#11

RE: Wieviel CHemie in die Entwicklungsdose?

in Dunkelkammer & Entwicklung 05.07.2011 11:07
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Zitat von geleemes
Die Filme sollten bedeckt sein. Dann gibt es noch eine Grundmenge an Entwicklersubstanz pro Film. Sonst ist der Entwickler auf, bevor der Film entwickelt ist. Fixierer ist nach etwa 10 Filmen auf. Kommt drauf an. Steht auf der Verpackung. Der Fixierer reicht eigentlich immer. Bei Entwickler ist es anders, bei Rodinal wird 10ml pro Film empfohlen, 5ml reichen bei mir aber auch. Caffenol passt in der Regel. Da muss man sich keine Gedanken machen.

Welche Entwickler nimmst du, welchen Fixierer?



Die genannte Mindestmenge Entwickler pro Film oder manchmal auch Mindestkonzentration wird wohl in der Regel höher angesetzt als nötig, allerdings muß man aufpassen: Ein Film ist nicht wie der andere, silberreiche dickschichtige Materialien stellen in der Regel auch höhere Anforderungen an den Entwickler, daher kann es leicht sein, daß man mit der für einen Tmax ausreichenden Menge etwa beim gleichempfindlichen Efke oder Fortepan gehörig auf die Nase fällt. Beim Fixierer ist es noch komplizierter, die Dickschichtemulsionen lösen zwar mehr Silber darin, gleichzeitig darf aber auch im Fixierer die Silberkonzentration für eine ausreichende Fixage höher sein. Besonders ungünstig ist es, wenn man schon viele Filme alter Machart fixiert hat und dann einen Flachkristaller im gleichen Bad fixiert.


gut Licht
Walter
zuletzt bearbeitet 05.07.2011 11:08 | nach oben springen

#12

RE: Wieviel CHemie in die Entwicklungsdose?

in Dunkelkammer & Entwicklung 05.07.2011 11:22
von Gelöschtes Mitglied
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Auch von Jobo gibt es verschiedene Serien mit unterschiedlichen Mindest-Füllmengen. Die sind immer auf dem Boden für die verschiedenen Filmsorten aufgedruckt.

Eine Dose, bei der sich die Spirale auf der Achse bei normaler Handhabung bewegt, ist technisch nicht in Ordnung. Evtl. fehlt ja einfach der Sicherungsclip.

Um die Mindestmenge an Entwickler-Substanz muss man sich wohl nur bei Rodinal in Hochverdünnung Sorgen machen.

LG Reinhold


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#13

RE: Wieviel CHemie in die Entwicklungsdose?

in Dunkelkammer & Entwicklung 05.07.2011 11:45
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Hallo Reinhold,

ich habe nie systematisch getestet, wie das mit der Mindestmenge ist, aber, wenn man auf die Idee kommt, Papierentwickler (stärker verdünnt)als Negativentwickler zu verwenden, oder einen Entwickler stärker verdünnt als Einmalentwickler zu benutzen, kann man schon unbrauchbare Negative herausbekommen. Früher stand zum Beispiel bei Atomal, D-76 oder ID-11 auch nicht dabei, daß man sie auch 1:3 verdünnt benutzen kann und jetzt ist es allgemein üblich.


gut Licht
Walter
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#14

RE: Wieviel CHemie in die Entwicklungsdose?

in Dunkelkammer & Entwicklung 06.07.2011 05:28
von JoePopo • Mitglied | 241 Beiträge

Zitat von grommi
Auch von Jobo gibt es verschiedene Serien mit unterschiedlichen Mindest-Füllmengen. Die sind immer auf dem Boden für die verschiedenen Filmsorten aufgedruckt.

Tatsächlich, am Dosenboden ist eine Tabelle! Hab ich gar nicht gesehen. Die ist auch nicht aufgedruckt, sondern (bei der Herstellung) erhaben auf/in den Kunststoff-Boden gepresst.

@ grommi & Andreas1975:
Schaut mal auf die Bilder. Die Mittelachse ist aus einem Stück. Sie hat Nuten, in die die Klammern der oberen und unteren Spiralhälfte eingreifen. Einen Sicherungsclip gibt es nicht. Für die beiden obere Spiralhälften gibt es eine Hülse (ebenfalls mit Nuten), die auf die Mittelachse aufgesteckt wird. Bei einer der oberen Spiralhälften sind die Klammern verbogen, sodaß man die ohne Kraftaufwand mit der Hand hin- und herbewegen kann.

Gruß
Jörn

Angefügte Bilder:
Mittelachse.jpg
Zweite_Spule.jpg
Mittelachse_2.jpg

Heutzutage kennt ein Mensch von allen Dingen den Preis und von keinem den Wert.
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#15

RE: Wieviel CHemie in die Entwicklungsdose?

in Dunkelkammer & Entwicklung 06.07.2011 11:42
von Kellerkind • Mitglied | 67 Beiträge

Hallo Jörn

Ich habe heute auch meine 2 Jobodosen bekommen, leider nur für eine Spirale und auch nicht für 120 Rollfilm geeignet. Die Spule schon nur die Dose nicht.
Aber das ist nicht so Schlimm ich muss die beiden Spiralen mit dem Weißen sicherungsklipp Sichern sonst Rutschen sie ewentuell runter sitzen aber eigendlich Fest vom gefühl, weis nicht wie das nacher in flüssigkeit ist wenn sie weniger Reibung haben.

bei mir ist wie bei dir auch unten am Boden die Füllmenge drauf.

Habe gesehn das du die Durchsichtige Plastikspule hast, die habe ich auch und ich habe noch eine aus weißem Plastik da es 2 dosen waren

Finde die Weiße Spule Besser Habe hier ein Übungsfilm ;) Liegen der gin in der Weißen Spule besser rein als in die Durchsichtige und die Weiße Spule ist auch Elastischer nicht so hart wie die durchsichtige. Werde wohl in 1-2 Wochen zum ersten mal ein Film damit Entwickeln, mal sehen ob ich damit besser kann oder ob ich doch leiber bei der Triplex Dose bleibe die allerdings ein bischen Kleckerkrahm ist ohne ein Tuch drunter Leidet der Tisch gewaltig und wenn die Jobo dicht ist kann ich es auch mal neben bei am Forum lesen Entwickeln. Entwickler auf der Tastaur oder Maus bzw. Touchpad kommt glaube ich nicht so gut, und da ich noch Raucher bin und neben bei eine Rauche kann ich sagen das der Entwickler nicht Schmeckt (grins)

Heiko

Angefügte Bilder:
DSCN4344.JPG
DSCN4345.JPG

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Wenn die Sonne Lacht, stell auf Blende 8.
zuletzt bearbeitet 06.07.2011 11:43 | nach oben springen

#16

RE: Wieviel CHemie in die Entwicklungsdose?

in Dunkelkammer & Entwicklung 06.07.2011 13:13
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Der Sinn der transparenten Spulen ist, daß man die Zweitbelichtung bei der Umkehrentwicklung ohne Öfnnen der Spulen vornehmen kann. Besonders komfortabel ist dieser Typ ansonsten tatsächlich nicht, aber mit etwas Übung un der richtigen Technik bekommt man Filme sogar in Dosen eingespult, die eigentlich bereits entsorgt gehören.


gut Licht
Walter
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