#1

Meterware - wie macht ihr es?

in analoges Fotozubehör 10.12.2012 10:32
von mobilux • Mitglied | 139 Beiträge

Ich habe mir gerade 90 m Polypan F 50 Film für knappe 30 € bestellt. Ich möchte das mit der Meterware einmal ausprobieren und ich denke der Preis ist mehr als in Ordnung.

Ich hatte mir jetzt vorgenommen, den Film an eine Filmdose mit Reststück anzukleben. Das muss natürlich im Dunkeln (Wechselsack) passieren. Nehme ich dann einfach 1,6 m für die 36 Aufnahmen, spule den Film in die Dose und fertig?

Oder wie handhabt ihr die Sache mit der Meterware?


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#2

RE: Meterware - wie macht ihr es?

in analoges Fotozubehör 10.12.2012 10:45
von Esel18_24 • Mitglied | 429 Beiträge

Hi,

nach langem Zweifeln habe ich mir doch einen Filmlader gekauft. Dort drin ist der wertvolle Film lichtdicht aufgehoben und durch das Filmzählwerk kann die benötigte Menge Film eingespult werden. Ich glaube das Ankleben ist das Sicherste, wenn die Lichtdichtungen der Filmkassette mitspielen. Wenn das Rüchspulen einmal nicht funktioniert, kannst Du ja den Film in der Dunkelkammer aus der Kamera mehmen. Du kanst auch schauen, ob Du nachfüllbare Filmkassetten bekommst.

Gruß Lutz


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#3

RE: Meterware - wie macht ihr es?

in analoges Fotozubehör 10.12.2012 11:24
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Die 90-Meter-Dosen dürften nicht in normale Filmlader passen, die in aller Regel auf Längen bis 30 Meter ausgelegt sind. Das Einfachste dürfte sein, sich eine Latte in der entsprechenden Länge zuzuschneiden, den Film an einem Ende der Latte zu besfestigen (da gibt es sicher verschiededene Möglichkeiten, die von Klebeband bis hin zu Klammern reichen) und ihn am anderen Ende der Latte abzuschneiden.


gut Licht
Walter
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#4

RE: Meterware - wie macht ihr es?

in analoges Fotozubehör 10.12.2012 13:13
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

Ohne Filmlader ist das aber ein Kreuz; und Staub und Kratzer sind fest vorprogrammiert. Ich kenne den Polypan nicht, aber wenn der einen dünnen Träger hat wie z.B. die Überwachungsfilme, dann könnte auch eine 30-m-Dose passen. Mit der Dose muß man außer dem Einlegen der Rolle nix im Dunkeln machen und außerdem hat sie ein Bildzählwerk. Ansonsten würde ich versuchen, eine geeignete Menge in eine Dose zu spulen. Das mußt Du bei 90m höchstens 3x und nicht 60x machen. Ich kleben den Film auch immer an die Reste, die noch aus der Patrone schauen. Und weil ich nicht glaube, daß die Patronen bzw. deren Mauldichtungen ewig halten, hole ich mir bei einem Fotoladen mit Minilab ab und an eine Tüte neue gebrauchte Patronen ab. Die werden sonst nur entsorgt und kosten darum nichts.


Gruß
Jochen
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analog: Olympus OM-2 und OM-4, Kodak Retina IIIC, IIIS und Retina Reflex S; digital: Pansonic Lumix GH3 und GF6
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#5

RE: Meterware - wie macht ihr es?

in analoges Fotozubehör 10.12.2012 21:24
von mobilux • Mitglied | 139 Beiträge

Ich danke für die Antworten!

Es gibt da ja einige Filmladefabrikate. Habt ihr da Präferenzen oder eine Empfehlung?


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#6

RE: Meterware - wie macht ihr es?

in analoges Fotozubehör 10.12.2012 21:51
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

Es gibt wohl Unterschiede, ob der Lader Filme auf Spule oder Kern haben will. Ich benutze die Dayroll, die es auch als Hama Filmlader gibt. Die schluckt beides.


