#1

Frage an die Baryt Verarbeiter

in Dunkelkammer & Entwicklung 07.07.2011 23:01
von rocco • Mitglied | 75 Beiträge

Einen schönen Tag Zusammen,

auf welche Art und Weise wässert Ihr Eure Vergrösserungen aus?
Welchen "Wascher" benutzt Ihr?

Ich bin jetzt der langwierigen und umständlichen Schalenwässerung überdrüssig und ein geeigneter Wascher muß her.
In meiner max. Verarbeitungsgrösse 40x50 scheinen die käuflichen Geräte aber alle aus Gold zu sein ;-).
Eigenbau?
Die im Web gefundenen Bauanleitungen sagen mir bis jetzt alle nicht recht zu.

besten Dank für Tipps und Erfahrungen.

schöne Grüsse
rocco


schöne Grüsse
rocco
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#2

RE: Frage an die Baryt Verarbeiter

in Dunkelkammer & Entwicklung 07.07.2011 23:18
von geleemes • Mitglied | 195 Beiträge

Badewanne---Ausfluss irgendwie begrenzen---Wasser an---Barytpapier drauf


zuletzt bearbeitet 07.07.2011 23:25 | nach oben springen

#3

RE: Frage an die Baryt Verarbeiter

in Dunkelkammer & Entwicklung 07.07.2011 23:38
von namir • Mitglied | 2.452 Beiträge

nach umfangreicher Bastelei an einem Eigenbau bin ich wieder zur Schalenwässerung zurückgekehrt. Was hilft es, wenn ich einen Wascher habe, der parallel 12 (oder mehr) Abzüge waschen kann... ich in einer Sitzung vielleicht 3 Abzüge produziere... bei denen der erste dann aber, wenn die zusammen gewaschen würden, sich erstmal ein bis drei Stunden mit Wasser vollsaugen würde, bevor die Wässerung losgeht... und dann deutlich mehr Probleme beim trocknen macht. Also: Wenn Eigenbau, dann mit einzelnen Kammern... Stellt sich natürlich auch die Frage, wann (oder ob) die Zeit, die in den Bau eines Waschers investiert wird, durch die Zeitersparnis beim Wässern wieder kompensiert wird... sowas kann dann oft doch viel mehr Zeit in Anspruch nehmen, als man vorher gedacht hätte.


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#4

RE: Frage an die Baryt Verarbeiter

in Dunkelkammer & Entwicklung 07.07.2011 23:53
von Kellerkind • Mitglied | 67 Beiträge

Da ich ja von vornerein mit Baryt angefanbgen habe und ich die ja auch lange Wässern muss sammelte ich die immer in einem Eimer mit Wasser, um sie danach nochmal 10 minuten - 20 minuten kahm drauf an wie groß und wieviel ich hatte.

Diese Methode habe ich aber wieder aufgegeben war mir zu umständlich und auch im Keller ohne Wasserhan schlecht umzusetzten.
Hatte glücklicherweise mal vor etwa 2 jahren mal ein plastik Aufzuchtbecken für Fische gekauft um die 15 Lieter da drinnen sammel ich auch jeh nach größe die Abzüge und habe ja 10 liter drinnen mit einer Pumpe die das wasser bewegt. da es ja auch ungefähr 30 min gewässert werden muss, tausche ich das wasser 3 mal aus und bis jetze hat sich noch kein Abzug verändert die ich gemacht habe.

Und ich würde jetze einfach mal Behaupten das es glaube ich keine patentlösung giebt. in meinem fall kann ich kein Wascher nutzen da ich kein Frischwasser anschlushan habe.
und mann muss sich ebend irgend wie zu helfen wissen, die eimer metohde ist ja auch nicht so schlecht 3 stück wo man jeweils für 10 minuten das papier reintut also immer vo einem zum anderen weiter und zum schluss nochmal 5 min unter Fließend wasser denke mal das sollte Reichen.

Bei mir dauert eine Sitzung am Vergrößrer teilweise 3 - 4 stunden und in der zeit wirbelt das Papier im becken und habe bis jetze nix negertives gesehn und ich habe auch die Trockenpresse benutze ich aber nur um sie bischen glattzubügeln Trockne die meisten abzüge im Warmluft Trockner hat den grund da die Hochglansfolie par macken hat und teilweise gar kein Hochglans gewünscht ist.


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Wenn die Sonne Lacht, stell auf Blende 8.
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#5

RE: Frage an die Baryt Verarbeiter

in Dunkelkammer & Entwicklung 08.07.2011 08:39
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge

Zitat von geleemes
Badewanne---Ausfluss irgendwie begrenzen---Wasser an---Barytpapier drauf




Habe ich schon mal tatsächlich für eine Großmenge (Urlaubsfilme) gemacht, der Stöpsel wurde ein wenig gelockert und in dieser Position durch Unterlegen eines Gegenstandes fixiert und der Brausekopf so befestigt, daß das Wasser durch die Wanne "rotierte". Ab und an muß dann gelegentlich aber etwas an der Wasserzufuhr drehen, damit die wanne nicht leer wird, oder Wasser durch den Notauslauf oder den Wannenrand entweicht.

Ansonsten gab es zum Beispiel von der Agfa die nachfolgende Wässerungswanne (ging auch bis 40x50), die eigentlich zeigt, wie so etwas sinnvollerweise funktioniert.

Letzten Endes muß jeder selbst sehen, wie er sein Problem löst, die Frage hängt von vielen Faktoren ab, Verarbeitungsweise, Durchsatz, Ökonomie vs. Komfort, zu verarbeitende Formate usw. Die heutigen ungenügend gehärteten Papiere haben zum Beispiel die Eigenschaft, daß sie an der Wasseroberfläche schwimmen, bringt man Formaldehyd ins Spiel, sinken sie zu Boden.

Ich glaube, ich würde mir entweder etwas mit Siliconpaste und Acrylglas zusammenzimmern oder mir einfach größere Plastikgefäße besorgen und denen einen Ablauf von unten anbringen, man müßte da eigentlich auch zwei Gefäße ineinanderstellen können, miteinander verschrauben, und in den Boden des Inneren Löcher bohren, während man dem Äußeren in geeigneter Höhe einen Ausguß verpaßt

Angefügte Bilder:
wässerung.jpg

gut Licht
Walter
zuletzt bearbeitet 08.07.2011 08:43 | nach oben springen






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