#1

Welches Beta?

in Dunkelkammer & Entwicklung 09.08.2007 09:27
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

Ich habe es an anderer Stelle ja schon erzählt: Nach 27 Jahren chromogener SW-Filme und 12 Jahren hybrider Ausarbeitung, habe ich mir nun wieder eine Entwicklerdose samt dem Rest zugelegt. Der Fotografierstil ändert sich eben im Laufe der Zeit, und so soll der PanF mal ran. Welchen Entwickler, danach hatte ich schon gefragt. Da versuche ich mich erst mal mit Neofin. Aber dabei ist ein Problem aufgetaucht:

In den Tabellen werden Entwicklungszeiten für Beta 0,55 (Kondensorbeleuchtung) oder 0,70 (Farbmischkopf) angegeben. Und für Scanns?? Und welche Beleuchtung ist z.B. für den PanF besser, wenn ich mir auch wieder einen Vergrößerer zulege?

Gruß
Jochen


Gruß
Jochen
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analog: Olympus OM-2 und OM-4, Kodak Retina IIIC, IIIS und Retina Reflex S; digital: Pansonic Lumix GH3 und GF6
meine Galerie http://www.pbase.com/buschkoeln
meine HP http://jochen-b.de/


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#2

RE: Welches Beta?

in Dunkelkammer & Entwicklung 09.08.2007 09:45
von photo-charly • Mitglied | 654 Beiträge

Hallo Jochen,

Scaner haben bei hohen kontrasten Probleme, ich würd mich an beta 0´55 halten




Lieber "analog" mit vollem Film, als "digital" mit leerem Akku!

Gruß vonne Küste

Charly

P.S. Wer morgens zerknittert ist, hat tagsüber viele Entfaltungsmöglichkeiten!





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#3

RE: Welches Beta?

in Dunkelkammer & Entwicklung 09.08.2007 22:35
von TTL (gelöscht)
avatar
@ Jochen,

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Und welche Beleuchtung ist z.B. für den PanF besser, wenn ich mir auch wieder einen Vergrößerer zulege?
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Vergrößerer mit Opallampen werden relativ heiß.
Dafür sind sie, was den Staub betrifft nicht ganz so empfindlich wei Kaltlicht.
Die Opallampe erzeugt warmes gleichmäßiges Licht und wird meist nur an reinen S/W-Vergrößer eingesetzt.
VORSICHT: Die 75 W Opals, sind glaube ich nicht mehr erhältlich. Die 150er schon.

Der Kaltlicht-Vergroßerer, íst ein Kondensor-Vergrößerer.
Er erzeugt ein kaltes hartes Licht, was jeden noch so kleinen Staubfussel unbarmherzig wiedergibt.
Die Lampen dazu sind alle erhältlich.
Der Kondensor-Vergrößerer, kann auch mit Farbmischkopf verwendet werden.

Bei einem Farbmischkopf, sind in der Regel 3 Einstellräder für die Filterung und manchmal auch ein Schieber für die Dichte-Regelung.
Frag mich aber bitte nicht welches Gerät mit was ausgestattet ist.

Die Technik-Freaks unter uns, wissen da bestimmt mehr.



Gruß Horst



zuletzt bearbeitet 09.08.2007 22:36 | nach oben springen

#4

RE: Welches Beta?

in Dunkelkammer & Entwicklung 09.08.2007 22:41
von Niko • Mitglied | 1.049 Beiträge

Bei einem Farbmischkopf kann ein Kondensor drunterstecken, muss aber nicht. Generell ist die Beleuchtung eines Gerät mit Mischkopf eher weich. Die üblicherweise verwendeten Halogenlampen sind größtenteils noch erhältlich.

Gruß
Niko


---
In der räumlichen Askese zeigt sich das Wesen des Sammlers.


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#5

RE: Welches Beta?

in Dunkelkammer & Entwicklung 10.08.2007 00:37
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

In Antwort auf:
sind größtenteils noch erhältlich


Oh, danke für den Hinweis, daß sie unter Umständen nicht mehr erhältlich sind für einzelne Vergrößerer bzw. Farbmischköpfe. Da hätte ich mich bei einem Ebay-Angebot vorher nicht informiert.

