#1

Lithprints und die Entwicklungszeit

in Dunkelkammer & Entwicklung 10.03.2008 08:12
von hornilla • Mitglied | 2.895 Beiträge

Hallo,

ich bin heute entnervt aus der Duka gekommen. Ich habe gelithet und zwischendurch auch normale SW-Abzuge gemacht. Die ersten 4 Liths waren soweit ok. 3x 18x24 Fomatone, 1x ADOX Pokywarmtone. Ab dann hat alles ewig gebraucht und hat nicht mehr annähernd gescheite Ergebnisse gebraucht. Nur sehr weiche, kaum erkennbare Bilder. Entwickler war Easylith 10+10+500.

Also frag ich mich, was ihr für erfahrungen mit den verschiedenen Entwicklerverdünnungen, verschiedenen Papieren und den Belichtungszeiten gemacht habt.

Am Ende hab ich dann übrigens gemerkt, dass der Entwickler wohl nach ein paar Stunden (3-5) kaputt war?! Was habt ihr da für erfahrungen, wie lange die Entwicklerverdünnungen halbar sind?

Gruß,
Christoph


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#2

RE: Lithprints und die Entwicklungszeit

in Dunkelkammer & Entwicklung 10.03.2008 09:13
von kugelfisch • Mitglied | 2.759 Beiträge

Hallo Christoph,

ist mir auch schon passiert, daß der Entwickler von einem auf den anderen Print abgeranzt ist. Keine Ahnung an was das liegt. Evtl. ein Spritzerchen Stoppbad oder Fix in den Entwickler gekommen?

Viel mehr als 5 Stunden macht Entwickler allerdings auch nicht mit.

Ich arbeite mittlerweile beim Lithen auch gerne mit 2 Entwickler. Zuerst mit einem normalen hochverdünnter Entwickler (bei mir Moersch Warm 1+100) die ersten leichten Zeichnungen anentwickeln und dann die Schatten mit etwas fetterem Lith nachziehen. Die Ergebnisse werden so ein bischen nachvollziehbarer.

Das angehängte Bild ist so entstanden.

Gruß
Alex

Angefügte Bilder:
2233594186_ea55ac6ea6.jpg


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#3

RE: Lithprints und die Entwicklungszeit

in Dunkelkammer & Entwicklung 11.03.2008 00:26
von hornilla • Mitglied | 2.895 Beiträge

Hallo Alex,

dünner angesetzter Entwickler hält aber kürzer, oder? Hast du, wenn du nur mit Lith arbeitest einen Favoriten für die Verdünnung? Du arbeitest ja auch mit Easylith, oder?

Das mit dem Stoppbad kann übrigens gut sein. Kanns zumindest nicht ausschließen.

Ich merke aber auch immer mehr, dass das ADOX Polywarmtone nicht mein Lieblingspapier ist, obwohl ichs am anfang gekauft hab, und dachte, es würde es werden. Ich hab das Gefühl dass Fomatone und MCP einfach wesentlich verarbeitungsfreundlicher sind. Mit dem Polywarmtone gefallen mir irgendwie auch die normalen SW-Abzüge in Eukobrom nicht besonders. Blöde Sache.

Und zu allem überfluss haben alle Bilder, die ich mit dem ADOX abgezogen hab (weils die einziegen in 24x30 waren) auch noch Rote schlieren an den Rändern. Wird wohl daran liegen, dass die Fixierschale um 1 bis 2 mm zu klein war und an einigen Stellen nicht genug Fixierer hingekommen ist. Mal sehn, was ich nachfixiere. Manche Abzüge haben das auch gar nicht verdient...

Gruß,
Christoph


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#4

RE: Lithprints und die Entwicklungszeit

in Dunkelkammer & Entwicklung 11.03.2008 01:44
von kugelfisch • Mitglied | 2.759 Beiträge

Hi Christoph,

dünn angesetzt habe ich nur den "normalen" Entwickler (Moersch Warmtone 1+100), bei der Verdünnung kann man den dann auch danach wegkippen. Der ist nur dafür da, um der ersten Zeichnungen zu erzeugen. Das hat dann wiederum den Vorteil, daß man sich um die Zeichnungen im Lithentwickler nicht mehr allzuviel Gedanken machen mußt. Also kannst du diesen dann fetter Ansetzen.

Durch die zwei Bäder hast du dann viel mehr Steuerungsmöglichkeiten. Im ersten dünnen Bad kümmerst du dich um die Lichter und im zweiten um die Schatten. Seit ich das so mache, habe ich wesentlich weniger Ausschuß beim Lithen.

Gruß
Alex



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