#1

Mein erster Tri-X

in analoges Fotozubehör 11.11.2007 01:28
von HenningH • Mitglied | 1.216 Beiträge

Hallo,

auf der Suche nach einem Film für "die dunkle Jahreszeit" habe ich letzten Sonntag das erste Mal einen Tri-X (400TX) ausprobiert, auf 400ASA belichtet und in selbst angesetztem D-76 1+1 10min gebadet (2g Metol, 100g Sulfit, 5g Hydrochinon, 2g Borax).
Gestern konnte ich die Abzüge machen und erwartete ein schönes grobes "Reportage-Korn". Aber selbst bei 16facher Vergrößerung (Kopf ganz oben) konnte ich kein wirklich grobes Korn feststellen... Natürlich war Korn zu sehen, aber auch nicht wesentlich gröber als meine Versuche mit APX100, HP4+ oder Plus-X.
Was habe ich falsch gemacht?

Swingende Grüße

Henning


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Früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will.
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#2

RE: Mein erster Tri-X

in analoges Fotozubehör 11.11.2007 02:32
von Niko • Mitglied | 1.049 Beiträge

Zitat von HenningH

Was habe ich falsch gemacht?



Nix! Tri-X und D-76 ist eine dankbare Kombination, mit der man glücklich werden kann ohne jemals nach anderen Film-Entwicklerkombis zu gieren. Die Ergebnisse sind normalerweise nicht übermäßig grobkörnig und von daher nicht nur für die kalte und dunkle Jahreszeit empfehlenswert, denn die 400er Empfindlichkeitsreserve kann manchmal auch an helleren Tagen sehr praktisch sein.

Gruß
Niko


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In der räumlichen Askese zeigt sich das Wesen des Sammlers.


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#3

RE: Mein erster Tri-X

in analoges Fotozubehör 11.11.2007 07:14
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge
Noch vor einigen Jahren (oder vielleicht doch etwas mehr) war der TriX ein ziemlich grobkörniger klassischer Reportagefilm - das war allerdings einmal - heute ist er recht feinkörnig. Für das gewünschte Ergebnis wäre es ratsam, nach ein paar Resten Fortepan 400 Ausschau zu halten.

gut Licht
Walter
zuletzt bearbeitet 11.11.2007 07:15 | nach oben springen

#4

RE: Mein erster Tri-X

in analoges Fotozubehör 11.11.2007 07:16
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Nachtrag: HP5 in Papierentwickler gibt auch recht grobkörnige Bilder


gut Licht
Walter
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#5

RE: Mein erster Tri-X

in analoges Fotozubehör 11.11.2007 07:20
von kugelfisch • Mitglied | 2.759 Beiträge

Rodinal 1:25 bei 25 °C gibt auch recht heftig Korn.

Gruß
Alex


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#6

RE: Mein erster Tri-X

in analoges Fotozubehör 11.11.2007 07:28
von Holger • Mitglied | 960 Beiträge

In Antwort auf:
Noch vor einigen Jahren (oder vielleicht doch etwas mehr) war der TriX ein ziemlich grobkörniger klassischer Reportagefilm - das war allerdings einmal - heute ist er recht feinkörnig.


Meines Wissens nach wurde der TriX nie wesentlich verändert...


"Blende 8 - und dasein!"


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#7

RE: Mein erster Tri-X

in analoges Fotozubehör 11.11.2007 10:51
von anTon • Mitglied | 6.858 Beiträge
ich weiß ja daß er blöd selber zu entwickeln ist aber den BW400CN etwas unterbelichten und schon gibts Korn ... hab auch ein Beispiel gefunden, ist völlig unbearbeitet weil damals aussortiert, nur Quickscan.
Angefügte Bilder:
iv_44730003b.jpg

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Signatur vom Moderator zensiert
zuletzt bearbeitet 11.11.2007 10:55 | nach oben springen

#8

RE: Mein erster Tri-X

in analoges Fotozubehör 11.11.2007 11:18
von HenningH • Mitglied | 1.216 Beiträge

@Anton: das ist ja leider nur dieses "Farbstoff-Wölkchen-Korn". Ist mir 'n bisschen zu wischi-waschi.
Ich dachte halt, dass ich dieses knallharte Korea-Krieg-Korn erhalten würde...

Werde mal nach Classic-/Fortepan suchen... Oder noch mit anderen Entwicklern experimentieren... Oder...


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Früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will.
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#9

RE: Mein erster Tri-X

in analoges Fotozubehör 11.11.2007 11:21
von kugelfisch • Mitglied | 2.759 Beiträge

Probiers mal mit Rodinal


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#10

RE: Mein erster Tri-X

in analoges Fotozubehör 11.11.2007 19:09
von Grisu • Admin | 9.337 Beiträge

Hi Henning,

wenn Du mehr, aber nicht übertrieben viel Korn haben möchtest, kann ich Dir dringend den Fuji Neopan 1600 an's Herz legen - Alex und auch ich haben ihn bereits häufiger eingesetzt, ich entwickel ihn z.B. in Tetenal Negafin, was D-76 bzw. ID-11 gar nicht so unähnlich, nur mehr auf Feinstkörnigkeit getrimmt ist. Der Neopan 1600 ist ein sehr gutmütiger Film, der - in Relation zur Lichtempfindlichkeit, die man hierbei natürlich berücksichtigen muss - gute Schärfe und nicht zu grobes Korn hat. Im Vergleich dazu ist der Delta 3200 tatsächlich das vielbeschriene Kornmonster ...

Im übrigen hast Du hiermit für die dunkle Jahreszeit massenhaft Lichtreserven für "ausse Hand fotografieren"

Wenn ich heute abend Zeit habe und dran denke, scanne ich mal eine Aufnahme mit dem Neopan 1600, die bei meinem letzten Hochzeitsshooting im Juni entstanden ist.

Gruß
Sven

P.S. Einen Tri-X hab ich auch noch in der Tiefkühltruhe, hab ich mal von Kodak als Testfilm geschenkt bekommen (aber kurz abgelaufen), hab ihn aber auch noch nicht eingetestet.




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