#1

Tetenal Miniprocessor, wieviel Chemie?

in Dunkelkammer & Entwicklung 09.03.2010 06:22
von JoJo • Mitglied | 1.728 Beiträge

Habe einen Tetenal Miniprocessor bekommen.
So wie es aussieht, eignet sich das Teil gut zum Entwickeln von 9x12 oder 4"x5" Planfilmen.
Das wollte ich mal testen.
Die Anleitung (Einfüllen Kippen, Drehen etc.) steht auf dem Ding drauf.
Leider nicht, wieviel Milliliter da rein kommen.

Hat jemand noch so ein Ding und weiss, wieviel Chemie da rein passt?

Danke und Gruß

Joachim


"Rot ist Plus, Schwarz ist Minus und alles mit mehr als 2 Drähten ist Elektronik"
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#2

RE: Tetenal Miniprocessor, wieviel Chemie?

in Dunkelkammer & Entwicklung 09.03.2010 07:12
von u-schon • Mitglied | 19 Beiträge

Hallo,

probiere es mit Auslitern. Dose auf, Wasser einfüllen bis zu einer Markierung (?), Wasser zurück in einen Meßbecher. Voila!

MfG
u-schon


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#3

RE: Tetenal Miniprocessor, wieviel Chemie?

in Dunkelkammer & Entwicklung 09.03.2010 20:48
von kwm • Mitglied | 209 Beiträge

Hallo JoJo,

Zu dem Tetenal - Miniprozessor gab es einen Verlängerungsaufsatz. Soweit ich mich an dieses Teil erinnere, brauchte der Miniprozessor selbst 40 ml Flüssigkeit und verarbeitete 9x12 bzw. WPK (10,7 x 14,?) Auf meinem war ein weißer Aufkleber, auf dem die erforderlichen Daten standen.

Die Menge, die für den Verlängerungsaufsatz erforderlich ist, weiß ich nicht mehr genau, 80 ml sind jedoch auf jeden Fall ausreichend.

Oberhalb der kolbenförmigen Ausbuchtung sind rundum kleine Vertiefungen eingeprägt. Diese sollen als Anschlag für das Papier dienen. Wenn man nicht vorsichtig ist, rutscht das Papier darüber nach unten, was zu ungleichen Entwicklungsergebnissen führt.

vG

Karl

BTW: Tetenal hat dieses Teil zur Entwicklung von Testpapieren empfohlen, für die dauerhafte Verarbeitung würde ich Dir eine 20 x 25 Trommel und einen Mehrfachbelichtungsrahmen (z.B. Durst Comask in 18 x 24 bzw. 20 x 25) empfehlen.


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#4

RE: Tetenal Miniprocessor, wieviel Chemie?

in Dunkelkammer & Entwicklung 09.03.2010 22:39
von JoJo • Mitglied | 1.728 Beiträge

Hallo,

Vielen Dank für die Antworten.
Ich werde es mal zwischen 50ml und 80ml testen.
Mein Prozessor hat keinen Verlängerungsaufsatz (das Ding ist eh so eng, da kann ich mir eine Verlängerung nicht vorstellen).
Ich möchte den eigentlich für die Entwicklung von Planfilmen 9x12 missbrauchen, die kein Dukalicht vertragen.
Was ich an dem Teil eben praktisch finde, ist dass die Röhre so eng ist, dass ein Stück 9x12 ganz gut anliegen sollte, ohne zu verrutschen. Und das Hantieren mit Standardbüchsen und Planfilmhaltern ist mir zu aufwändig.

Teststreifen von Papier mach ich lieber in der Schale bei Dukalicht.
Na mal sehen, hat ja nur einen Euro gekostet. Fands halt nur blöd, dass (bei mir) keine Füllmengenangabe draufsteht.

Danke und Gruß

Joachim


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#5

RE: Tetenal Miniprocessor, wieviel Chemie?

in Dunkelkammer & Entwicklung 09.03.2010 23:00
von kwm • Mitglied | 209 Beiträge

Hallo Jojo,

Der Ansatzstutzen kam anstelle des Deckels obendrauf, den Deckel setzte man dann auf den Ansatzstutzen. Spaß hat mir das Teil nicht wirklich gemacht, nur dass es Ende der 70er Jahre so circa 14,80 DM kostete und Papiertrommeln noch richtig teuer waren. Meine erste Papiertrommel kaufte ich mit einem Cibachrome-Starterkit, da war sie dann auch bezahlbar.

Trotz alledem wünsche ich Dir Erfolg mit dem Prozessor.

vG

Karl


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