#1

Lokomotiven haben Hänger, manche Menschen auch

in Dunkelkammer & Entwicklung 16.12.2008 10:43
von Birne • Mitglied | 283 Beiträge

Diesmal mit echtem Rand! Gradation 2.
Bitte sagt was dazu.

Angefügte Bilder:
CIHAN.jpg
Hahaus.jpg
JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA.jpg

*


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#2

RE: Lokomotiven haben Hänger, manche Menschen auch

in Dunkelkammer & Entwicklung 16.12.2008 11:40
von HenningH • Mitglied | 1.216 Beiträge

Hallo Nico,

ich bin nicht der große Bildbesprecher, deswegen nur ein paar kleine Anmerkungen.

- Die Bilder sind sehr groß. Wenn Du sie auf "normale" Bildschirmauflösungen verkleinerst, verhinderst Du, dass der Browser beim automatischen Verkleinern Mist baut.
- Alle Bilder wirken fast durchgängig unscharf. Das kann bei der Aufnahme ("Verreißen", falsche Entfernungseinstellung), bei der Vergrößerung (falsch fokussiert) oder beim Scan passiert sein. Meist muss man die Scans nachträglich in der EBV nachschärfen (ist hier im Forum ausführlich erläutert), um den ursprünglichen Bildeindruck wieder herzustellen.
- Die Gradation des Papiers ist auch etwas eine Frage des persönlichen Geschmacks. Für mich muss meistens irgendwo im Bild ein tiefschwarzer Schatten und ein papierweißes Licht zu sehen sein. Das ist aber sehr motivabhängig. Spontan würde ich die gleichen Bilder auch einmal mit Gradation "3" abziehen.
- Zu den Motiven kann ich nur sagen: Das Haus durch das Gitter gefällt mir gut!

Viele Grüße

Henning


_____
Früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will.
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#3

RE: Lokomotiven haben Hänger, manche Menschen auch

in Dunkelkammer & Entwicklung 16.12.2008 21:19
von strind77 • Mitglied | 270 Beiträge

Hallo,
es ist sehr schwierig, am Bildschirm Aussagen über die Gradation von SW-Bildern zu machen.
Erstens kann schon beim Scannen eine Menge an Zeichnung verloren gehen und zweitens wirds ja auf jedem Monitor anders angezeigt, je nachdem welchen Kontrastumfang der Monitor "kann" und wie hoch der Kontrast eingestellt ist.

Henning hat schon bemerkt, dass die Bilder alle unscharf wirken. Die Gründe hierfür können vielfältig sein (siehe Thread von Henning).

ich persönlich bin ein Freund von satten Kontrasten. Daher wirken auf mich alle drei Bilder sehr flau.
Ich selbst habe nur Erfahrungen mit Ilford Multigrade und den dazugehörigen Filtern. Ich hab ein Stück gebraucht, bis ich soviel Erfahrung hatte, dass ich die Gradation zielsicher "getroffen" hab. Das Filtersystem von Ilford bietet jede Menge Möglichkeiten. Die Gradationen gehen ja wie üblich von 1-5, haben aber noch Zwischenwerte (0,5 - 1,5 - ...). Ich hab einfach mal zwei oder drei unterschiedliche Motive hergenommen und probiert und probiert. Irgendwann kommt man dann an die Werte, die den individuellen Geschmack treffen.
Aber soviel kann ich sagen: Ein richtig ausgearbeiteter Abzug hat bei mir meist längere Zeit in Anspruch genommen. Nachbelichten, Abwedeln etc. war gerade bei extremen Lichtsituationen oft unumgänglich. Und dabei hab ich teilweise auch die Nachbelichtungen in anderen Gradationen gewählt und hatte da teilweise erstaunlich Ergebnisse, die ich mit einer "Einheitsbelichtung" nie hinbekommen hätte.
Also experimentieren ist angesagt. Und ruhig mal einige Teststreifen verballern. Zwar kostet das etwas, aber das Geld spart man später wieder ein. Und ruhig auch mal ein Motiv in allen Gradationen komplett abziehen und nebeneinanderlegen. Damit man die Unschiede erkennen und nachvollziehen kann (ist allerdings bei Festgradationspapier natürlich nur machbar, wenn man die ganze Palette vorrätig hat).

