#1

Opallampe ?

in Dunkelkammer & Entwicklung 04.04.2016 11:17
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

gibt es die noch?

Ich denke gerade darüber nach, doch wieder ins Vergrößern einzusteigen. Muß mir Alles neu kaufen. Da ich nur an SW interessiert bin, reicht ein SW-Gerät. Für Multigrade kann man ja Filter benutzen. Aber gibt es die Lampen überhaupt noch?


Gruß
Jochen
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#2

RE: Opallampe ?

in Dunkelkammer & Entwicklung 04.04.2016 12:45
von HenningH • Mitglied | 1.216 Beiträge

Dr. Fischer stellt die noch her. (Links auf "Einsatzgebiet" und dann auf "Vergrößerungslampen" klicken.)

Hast Du schon einmal mit einem echten Multigradekopf gearbeitet? Oder legst Du Wert auf das "harte" Licht eines Kondensorvergrößerers?


_____
Früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will.
1 Mitglied hat sich bedankt!
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#3

RE: Opallampe ?

in Dunkelkammer & Entwicklung 04.04.2016 18:25
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

Ich habe gestern mal die Ebay-Angebote durchgeklickt. Geräte mit Multigradekopf sind sehr selten und vor allem sehr teuer. Teilweise sind es schon Vergrößerer der oberen Preisklasse und teilweise bekommt man die gleichen Vergrößerer mit Farbkopf für die Hälfte. Einen echten Vorteil außer Bequemlichkeit haben die doch auch nicht, oder?

An ein Gerät ohne Farbkopf denke ich auch nur wegen des Preises.


Gruß
Jochen
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#4

RE: Opallampe ?

in Dunkelkammer & Entwicklung 04.04.2016 23:11
von Hans Wöhl • Mitglied | 1.172 Beiträge

Opallampen sind nicht vom Glühlampenverbot betroffen. Also ist das kein ko-Kriterium für einen Vergrößerer.

Ich empfand die Verwendung von Filtern für Multigrade-Papier als Qual. Im Endeffekt benutze ich deshalb 1000mal lieber fest graduiertes Papier. Ein guter Kompromiss zw. Filtern und teurem Multigrademodul ist ein Farbvergrößerer.


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#5

RE: Opallampe ?

in Dunkelkammer & Entwicklung 04.04.2016 23:57
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

Zitat von Hans Wöhl im Beitrag #4
Opallampen sind nicht vom Glühlampenverbot betroffen. Also ist das kein ko-Kriterium für einen Vergrößerer.

ah gut
Zitat von Hans Wöhl im Beitrag #4
1000mal lieber fest graduiertes Papier.

Tja im Prinzip natürlich ok, aber dann muß ich
1. für ca. 600 Euro Papier einkaufen, falls ich nur mind. 4 Gradationen vorhalten will
und 2. vermutlich für 300 Euro Papier nach einigen Jahren wegschmeißen.
Bei Multigrade muß ich mir gerade 1/4 hinlegen oder sogar nur 1/20, denn da gibt es z.B. 24x30 auch im 10er-Pack, wogegen es bei festgraduiertem mindestens 50er-Packs sind - also 200 Blatt mindestens. Das Angebot an festgraduiertem Papier ist offenbar extrem schmal.


Gruß
Jochen
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#6

RE: Opallampe ?

in Dunkelkammer & Entwicklung 05.04.2016 00:05
von Hans Wöhl • Mitglied | 1.172 Beiträge

Du hast im Zitat das deshalb weggelassen.

Diese Einlegefilter bei Opallampen-Vergrößerern machen keinen Spaß. Aus dem Grund benutze ich da wesentlich lieber festgraduiertes Papier.

Deshalb kauf dir einen Farbvergrößerer oder einen mit MG-Modul. Damit kann man mit Multigrade-Papier erfreulich arbeiten. In meinem Fall habe ich mir ein RGB-LED-Modul statt der Opallampe gebaut. Seitdem benutze ich gerne MG-Papier.


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#7

RE: Opallampe ?

in Dunkelkammer & Entwicklung 05.04.2016 06:15
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

Ne, ne, das habe ich nicht überlesen oder verfälschen wollen. Farb- oder Multigradekopf sind besser/bequemer, aber festgraduiertes Papier ist nicht unbedingt eine Alternative.

Nun muß ich aber sagen, daß ich heute ein 2-stündiges Gespräch mit einen Dukaprofi hatte. Und der benutzt kein Multigrade. Allerdings benutzt er auch so gut wie ausschließlich normale Gradation. Seine Meinung: andere Gradationen braucht man nur, wenn man bei der Aufnahme einen Fehler gemacht hat (oder, natürlich, wenn man den Effekt will). Wenn man seinen Film exakt belichtet, dann ist nichts weiter nötig als ein Vergößerer mit Opallampe und Papier normaler Gradation. Allerdings gibt es ein kleines Problem: was bedeutet richtig belichtet? Gut, da kann ich mich drauf einschießen. Für meine alten Filme kann ich nur hoffen, daß es klappt.


