#1

(Vergleichs-)Test niedrig empfindlicher Filme & Rollei IR 820/400

in analoges Fotozubehör 14.02.2007 02:00
von Grisu • Admin | 9.337 Beiträge

Hallo,

auf Hinweis meines VHS-Dozenten, dem ich erzählt habe, bald mal den Rollei PAN25 einsetzen zu wollen, habe ich mir gestern das aktuelle Schwarzweiß-Magazin (56) für 13,55 € erlaubt.

Hier war ein wirklich umfangreicher (Vergleichs-)Test der Filme Rollei PAN25, Rollei Ortho 25, ADOX CMS 20 und Gigabitfilm sowie des Infrarotfilmes Rollei IR 820/400. Der Redakteur nutzte alle Filme mehrere Monate und hat sie gründlich, auch in alternativen Entwicklern (außer Gigabitfilm und ADOX CMS 20) getestet. Die Filme wurden einzeln, gegeneinander und gegen die Referenz Kodak TMax 100 TMX verglichen.

Diesen Test fand ich hochinteressant, da ich mich für einige der dort aufgeführten Kandidaten interessiere; und kann ihm jedem, der sich für niedrigempfindliche Filme oder den Infrarotfilm Rollei IR 820 interessiert oder diese wie ich mal testen möchte, empfehlen. Wobei ich einräume, dass fast 14 € für eine Zeitschrift verdammt viel Kohle ist.

Im Gegensatz zu den beim Test des Rollei Pan25 verwendeten Entwicklern werde ich meine aber in Neofin blau baden.

Und nein - ich bekomme kein Geld vom Schwarzweiss-Magazin für Werbung . Ich fand nur den Test sehr interessant.

Gruß
Sven




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#2

RE: (Vergleichs-)Test niedrig empfindlicher Filme & Rollei IR 820/400

in analoges Fotozubehör 14.02.2007 02:26
von kugelfisch • Mitglied | 2.759 Beiträge

Hi Sven,

wie war den das Fazit des Verlgeichs? Was steht denn sonst im Heft.

Muß leider immer erst zum Bahnhof fahren, um mir das Heft zu kaufen, aber beim letzten hat sich das wirklich gelohnt.

Gruß
Alex


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#3

RE: (Vergleichs-)Test niedrig empfindlicher Filme & Rollei IR 820/400

in analoges Fotozubehör 14.02.2007 02:41
von Grisu • Admin | 9.337 Beiträge

Hi Alex,

eine Erkenntnis des Tests war, die von Gigabit vorgeschriebene Anleitung nicht völlig zu übernehmen. Zu Beginn der Entwicklung soll man den Entwickler in der Entwicklungsdose wohl eigenartig schütteln, was dazu führte, dass Entwicklungsfahnen entstanden, die die Aufnahmen zu nichte machten. Der Gigabitfilm legte im Test eine leichte Körnigkeit, dafür aber einen unglaublichen Kontrastumfang an den Tag. Bei einer Aufnahme in der Kirche waren sowohl die Schatten noch durchgezeichnet, als schon fast die Glühfäden in den deutlich erkennbaren Glühbirnen zu erkennen.

Auflösungs-, Schärfe- und Feinkörnigkeitskönig war der ADOX CMS 20. "Mittelformatqualität im Kleinbildformat" (Zitat).

Ansonsten waren alle Filme sehr gut im jeweiligen Einsatz.

Fazit war, dass sich kein bestimmter Film empfehlen ließe, da man sich auf jeden Film einarbeiten müsse und die Filme sich auch für unterschiedliche Aufgaben eigneten.

Ich finde, das Heft lohnt sich. Ich habe es noch nicht ganz durch, u.a. waren Portfolios von Andreas Feininger (über den aktuell eine große Ausstellung in Halle gezeigt wird), von Anderson & Low (Abstrakte Architektur), Maryan Mohammadi (Mode der Gewalt - Fotozyklus zur gesellschaftlichen Rolle der Frau) und Stanko Abadzic (Virtuose Schttenspiele) drin. Weitere Themen waren Helmut Newton, ein DinA2-Drucker-Vergleichstest, ein Artikel über digitale Histogramme und ein Artikel zur Bildanalyse drin.

Ich hab hierfür übrigens auch zum Bahnhof fahren müssen . Ich muss zugeben, teuer oder nicht, das Schwarzweiss-Magazin gefällt mir. Mal schauen, vielleicht nehm ich's mal in's Probeabo.

Gruß
Sven




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#4

RE: (Vergleichs-)Test niedrig empfindlicher Filme & Rollei IR 820/400

in analoges Fotozubehör 14.02.2007 03:13
von hornilla • Mitglied | 2.895 Beiträge

Hallo,

ich hab die Schwarzweiss abonniert (zum Studentenpreis ) und hab den Artikel auch hochinteressiert gelesen. Was für mich dabei rausgekommen ist, war, dass für mich derzeit keiner der Filme in Frage kommt, obwohl ichvorher mal damit geliebäugelt haben.

Wenn dann würde ich jetzt schwer zum ADOX neigen, nach den Testbildern.

Was ich persönlich auch sehr interessant fand, war, dass durch die Bank alle Hersteller die Empfindlichkeit (viel) zu optimistisch angegeben haben, wenn man dem Autor glauben darf.


Gruss,
Christoph


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#5

RE: (Vergleichs-)Test niedrig empfindlicher Filme & Rollei IR 820/400

in analoges Fotozubehör 14.02.2007 03:18
von Grisu • Admin | 9.337 Beiträge

Hi Christoph,

mit Studentenrabatt ist's möglich ?? Cool, ich habe für 2007 noch einen Studentenausweis von meinem Fernstudium, dann muss ich das mal fix in Angriff nehmen und sparen .