Mit Festgradationspapieren habe ich nie gearbeitet. Das war mir immer zu unflexibel.

Mir gefällt das Hausmotiv auch sehr gut. Der Ausschnitt ist etwas gewöhnungsbedürftig. Vielleicht weil das Dach angeschnitten ist.
Da alle Scans etwas flau wirken, sind vielleicht auch die Negative etwas "flach" im Kontrast. Dann wirds schwierig.

Die Leuchtstraße ist als Langzeitbelichtung interessant. Müßte aber dunkler sein. Denn den Lichtstreifen des vorbeifahrenden Autos habe ich erst auf den zweiten Blick erkannt. Ist doch einer, oder?

Das erste Bild leidet zu sehr unter der Unschärfe. Vom Kontrast her find ichs okay. Zumindest so, wie es mein Monitor zeigt und der ist nicht der beste.

Gruß und viel Spaß beim Experimentieren

Jens







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#4

RE: Lokomotiven haben Hänger, manche Menschen auch

in Dunkelkammer & Entwicklung 16.12.2008 21:21
von BertholdSW • Mitglied | 2.407 Beiträge

Hallo A.
Mein Tip. Konzentriere dich bei SW ganz auf das Wesentlicher Deines Motives. Das aber dann groß und klar herausgearbeiten.
Bild 3.
Das überstrahlende Licht könnte Dein Grund zur Belichtung gewesen sein. Vergrössere nur das obere linke Viertel der Aufnahme, auch wenn es unscharf sein sollte. Dann kommt das Wesen des Lichtes klar und deutlich durch.
Licht muss strahlen. Gleißendes Licht ist auch immer unscharf und überstrahlt andere Bildteile. Licht strahlt erst dann so richtig, wenn es gegen dunkleres als Kontrast leuchtet. Grob 1/3 Licht, 2/3tel dunklere Motivteile kommen oft sehr gut.
Gruß Berthold
PS.
Ganz verstanden habe ich Dich da nicht: >Lokomotiven haben Hänger, manche Menschen auch?


Man hat immer 3 Möglichkeiten! Immer!!!
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#5

RE: Lokomotiven haben Hänger, manche Menschen auch

in Dunkelkammer & Entwicklung 17.12.2008 00:37
von Neocortex • Mitglied | 638 Beiträge

Deine Motivwahl ist wirklich gut, vor allem das alte Tor mit der Hausruine gefällt mir. Nur die Perspektive und der Bildausschnitt sind ungünstig gewählt.
Die Wahl der Gradation ist Geschmackssache, ich mag es lieber etwas härter

Viele Grüße
Riccardo :-)


______________________________________________________________________________
"Ich habe Fotografie studiert, indem ich die Anleitung auf der Kameraschachtel gelesen habe."
- Elliott Erwitt -

http://flickr.com/photos/bresemann/
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#6

RE: Lokomotiven haben Hänger, manche Menschen auch

in Dunkelkammer & Entwicklung 17.12.2008 01:59
von Birne • Mitglied | 283 Beiträge

Oh danke erstmal für die vielen Kommentare.

Teils sind die Bilder auch ein wenig unscharf fotografiert; aber nicht so.
Vom Scannen kommt wohl wirklich die Unschärfe.


*


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#7

RE: Lokomotiven haben Hänger, manche Menschen auch

in Dunkelkammer & Entwicklung 17.12.2008 02:10
von namir • Mitglied | 2.452 Beiträge

... habe zwar keinen Hänger..., trotzdem mein Senf dazu:

sehen auf jeden Fall sauberer gearbeitet aus, als die letzten Bilder, die wir zu sehen bekamen.
Hab mir kürzlich meine Photokurs-Bilder (insgesamt 3 Jahre an der Schule) mal angeschaut... da kannst Du auf jeden Fall mithalten! (v.a. wenn ich an die Photos vom Anfang denke... obwohl der Lehrer immer dabei war)
Um mehr über das handwerkliche sagen zu können, wäre interessant:
Sind das die Bilder auf dem Easyprint? also 10*15? und Grad 2 nach Herstellerangaben?
Rand sieht etwas unsauber aus, also der vom Vergrößerungsrahmen.
WEnn das ein Bild auf 10*15 ist, dann ist das alles (also auch Schärfe) noch in Ordnung, würde ich sagen, weil wir die Bilder (und alle Ungenauigkeiten) hier deutlich vergrößert sehen.
Schwarzer Rahmen ist auf jeden Fall schick! (sollte ich mal Negative produzieren, bei denen ich mir denke, dass eine Ausschnittsvergrößerung nicht doch ihr gutes hätte, mach ich das auch mal!)
Würde auch für etwas mehr Härte plädieren. (Aber auch nicht zu hart)


