#1

Auskristallisiertes Fixierbad

in Dunkelkammer & Entwicklung 20.11.2014 22:26
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

Bei max. 20 SW-Filmen im Jahr und Verdünnung 1+9 komme ich mit 1 Liter Superfix Konzentrat natürlich Jahre aus. Gestern mußte ich mal wieder neu ansetzen und sehe, daß im Konzentrat kleine Kristallflöckchen sind. Wird die Wirksamkeit dadurch eventuell beeinflußt? Soll ich lieber etwas stärker konzentrieren? Oder bekomme ich die irgendwie wieder gelöst?


Gruß
Jochen
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analog: Olympus OM-2 und OM-4, Kodak Retina IIIC, IIIS und Retina Reflex S; digital: Pansonic Lumix GH3 und GF6
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#2

RE: Auskristallisiertes Fixierbad

in Dunkelkammer & Entwicklung 20.11.2014 23:58
von namir • Mitglied | 2.452 Beiträge

Klärtest machen, würde ich sagen. Hatte schon Ausfällungen in Fixierer, der kaum ein halbes Jahr alt war, und dann auch nicht mehr wirklich arbeitete, Fotopapier verfärbte sich. Habe für die paar Abzüge der letzten Woche noch vor ~ drei Jahren angesetzten Fixierer (Konzentrat auch Jahre davor gekauft und geöffnet) benutzt, in dem auch irgendwas ausgefallen ist, stinkt noch nicht schlimm, Filmschnipsel klärte aber in 20s (oder sowas).


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#3

RE: Auskristallisiertes Fixierbad

in Dunkelkammer & Entwicklung 21.11.2014 00:10
von Hans Wöhl • Mitglied | 1.172 Beiträge

Hallo Jochen,

du solltest das Fixierbad fetter ansetzen. Du bekommst die Filme sicherer fixiert und kannst mehr Filme pro Liter Lösung fixieren, so dass es vom Verbrauch her kaum Unterschied macht. Den letzten Film solltest du sicherheitshalber nochmal nachfixieren.

Ich habe für Papier flockiges Superfix. Ich schütte den Fixierer durch einen Kaffeefilter. Dann ist das grobe Zeugs raus. Wenn er dann angesetzt ein paar Tage steht, ist er völlig klar. Bei Film hätte ich sorge vor Partikeln auf dem Film.
Superfix ist augenscheinlich recht anfällig. Ich habe einen 10J. alten Amaloco-Fixierer der ist einwandfrei, trotz identischer Lagerung. Vielleicht solltest du die Marke wechseln. Für dich wäre vielleicht A300-Pulver was. Seit kurzem ist das auch ein Expressfixierer. Als Pulver hält das Zeug Jahrzehnte.

P.S.: Stinkt Fixierer nach faulen Eiern, so ist er hin.


zuletzt bearbeitet 21.11.2014 00:11 | nach oben springen

#4

RE: Auskristallisiertes Fixierbad

in Dunkelkammer & Entwicklung 21.11.2014 01:10
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

ich rieche nix

Gieße ich eben noch was Konzentrat in die Ansatzflasche - und nach jeder Benutzung auch. Es geht ja immer ein wenig verloren.

Was macht Ihr eigentlich mit altem Fixierer? Entwickler soll ja nicht umweltfeindlich sein aber Fixierer wegen des Silbers. Bald ist mein 5-L-Kanister voll. Silber rausholen und reich werden? Müßte ja in den letzten Jahren schon gut angezogen haben.


Gruß
Jochen
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#5

RE: Auskristallisiertes Fixierbad

in Dunkelkammer & Entwicklung 21.11.2014 01:52
von DD_Ihagee • Moderator | 3.013 Beiträge

Wenn es in Köln ein Schadstoffmobil gibt, wäre das schonmal nicht die falsche Adresse.

VG
Holger

P.S. Reichwerden? Glaub ich eher nicht .


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Res severa est verum gaudium

Seneca
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#6

RE: Auskristallisiertes Fixierbad

in Dunkelkammer & Entwicklung 22.11.2014 04:26
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Zitat
du solltest das Fixierbad fetter ansetzen. Du bekommst die Filme sicherer fixiert und kannst mehr Filme pro Liter Lösung fixieren, so dass es vom Verbrauch her kaum Unterschied macht. Den letzten Film solltest du sicherheitshalber nochmal nachfixieren.



Die maximale Anzahl zu fixierender Filme ist aber unter dem Gesichtspunkt der Archivfestigkeit auch von der Silberkonzentration im Fixierbad abhängig, weshalb man nicht einfach hingehen kann und das Fixierbad konzentrierter ansetzen. Aus ähnlichen Gründen sollen auch silberarme und silberreiche Materialien nicht gemeinsam verarbeitet werden.

Meines Erachtens gehört ausgeflocktes nicht mehr sauber arbeitendes Fixierbad einfach entsorgt und nicht konzentrierter angesetzt. Ggf. wieder Pulver verwenden, wenn Flüssiges nicht lange genug hält.

Mit Teilansätzen nach Gramm oder ccm hatte ich bei Fixiersalz übrigens noch nie Probleme, auch wenn es freilich kaum die reine Lehre ist. Mit Papierentwickler gleichfalls nicht, wobei sich meine Erfahrunen da auf wenige Fabrikate wie Neutol Pulver, Eukobrom, N113 u.ä. beschränken - eben Standardentwickler, die man in größeren Mengen verbraucht. (Sicherheitshalber kommt das Pulver dann in größere Gefäße aus Glas, worin es vor Feuchtigkeit geschützt ist und man es ggf. auch durch Schütteln gut durchmischen kann [tatsächliche oder mutmaßliche Inhomogenitäten].)


gut Licht
Walter
zuletzt bearbeitet 22.11.2014 04:30 | nach oben springen






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