#21

RE: Haltbarkeit Opallampe / Matschige Bilder bei großen Abzügen

in Dunkelkammer & Entwicklung 25.03.2013 19:39
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Nein das ist es wohl nach erneutem Lesen nicht. Ich hatte da hineininterpretiert, daß Du die Lampe, nachdem sei nicht mehr geht, herausschraubst und wieder reinschraubst, aber das tust Du ja gar nicht. Es könnten da allerdings immer noch irgendwelche Prozesse von Materialausdehnung hineinspielen, halte ich aber für eher unwahrscheinlich.

Ich würde einfach sagen, daß Dein abgerissener Glühfaden nach dem erneuten Anschalten irgendwie wieder Kontakt bekommt, sei es Elektromagnetismus, Schwerkraft etc.

Ansonsten waren wohl entweder die Birnen nichts oder es gibt ein Problem mit der Spannung oder Spannungsspitzen. Das nächste mal in jedem Fall darauf achten, daß da 230 V oder 240 V und nicht 220 Volt draufsteht. Ich habe so das leichte Gefühl, daß man Dir da 20 Jahre alte Ausschußware angedreht hat, die womöglich in irgendeinem Lager ihr Dasein fristete. Meines Erachtens sind Glühlampen, die auf 220 Volt angegebn sind aber auch ohne Produktionsfehler schon fast ein Reklamationsgrund, das bedeutet nämlich schlicht und ergreifend halbe Lebensdauer im heutigen Netz. Bei den Preisen für Opallampen finde ich das untragbar.


gut Licht
Walter
zuletzt bearbeitet 25.03.2013 19:44 | nach oben springen

#22

RE: Haltbarkeit Opallampe / Matschige Bilder bei großen Abzügen

in Dunkelkammer & Entwicklung 25.03.2013 20:47
von Hans Wöhl • Mitglied | 1.172 Beiträge

Hallo,

das beste wäre wirklich mal die Netzspannung nachzumessen. Einfache Multimeter sind billiger als eine Opallampe. Energiemessgeräte, die nur 10-20Euro kosten oder die man oft sogar kostenlos bei den Stadtwerken ausleihen kann , zeigen auch die Netzspannung an. Achte unbedingt darauf, dass du ein Energiesparmessgerät mit Anzeige des Leistungsfaktors bekommst. Dann kannst du mit dem Gerät nämlich auch den Stromverbrauch von Kühlschrank und Co. kontrollieren.

Dann könntest du dir ggf. einen Stelltrafo zur Einstellen der Spannung besorgen. Die Dinger dürften durch ihre Induktivität auch manche Spannungsspitze wegfiltern. Es gibt sie oft für ca. 20Euro bei Ebay. In der DDR wären die Dinger weit verbreitet, da die Netzspannung alles andere als stabil war.


zuletzt bearbeitet 25.03.2013 20:51 | nach oben springen

#23

RE: Haltbarkeit Opallampe / Matschige Bilder bei großen Abzügen

in Dunkelkammer & Entwicklung 26.03.2013 02:40
von HanZ • Mitglied | 100 Beiträge

@Walter: Doch, die Birnen hatte ich auch rausgedreht, habe ich bestimmt bei 2 Birnen gemacht.
Die Fassungen sahen ganz normal aus.

Was hockt denn in einem VCP System-V 7000 drin? Auch eine normale Glühbirne? Weil die hält jetzt schon die ganze Zeit.

Und kann es sein, dass es vom Kaiser Automatic Timer kommt, dass der da irgendwelche Stromspitzen bei Ein- / Ausschalten an den Vergrößerer schießt?

Ich werde nochmal schauen, ob iche vtl. irgendwo 75W Glühbrinen die auf 230Volt ausgelegt sind finde und berichte dann. Wohl aber erst in einiger Zeit, wenn die wieder kaputt sind.

Gruß, Felix


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#24

RE: Haltbarkeit Opallampe / Matschige Bilder bei großen Abzügen

in Dunkelkammer & Entwicklung 26.03.2013 03:37
von Hans Wöhl • Mitglied | 1.172 Beiträge

Zitat von HanZ im Beitrag #23

Was hockt denn in einem VCP System-V 7000 drin? Auch eine normale Glühbirne? Weil die hält jetzt schon die ganze Zeit.


Der sollte eine Halogenlampe mit stabilisiertem Netzteil haben. Das Netzteil sorgt für die exakte Spannung an der Lampe. Falls die Lampe durchbrennt, sollte ie Fassung mitgewechselt werden.

Zitat von HanZ im Beitrag #23

Und kann es sein, dass es vom Kaiser Automatic Timer kommt, dass der da irgendwelche Stromspitzen bei Ein- / Ausschalten an den Vergrößerer schießt?


Nein, wäre höchst ungewöhnlich.

Du könntest auch mit einem gewöhnlichen Dimmer wie für Deckenfluter die Spannung etwas reduzieren. Besorg dir ein Messgerät für 5-20Euro oder leihe es dir.


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#25

RE: Haltbarkeit Opallampe / Matschige Bilder bei großen Abzügen

in Dunkelkammer & Entwicklung 26.03.2013 09:24
von franz1111 (gelöscht)
avatar

Das Kabel kann auch einen Bruch haben.
Ich würde die Verkabelung mit tauchen.


