#1

Digitalisieren

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.04.2006 20:29
von Charel • Mitglied | 37 Beiträge

Hallo
Ich denke mal dass ich das Thema hier platzieren sollte, da das digitalisieren von Fotos ja auch eine Art "Entwicklung" ist.
Also wie digitalisiert ihr eure Bilder?
Lasst ihr sie sofort vom labor auf CD entwicklen oder wie?
Ich habe es mit scannen versucht, bei S/W Bildern gings noch, aber bei Farbbildern die viele dunkle Stellen enthielten wars einfach nur der Horror.
Durch das Reflektieren auf dem Fotopapier ist die ganze Aufnahme nachher auf dem PC ziemlich merkwürdig. Übberrall gibt es Spiegelungen des Scannerlichtes auf den dunklen Stellen.
Ich habe mal ein Beispielbild angehängt damit ihr seht was ich meine.

wie macht ihr es denn um Farbfotos zu digitalisieren? Bitte um einige Ratschläge.

Bei der digitalen Fotografie fehlt das wichtigste - die Bilder.

Angefügte Bilder:
Beispielbild.gif


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#2

RE: Digitalisieren

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.04.2006 22:18
von Grisu • Admin | 9.337 Beiträge
Hi Charel,

wenn ich mit Farbnegativen oder Diafilmen fotografiere, bestelle ich mir immer eine Foto-CD mit, kostet nicht viel, ist bequem und man hat die Bilder in einer akzeptablen Größe, die zum Verwalten auf dem PC und Zum-in's-Internet-stellen locker ausreicht. Das gleiche mache ich, wenn ich einen Schwarzweiß-Film im C41-Prozess verwende (Kodak Professional BW400CN).

Selbst entwickelte SW-Filme habe ich bislang erfolglos versucht, auf meinem (schlechten) Scanner selbst zu scannen - bei Negativen sah man das Korn extrem, bei den Abzügen wurde es eine schwarzweiße Matsche ohne jede Tonwertabstufung. Daher hab ich nun das Experiment gemacht und 4 SW-Filme bei meinem Fotohändler zum Einscannen abgegeben. Kostet 0,69 € pro Filmstreifen, dauert noch 4 Tage, bis ich die wieder bekomme. Bin ja mal gespannt. Sind dann auch in Foto-CD-Qualität. Wenn sie was geworden sind, stelle ich mal ein paar Bilder ein.

Ansonsten kaufe ich mir zukünftig mal einen vernünftigen Scanner, dauert aber noch ein paar Monate, bis ich dafür Geld habe - erst sind andere Projekte dran . Mein Augenmerk liegt auf einem Canoscan (wurden mir 2 Modelle empfohlen) oder auf einem reinen günstigen Negativ- und Diascanner, dem Reflecta iScan 3200, zu dessen Qualität ich bislang aber nichts sagen kann. Den hat mir jetzt ein "Fotofachverkäufer" bei Saturn empfohlen. Kostet ca. 130 €.

LG
Sven

P.S. Ich kenne das Original zwar nicht, aber Deine eingestellte Aufnahme ist doch gar nicht so schlecht. Wenn Du so frontal in die Sonne fotografierst, musst Du halt mit einer entsprechenden Schatten- und Silhouettenbildung rechnen.



zuletzt bearbeitet 18.04.2006 22:19 | nach oben springen

#3

RE: Digitalisieren

in Dunkelkammer & Entwicklung 19.04.2006 01:30
von Charel • Mitglied | 37 Beiträge

Danke für die antwort.
Zu meiner eingestellten Aufnamhe.
Dass die Schatten und Sillhouettenbildung so ausgeprägt ist weiß ich, und das war auch so gewollt. aber was ich meine ist die Reflexion im unteren linken Bildeck, da wo es so weiß ist. Das tört mich an der ganzen Sache. Das Foto sieht so "schmutzig" aus.
Bei der digitalen Fotografie fehlt das wichtigste - die Bilder.



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#4

RE: Digitalisieren

in Dunkelkammer & Entwicklung 19.04.2006 02:35
von Horst

Hallo Charel,

sind denn Deine Papier-Abzüge auf Hochglanzpaier ?
Wenn "Ja", da hat so mancher Scaner seine Schwirigkeiten mit.
Besprüh deien Hochglanz-Bilder mit dem Spray, welches für Bilder die "Ausgedruckt" werden sollen. Das ist so ein Spray, welches die Farben festigen soll.
Dieses Spray, nimmt Dir den Hochglanz, etwas von Deinen Fotos.
Dadurch werden auch Deine Scans etwas besser ( aber nur ganz leicht, sonst wirds "grieselig").

Gruß Horst


12 gute Fotos in einen Jahr, sind eine gute Ausbeute ( A. Adams / Schwarzweiss-Papst).



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#5

RE: Digitalisieren

in Dunkelkammer & Entwicklung 19.04.2006 04:53
von andreas

Hallo Charel

ich habe mir vor kurzen einen neuen Flachbildscanner mit Durchlichteinheit gegönnt, der alte war brauchbar und ausreichend. Bei SW nie probleme gehabt. Meines erachtens darf da auch ruhig die Gradation angepasst werden, so das das ganze wie beim Print aussieht. Die neue Durchlichteinheit ist für mich sehr praktisch da ich meisten ab 24x30 cm abziehe und der Print halt nicht in denn Scanner paßt. A3 Scanner sind halt sehr sehr teuer. Hatte noch nie Probleme mit denn Grauewerten auch bei Hochglanz nicht.
Farbe ist ein bischen schwieriger. Wichtig das die Scannerscheibe schön sauber ist! Und im richigen Modus gescannt wird! Also Photo statt Farbvorlage.

