#1

RC Warmtonpapier richtig entwickeln

in Dunkelkammer & Entwicklung 27.02.2009 23:01
von Knipsophon • Mitglied | 666 Beiträge

Hi Leute,

vor ein paar Tagen ist endlich mein Warmtonpapier auf PE Träger angekommen. Fomatone matt. Zu meiner Freude ist der Träger fats weiß und nicht so kitschig elfenbein/gelb. Ich also Negativ in den Vergrößerer und ein paar Bilder vergößert und anschließen in Nutol WA 1+7 für 1:30 Min gebadet (Entwickler ist gebraucht - also kein Neuansatz)

Die Ergebnisse waren schon anders als bei normalem Papier. Ich also die Abzüge in Selentoner 1+30 für 3 Min. Es stellte sich ein mittelkräftiger Warmton ein.
Das nächste Nagative rein und erneut belichtet. Diesmal aber überbelichtet und das hat man schon in der Entwicklerschale gesehen. Trotzdem 1:30 Min. dringelassen und fixiert. Das Ergebnis hatte mich aber dennoch überrascht. Mal davon abgesehen, dass es zu dunkel wurde kam ein wunderschöner brauner Farbton hervor!
Jetzt meine Frage: Papier überbelichten und dann weniger entwickeln, damit Warmtonpapier seine volle Wirkung erhält?

Gruß
Lui


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#2

RE: RC Warmtonpapier richtig entwickeln

in Dunkelkammer & Entwicklung 28.02.2009 04:50
von andreas

Hallo Ludwig

Neutol 1+15 ansetzen und das Papier länger drin lassen. Ganz wichtig ist das das Papier voll ausentwickelt wird. Habe Neutol WA nur in Verbindung mit Forte PW14 und PW17 genutzt aber mit 1+7 waren die Ergebnisse eigentlich immer recht neutral. Und das obwohl ich das Barytpapier schon gute 2 1/2 Minuten drin hatte in der Suppe. Eine weitere Verdünnung des Ansatzes brachte einen schönen braunton.
Grundsätzlich bewirkt eine Verdünnung des ANsatzen das der Entwickler weicher und wärmer arbeitet.


Gruß
Andreas


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#3

RE: RC Warmtonpapier richtig entwickeln

in Dunkelkammer & Entwicklung 28.02.2009 05:16
von Bernd • Mitglied | 1.664 Beiträge

Hallo Lui,


mit der Radikalmethode "länger belichten + kürzer entwickeln" bekommst Du zwar durch das Entwicklungstempo kleinere Kristalle und damit einen wärmeren Bildton, ich möchte Dir aber, ebenso wie Andreas, sehr davon abraten. Nicht vollständig ausentwickelte Print sind in der Regel fleckig und die Unterbrechung des Prozesses führt zu unkontrollierbaren Ergebenissen. Beim Abropfen wird nachentwickelt, durch das Ablaufen des Entwicklers unten mehr als oben. Also bitte, bitte: Ausentwickeln.
Wenn Dir das Bild nicht warm genug ist, bleibt die Möglichkeit mit stärkerer Entwicklerkonzentration und/oder warmen Entwickler (ca. 30 Grad) das Ergebnis zu optimieren. Vielleicht rentiert sich auch mit diversen Entwicklern die für Dich ideale Kombination zu finden. Mörsch-Entwickler würden sich da anbieten.
Wenn Du mit diesen Tricks immer noch keine Bild bekommst, das Dir warm genug ist, dann solltest Du einmal Toner probieren. Da gibt es Kombinationen, die da anfangen, wo Warmtonentwickler aufhören.

ciao

Bernd


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