenn ich das jetzt richtig im Hinterkopf habe) nun zu einem der größten, verbleibenden Film- und Papierherstellern weltweit gehört oder nicht, wenn ich einmal solche Erfahrungen gemacht hätte, würd ich's bleiben lassen, so günstig die auch sein mögen. Ich nutz jetzt noch die restlichen APXe in meiner Cord Ia zuende, dann kommen da nur noch Ilford's (oder vielleicht mal ein Rollei) rein. Im KB-Sektor handhabe ich es ähnlich, nach so einigen Experimenten bin ich hier komplett auf Ilford zurückgekehrt, höchstens gelentlich mal ein Rolleipan 25 oder ein IR-Film (bisher SFX 200 oder HIE, demnächst mal gucken) kommen noch rein. Auf irgendwelches Hin oder Her wie bei Agfa lange Zeit nach dem Konkurs geherrscht hat, oder allein schon auf die theoretische Möglichkeit von Qualitätseinbußen (wie bei Efke, Foma oder so in Foren immer wieder mal zu lesen sind) habe ich einfach keinen Bock mehr. Dann geb ich lieber einen Euro mehr pro Film aus, wenn ich mich dafür auf gleichbleibende Qualität verlassen kann. Nur meine Meinung !!

Gruß
Sven




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Meine Handwerkszeuge: EOS 5D, EOS 5D MK II, EF 24-105/4 L IS USM, EF 70-200/2.8 L USM, EF 50/1.8 II, Cosina AF 19-35/3.5-4.5 Digital, Sigma 12-24 F4.5-5.6 II DG HSM; Canon PowerShot SX50 HS; Yongnuo YN-568 EX II, YN-622C; Panasonic Lumix DMC-G6, Lumix Vario 14-42/3.5-5.6 asph./Mega O.I.S., LUMIX G VARIO 45-150mm / F4.0-5.6 ASPH MEGA O.I.S.
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#14

RE: Seagull 4A: Probleme mit Papier von Foma und Forte FIlmen?

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 12.08.2008 20:26
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge
Für diese ganze Diskussion habe ich ehrlich gesagt null Verständnis. Allerdings steht bei mir auch nicht das Knipsen im Vordergrund sondern das Bild, das dabei rauskommt. Ich käme deshalb niemals auf die Idee, Filme oder Kameras zu verwenden, auf die ich mich nicht verlassen kann. Weder Kamera noch Filme würde ich geschenkt nehmen.

Trotzdem schönen Urlaub
Jochen

Gruß
Jochen
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analog: Olympus OM-2 und OM-4, Kodak Retina IIIC, IIIS und Retina Reflex S; digital: Pansonic Lumix GH3 und GF6
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zuletzt bearbeitet 12.08.2008 20:27 | nach oben springen

#15

RE: Seagull 4A: Probleme mit Papier von Foma und Forte FIlmen?

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 13.08.2008 22:03
von HenningH • Mitglied | 1.216 Beiträge

Ich finde auch, dass der Preis doch eigentlich heute keine große Rolle mehr spielen sollte. Es geht ja nicht darum, ob ein Film 50ct oder 5€ kostet, sondern meistens bewegt sich der Preis für Standard-Material doch zwischen 2 und 4€. Und wenn man den Preis dann auf das einzelne Negativ umrechnet, relativiert sich doch so einiges...
Ein Film sollte halt immer gleich reagieren. Bei mir hat ein Adox/Efke immer den gleichen Look, ist Tri-X immer unverwüstlich, produziert FortePan immer wundergrobe Körner, ist EliteChrome ExtraColor immer schön bunt...

Swingende Grüße

Henning


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Früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will.
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#16

RE: Seagull 4A: Probleme mit Papier von Foma und Forte FIlmen?

