#1

Jacqueline

in [analoge] Bildergalerie / Besprechung 29.06.2006 10:29
von mike • Admin | 4.295 Beiträge

Hallo, ich hab hier noch ein paar Bilder von Jaqueline. Bin gespannt auf eure Meinung....

Alle Bilder Canon EOS 33V / Sigma 28-135mm / Ilford FP+4

Bei den ersten beiden Bildern war ich vor gut 2 Wochen mit ihr im Landschaftspark unterwegs. Das dritte Bild habe ich zum Testen meines Blitzes gemacht. Ich habe noch einige andere Fotos die demnächst auf meiner Homepage
http://www.moments-of-photography.de erscheinen werden.

Gruß mike

Angefügte Bilder:
Jacqueline 20.jpg
Jacqueline 5.jpg
Jacqueline 6.jpg


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#2

RE: Jacqueline

in [analoge] Bildergalerie / Besprechung 29.06.2006 17:53
von Grisu • Admin | 9.337 Beiträge

Hi Mike,

mein Favorit ist das zweite Bild. Es wirkt natürlich, die Pose ist entspannt und doch interessant. Zumal die (industrie)romantische Location sehr gut zum Bild passt. Gut finde ich hier auch den Schärfeverlauf, der Hintergrund ist zwar angedeutet, drängt sich jedoch nicht durch enorme Schärfe auf. Gut sind auch die Lichtverhältnisse. Ein Topbild !!

An Nummer zwei steht für mich die Nummer drei . Die Location ist ruhig, keine Details stören und lenken vom Model ab. Diese wirkt in dieser Pose gut, wenn auch ein wenig gelangweilt .

Die erste Aufnahme wirkt ebenfalls nicht schlecht und strahlt Ruhe aus. Details wie das Kreuz um den Hals wirken gut, die drei auf das Model zulaufenden Rohre hast Du wirklich gut genutzt. Allerdings stören mich hier auch Details. Durch die tief vorgebeugte Pose "kippt" die Naht bzw. der Kragen (?) des Tops nach vorne weg bzw. hängt durch. Und - obwohl durch die Unschärfe nicht dramatisch - stört mich das dicke Rohr auf der rechten Bildseite in Höhe des Kopfes.

Trotzdem eine sehr gute Reihe, bei der Du wieder mal bewiesen hast, dass Du's verstehst Model's gut in's Licht zur rücken !!
Nur, Mike - bring Deine Models doch endlich mal zum Lächeln .

Ciao Sven



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#3

RE: Jacqueline

in [analoge] Bildergalerie / Besprechung 30.06.2006 00:51
von Horst
Hi Mike,

was soll ich sagen. Sven hat schon viel, und damit auch das wichtigste gesagt. Das mit dem "dicken Rohr", sehe ich auch so. Das sieht aus, als würde es aus der rechten Schulter wachsen. das sieht man öffters bei Familien-Alben, wenn bei Tante Trude plötzlich ein Baum aus dem Köpf wächst. Eigentlich ein Anfänger-Fehler.

Ich mag Portrais, welch nicht gestellt im Studio entstehen. Natürliche Personen, wie sie wirklich sind. Sicher ist immer ein Stück weit die "gestellte Pose" da. Finde aber, das ist Aufgabe des Fotografen, sie so zu meistern, daß es entweder icht auffällt, oder nicht schwerwiegend sichtbar wird. Dein letztes Bild, ist so ein "gestelltes Bild". Wie im Fernsehen "Der rote Sessel" (oder so ähnlich).

Bei Portrais richtet sich der Blick immer auf das Gesicht, als Ort, wo das Auge sucht. Die Ästhetik, die Einzigartigkeit der Züge des Gesichtes (dazu gehört auch das lächeln), die Konzentration auf das Bildnis selbst als Schwerpunkt, machen ein Portrait zu dem was es sein soll.

Es soll ein Modell (Person) so zeigen, wie es ist. Nicht verfälschen, nicht verschönern, Nein;- die Einzigartigkeit des Gesichtes, die Haltung des Kopfes und der Hände, soll zur Inzenierung des Gesamten werden. Das finde ich, macht eine gute Portrait-Foto(grafie) aus.

In der heutigen Zeit, mit den modernsten aller modernsten Kameras und Objektive. Wo man sich mit der Kamera immer näher an das Gesicht des Modells herantastet - so nah, daß jede Pore, jedes Barthaar sichbar wird und das menschliche Anlitz zuletzt auf die Oberfläche reduziert und auch als Landschaft "gelesen" werden sollte. Was durch entsprechende Beleuchtungs-Techniken noch verstärkt oder dramatischer inzeniert werden kann.

Kurz;- Ein Portrait muß "gefallen und gefällig" sein. Einfach Stimmig.
Ich denke, ein gutes Portait, entsteht ehrer beiläufig. Man hat ein Modell (Person) und will Bilder / Fotos von diesem machen. Das Harmonieren, zwischen Modell und Fotograf, ist dabei sehr wichtig. Denke ferner,- Nicht mit Filmmaterial sparen. Unterhalten und nebenbei (beiläufig) Bilder machen. Ein leichtes TELE, ist da fast unumgänglich ( mehr als 90mm). Wenn es dann noch ein Sahnehäupchen haben darf: " 2,8 ".


Vielleicht habe ich jetzt ein wenig "zu dick" aufgetragen. Nun;- Mag sein ! Trotzdem !

In diesem Sinne :" Ich kann das mit dem Portrait auch noch nicht " !

Horst


12 gute Fotos in einen Jahr, sind eine gute Ausbeute ( A. Adams / Schwarzweiss-Papst).



zuletzt bearbeitet 30.06.2006 01:16 | nach oben springen

#4

RE: Jacqueline

in [analoge] Bildergalerie / Besprechung 30.06.2006 06:07
von mike • Admin | 4.295 Beiträge

Danke für eure Tips. Das Lachen ist wohl eines der schwierigsten Dinge für ein Modell - aber ich habe auch das eine oder andere wo sie lacht. Ich stell demnächst mal ein paar lachende Bilder ein.

Gruß mike



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#5

RE: Jacqueline

in [analoge] Bildergalerie / Besprechung 30.06.2006 19:02
von Horst

Hi Mike,

laß doch einfach Dein Modell, die Bild-Kritik lesen.

Entweder, wirst Du beim nächsten Shooting Bauklötze staunen, oder es tut sich nix und es bleibt wie es ist.

Da kannste nix verlieren, - eher was gewinnen.

Gruß Horst


12 gute Fotos in einen Jahr, sind eine gute Ausbeute ( A. Adams / Schwarzweiss-Papst).



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