Ansonsten kann ich nur sagen: Mach es doch in SW!

gut Licht

Andreas (der der 98% in SW macht!)



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#6

RE: Digitalisieren

in Dunkelkammer & Entwicklung 19.04.2006 21:44
von dwo (gelöscht)
avatar

Hallo,

ich habe mir das auch schön einfach vorgestellt. Kaufte mir den reflecta 3600 für 140 Euro.

Jetzt verkaufe ich ihn wieder. Für sw absolut unbrauchbar. Ich habe den Fehler gemacht und mich auf die Auflösung als Qualitätsmerkmal konzentriert. Vor allem bei sw ist aber dmax das wichtigste.

Jetzt mache ich wieder Kontaktabzüge. Das bringt viel mehr und benötigt noch weniger Zeit.

Zum digitalisieren (Homepage etc. ) scanne ich die Prints auf einen alten HP Flachbrettscanner (beziehe mich nur auf sw) und bin vollauf zufrieden.

Kurzum: kann nur von negativscannern abraten die eine zu schlechte dmax haben. Bis 200 Euro bekommt man da meiner Meinung nach nichts gutes, vergeudet viel(!) Zeit und hat nur Ärger.

Gruss, Dietmar


P.S.: filmscanner.info scheint mir diesbzgl. eine ganz gute Webseite zu sein.




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#7

RE: Digitalisieren

in Dunkelkammer & Entwicklung 19.04.2006 21:55
von Grisu • Admin | 9.337 Beiträge

Hi Dietmar,

erst mal herzlich willkommen hier im Forum. War dein erster Beitrag, gelle . Also viel Spaß hier !!

Danke für Deinen kurzen Bericht zum Reflecta 3600. Für mich wären grade Dia's und SW-Filme interessant, denn die Farbnegative habe ich ohnehin meist über Foto-CD digitalisiert. Wenn der Reflecta da aber so wenig taugt, lass ich wirklich lieber die Finger davon und bleibe dabei, dass ich mir lieber einen vernünftigen Flachbettscanner (mit Durchlichteinheit) kaufe. Damit kann ich dann ja mal versuchen, die Dia's und SW-Filme einzuscannen, wenn's klappt, gut; wenn nicht, scanne ich halt die jeweiligen Abzüge ein.

Gruß
Sven



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#8

RE: Digitalisieren

in Dunkelkammer & Entwicklung 19.04.2006 22:06
von mike • Admin | 4.295 Beiträge

Hallo dwo, willkommen in unserer Mitte. Ich gebe dir zu 100% recht! Ich bin von Negativscanner auch enttäuscht insbesondere com Reflecta 3600. Ich benutze mittlerweile einen Lexmark Scanner- Allerdings muß ich sagen das meine eingestellten Bilder nie überzeugen naja, die digiwelt erschliesst sich mir einfach nicht......oder vieleicht doch Gott sei dank?

Gruß mike


analog ist Elvis, digital ist Dieter Bohlen - Let´s Rock ´n Roll Baby!



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#9

RE: Digitalisieren

in Dunkelkammer & Entwicklung 19.04.2006 22:14
von Grisu • Admin | 9.337 Beiträge

Hi Mike,

da haben wir ja den Fehler. Es liegt nicht an Dir !! Ich habe auch einen Lexmark-Scanner (im Kombigerät), und nachdem nun die nagelneuen Druckpatronen auch noch eingetrocknet sind :-( verkaufe ich den bald bei ebay. Dann kommt was gescheites her . Der eingebaute Scanner taugt nicht viel, er reicht zwar, um Farbaufnahmen zu scannen (auch wenn man da schon mal nacharbeiten muss), aber SW macht der nur Matsche.

Ciao Sven



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#10

RE: Digitalisieren

in Dunkelkammer & Entwicklung 19.04.2006 22:16
von dwo (gelöscht)
avatar

Hallo Sven.

Also das war mein Erfahrungsbericht. Wie gesagt habe ich nur sw gemacht. Und da sind eben insbes. die Schatten und die Lichter sehr schnell nur rein schwarz und rein weiss geworden. D.h. Wo ich auf dem Print noch feine Differenzierungen hatte, sah ich auf dem Scan nur eine Farbe, eben schwarz oder reinweiss. Liegt eben an dmax.

Ich würde Dir empfehlen vor der Anschaffung (Preis) erstmal probieren wie das läuft und ob Du zufrieden bist. Für das Geld bekommt man zur Zeit im analog Bereich ne Menge.

Und die Ergebnisse von dem HPScanjet vom Printabzug gingen 1.schneller (in300dpi) und 2.schöner und 3.kommen meine prints sowieso immer anders als die reinen Negative. Insofern ist das sowieso fraglich. Ausser ich fotografiere so, dass ich sofort auf den Negativen die optimale Qualität habe.

Es ist wirklich auch eine Zeitfrage.
Ein Scan dauert recht lange. Für den ganzen Film habe ich einen ganzen Abend gebraucht. In der Zeit baue ich auch meine Bad-Duka auf, und mache 1-2 Kontakte mit versch. Belichtung/Gradiationen. Das bringt mir persönlich viel mehr zur Einschätzung meiner Arbeit. (Wie gesagt nur sw.)

Ich war mir auch nicht sicher ob das Gerät wirklich sorgsam mit meinen negativstreifen umgeht. Die werden schliesslich eingeklemmt. Und ich mahce mir nicht die ganze Arbeit, nur um dann vielleicht durch das scannen einen Kratzer im Negativ zu haben. Insofern würde ich Dir von Flachbrettscannern mit automatischen Einzug abraten. Wenn es da mal klemmt...

Gruss, Dietmar




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