#1

LED-Lichtquelle für Vergrößerer

in Dunkelkammer & Entwicklung 13.01.2011 13:00
von cmo • Mitglied | 339 Beiträge

Einige Leute in den USA haben sich die neuen, hellen LEDs genommen und damit ihre Vergrösserer ausgerüstet, was einige Vorteile hat:

1. Sehr hell, aber fast gar keine Wärmeentwicklung
2. Die Lichtfarbe läßt sich steuern, um den Kontrast bei entsprechenden Papieren zu variieren, man braucht keine Filter
3. Klein
4. Minimaler Stromverbrauch

Ich habe einen Agfa Varioscop-Vergrösserer, alt, aber gut, geht mit Autofocus bis 6x9, und leider hat er einen Kondensor, aber keine Filterschublade für Muttigrade-Folien. Das wäre der ideale Kandidat, finde ich, vor allem, weil es meiner ist

Hat einer von Euch schon mal so etwas gemacht oder hätte Lust auf einen Meinungsaustausch?


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#2

RE: LED-Lichtquelle für Vergrößerer

in Dunkelkammer & Entwicklung 13.01.2011 13:06
von phosphor • Mitglied | 1.232 Beiträge

Zitat von cmo
Einige Leute in den USA haben sich die neuen, hellen LEDs genommen und damit ihre Vergrösserer ausgerüstet, was einige Vorteile hat:

1. Sehr hell, aber fast gar keine Wärmeentwicklung
2. Die Lichtfarbe läßt sich steuern, um den Kontrast bei entsprechenden Papieren zu variieren, man braucht keine Filter
3. Klein
4. Minimaler Stromverbrauch
Hat einer von Euch schon mal so etwas gemacht oder hätte Lust auf einen Meinungsaustausch?



Never change a running system.
phosphor


______________________________________________
Die logarithmische Dichte eines Films
ist der dekadische Logarithmus
des reziproken Wertes des Transmissionsgrades
______________________________________________
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#3

RE: LED-Lichtquelle für Vergrößerer

in Dunkelkammer & Entwicklung 13.01.2011 13:33
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Zitat
Ich habe einen Agfa Varioscop-Vergrösserer, alt, aber gut, geht mit Autofocus bis 6x9, und leider hat er einen Kondensor, aber keine Filterschublade für Muttigrade-Folien. Das wäre der ideale Kandidat, finde ich, vor allem, weil es meiner ist



Ist mir jetzt ehrlich gesagt neu, daß es Varioscope ohne Filterschubladen gegeben hat und eigentlich ist die auch nicht zu übersehen.


gut Licht
Walter
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#4

RE: LED-Lichtquelle für Vergrößerer

in Dunkelkammer & Entwicklung 14.01.2011 00:10
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Hi Clemens, das finde ich ein wirklich spannendes Thema. Ich habe da auch schon oft drüber nachgedacht. Größtes Problem dürfte eine gleichmäßige Ausleuchtung sein. Im Prinzip braucht man ja RGB-Farben und zum Einstellen ist weiß auch nicht dumm. Ein Cluster aus vielen RGB-LEDs scheint mir da ein sinnvoller Weg zu sein. Einfarbige LEDs dürften aber wesentlich heller sein. Mit einzelnen Hochleistungs-LEDs (z.B. 5-Watt) zu arbeiten wirft m.E. zu viele Probleme mit der Lichtführung auf. Eine aufwendige Farbsteuerung könnte man durch einfache Splitgrade-Belichtung mit grün und blau ersetzen.

LG Reinhold


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#5

RE: LED-Lichtquelle für Vergrößerer

in Dunkelkammer & Entwicklung 14.01.2011 01:35
von Mississippiqueen • Mitglied | 90 Beiträge

Im Netz gibts jede Menge Infos un Anleitungen...
-> http://www.deadbread.com/crumbs/23c.html
-> etc...


