#11

RE: Entwickler, Sotppbad und Fixierbad fürs Printen

in Dunkelkammer & Entwicklung 12.10.2006 22:33
von hornilla • Mitglied | 2.895 Beiträge

ich hatte das nur gehört. dann scan ich gerne mal. ich mach normal pro session nicht mehr al 10 bis 20 prints in 13x18, also reicht das schon ne weile.
danke dir!



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#12

RE: Entwickler, Sotppbad und Fixierbad fürs Printen

in Dunkelkammer & Entwicklung 12.10.2006 23:43
von RLindner • Mitglied | 1.201 Beiträge

Multigrade IV heisst das es die 4te Entwicklungsstufe von Ilford ist
Das IV hat nichts mit der Oberflächenbeschaffenheit etc. zu tun.
Mit dem Multigrade IV hat Ilford den Gradationsumfang von 0 bis 5 geschafft, das war zu Beginn nicht möglich. Es gibt heute noch Papiere auf dem Markt die man nur bis Gradation 4 belichten kann.
Roland
6x6



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#13

RE: Entwickler, Sotppbad und Fixierbad fürs Printen

in Dunkelkammer & Entwicklung 13.10.2006 00:09
von andreas

Hallo Christoph

Ilford MG mir Eukobrom ist zum Anfang sicher ne gute Wahl. Auch wenn ich Sven wiederspreche das es sehrwohl unterschiede bei Papier und Entwicklerkombis und bei verschiedenen Verdünnungen gibt. Siehe mal unter Gallery bei "http://moersch-photochemie.com/".
Als Stoppbad kann man auch sehr schön Vitamin C nehmen. Gibt es im Supermarkt für wenige Cents.
Filter solltest Du Dir auf alle fälle anschaffen.

Andreas



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#14

RE: Entwickler, Sotppbad und Fixierbad fürs Printen

in Dunkelkammer & Entwicklung 13.10.2006 00:49
von hornilla • Mitglied | 2.895 Beiträge

hallo andreas,
die filter gibts in der duka wo ich für gewöhnlich bin schon, deshalb will ich zu denen auch das passende papier verwenden. dann passt das ja schonmal. fürs erste dürfte die kombi schon mal passen. bin eh noch in den anfängen. danke!

gruss,
christoph



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#15

RE: Entwickler, Sotppbad und Fixierbad fürs Printen

in Dunkelkammer & Entwicklung 13.10.2006 01:49
von pongo • Mitglied | 776 Beiträge

Soviel ich weiß, ist ein Stoppbad weder bei Film noch Papier ein MUSS. Es geht dann zu Lasten der Entwicklungszeit und der Gebrauchsdauer des Fixers. Ich benutze 80 % Esdsigsäure, Arbeitslösung 2% ig. Zur Not geht auch die 25 % Essigessenz. Werde mich aber demnächst im Baumarkt nach der Zitronensäure umschauen.
Ich halte nicht allzuviel vom Eukobrom. Nicht, weil er nicht tut, sondern weil seine Haltbarkeit sehr gering ist.
Bei Verfärbungen in Richtung orange bis braun sollte er zu Villroy. Von einem Fachmann wurde mir bestätigt, die Zeiten des Eukobroms sind vorbei. Sehr ergiebig und gut ist Orwo 113 von Wephota oder zentnerweise aus der Bucht. Oder natürlich für besondere Zwecke die anderen hervorragenden Spezialisten (Moersch & Co).


VG



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#16

RE: Entwickler, Sotppbad und Fixierbad fürs Printen

in Dunkelkammer & Entwicklung 13.10.2006 02:13
von Niko • Mitglied | 1.049 Beiträge

Stoppbad braucht man nicht.

Es verlängert prinzipiell die Lebensdauer des Fixierbades, weil es die Verschleppung von Entwicklerlösung hemmt. Wasser tut das auch und sogar noch mehr: Wasser wirkt ausgleichend, weil der Entwickler sehr stark verdünnt wird, wenn sich überhaupt noch was am Bild ändert. Die Konzentration bei einem Stoppbad sollte bei Essigsäure der landläufigen Meinung nach 2-3% nicht übersteigen aus einem ganz bestimmten Grund.

Die fotografische Schicht kann auch übersäuern und dann hat man schon ernste Probleme, da alles rauszuwässern. Das bedeutet, man muss die Schicht wieder alkalisieren, um das alles rauswaschen zu können. Der Aufwand (weniger der Material, mehr der Zeitaufwand) ist dabei sehr hoch. Daher kann man sich das mit dem Stoppbad verkneifen, man gewinnt nichts dabei. Zumal das Fixierbad nahezu die billigste Lösung im Nassprozess ist und daher ein Sparen an dieser Stelle meiner Ansicht nach unbegründet ist.

Niko



In der räumlichen Askese zeigt sich das Wesen des Sammlers.



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#17

RE: Entwickler, Sotppbad und Fixierbad fürs Printen

in Dunkelkammer & Entwicklung 13.10.2006 03:29
von andreas

Hallo Niko

bei PE geb ich Dir recht, da reicht eine Zwischenwässerung wie beim Negativmaterial aus. Bei Baryt halte ich ein Stoppbad aber für notwendig. Gerade bei Lithtechnik ist auch bei PE ein Stopbad zwingend notwendig.

Andreas



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#18

RE: Entwickler, Sotppbad und Fixierbad fürs Printen

in Dunkelkammer & Entwicklung 13.10.2006 05:42
von Niko • Mitglied | 1.049 Beiträge

Auch bei Barytpapier braucht man keines. Gerade hier kommt die ausgleichende Wirkung des Wassers zutage. Das Papier soll man ja nicht nur mal durchs Wasser ziehen, sondern 30-60 Sekunden dadrin schwimmen lassen und bewegen, dann geht das sehr gut damit. Ich habe bisher erst ein einziges Mal ein Stoppbad angewendet, das war bei der Entwicklung eines Äquidensitenfilms. Ansonsten mache ich das immer mit Wasser.

Niko



In der räumlichen Askese zeigt sich das Wesen des Sammlers.



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#19

RE: Entwickler, Sotppbad und Fixierbad fürs Printen

in Dunkelkammer & Entwicklung 13.10.2006 07:42
von andreas

Hallo Niko

das könnte jetzt zum Glaubenskrieg ausbrechen!
Gerade da sich bei Baryt der Träger schön mit Chemie vollsaugt nutze ich immer das Stop, denn was ist wenn der Entwickler ins Fix geschleppt wird? Genau der Entwickler kann weiter arbeiten. Schön zu sehen wenn sich das Papier in violette Nuancen verschiebt. Klassische Nachentwicklung, gerade wenn ein alkalisches Fix verwendet wird. Aber auch saure Fixbäder können wenn Entwickler verschlept wird umschlagen und Alkalisch werden!

Andreas(der der weiterhin beim Positivprozeß mit Stopbad arbeitet)



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#20

RE: Entwickler, Sotppbad und Fixierbad fürs Printen

in Dunkelkammer & Entwicklung 13.10.2006 22:26
von hornilla • Mitglied | 2.895 Beiträge

also ich glaub mal ich nehm trotzdem ein stoppbad. nur welche konzentration ist mir da nicht so ganz klar. und noch eine frage. macht es was aus, wenn ich zur filmentwicklung und zum printen exakt das selbe fixierbad hernehme? oder sollte man eine bestimmte mischung für papier vorziehen? und wie ist das beim stopp?



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