#1

Lithiumbatterie in Blitzgeräten

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 19.12.2008 22:26
von Greeneyes • Mitglied | 19 Beiträge

Hallo liebe Leut!

Nun muß ich doch mal eine Frage los werden:
Bei Blitzgeräten und Batteriegriffen lese ich immer wieder den Hinweis, daß man keine Lithium- Mignonzellen verwenden soll oder diese ungeeignet seien. Größe und Spannung sind gleich; den einzigen Unterschied, der mir bekannt ist, sind die langen Lagerzeiten dieser Lithium-Mignonzellen. Dies ist auch der Grund, warum ich sie gerne verwende.

Kennt Jemand den Grund, warum man die nicht in Blitzgeräten und Batteriegriffen verwenden soll??


Viele Grüße

Frank


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#2

RE: Lithiumbatterie in Blitzgeräten

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 20.12.2008 07:02
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

Vielleicht hat das einen ähnlichen Grund wie den, warum Olympus von Lithiumbatterien in der OM2 abrät (und warum bei modernen Kameras die Langzeitbelichtung auf 30s begrenzt ist?): die OM2 steuert die Belichtung durch Messung auf dem Film. Bei Dunkelheit können da durchaus sehr lange Belichtungen raus kommen (ich glaube bis 15 Minuten wird korrekte Belichtung von Olympus angegeben). Lithiumbatterien "brechen ein" unter dieser Belastung. Nach einer Weile "erholen" sie sich allerdings wieder, und man kann weiter fotografieren.

Gruß
Jochen


Gruß
Jochen
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analog: Olympus OM-2 und OM-4, Kodak Retina IIIC, IIIS und Retina Reflex S; digital: Pansonic Lumix GH3 und GF6
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#3

RE: Lithiumbatterie in Blitzgeräten

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 20.12.2008 07:12
von fragö • Mitglied | 521 Beiträge

Zitat von bilderknipser
Lithiumbatterien "brechen ein" unter dieser Belastung. Nach einer Weile "erholen" sie sich allerdings wieder, und man kann weiter fotografieren.
Gruß
Jochen

Kann mich dieser Aussage nur anschließen!
Der Kundendienst von Contax/Yashica (Kyocera) hat vor vielen Jahren aus diesem Grund vom Gebrauch der 'Lithium CR 1/3 N' abgeraten. Es wurden immer 'LR/SR 44' Batterien empfohlen.

Gruß aus Anröchte
Franz


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#4

RE: Lithiumbatterie in Blitzgeräten

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 20.12.2008 07:23
von Neocortex • Mitglied | 638 Beiträge

Ich habe beim Aufkommen der Lithium-Batterien in den 90ern einige Mag-Lite Taschenlampen zerstört, bzw. deren Birnchen. Wahrscheinlich haben Lithium-Batterien eine zu hohe Spannung. Ich habe sie jedenfalls nie wieder für irgendwas benutzt.

Viele Grüße
Riccardo :-)


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"Ich habe Fotografie studiert, indem ich die Anleitung auf der Kameraschachtel gelesen habe."
- Elliott Erwitt -

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#5

RE: Lithiumbatterie in Blitzgeräten

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 20.12.2008 22:59
von Greeneyes • Mitglied | 19 Beiträge

Hmm! In diese Richtung hatte ich zwar gedacht, aber wenn man bedenkt dass die Analogen Spiegelreflex ja alle mit Lithiumbatterieen laufen?! In meiner Canon T70 habe ich schon länger zwei Mignon-Lithiums anstelle von Alkalinen. Also ich finde sie halten länger als die Alkalinen und vor allem sind mir die Lithium noch nie ausgelaufen. Der Hintergrund bei mir ist die Tatsache, daß ich selten das Blitzgerät verwende, meist sind dann die normalen Batterieen leer wenn ich sie dann brauche. Die Lithium, die ich momentan habe sind lagerfähig bis zum Jahre 2023! Die kann man problemlos mal ein bis zwei Jahren liegen lassen und sie funktionieren noch mit voller Power! Alle Kleingeräte wie z.B. Fernbedienungen, Taschenrechner, Laserpointer usw. habe ich schon vor längerem auf Lithium umgestellt. Bisher keine Probleme damit.
Ein gutes Beispiel für die lange Lagerfähigkeit der Lithiums ist die Kamera von meinem Vater (Ricoh Mirai 105) Die habe ich beim umräumen auf dem Speicher in einem Schrank gefunden und wurde ca. 10 Jahre nicht benutzt. Ich hatte schon befürchtet, daß die Batterie leer und ausgelaufen ist; aber nein: Nach dem einschalten der Kamera wurden die Batterieen sogar als voll angezeigt. Ich hab spaßhalber einen Film eingelegt und voll gemacht; astrein!

Naja, mit den Batterieen und Akkus ist das ja auch so ne Sache!! Bei den LI-Ion Akkus von meinen DSLR´s ist das Verwirrspiel genauso:Bei Nikon heißt es man solle den Akku nur leer lagern; bei Canon gerade das Gegenteil: Von Zeit zu Zeit nachladen. Da blickt noch einer durch!

Vielen Dank und viele Grüße

Frank


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#6

RE: Lithiumbatterie in Blitzgeräten

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 21.12.2008 07:44
von mks • Mitglied | 864 Beiträge
Hallo,

ich habe vor einiger Zeit alle Batteriebetriebenen Geräte auf Eneloop Akkus umgestellt. Die haben den Vorteil, der für Akkus unglaublich geringen Selbstentladung, d.h. sie eignen sich auch für selten genutzte oder Dinge mit wenig Verbrauch. Laut Sanyo sind sie dauerhaft auslaufsicher, mir ist bisher auch noch nie irgend ein Akku ausgelaufen. Nach zehn Jahren Lagerung sind die garantiert auch leer, aber das brauch ich jetzt nicht wirklich. Nach einem Jahr habe ich letztens mal die Akkus meiner Fahrradlampe (LED) nachgeladen, eh sie mal im falschen Moment leer sind. Die Entladephase hat immer noch ewig gedauert. Darüber hinaus sind sie nicht teurer als gute Batterien, dafür aber wiederverwendbar...

Gruß!
Markus

edit: Man muss natürlich noch dazu sagen, dass in Blitzgeräten verwendete Akkus eine deutlich kürzere Lebensdauer haben. Das liegt daran, dass sie vom Blitz tiefentladen werden. Aber 30 Mal laden statt 1000 Mal ist zwar viel weniger aber immer noch viel...

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zuletzt bearbeitet 21.12.2008 07:47 | nach oben springen

#7

RE: Lithiumbatterie in Blitzgeräten

in Kameratechnik, Objektive, Blitzgeräte 21.12.2008 20:56
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge
Da fällt mir ein, daß ich vor ein paar Jahren doch mal die Lithium-AA-Batterieen für meinen Blitz gekauft habe. Die waren absolut ungeeignet. Die Ladezeit des Blitzes war schon nach dem ersten Blitz so lang wie sonst nur mit fast leergelutschten Alkalis.

Gruß
Jochen

Gruß
Jochen
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zuletzt bearbeitet 21.12.2008 20:57 | nach oben springen






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