#11

RE: Film als positiv entwickelt?

in Dunkelkammer & Entwicklung 23.01.2010 21:08
von F._Kilian • Mitglied | 654 Beiträge

Hui da habe auch ich eine Menge Neues erfahren:

Zitat von hambo
das Sieb vom Tankbodenziehen und bei vollem Licht den Film in den Fixierer geben. Eingach mal nachrechnen, wenn der Fil so 10-15 Minuten zur Entwicklung braucht, da wird er in einer Minute nicht komplett schwarz werden bei Licht.



Hört sich logisch an. Wobei ich das so nicht gedacht hätte.

Zitat von grommi
Keine Panik, Nils. Zwischenwässern reicht. Wer macht denn schon beim Fixieren die Dose auf? Die hat gefälligst bis zum Ausfixieren zu zu bleiben.



Dann bin ich ja beruhigt. Warum sollte ich auch den Film vorm Ausfixieren aus der Dose nehmen?! Klärzeit ermitteln?

Gruß,

Flemming


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"Worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen." (L. Wittgenstein)
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#12

RE: Film als positiv entwickelt?

in Dunkelkammer & Entwicklung 23.01.2010 22:24
von Gelöschtes Mitglied
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Die Klärzeit habe ich noch nie ermittelt. Den Fixierer 5 Minuten drinlassen hat bislang noch bei jedem Film gereicht.

Viele Grüße,
Nils


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#13

RE: Film als positiv entwickelt?

in Dunkelkammer & Entwicklung 23.01.2010 23:41
von Gelöschtes Mitglied
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Ich ermittle die Klärzeit bei jedem KB-Film. Ist ja kein zusätzlicher Aufwand. Die abgeschnittene Lasche vom Filmanfang kommt in den Becher mit der abgemessenen Menge Fixierer, Fixierzeit = doppelte Klärzeit. So vermeidet man evtl. Einbußen in den zartesten Schatten durch zu langes fixieren. Bei mehreren Rollfilmen hintereinander hab ich immer noch genug KB-Reste für den Test herumliegen. Bei Verdopplung der Klärzeit wird frischer Fixierer angesetzt. So komm ich mit einem Liter Adofix 1+9 auf ca. 12 Filme.

LG Reinhold


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#14

RE: Film als positiv entwickelt?

in Dunkelkammer & Entwicklung 24.01.2010 00:31
von Eska Pismus • Mitglied | 262 Beiträge

Zitat von Photoamateur
Wenn die Box nicht gerade komplett undicht sein sollte, klingt das ziemlich nach Nachentwickeln und Lichteinwirkung im Fixierer. Es gibt heute Fixierbäder zu kaufen, die sind chemisch nicht mehr sauer, sondern neutral und wenn man das Stoppbad wegläßt und die Brühe mehrmals verwendet, dann hat man einen ganz passablen Fixierentwickler. Die Schwärzung des halben Films wäre auch leicht zu erklären, die inneren Wicklungen haben eben weniger Licht abbekommen. Gehe ich recht in der Annahme, daß Du kein Unterbrecherbad benutzt hast und nach ein paar Sekunden die Dose aufgemacht und die Filmspirale aus der Dose gehoben hast?




Stimmt das habe ich gemacht, allerdings habe ich vor dem Fixierbad ca. 30sekunden ein Stopbad benutzt...und dann nach 1min fixieren habe ich mal geguckt ob der Film klar wird...



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#15

RE: Film als positiv entwickelt?

in Dunkelkammer & Entwicklung 24.01.2010 03:59
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Dann dürfte so etwas eigentlich nicht passieren - falls das Stoppbad noch seinen Zweck erfüllt - , weil das Stoppbad ja bereits den Entwicklungsprozeß abbricht. Du könntest höchstens mal einen Schnitzel Film in den Fixierer halten, ob er zunächst dunkler wird, ein Herstellungsfehler wäre ja theoretisch noch möglich, so daß der Fixierer Entwicklersubstanz enthält. Dito könnte Dir natürlich ein Fauxpas beim Ansetzen der Chemie passiert sein, das muß aber alles Spekulation bleiben.

"chemische" Fehlerquellen wären:

-Stoppbad verbraucht und nach dem Basischen umgeschlagen(->faktische Weiterentwicklung, wirkt wie schwacher Entwickler)
-Stoppbad in Wahrheit nur Wasser wegen Vergessens der Zugabe der Säure (bloßes Einfüllen und Ausgießen reicht bei Wasser dann nicht, insbesondere wenn dieses Wasser schon mehrmals verwendet wurde)
-Stoppbad in Wahrheit wegen Verwechselung Papierentwickler etc.
-Entwickler wurde ein zweites Mal anstatt des Unterbrecherbades eingegossen (sehr unwahrscheinlich, insbesonde bei Einmalentwicklern)

-Fehler beim Ansetzen des Fixieres
->aus Unachtsamkeit wurde der Fixierer in einen bereits bestehenden Entwickleransatz gegeben, der für Wasser gehalten wurde
-Der Fixierer wurde im Laufe der Zeit mit Entwickler kontaminiert (notwendig: unzureichender Unterbrechungsvorgang)

Fabrikationsfehler:

Fixierer enthält versehentlich entwickelnde Substanz

"nichtchemische" Verarbeitungsfehler:

-Lichteinfall in die Kamera
-Lichteinfall durch extreme Sonneneinstrahlung nach dem Herausnehmen aus der Kamera bzw. Lichteinfall durch schlecht aufgewickeltes Schutzpapier
-Lichteinfall beim Einspulen in die Dose (nicht ganz schließende Roulos, Rolläden und Vorhänge bei Tage oder in verbindung mit Straßenlaternen; eventuell aus Schuisseligkeit angeschaltete Dukabeleuchtung)
-Undichte Dose, durch falsch aufgeschraubte Deckel (sollte aber bei der Kippentwicklung in jedem Fall bemerkt werden)


Es wird aber sehr wahrscheinlich doch vor der Entwicklung Licht eingefallen sein, vielleicht schon in der Kamera.


gut Licht
Walter
zuletzt bearbeitet 24.01.2010 04:02 | nach oben springen

#16

RE: Film als positiv entwickelt?

in Dunkelkammer & Entwicklung 24.01.2010 07:18
von hambo • Mitglied | 106 Beiträge

Mal ganz ehrlich Leute, SW-Filmentwicklung in der Jobo Dose ist so ziemlich die erste Aufgabe in der Fotolaborantenlehre. Da ist kaum was bei. Auch der Ansatz, mit Thermometer ist schnell gelernt. Bitte machte es Leuten, die es mal versuchen möchten, nicht durch solche Beiträge schwer. Eine Flasche Rodinal, einen Liter Fixierer ansetzen und schon ist gut.
Ich weiß, das ich mir damit die Feinstkorn und Empfindlichkeitssteigerer zum Feind mache, aber mehr ist es wirklich nicht.
Was der Film vom Fabrikat nicht hergiebt, ist auch kaum mit einem Wunderwasser zu erreichen.
Einfach mal einen Kodak Plus-x- Pan nehmen und versuchen. Der hält alle Entwickler aus.


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#17

RE: Film als positiv entwickelt?

in Dunkelkammer & Entwicklung 24.01.2010 08:07
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von hambo
Mal ganz ehrlich Leute.....


Völlig richtig. Hilft aber dem Fragesteller nun überhaupt nicht weiter. Der hat nämlich ein ziemlich seltsames Problem.


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