#11

RE: Filterwerte/Gradation einstellen am Vergrösserungsapparat

in Dunkelkammer & Entwicklung 20.04.2008 23:53
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

Also wenn man für verschiedene Papiere auch verschiedene Einstellungen am Farbmischkopf vornehmen muß, dann kann das mit den Filtern doch nicht anders sein, und man bräuchte unterschiedliche Filter für die Papiere. Wenn man sich mal "eingeschossen" hat, ist es ja ok, aber vorher wäre der Mischkopf dann ja auf jeden Fall besser.

Die "Tabelle" auf den Ilfordschachteln ist leider nur das Papiergewicht in 8 Sprachen.

Gruß
Jochen


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#12

RE: Filterwerte/Gradation einstellen am Vergrösserungsapparat

in Dunkelkammer & Entwicklung 21.04.2008 00:04
von kugelfisch • Mitglied | 2.759 Beiträge

Zitat von bilderknipser
Also wenn man für verschiedene Papiere auch verschiedene Einstellungen am Farbmischkopf vornehmen muß, dann kann das mit den Filtern doch nicht anders sein, und man bräuchte unterschiedliche Filter für die Papiere. Wenn man sich mal "eingeschossen" hat, ist es ja ok, aber vorher wäre der Mischkopf dann ja auf jeden Fall besser.

Die "Tabelle" auf den Ilfordschachteln ist leider nur das Papiergewicht in 8 Sprachen.

Gruß
Jochen


Das Datenblatt gibts auf der Ilford-Seite http://www.ilfordphoto.com/Webfiles/2006130201152306.pdf



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#13

RE: Filterwerte/Gradation einstellen am Vergrösserungsapparat

in Dunkelkammer & Entwicklung 22.04.2008 09:01
von PeterK • Mitglied | 16 Beiträge

Hallo,

minusch: was sind Deine "relativ unbefriedigenden" Ergebnisse?

Prinzipiell ist es egal, ob man Gradationswandelkopf, Farbmischkopf oder Filter verwendet.

Die Tabellen für die Einstellungen der Farbfilter sind wichtig für die verschiedenen Farbmischköpfe, für die einzelnen Papiere muß man in jedem Fall ausprobieren, wie die einzelnen Gradationen aussehen.

Gradationswandelfilter gibt´s von Ilford noch im Handel, ca. EURO 30.- für Gradationen 00 bis 5 in halben Stufen. Vorsicht: es gibt auch eine ältere Version, die mit dem Ilford MG4 Papier nicht ganz zusammenpaßt. Auch die Einschwenkfilter sind meines Wissens die ältere Version.

Filter haben den Vorteil, daß die Belichtungszeiten für die Gradationen 1 bis 3 weitgehend (!) gleich sind.

Mit Farbmischköpfen lassen sich oft hohe Gradationen (5) nicht erreichen, da die Filterwerte nicht hoch genug sind. Dafür haben die Köpfe meist einen Weißlichthebel, was bei den Einstellungen sehr praktisch ist.

Bei schlechten Ergebnissen: Papier prüfen! (von wem? überaltert?), Entwickler prüfen! (schon hinüber?) Dann Gradationsreihe mit einem Negativ mittlerer Gradation machen. Ganze Gradationsstufen müssen leicht erkennbar sein, halbe Stufen oft schwieriger. Zum Vergleich auf gleiche mittlere Grauwerte belichten.

mfg
PeterK


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