#11

RE: Oberflächen und Qualität der Barytpapiere

in analoges Fotozubehör 31.08.2008 03:54
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge
In Bezug auf die Schnittkanten habe ich mit Wephota eigentlich über Jahre nur gute Erfahrungen, Ausrutscher mag es auch dort geben. Was mich allerdings bisher bewogen hat dort zu kaufen ist ganz einfach der Umstand gewesen, daß ich Festgradationen verwendet habe und Wephota der einzige Lieferant war und ist, der nahezu immer das komplette Sortiment in allen Oberfläche, Gradationen und Größen liefern konnte. Die Verpackungen haben mich nie gestört, mit dieser Art von Verpackung bin ich aufgewachsen (früher war allerdings meistens noch eine Lage Transparentpapier unter dem Packpapier).

Wer Multigrade verwendet ist bei Wephota wohl weniger gut aufgehoben, Universal B und Universal Speed Festgradation sind dort eindeutig die billigsten Materialien.
Preise sind auch relativ, damals in den 50ern und 60ern war es noch weit schlimmer als das was Ilford macht. Es galt noch die Preisbindung und die Hersteller nahmen sich Frechheiten heraus, wie firmenübergreifend im Handel für einen Kleinbildfilm DM 3,40 zu verlangen (Rollfilm 120 übrigens 1,70)während derselbe Film dann als Hausmarke bei Neckermann für 1,85 verkauft wurde (was auch noch satte Gewinne abwarf)oder der Agfacolor CT18, der bei uns 13,50 kostete, in der reichen Schweiz aber nur rund 6 Mark.

Wie mir scheint unterscheiden sich die Beobachtungen verschiedener Beobachter gewaltig, das läßt mich befürchten, daß die Schwankungen gewaltig sind. Generell sind nach meinen Beobachtungen matte Oberflächen eher unkrtisch, weil das Sägemehl mit eingegossen wird, was stabilisieren dürfte.

In Antwort auf:
Wolfgang Moersch hatte mir mal das Kentmere empfohlen, welches ich aber noch nicht getestet habe. Das neutrale gibt es bei Impex in glänzend, das warmtone nur in filigran glänzend. Aber es gibt ja noch weitere Anbieter im WWW.


Jetzt leuchtet mir die Beobachtung von Henning auch ein, er hatte scheibar nicht glänzend, sondern filigran, ob man das nun als gläzend bezeichnen sollte oder halbmatt ist mir nicht so ganz klar.

Bei Efke scheint es überdies wohl so zu sein, daß da neben glänzend auch noch Kristall existiert, womöglich ist das dort Glanz in besserer Qualität


In Antwort auf:
Fomabrom Variant matt:
Das Papier ist wirklich matt. Also nix Semimatt sondern feinstes totmatt (zumindest das, was ich mir darunter vorstelle). Man hat den Eindruck jemand hat einen Barytträger genommen und mit einem hochwertigen Drucker draufgedruckt.
Von sich ablösender Emulsion an den Rändern oder ausfransenden RÄndern kann ich nichts berichten. Hatte ich noch nicht. Aber vielleicht tritt das bei glänzend eher auf? (Auf bei den PE-Papieren von Foma konnte ich sowas noch nicht feststellen.)


War bei mir auch in Matt der Fall, daß sich die Emulsion am Rand leicht ablöste. Vielleicht ist es ja besser geworden, bei Foma hört man ja auch mitunter von Qualitätsschwankungen.

gut Licht
Walter
zuletzt bearbeitet 31.08.2008 04:01 | nach oben springen

#12

RE: Oberflächen und Qualität der Barytpapiere

in analoges Fotozubehör 31.08.2008 05:42
von HenningH • Mitglied | 1.216 Beiträge

Zitat von Photoamateur
Jetzt leuchtet mir die Beobachtung von Henning auch ein, er hatte scheinbar nicht glänzend, sondern filigran, ob man das nun als glänzend bezeichnen sollte oder halbmatt ist mir nicht so ganz klar.

Zitat von HenningH
Das Kentmere soll "filigran glänzend" sein, sieht aber "pseudo-matt" aus, also irgendwie fein geprägt und glänzt überhaupt nicht.

Auf der Rückseite der Packung steht "filigran". Das "glänzend" steht nur im Impex-Katalog... Meine Bezeichnung wäre grob-matt.

Gestern gab's die ersten Versuche, Hochglanz zu erreichen... Probiert wurden Ilford und Fomabrom. Zum Warmwerden (papierstark soll ja einfacher zum Glänzen zu bringen sein...) ein paar Blätter BN 21 in Revue-Verpackung (Agfa, ORWO?), eingeschlagen in rotes Transparent- (soll auch als Beleuchtungsschutzfilter taugen...) und schwarzes Papier. Foma und Ilford ließen sich problemlos zur gleichen, reproduzierbaren Oberfläche trocknen, lediglich die Wölbungsrichtung des gesamten Blattes war unterschiedlich. Woher die Stippchen, die auch beim Revue auftraten, kommen, werden weitere Versuche zeigen müssen.
Der einzige Unterschied zwischen Foma und Ilford ist also bei mir weiterhin der Preis und die Eignung zur Matttrocknung gegen das Tuch.

Ich weiß nicht, inwieweit das Fehlen von Kodak, Agfa und Forte die Chargen bei Foma vergrößert hat, die Papiere machen auf mich wirklich einen professionellen Eindruck.


_____
Früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will.
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#13

RE: Oberflächen und Qualität der Barytpapiere

in analoges Fotozubehör 31.08.2008 07:17
von Knipsophon • Mitglied | 666 Beiträge

Hi Henning,

die "Stippchen" etstehen, wenn Du das Papier nicht richtig auf die Hochglanzfolie angedrückt hast. Passiert mir auch ständig und daher lasse ich die Hochglanztrocknung auch ganz sein Seidenmatt gefällt mir halt besser.


Gruß
Lui


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#14

RE: Oberflächen und Qualität der Barytpapiere

in analoges Fotozubehör 31.08.2008 08:06
von HenningH • Mitglied | 1.216 Beiträge

Hallo Lui,

ich hab' gestern alles probiert. Von "Papier pitschnass lose auf die Folie gelegt" bis "Papier mit aller Kraft mit der Folie verschweißt". Es gab immer Stippchen.
Vielleicht liegt es an der Folie. Aber das ist ein anderes Thema, das ich noch einmal in Ruhe angehen werde (allerdings ohne Ilford-Papier).

Viele Grüße

Henning


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#15

RE: Oberflächen und Qualität der Barytpapiere

in analoges Fotozubehör 31.08.2008 08:44
von Knipsophon • Mitglied | 666 Beiträge

versuche es mal mit Glanzol. Ich weiß leider nicht, ob es das noch gibt. Oder mit Spiritus die Hochglanzfolie abreiben und etwas draufschütten, bevor Du das Papier draufwalzt (das geht nicht mit Forte-Papieren, die bleiben kleben)

Gruß
Lui


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#16

RE: Oberflächen und Qualität der Barytpapiere

in analoges Fotozubehör 31.08.2008 13:30
von Photoamateur • Mitglied | 3.030 Beiträge
verschoben

gut Licht
Walter
zuletzt bearbeitet 31.08.2008 14:00 | nach oben springen






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