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#8

RE: Lokomotiven haben Hänger, manche Menschen auch

in Dunkelkammer & Entwicklung 17.12.2008 05:58
von Birne • Mitglied | 283 Beiträge
Ich hab meinen Farbvergrößerer Durst Nevoneg Cls35 mit einer 75Watt Halogenlampe nun ausgerüstet.
Allerdings ist der ziemlich wackelich und kann damit nicht ohne Sorgen arbeiten.

Die Abzüge kommen jetzt vom Kaiser Vc60. Das ist zwar ein Schwarzweißvergrößerer,
aber ich kann mit ihm sehr viel besser und sauberer belichten.

Es war das Easyprint Papier 10x15 und Standart Gradation 2. Sehr lichtempfindlich!

Aber mit durchschnittlicher Zeit von 10 Sekunden bei Blende 16 komme ich, für mich, auf akzeptable Ergebnisse.

Ziemlich doofes Problem zum Rand. Irgendwie wird er nicht sauber, weil er nicht scharf wird.
Der Rand ist ohne Vergrößerungsrahmen!

Würde mich über weitere Beiträge sehr freuen.

Hier nochmal die Bilder in "klein/normalgröße": http://www.flickr.com/photos/birnarnika

*


zuletzt bearbeitet 17.12.2008 05:58 | nach oben springen

#9

RE: Lokomotiven haben Hänger, manche Menschen auch

in Dunkelkammer & Entwicklung 17.12.2008 08:15
von Knipsophon • Mitglied | 666 Beiträge

Hi,

versuche mal nicht mit Blende 16 sondern mit 8 oder 11 zu arbeiten. Dann wird der Rand vielleicht auch scharf.

Wenn Du mit dem S/W Vergrößerer arbeitest, hast Du da einen Multigradefilter? wenn ja würde ich auch bei Gradation 2 den reinlegen, denn dann wird das Licht auch noch ein wenig gedimmt. Solltest Du einen Farbvergrößerer nehmen, dann drehe alle 3 Filter auf gleiche Stufe (z.B. alle auf 50) und Du wirst sehen, dass sich die Zeit verlängert.

Es stimmt, dass das Easyprint sehr schnell ist und ich habe keine Problem damit, einen "normalen" Abzug (bei mir mind. 13x18) mit 2 bis 4 sec. zu belichten. Das ist überhaupt kein Problem. Nur das Abwedeln klappt dann nicht mehr.

Gruß
Lui


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#10

RE: Lokomotiven haben Hänger, manche Menschen auch

in Dunkelkammer & Entwicklung 17.12.2008 12:38
von namir • Mitglied | 2.452 Beiträge

@ Lui

ist die Wahrscheinlichkeit einen scharfen Rand bei Blende 8 zu bekommen nicht geringer als bei Blende 16? Oder habe ich da was durcheinander gebracht
@ Birne
Das Bild wurde einfach mittig auf das Papier projeziert, und der Rand mit den Masken der Negativbühne begrenzt.
Habe das so noch nie gemacht. Glaube aber schonmal gehört zu haben, dass das eher nicht funktioniert. (das bezog sich auf einen Meopta Vergrößerer)
Hätte ich keinen Vergrößerungsrahmen würde ich einfach improvisieren. Habe mir mal bei Kontaktkopien vom 6x9 Negativ den Rand mit Pappestreifen eingegrenzt, Billige Glasplatte drauf... Könntest Dir sowas auch basteln. Bei mir mußte der Einband von irgendeinem Katalog herhalten... Am besten mit Schneidemaschine schneiden(sonst wirds nie richtig gerade), dann ein Passepartout basteln, zum Belichten aufs Photopapier, vielleicht auch eine Glasscheibe drauf (vom billigst-Bilderrahmen, dass es plan wird)

Grüße
Bernhard


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