In Antwort auf:
Was ich persönlich auch sehr interessant fand, war, dass durch die Bank alle Hersteller die Empfindlichkeit (viel) zu optimistisch angegeben haben, wenn man dem Autor glauben darf.


So wie ich das verstanden habe, kann man die Filme wohl schon mit den angegebenen Empfindlichkeiten nutzen, aber wie nahezu alle SW-Filme erreichen sie die Höchstleistung bei verringerter ASA-Zahl (als angegeben). Oder hab ich das falsch aufgefasst ??

Gruß
Sven




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#6

RE: (Vergleichs-)Test niedrig empfindlicher Filme & Rollei IR 820/400

in analoges Fotozubehör 14.02.2007 03:21
von hornilla • Mitglied | 2.895 Beiträge

Hi Sven,

nein, das dürftest du schon richtig aufgefasst haben.

Übrigens: Studentenabo für 6 Ausgaben kostet glaube ich 56 Euro.

Wo wir schon bei Schwarzweiss sind, darf ich da den Thread mal entfremden? Was hältst du von Anderson & Low? Ich kannte die zwei vorher schon und bin persönlich sehr begeistert.
Und nochwas, diese ausgabe kan mir ausnahmsweise sehr digitalhuldigend vor (speziell die Bidbesprechung). Die entfremdungen in dem Ausmaß haben mich scon arg gestört muss ich sagen.


Gruss,
Christoph


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#7

RE: (Vergleichs-)Test niedrig empfindlicher Filme & Rollei IR 820/400

in analoges Fotozubehör 14.02.2007 03:29
von Grisu • Admin | 9.337 Beiträge
In Antwort auf:
Was hältst du von Anderson & Low? Ich kannte die zwei vorher schon und bin persönlich sehr begeistert.
Und nochwas, diese ausgabe kan mir ausnahmsweise sehr digitalhuldigend vor (speziell die Bidbesprechung). Die entfremdungen in dem Ausmaß haben mich scon arg gestört muss ich sagen.


Wie besagt, ich habe sie noch nicht ganz durch. Die Aufnahmen von Anderson & Low fand ich technisch brilliant, inhaltlich kann ich mit den ausschließlich geometrischen Aufnahmen aber nicht so viel anfange.

Wieso digital-huldigend ?? Lediglich der Vergleichstest der DinA2-Drucker (der sich an Digitalos genauso wie an Hybrid-Verarbeiter richtete)und die Erklärungen zu Histogrammen waren auf Digital abgezielt. Die Bildanalyse hab ich grad nur kurz durchgeblättert, sah mir auf den ersten Blick aber nach analogen Aufnahmen aus. Oder lag ich hier falsch ??

Wie dem auch sei, für die heutigen Zeiten, in denen Verlage fast nur noch Geld mit digitalen Themen machen können, erschien mir die Schwarzweiss noch erfrischend analog-orientiert.

Ciao Sven



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zuletzt bearbeitet 14.02.2007 03:30 | nach oben springen

#8

RE: (Vergleichs-)Test niedrig empfindlicher Filme & Rollei IR 820/400

in analoges Fotozubehör 14.02.2007 03:33
von hornilla • Mitglied | 2.895 Beiträge

Ja, da hast du recht, dass sie definitiv sehr analog orientiert sind. Ich meinte bei der Bildanalyse. Wirst noch sehen, die Bilder sind zwar analog, aber teilweise Digital sehr stark verändert (einem Bidl eine Spitze aufgebastelt, bei einem anderen einen Bogen verlängert...).


Gruss,
Christoph


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#9

RE: (Vergleichs-)Test niedrig empfindlicher Filme & Rollei IR 820/400

in analoges Fotozubehör 14.02.2007 05:38
von Niko • Mitglied | 1.049 Beiträge

Zum Gigabitfilm und dem absonderlichen Schütteln möchte ich anführen, dass das vorschriftsmäßig eher dem Schütteln eines Cocktailshakers gleicht. Man muss gleichzeitig kippen, drehen und schütteln. Schwer beschreibbar, man muss es ausprobieren. Entwicklungsfahnen konnte ich nicht feststellen, Körnigkeit ebensowenig.
Der Film ist auf jeden Fall hochinteressant (eigentlich ja nur die Chemie), aber es wird da dieses kultische Mysterium drumherumgestrickt und letztlich spielt er seine Qualitäten nur bei Größtvergrößerungen aus, die ich nicht tagtäglich anfertige. Daher eher uninteressant für den Alltag.

Gruß
Niko


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In der räumlichen Askese zeigt sich das Wesen des Sammlers.


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#10

RE: (Vergleichs-)Test niedrig empfindlicher Filme & Rollei IR 820/400

in analoges Fotozubehör 14.02.2007 19:17
von Grisu • Admin | 9.337 Beiträge

In Antwort auf:
Entwicklungsfahnen konnte ich nicht feststellen, Körnigkeit ebensowenig.


Dann hast Du wahrscheinlich Glück gehabt. Der Redakteur hat die Filme offensichtlich monatelang immer wieder getestet und hat von diesem Schütteln dringend abgeraten, weil er sich damit seine Bilder versaut hat. Im Magazin ist eines dieser ruinierten Bilder (oder das, was davon übrig ist) abgebildet. Er hat den Film auch ohne dieses abstruse Schütteln entwickelt und hierbei wesentlich homogenere Ergebnisse mit erzielt.

In Antwort auf:
und letztlich spielt er seine Qualitäten nur bei Größtvergrößerungen aus


Oder halt zur Bewältigung heftigster Kontrastumfänge, wie es kein zweiter Film schaffen kann.

Gruß
Sven




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