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#6

RE: LED-Lichtquelle für Vergrößerer

in Dunkelkammer & Entwicklung 14.01.2011 04:43
von cmo • Mitglied | 339 Beiträge

Also, ein paar Leute haben es schon gemacht:

http://www.rwhawkins.com/wordpress/?p=99

http://www.huws.org.uk/


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#7

RE: LED-Lichtquelle für Vergrößerer

in Dunkelkammer & Entwicklung 14.01.2011 04:58
von cmo • Mitglied | 339 Beiträge

Zitat von grommi
Größtes Problem dürfte eine gleichmäßige Ausleuchtung sein.



Größtes Problem für mich ist, daß ich kein Elektroniker bin und von Schaltplänen und der Bastelei mit Conrad-Teilchen rein gar nichts verstehe. Falls einer von Euch davon Ahnung hat bitte mal Hand heben und sagen, was der Krempel in diesen Plänen wohl kosten mag und was man können muß, um das zu basteln.

Ich werde möglicherweise einen RH Design Analyser Pro als Duka-Belichtungsmesser und Schaltuhr anschaffen. Die spannende Frage wäre, wie man dann die Gradationseinstellung vom Display des Geräts in den LED-Kopf überträgt.


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#8

RE: LED-Lichtquelle für Vergrößerer

in Dunkelkammer & Entwicklung 14.01.2011 06:50
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Hm, nix für mich brauchbares bei den Links dabei. High-Power-LEDs brauchen Kühlkörper, heißt aufwendige Metallbearbeitung. Keine genauen Teile-Bezeichnungen, IC-Programmierung nötig etc. etc. Damit lässt sich nichts nachbauen ohne eigene intensive Versuche. Insgesamt schöne "seht-her-was-ich-gemacht-habe"-Seiten ohne größeren allgemeinen Wert.

LG Reinhold

Zitat von cmo
Die spannende Frage wäre, wie man dann die Gradationseinstellung vom Display des Geräts in den LED-Kopf überträgt.


Vergiss es, falls du keinen professionellen Elektroniker an der Hand hast.


zuletzt bearbeitet 14.01.2011 06:55 | nach oben springen

#9

RE: LED-Lichtquelle für Vergrößerer

in Dunkelkammer & Entwicklung 14.01.2011 10:16
von Mississippiqueen • Mitglied | 90 Beiträge

Zitat von grommi
Hm, nix für mich brauchbares bei den Links dabei. Damit lässt sich nichts nachbauen ohne eigene intensive Versuche. Insgesamt schöne "seht-her-was-ich-gemacht-habe"-Seiten ohne größeren allgemeinen Wert.



Wer sich davon schon abschrecken lässt, sollte es besser lassen.
Es sind "Ansätze", "Denkanstöße"... mehr kann es auch nicht sein.
Man könnte sich z.B. aber mit dem Betreiber des Eigenbau LED-Kopfes in Verbindung setzen .. etc.
Ohne fundierte Elektronikkenntnisse wird man auch nicht weiterkommen. WO man die findet (ob bei sich, oder bei wem anderen) muss man selbst wissen oder entscheiden.
Grundsätzlich muss man "tun" - zumindest solang es nix fertiges von der Stange gibt (oder etwas das man 1:1 abkupfern kann).


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#10

RE: LED-Lichtquelle für Vergrößerer

in Dunkelkammer & Entwicklung 14.01.2011 22:15
von cmo • Mitglied | 339 Beiträge

Es gibt etatsächlich etwas Fertiges von der Stange, aber da es von der Firma Heiland kommt und als Zubehör zum Splitgrade-System gedacht ist geht der Preis in Welten, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

http://www.photoscala.de/Artikel/Vergroe...grade-Kaltlicht

Also, ich kenne zwei Leute, die evtl. mit dabei wären für eine kleine Arbeitsgruppe, um so etwas zu erdenken und zu bauen und dann als "Opensource" zu veröffentlichen. Für einen alleine wäre das wohl eine zu große Aufgabe.


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