Gruß
Jochen
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#8

RE: Opallampe ?

in Dunkelkammer & Entwicklung 05.04.2016 08:53
von namir • Mitglied | 2.452 Beiträge

Kam mit Kondensor und Filter letztens eigentlich ganz gut zurecht. (benutze nur die Filter 0 bzw. 5 zum Nachbelichten, unters Objektiv gehalten, finde das eigentlich nicht wirklich fummliger als mit Farbmischkopf). Bei meinen Negativen brauche ich verschiedene Gradationen.
Entscheidender als die Frage ob Kondensor-, Farbmsich- oder Multigrade-Kopf halte ich die Frage, ob wirklich Lust am handwerklichen Vergrößern und/oder Wertschätzung für das Produkt dieser Arbeitsweise vorhanden ist. Weiß nicht, ob (nachvollziehbarer) Frust mit hybrider Technik auf Dauer Motivation genug ist. Bis man das Zeug beisammen hat, sich da eingerichtet (wieder) eingearbeitet hat, dauert seine Zeit.


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#9

RE: Opallampe ?

in Dunkelkammer & Entwicklung 05.04.2016 09:37
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

Ich bin von hybrider Arbeitsweise nicht frustriert. Ich kann damit nur nicht wirklich SW-Bilder erstellen, die mir gefallen. Farbdrucke auf Hahnemühle Photo Rag sind hervorragend. Da kommt meiner Meinung nur Cibachrome bzw. Ilfochrome mit, aber das gibt es nicht mehr. Also ist die hybride Arbeitsweise da auch ok oder sogar die bessere Wahl. Seit dem Ilfochrome-Tod haben die Fineart-Prints ja sogar Einzug in die Galerien gehalten. Die im letzten Jahr erstmals ausgestellten Farbarbeiten (alle analog entstanden) von Elliott Erwine waren alle Fineart-Prints auf Photo Rag.

Die SW-Prints sind dagegen indiskutabel mit meinem Drucker und die Prints aus dem Großlabor sind irgendwie so nichtssagend. Bin ich auch nicht mit zufrieden. Für einen Drucker, der wirklich gute SW-Prints macht, muß man nicht nur viel tiefer in die Tasche greifen sondern auch Platz schaffen, weil es sowas offenbar erst ab A3 gibt. Vorerst reicht mir 18x24/27. Und wirklich groß ist A3 auch nicht gerade. So weit käme ich ja mit einer Jobo-Drum auch locker, selbst wenn ich die händisch rollen müßte.

Das mit dem Einrichten genauer Aufbauen und Einarbeiten war zuletzt der Hauptgrund, warum ich es dann doch wieder aufgegeben habe. So ein Umstand ist schon ein Hinderniss. Wenn man es deshalb - wie ich zuletzt - zu selten macht, fängt man jedes mal wieder bei Null an. Ich glaube, das würde ich jetzt anders machen mit einfacherer Arbeitsweise. An der Organisation bzw. der Festlegung einer Arbeitsweise feile ich aber noch. Das dauert noch, und deshalb muß ich auch nichts über's Knie brechen. Aber am 1. Schritt arbeite ich schon: der Abstellraum - richtiger das Kartongrab - ist schon fast ausgeräumt. Wieviel Müll man doch überflüssigerweise aufbewahrt! Da waren allein 2 Umzugskartons mit Fototaschen dabei als Ebay-Beifänge, die offenbar keiner haben will. Vielleicht gehe ich im Sommer damit mal auf 'nen Flohmarkt - aber dann muß ich sie ja wieder solange aufbewahren. Wenigstens habe ich die Papiermülltonne am WE schon sehr gut gefüllt. Wenn die geleert ist, geht's weiter. Und dann erst mal die tausende Negative und Dias!!! Da brauche ich Jahre, um die überhaupt mal durchzusehen. Aber einige hundert habe ich schon fifty-fifty in der runden Ablage entsorgt oder in einer Kiste, die ich meiner Tochter vermache. Die sammelt den ganzen Familienkram - wenigstens Einer in der Familie. Behalten habe ich weniger als 10% und davon fliegen bestimmt auch noch einige in die Tonne.


Gruß
Jochen
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zuletzt bearbeitet 05.04.2016 09:41 | nach oben springen

#10

RE: Opallampe ?

in Dunkelkammer & Entwicklung 05.04.2016 10:40
von Hans Wöhl • Mitglied | 1.172 Beiträge

Zitat von namir im Beitrag #8
Kam mit Kondensor und Filter letztens eigentlich ganz gut zurecht. (benutze nur die Filter 0 bzw. 5 zum Nachbelichten, unters Objektiv gehalten, finde das eigentlich nicht wirklich fummliger als mit Farbmischkopf). Bei meinen Negativen brauche ich verschiedene Gradationen.


Mein Problem ist dabei, dass ich nicht gleichzeitig vernünftig schaffe, den Filter unter den Vergrößerer zu halten und abzuwedeln oder nachzubelichten. Ich habe eine Hand zu wenig. Dank Selbstbau-Led-Kopf habe ich das Problem zum Glück nicht mehr.

Ich benutze beim festgraduieten Papier fast nur 2er, da mich das 25x30er Blatt rund 3cent kostet. Mit Grad 2 komme ich sehr weit. Zum einen entwickle ich meine Negative so, dass sie gut zu dem Papier passen. Sie passen dann auch gut zu MG-Papier und sind leicht zu scannen. Zum anderen kann man sich auf das Papier einstellen, so dass man sehr schnell gute Abzüge selbst mit Abwedeln oder Nachbelichten bekommt.


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