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 13.08.2008 22:46
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Daß einem solche Überraschungen bei Markenfilmen nicht passieren können, ist ein frommer Wunsch, wenn derartige Erlebnisse natürlich weit seltener sind. Mein schönstes Erlebnis hatte ich vor einigen Jahren mit Kodak, da war in der Tri-X-Filmpatrone Plus-X eingespult. Meine Aufnahmen waren quasi unbrauchbar. Ich würde aber deshalb nicht sagen, nie wieder Kodak.


gut Licht
Walter
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#17

RE: Seagull 4A: Probleme mit Papier von Foma und Forte FIlmen?

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 19.08.2008 03:14
von hornilla • Mitglied | 2.895 Beiträge

So, hallo allerseits, bin aus dem Urlaub zurück.

Hab die Möwe kaum gebraucht, nur einen halben PanF belichtet. Da schien aber alles gut zu laufen, was das Bildzählwerk angeht.

Zur Diskussion: Warum muss eigentlich jede Frage, in der eine "billige" Kamera oder ein "billiger" Film vorkommt, immer auf so eine Diskussion rauslaufen? Das Problem bei mir war das Papier. Ich weiß, dass ich mit dem Papier in der Kiev keine Probleme haben und hatte auch sonst bisher keine Probleme mit den Fomas. Ich mag ihre Charakteristik (so wie ich sie verarbeite) inzwischen sehr gerne und sie sind günstig. Zudem Produziert Foma nach Din Norm. Das muss zwar nicht heißen, dass sie nicht trotzdem höhere Fehlerquoten als andere haben (was ich aus eigener Erfahrung bisher nicht bestätigen kann, aber wer weiß), aber auch das bin ich bereit zu akzeptieren. Ich mache im Normalfall keine unwiederbringlichen Bilder, weil ich keine unwiederbringlichen Motive ablichte. Und wenn mal eins mit Fehler dabei ist, dann hab ich eben Pech gehabt. Ganz ehrlich, ich bin der größte Fehlerfaktor, nicht meine Filme. Ich hab schon so viel verhunzt...und natürlich, sollte man die Fehlerquten minimieren, aber die Frage ist, um welchem Preis. Und für mich ist es schon ein großer Unterschied, ob ich für einen Film mit 12 Bildern 17 Euro, oder 3,20 Euro zahle. (Übrigens sind die Fomas bei Foma selbst wesentlich teuerer als in Deutschland bei bspw. Fotoimpex.)

Das ist meine persönliche Sicht und meine Handhabung. Wenn andere das aus genannten Gründen anders handhaben, dann ist das doch gut so, wenn sie damit zufrieden sind. Was ich aber nicht verstehe, ist, warum immer wieder versucht wird, den Leuten einzureden, sie müssten das teuerere kaufen. Bestimmt die Hälfte oder mehr derer, die gegen Foma Empfehlungen aussprechen, hatte noch nie einen Fomafilm in der Hand, geschweigedenn in der Kamera. Das meiste kommt vom Hörensagen und von Leuten, die mal vor 10 Jahren ein Problem hatten. Ich behaupte nicht, dass nicht auch heute noch Probleme auftreten können auch wenn ich die Erfahrung nicht gemacht habe. Stephans Bericht zeugt von sowas. Aber ich behaupte mal, dass man mit Schuldzuweisungen bei "Billigfilmen" immer schnell da ist. Man selbst als Fehlerquelle scheidet da am schnellsten aus. Gegen einen PanF oder einen FP4 erstmal zu wettern, ohne wirklich nach der Fehlerquelle gesucht zu haben, würde sich dagegen keiner trauen. Und wenn man mal die Foren nach Diskussionen mit Fehlersuche durchforstet, dann wird da sicher auch so manche andere Marke auftauchen, die schon Probleme hatte.

Ich bin diese Diskussionen ehrlichgesagt leid, weshalb ich ganz froh wäre, wenn wir es dabei belassen. Ich kenne eure Standpunkte und ich kann sie auch verstehen, aber ich bitte auch darum, meinen zu akzeptieren.


Gruß,
Christoph


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#18

RE: Seagull 4A: Probleme mit Papier von Foma und Forte FIlmen?