Beta ist ja jetzt klar und als Beleuchtung dazu "passend" eine Kondensorbeleuchtung. Das ist doch, glaube ich, sowieso austausch- oder umrüstbar, sodaß man auch mit einem Farbmischkopf nichts falsch macht, wenn ein Kondensor ebenfalls dazu gehört oder leicht zu beschaffen ist. Aber ich werde mich natürlich schlau machen. Die besseren Geräte mit guten Objektiven sind bei Ebay durchweg mit Farbmischköpfen ausgestattet, und in Gedanken an Ilfochrom .......

Gruß
Jochen


Gruß
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#6

RE: Welches Beta?

in Dunkelkammer & Entwicklung 11.08.2007 06:29
von Mawi • Mitglied | 1 Beitrag

@TTL: Das mit dem Kaltlicht und dem Farbmischkopf bringst du hier aber gewaltig ducgeinander.
Mein Durst Laborator 1000 hat eine Kaltlichteinheit, diese wird direkt über der Negativbühne angebracht, ohne Kondensoren die das Licht bündeln. Verwende ich eine Opallampe (250Watt) so wird je nach Negativgröße zwischen Lichteinheit und Negativbühne eine unterschiedlicher Kondensorkombination verwendet.
Verwende ich den Farbmischkopf so wird wiederum je nach Negativgröße ein unterschiedlicher Lichtschacht, der das Licht streut (weicher macht) zwischen Farbmischkopf und Negativbühne eingebaut.

Opallampe mit Kondensor ergeben ein direktes hartes Licht. Hier sieht man jede Unreinheit die auf dem Negativ vorhanden ist.
Die Kaltlichteinheit für den Durst Laborator ergibt ein etwas weicheres Licht, hier werden die Unreinheiten aber immer noch mit genügender Präzision dargestellt.
Der Farbmischkopf, wenn ich ihn für die SW Vergrößerung verwende arbeitet in etwa so wie die Kaltlichteinheit.


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#7

RE: Welches Beta?

in Dunkelkammer & Entwicklung 13.08.2007 03:30
von RLindner • Mitglied | 1.201 Beiträge

Nach 27 Jahren chromogener SW-Filme und 12 Jahren hybrider Ausarbeitung, habe ich mir nun wieder eine Entwicklerdose samt dem Rest zugelegt.

Gratuliere!!


Opalköpfe in Verbindung mit einem Kondensor(Opallampe)haben durch das gerichtete Licht eine höchste Brillanz und sind kontrastreicher. Allerdings werden dabei auch Staubpartikel und Kratzer stark betont.
Durch das diffusere Licht eines Farbmischkopfes oder eines Multigradekopfes wird dieser Effekt reduziert. Viele Vergrösserungsgeräte haben bei den Color- und Multigradeköpfen eine kombinierte Lichtführung mit einem zusätzlichen Kondensor, d.h die beide Vor- und Nachteile sind beinhaltet. (z.B. bei den Kaiser Geräten).

Das diffuse Licht eines Farbmischkopfes oder eines Multigradekopfes ohne zusätzlichen Kondensor findet man häufig bei Vergrösserern für Grossformatnegative.
Nach meiner Information sind alle gängigen Opallampen von 75bis 250W lieferbar, ebenso die
Kaltlichtspiegel-Lampen.
Immer eine Ersatzlampe bevorraten!

Gröbste Faustregel
Beta 50-60 für Opallamen+Kondensor
Beta 60-70 für Mischlichköpfe mit Kondensor
Beta über 70 für Mischlichtköpfe ohne Kondensor


Roland
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#8

RE: Welches Beta?

in Dunkelkammer & Entwicklung 13.08.2007 06:56
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

In Antwort auf:
Immer eine Ersatzlampe bevorraten


So weit bin ich noch lange nicht. Ich wollte nur schon mal von der Negativseite vorbereitet sein. Danke für die Tips.

Der Staub ist zwar lästig, war aber früher nie ein wirkliches Problem. Zu einem Farbmischkopf hatte ich es nie gebracht.

Gruß
Jochen


Gruß
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