#1

Hybrid mittels Direktprojektion

in Do it Yourself für analoges Material 07.06.2015 07:58
von brainslicer • Mitglied | 99 Beiträge

Ich hab da mal was ausprobiert und weiss nun gar nicht, wo ich meinen Test veröffentlichen soll. Ich hoffe, dass ich hier richtig bin.
Also, ich habe mir einen Vivitar VI Vergrößerer zugelegt aber habe noch keine Chemie und keine Papier für's printen.
Ausprobieren wollte ich meine neues Spielzeug aber schon und da ist mir die Idee gekommen, ob man das Negativ nicht direkt auf den Sensor meiner Olympus projezieren kann. Und siehe da, es funktionert. Das witzige dabei ist, dass das Bild des Vergrößerungsobjektives direkt, also ohne Kameraobjektiv, auf den Sensor projeziert wird. Scharf gestellt wird also über Vergrößerer.
Dafür, dass es der erste provisorische Versuch war, finde ich das Ergebnis gar nicht so schlecht.
Hier das Bild aus der Olympus

und hier das gleiche vom Chrystals Scan 7200


Im Ausschnittwird deutlich, dass der erste Versuch nicht wirklich schlecht war.
Immerhin habe ich nur den Vergrößerer um 90° gekippt und die Olympus auf einem Stativ davorgestellt, also nix mit paralleler Ausrichtung der Bildebenen oder so.


Ich mache mir jetzt einmal Gedanken, wie man die Kamera stabil und justierbar unter das Vergrößerungsobjektiv bekommt. Wenn das ganze Qualitativ OK ist, kann ich meine Filme schneller digitalisieren.
Das SW-Printen kommt auch noch, aber eben etwas später


zuletzt bearbeitet 07.06.2015 08:00 | nach oben springen

#2

RE: Hybrid mittels Direktprojektion

in Do it Yourself für analoges Material 07.06.2015 09:41
von namir • Mitglied | 2.452 Beiträge

man könnte auch sagen, Du fotografierst die Negative ab :-). Ob das Objektiv am Vergrößerer oder an der Kamera sitzt, ist Jacke wie Hose. Hatte bessere Ergebnisse mit einem normalen 50er und Makroring, als bei meinen Versuchen mit einem Vergrößerungsobjektiv. Mit nem Makro sollte es eigentlich nochmal besser werden, habe ich noch nicht so genau geprüft.
Hab' da mal eine Zeitlang damit herumgespielt, dachte, damit wäre es realistisch möglich, endlich mal alle Negative mal als Positiv zu sehen, und bei Bedarf auch gleich zumindest kleinere Abzüge machen zu können. Das Abfotografieren selber geht relativ schnell... stellte dann aber fest, dass die EBV im Anschluss doch ganz schon lange dauert, Zuschneiden und Ausrichten habe ich mir recht schnell gespart, aber allein Invertieren und Helligkeit und Kontrast grob anpassen zog sich schon so, dass ich es wieder bleiben ließ. Keine Lust im Akkord vorm Bildschirm Bilddateien zu bearbeiten. Bin jetzt zu Kontaktabzügen übergegangen, mit meinen -2Dptr. kann ich ohne Brille recht nah ran, und sehe auch schon, was ich sehen will.

@Admin/Mods: Wir hatten da schon zwei threads zum Thema, den neueren von beiden kann man scheinbar nicht mehr aufrufen... wo findet man denn jetzt die threads aus der ehemaligen Kategorie: Fotopraxis/Anleitungen?


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#3

RE: Hybrid mittels Direktprojektion

in Do it Yourself für analoges Material 07.06.2015 10:02
von brainslicer • Mitglied | 99 Beiträge

Zitat
man könnte auch sagen, Du fotografierst die Negative ab :-)...


Stimmt grundsätzlich, aber ich habe kein gutes Makro und die Lichtquelle am Vergrößerer finde ich recht gleichmäßig. Außerdem habe ich irgendwo gelesen, dass Vergrößerungsobjektive für die Projektion einer Ebene auf eine zweite Ebene berechnet wurden. Meine Hoffnung ist also, dass das Ergebnis weniger Verzeichnungen hat. Ein weiterer Grund ist auch, dass ich bei Farbnegativen evtl. die Orangmaske herausfiltern kann. Dann hat man es bei der EBV leichter.


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#4

RE: Hybrid mittels Direktprojektion

in Do it Yourself für analoges Material 07.06.2015 10:14
von namir • Mitglied | 2.452 Beiträge

Ja, Mischkopf ist eine super Lichtquelle. Wenn man sich bei Farbnegativen nur mit EBV behelfen will, kann es durchaus Probleme mit der Orangemaske geben (also gab es bei mir), auf Sicht mit etwas Cyan ausgefiltert klappte das ganz gut. Vergrößerungsobjektiv brachte es bei mir irgendwie nicht, mein Aufbau war allerdings andersherum, Kamera etwas provisorisch oben auf den Vergrößerer gebastelt, Mischkopf kam auf's Grundbrett. Dachte, so herum wäre es wahrscheinlich besser, weil es dann eher den Größenverhältnissen beim Vergrößern entspricht. Deine Variante ist ja eine Verkleinerung. Meine ersten Ergebnisse mit dem Pentax 50er waren aber so viel besser, dass ich da nicht groß weiter am Vergrößerer gebastelt habe.


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