Gruß
Jochen
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#7

RE: Meterware - wie macht ihr es?

in analoges Fotozubehör 10.12.2012 22:07
von Rainer Zalewsky • Mitglied | 531 Beiträge

Zitat mobilux
"ich denke der Preis ist mehr als in Ordnung"


Das ist ja fast umsonst! Ich wünschte, zu diesem Preis gäbe es Pan F zu kaufen!

@ Jochen: Das ist ein guter Einfall (mit den einmalig gebrauchten leeren Patronen). Danke für den Tipp! Werden die im Labor denn auf eine Weise geöffnet, daß man sie wieder lichtdicht verschließen kann?

Viele Grüße,
Rainer Zalewsky


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#8

RE: Meterware - wie macht ihr es?

in analoges Fotozubehör 10.12.2012 22:13
von Oli66 • Mitglied | 64 Beiträge

Hallo,
ich benutze für meine Meterware auch einen Filmlader, den habe ich günstig bei ebay geschossen. Das klappt auch immer recht gut. Ich klebe den Film direkt auf die Spule der Patronen und spule ihn dann auf, allerdings nur 35 Bilder. Das hat den Grund, ich benutze für meine Negativachivierung PE-Taschen, in die 7 Negativstreifen a 5 Bilder passen.


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#9

RE: Meterware - wie macht ihr es?

in analoges Fotozubehör 11.12.2012 01:02
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

Zitat von Rainer Zalewsky im Beitrag #7
Werden die im Labor denn auf eine Weise geöffnet, daß man sie wieder lichtdicht verschließen kann?

Nein, die werden automatisch mit einem Filmzieher aus der geschlossenen Patrone gezogen. (Mache ich bei der Selbstentwicklung auch immer.) Manchmal schaut da nur sehr wenig raus, meistens ist es aber ein knapper Centimeter. Das reicht. Mit Öffnen und Schließen einer metallpatrone hätte ich Angst vor Undichtigkeit, ganz abgesehen davon, daß ich die meisten Patronen nicht mehr zerstörungsfrei öffnen kann.


Gruß
Jochen
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#10

RE: Meterware - wie macht ihr es?

in analoges Fotozubehör 12.12.2012 10:40
von mobilux • Mitglied | 139 Beiträge

Unerwartet war heute schon das Päckchen mit der Filmrolle in der Post. Also gleich ausprobiert und den ersten Teststreifen durch die Nikon F2 gejagt. Es war schon dunkel und kein Stativ zur Hand. Egal - trotzdem ausprobiert. Hier gibt es ja genug Weihnachtsbeleuchtung. Nebenbei bemerkt – so eine LED-Anzeige wie bei der A1 von Canon ist doch was Feines. ;-)

Nun aber zum Film: die Metalldose war mit Klebeband verschlossen, darin der Film in einer Kunststofftasche. Also fix ein Stückchen abgeschnitten und an das Filmende einer alten Filmdose geklebt und den Film verschossen.

Entwickelt mit Adolux APH09 1+50 für 15 Minuten mit Kipp bei 20° C. Das war viel zu kurz! Nächstes mal deutlich länger belichten und ich denke so auf 20 Minuten gehen bei der Entwicklung. Die Belichtungszeiten lagen bei Blende 3.5 zwischen 1 Sekunde und 1/250 Sek. Bei etlichen Bildern sind nur schemenhafte Zeichnungen zu erkennen. Bei nächster Gelegenheit werde ich den Film am Tag testen.

Die Schärfe und das Korn gefällt mir auf den ersten Blick ganz gut. Der nasse Streifen hängt noch zum Trocknen... das Trägermaterial würde ich so in Richtung Ilford FP4 einordnen. Vom Gefühl ist der Film halb so dick wie gewöhnliche Filme. Jedenfalls halb so dick wie das Filmende des alten Films, an dem ich ihn befestigt habe (Paradies 200).

Sollte nach dem Scannen was Brauchbares dabei sein, stelle ich es hier rein.


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