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#26

RE: Haltbarkeit Opallampe / Matschige Bilder bei großen Abzügen

in Dunkelkammer & Entwicklung 26.03.2013 10:41
von Hans Wöhl • Mitglied | 1.172 Beiträge

Zitat von franz1111 im Beitrag #25
Das Kabel kann auch einen Bruch haben.
Ich würde die Verkabelung mit tauchen.


Es ging ja jetzt um den Farbvergrößerer,mit Halogenlampe, der das Problem nicht hat.

Es verbrennen die Kontakte des Lampensockels im Laufe der Zeit, weshalb er mitgewechselt werden sollte, falls mal irgendwann die Lampe durchbrennt. Die Käbelchen des Sockels dürfen dabei nicht gekürzt werden, da sie der Kühlung dienen.


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#27

RE: Haltbarkeit Opallampe / Matschige Bilder bei großen Abzügen

in Dunkelkammer & Entwicklung 26.03.2013 23:48
von JoJo • Mitglied | 1.728 Beiträge

Zitat von Hans Wöhl im Beitrag #24

Zitat von HanZ im Beitrag #23

Und kann es sein, dass es vom Kaiser Automatic Timer kommt, dass der da irgendwelche Stromspitzen bei Ein- / Ausschalten an den Vergrößerer schießt?


Nein, wäre höchst ungewöhnlich.


Nunja, fast alle Glühlampen gehen immer in dem Moment des Einschaltens kaputt. Weil hier die besagte Stromspitze auftritt. Glühlampen sind Kaltleiter, d.h. ihre Wendel ist im kalten Zustand niederohmiger und dadurch fließt mehr Strom, der Einschaltstrom.
Schaltet das Relais oder der Schalter die Lampe in dem Moment ein, wo die Sinuswelle des Wechselstroms ihr Maximum von über 300V hat, macht es "Peng".
Eine Abhilfe kann das Vorschalten eines NTC-Widerstands sein. Der muss aber richtig dimensioniert sein.
In einem besseren Fall werden die Lampen im Nulldurchgang der Netzspannung eingeschaltet. Mit sogenannten Solid State Relais.
Ich habe früher mal Bühnenbeleuchtungstechnik gemacht. Da wurde jeder einzelner Scheinwerfer über die Dimmerelektronik vorgeheizt (Preheat). So dass die Wendel gerade noch nicht sichtbar glüht. Das schont nicht nur die teueren Lampen sondern macht diese auch beim Einschalten schneller.

Ich war schon früher immer erstaunt darüber, dass die Heimlaborindustrie jedes Jahr neue Geräte auf den Markt geworfen hatte, aber so gut wie keine Schaltuhr über Nulldurchgangsschalter oder Vorheizung verfügte. Das sind elektronisch sehr simple Dinge, die eine Schaltuhr sicher nicht unbezahlbar gemacht hätte.
Wahrscheinlich haben die Fotofirmen mit der Lampenindustrie kooperiert.

Gruß

Joachim


"Rot ist Plus, Schwarz ist Minus und alles mit mehr als 2 Drähten ist Elektronik"
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#28

RE: Haltbarkeit Opallampe / Matschige Bilder bei großen Abzügen

in Dunkelkammer & Entwicklung 27.03.2013 00:09
von Hans Wöhl • Mitglied | 1.172 Beiträge

Hallo,

das würde uns alle betreffen. Ich habe den Kaisertimer auch benutzt und meine Opallampen halten "ewig". In meinem einem Vergrößerer dürfte die Lampe noch aus den 60ern stammen. Die in dem anderen Vergrößerer ist vom VEB Narva und dürfte auch etliche Jahre vor der Wende das Licht der Welt erblickt haben.


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#29

RE: Haltbarkeit Opallampe / Matschige Bilder bei großen Abzügen

in Dunkelkammer & Entwicklung 27.03.2013 00:38
von JoJo • Mitglied | 1.728 Beiträge

Dann hast Du gute alte Qualität erwischt oder lokal eine geringere Netzspannung.
Ich habe in 2 Jahren 2 Halogenlampen für meinen Durst M70 und eine für den M805 "verbraten".
Wieviel Saft tatsächlich an der Lampe ansteht, ist von vielen Dingen abhängig. Angefangen von der Entfernung zur letzten Trafostation über hausinterne Installation, Dukaverkabelung und auch der Zustand des Schaltgerätes.
5 aneinandergesteckte alte Dreifachsteckdosenleisten können u.U. einen guten Einschaltstrombegrenzer abgeben. Wenn auch nicht empfehlenswert - Gruß, Ihre Feuerwehr.
Auch verdreckte oder korrodierte Relaiskontakte erzeugen einen Widerstand, der den Einschaltstrom begrenzt.

Wie Du vorgeschlagen hast, sollte man am besten die Spannung vor Ort messen.

Gruß

Joachim


"Rot ist Plus, Schwarz ist Minus und alles mit mehr als 2 Drähten ist Elektronik"
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#30

RE: Haltbarkeit Opallampe / Matschige Bilder bei großen Abzügen

in Dunkelkammer & Entwicklung 27.03.2013 04:34
von Hans Wöhl • Mitglied | 1.172 Beiträge

Ich scheine Glück zu haben, auch die normalen Glühbirnen halten ewig. So ist mir seit Einführung des Verbots 2009 noch keine kaputt gegangen. Meine Vorräte kann ich wohl meinen Enkeln vererben.
Bei den Vergrößererlampen muss ich zugeben, dass die eingelagert waren und erst seit 2006 wieder regelmäßig benutzt werden.


zuletzt bearbeitet 27.03.2013 04:35 | nach oben springen






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