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 19.08.2008 06:35
von strind77 • Mitglied | 270 Beiträge

Ach, das ist doch immer so. Der erste Tipp der kommt: kauf dir ne "richtige" Kamera, kauf Dir Qualitätsfilm,...
Kann Dir egal sein, wenn Du bisher mit der Handhabung und den Ergebnissen zufrieden bist. Ich selbst habe auch lange Zeit mit Foma-Filmen fotografiert und hatte nie ein Problem mit Papier oder "schwankender" Qualität. Habe mir damals mit Fomas in Tschechien eingedeckt und auch jetzt noch ein paar Filme im Kühlschrank. Also ich kann an den Filmen nix aussetzen. Auch nicht als die noch nicht nach DIN produziert haben. Zur Seagull: Ich hatte eine, und das war eine "Niete". Kenne aber einige Leute, die zufrieden und ohne Probleme damit unterwegs sind. Ich würde mir nie mehr so ein Teil kaufen. Genauer will ich darauf nun nicht eingehen. Aber wenn einer ein funktionierendes Teil hat, warum nicht. Andere fotografieren ja auch mit alten Faltern o.ä.
Also, einfach die Meinungen der anderen zur Kenntnis nehmen und sich seinen Teil denken. Diese Threads tauchen ja in fast jedem Fotoforum auf.

Gruß
Jens


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#19

RE: Seagull 4A: Probleme mit Papier von Foma und Forte FIlmen?

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 19.08.2008 09:08
von anTon • Mitglied | 6.858 Beiträge

ach jeder hat halt andere Ziele und einen anderen Weg (boah der Filosof im Nacktknipser *kringel*). Mir machts auch mal Spaß mit meinen alten Biloras einen 127er zu verknipsen und dann freu ich mich an einem Kontaktbogen :-) Tritt da ein problem auf dann frag ich auch rum was es sein könnte, mit der Eos hätte ich das Problem gar nicht :-)

Grüße von anTon


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#20

RE: Seagull 4A: Probleme mit Papier von Foma und Forte FIlmen?

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 19.08.2008 18:03
von Grisu • Admin | 9.337 Beiträge

Hi Christopher.

Hm... ich muss sagen, Du hast recht (und mich mit Deinem feurigen Statement überzeugt ), und daher möcht ich mich für meine vorschnelle und ggfs. nicht gerechtfertigte Meinung entschuldigen - Schande über mein Haupt. War auch nicht böse gemeint, als ich zu Markenfilmen geraten habe . Ich fotografiere halt recht viele (für mich) unwiederbringliche Motive, und für mich ist es oft genug ärgerlich, wenn an einem Film mal was ist. Daher hab ich mir im Laufe der Zeit diese Meinung zugelegt.

Du hast tatsächlich recht damit, ich hatte bislang noch keinen Foma in der Hand. Man hört / liest aber zugegebenermaßen regelmäßiger Schlechtes über sie als über die der großen Marken. Meine Aussage "wenn ich mit einem Film Probleme habe / mit ihm nicht zufrieden bin" beschränkte sich jedoch nicht nur auf Foma.

So hatte ich z.B. mal einen Forte Fortepan 100 in der Kamera, und die Ergebnisse waren schrecklich (damals noch nicht selbst entwickelt). Und auch von den Ergebnissen eines Kodak Tri-X 400 war ich geschockt (als Kornmonster denkt man an Verwandschaft zum Ilford Delta 3200...) und würde ihn nie wieder verwenden. Das gleiche gilt für den Ilford Delta 3200, der (im Vergleich z.B. zum Fuji Neopan 1600) seinen Titel als Kornmonster vehement verteidigt.

Ich finde gut bei Dir, dass Du Dich bei Deinem Weg nicht beirren lässt - das fängt bei Deiner Filmwahl an und hört bei Deiner eigenen Art zu Fotografieren nicht auf. Bleib dabei .

Gruß
Sven




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