#1

Erfahrungen mit Hochverdünntem Rodinal

in Dunkelkammer & Entwicklung 21.03.2008 20:39
von hornilla • Mitglied | 2.895 Beiträge

Hallo,

hat jemand von euch schonmal mit hochverdünntem Rodinal gearbeitet? Ich würde es gerne mal bei einem Fomapan 200 ausprobieren (und dann mit einem den Negative/Abzügen vergleichen die ich hoffentlich bald ohne ausfressende Lichter aus einem Fomapan in Rodinal 1+50 bekommen werde).

Ich habe von jemandem gelesen, der 1+100 genutzt hat und sehr kontrastreiche/dunkle Bilder bekommen hatte, was vielleicht auch an falscher Belichtung lag (ich weiß grade nicht so recht, ob ich da nicht was durcheinanderbringe...zu viel gegooglt die letzten Tage).

Worauf muss man achten? Wie viel Rodinalkonzentrat muss de facto (nicht nach Datenblatt) im Tank schwimmen? Ich habe leider nur einen Jobo in den man 500ml quetschen kann, und kleinere.

Beispielbilder (auch mit anderen Filmen) würden mich natürlich immer interessieren.

Gruß,
Christoph


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#2

RE: Erfahrungen mit Hochverdünntem Rodinal

in Dunkelkammer & Entwicklung 21.03.2008 21:07
von fragö • Mitglied | 521 Beiträge

Hallo Christoph,
ich würde es mal im 'Hobbylabor-Forum' bei 'phototec.de' versuchen! Einfach unter 'Suchen' Rodinal eingeben.
Ich meine mich zu erinnern, dass vor einiger Zeit dort über Verdünnung (1:75 und 1:100) von Rodinal diskutiert wurde.
Film war alldings kein Fomapan.

Gruß aus Anröchte
Franz


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#3

RE: Erfahrungen mit Hochverdünntem Rodinal

in Dunkelkammer & Entwicklung 21.03.2008 21:49
von kugelfisch • Mitglied | 2.759 Beiträge

Hallo Christoph,

Rodinal soll nach unter 20 Minuten in der Dose bereits abgeranzt sein. Ich habe trotzdem ganz gute Erfahrungen mit der Standentwicklung 1+200 in Rodinal gemacht.

Hier ein APX in Rodinal 1+200 Standentwicklung so um die 100 Minuten
http://www.flickr.com/photos/alex1976/1152259424/


Hier sind noch ein paar Beispiele zum Fomapan in Rodinal:
http://www.flickr.com/search/groups/?q=F...31%40N00&m=pool

Gruß
Alex



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#4

RE: Erfahrungen mit Hochverdünntem Rodinal

in Dunkelkammer & Entwicklung 21.03.2008 22:02
von hornilla • Mitglied | 2.895 Beiträge
Danke.

Die Fomapanbeispiele hab ich shcon x-mal durchgeackert. Trotzdem danke. Da entwickeln übrigens die meisten genauso wie ich meinen ersten, haben dann lichter die stark zum ausfressen neigen und ändern trotzdem nichts. Erstaunlich wie wenige sich wirklich mit ihrem Film auseinandersetzen wenn die ergenisse offensichtlich nicht so optimal weden. Aber das mag auch Geschmacks- und Gewichtungsfrage sein...

Gruß,
Christoph

PS: Wie groß war deine 1+200 Dose?

zuletzt bearbeitet 21.03.2008 22:03 | nach oben springen

#5

RE: Erfahrungen mit Hochverdünntem Rodinal

in Dunkelkammer & Entwicklung 21.03.2008 22:13
von kugelfisch • Mitglied | 2.759 Beiträge

Das war die normale 500ml Dose. Die empfohlene Mindestmenge an Entwicker wird natürlich nicht erreicht, funktioniert trotzdem.

Ich würde die Entwicklung vielleicht nicht bei Bildern einsetzten, die wirklich wichtig sind.



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#6

RE: Erfahrungen mit Hochverdünntem Rodinal

in Dunkelkammer & Entwicklung 21.03.2008 22:20
von hornilla • Mitglied | 2.895 Beiträge

Dein Bild scheint mir übrigens noch sehr kontrastreich. Evtl. zu lange Entwicklung?

Gruß,
Christoph


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#7

RE: Erfahrungen mit Hochverdünntem Rodinal

in Dunkelkammer & Entwicklung 22.03.2008 06:30
von Strano • Mitglied | 122 Beiträge

Zitat von kugelfisch
Das war die normale 500ml Dose. Die empfohlene Mindestmenge an Entwicker wird natürlich nicht erreicht, funktioniert trotzdem.


Die Erfahrung hab ich auch schon gemacht. Ich entwickelte bisher mit 1+50-Ansatz in der 250ml Dose. Geht wunderbar.


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#8

RE: Erfahrungen mit Hochverdünntem Rodinal

in Dunkelkammer & Entwicklung 22.03.2008 08:01
von Niko • Mitglied | 1.049 Beiträge

Die stärkste Verdünnung, die ich bisher mal genutzt habe, war 1:250 im Jobo Unitank. Darin habe ich den Maco TP64c weichgeklopft, der ja leider nicht mehr erhältlich ist. 40-45 Minuten entwickelt, im Minutentakt gekippt, erste Minute ständig. Ging gut. Die Negative waren sehr fein durchgezeichnet und sehr weich. Ließen sich aber gut vergrößern und ergaben beeindruckende Resultate.

Verschneite Ostergrüße aus dem Nordosten Englands,
Niko


---
In der räumlichen Askese zeigt sich das Wesen des Sammlers.


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#9

RE: Erfahrungen mit Hochverdünntem Rodinal

in Dunkelkammer & Entwicklung 01.02.2009 09:46
von Beef • Mitglied | 289 Beiträge

Hi Hornilla,

In Antwort auf:
Da entwickeln übrigens die meisten genauso wie ich meinen ersten, haben dann lichter die stark zum ausfressen neigen und ändern trotzdem nichts. Erstaunlich wie wenige sich wirklich mit ihrem Film auseinandersetzen wenn die ergenisse offensichtlich nicht so optimal weden.

Das Auffressen der Bilder kann man nicht immer vermeiden. Stell dir vor, du machst ein Bild von einem Tisch...auf dem Tisch liegt ein schwarzes Blatt Papier und ein weißes Blatt Papier und zumden noch ne angeschaltete Schreibtischlampe. Auf einen Film passt ein ganz bestimmter Kontrastbereich/Helligkeitsstufen (siehe in den Filmdatenblättern die Belichtungs-Dichte-Kurve). ICH würde bei dem Tisch-Foto die Belichtung so wählen, dass das weiße Blatt weiß und das schwarze Blatt schwarz ist...damit hab ich dann die "Kontrastbandbreite" des Films ausgenutzt und ALLES was in wirklichkeit noch heller als das weiße Papier ist, geht einfach nimmer heller...das Licht frisst sich also aus und ist letztendlich so hell wie das weiße Papier.

Die einzige Möglichkeit ist also, die Belichtung zu senken, dass der Kontrast vom schwarzen Papier bis zur Lichthelligkeit reicht...dann ist das gesamte Bild jedoch recht dunkel und das weiße Papier ist grau (eher dunkelgrau). So ein Foto willst du ja bestimmt nicht machen

Falls ich gerade Mist erzählt hab, soll mich bitte jemand korrigieren Das ist jedenfalls meine Erfahrung und eigentlich auch logisch Es sei denn, man hat Papier mit Hintergrundbeleuchtung

Gruß,
Andi


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