#11

RE: Kann man mit den heutigen RA-4-Chemikalien in der Schale entwickeln?

in Dunkelkammer & Entwicklung 22.02.2016 03:25
von Rainer Zalewsky • Mitglied | 531 Beiträge

Dankeschön,

Rainer Z.


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#12

RE: Kann man mit den heutigen RA-4-Chemikalien in der Schale entwickeln?

in Dunkelkammer & Entwicklung 18.04.2016 04:14
von Fotohuis • Mitglied | 88 Beiträge

Nova Prozessor, geheitzt.


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#13

RE: Kann man mit den heutigen RA-4-Chemikalien in der Schale entwickeln?

in Dunkelkammer & Entwicklung 30.04.2016 04:59
von pongo • Mitglied | 776 Beiträge

Bei mir verhält es sich dto. Nach Dilu war Schluß u mit Maschine u Trommel mag ich nicht. Habe auch eine große DDR Wärmeplatte, da wären die 30 grad kein Problem, man kann ja zwischendurch mit dem Fön nachheizen.
Habe mir fest vorgenommen, dieses Jahr wieder color zu machen, zumal ich jede Menge Papier eingefroren habe. Habe jetzt nur die Beiträge überflogen, also welche Chemie ist für 25 - 30 Grad geeignet?
Den Nova kann ich nicht empfehlen, obwohl zunächst das Prinzip verlockend aussieht. War froh, daß ich die Kiste nach 1 Jahr gut verkaufen konnte. Ich bleibe bei Schale...

VG

PS. Habe noch einen Dilu Kit gefunden. Ist bestimmt , ja, so 15 Jahre alt. Kristallisiert ist noch nix. Könnte der noch funktionieren? - Gibts dfenn keinen Hersteller, der mal 1000 Ltr anrührt? Gehen bestimmt weg wie warme Semmeln.


zuletzt bearbeitet 30.04.2016 05:04 | nach oben springen

#14

RE: Kann man mit den heutigen RA-4-Chemikalien in der Schale entwickeln?

in Dunkelkammer & Entwicklung 30.04.2016 09:31
von Rainer Zalewsky • Mitglied | 531 Beiträge

Zitat von pongo im Beitrag #13
Gibts dfenn keinen Hersteller, der mal 1000 Ltr anrührt? Gehen bestimmt weg wie warme Semmeln.


Ach, das wünschte ich mir auch!
Also ich habe mir eine tadellos funktionierende Wärmeplatte gekauft, weil auch ich bei den Schalen bleiben will, mit denen ich erstklassig zurechtkam (ausnahmsweise sogar einmal ca. 40x50 [etwas größer, weil Zoll], als ich zu einer 10er Packung Ilford-Papier zu sagenhaft günstigem Preis kam) und will demnächst wieder in Farbe entwickeln. Leider habe ich mein Farbpapier nicht eingefroren, sondern nur im Kühlschrank gelagert, und sehe diesem Ereignis deshalb nicht ohne Sorge entgegen. Als Chemikaliensatz habe ich mir Digibase RA 4 Printkit für 1 Liter gekauft (aber, wie gesagt, noch nicht benutzt). Jojo kann etliches zum Farbentwickeln bei mäßig über Raumtemperatur erhöhten Temperaturen sagen.

Gruß,
Rainer Zalewsky

Bitte laß es mich wissen, wenn Du wieder Farbe machst!


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#15

RE: Kann man mit den heutigen RA-4-Chemikalien in der Schale entwickeln?

in Dunkelkammer & Entwicklung 03.05.2016 23:20
von JoJo • Mitglied | 1.728 Beiträge

ALLE RA-4 Maschinenchemikalien arbeiten um 25-30 Grad. Ich nehme immer 30 Grad, weil in der Schale die Verdunstung geringer ist und in der Maschine die Kondensation am Deckel geringer ist, als bei 35 Grad.
Die Zeit bei 30 Grad verlängert sich auf 1 Minute, statt die normalen 45 Sekunden.
Bei 25 Grad dauert es schonmal 2 Minuten oder länger.
20 Grad hat (zumindest bei mir) noch nie funktioniert. Der Entwickler ist so gut wie inaktiv. Ich habe aber immer Minilabchemie benutzt (AGFA, Tetenal, Fuji) und nie irgendwelche Amateurkits.
Ich rede immer von einer gleichen Belichtung des Papiers! Natürlich kann ich das Papier 4x überbelichten, in der Hoffnung dass dann auch bei 20 Grad etwas kommt. Es mag funktionieren, aber sowas mache ich nicht.

Die Welt scheint ohne DiluPrint nicht mehr klarzukommen. Ich habe das Zeug nie gekannt und somit auch nie vermisst. In alten Hobbylaborzeitschriften gibt es viele Berichte. Da sind die Farben der Standardprozesse IMMER schöner, leuchtender und besser gewesen als mit Dilu.
Auch hatten die Niedertemperaturprozesse immer wieder mehr oder weniger Farbkipp-Probleme.
Es ging zwar, aber Sieger aller Tests war immer der Standardprozess bei 35 Grad. Die Kommentare lauteten immer "Ganz okay, aber...."

Ich habe mal gelesen, dass man standard RA-4 Chemie durch Erhöhen des pH-Wertes auf Raumtemperatur trimmen kann. Habe ich bisher nicht probiert.
Wahrscheinlich enthält das Dilu auch keinen Zaubertrank sondern es handelt sich nur um eine geringfügige Modifizierung des Standardentwicklers. Es gab ja nicht nur Dilu. Auch Tetenal und viele anderen haben damals RT-Kits angeboten.
Meine Meinung ist die, dass sich damals die Hersteller eine goldene Nase mit dem Zeug verdient haben. Es gab viele teuere Mittelchen, die auf einfachsten und billigen Substanzen basieren. Man muss eben nur wissen wie!

Aber wie auch immer: Auch wenn die chemische Reaktion bei niederer Temperatur erzwungen wird (und etwas anderes ist das nicht!) , dann sind die Farben trotzdem nie gleich wie bei der hohen Temperatur. Vor allem laufen die Farblinien nicht parallel, da kannst Du soviele Zusatzchemikalien reinmischen, wie Du willst.
Das Heizen der Schalen auf 30 Grad ist nun wirklich keine Raketentechnologie, so dass ich nicht verstehe, warum auch in der Vergangenheit die Leute auf das beste machbare Ergebnis verzichtet haben und sich mit den Ergebnissen der RT-Prozesse begnügt haben.


Gruß

Joachim


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#16

RE: Kann man mit den heutigen RA-4-Chemikalien in der Schale entwickeln?

in Dunkelkammer & Entwicklung 03.05.2016 23:39
von kwm • Mitglied | 209 Beiträge

Zitat
Vor wenigen Monaten hätte ich also noch Deine RCP 20 haben können?



Die RCP 20 wird immer noch bei ebay so ab 80 Euro angeboten. Der Umbau ist nicht sonderlich kompliziert. Die allseits bekannte Anleitung nennt Artikelnummern bei Conrad. Zwar sind die Zahnräder noch erhältlich aber die Artikelnummern haben sich geändert. Den "neuen" Antriebsriemen aus der Anleitung habe ich nicht benötigt, der alte passte noch. Ich musste die Silikonschläüche austauschen,was bei geöffneter Maschine recht einfach ist. Bei einer Einlaufbreite von 20 cm ist ein Maximalformat von 20 x 30 cm erreichbar.

1
 
http://www.vogelstimmen-wehr.de/rcp.htm
 




Karl


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#17

RE: Kann man mit den heutigen RA-4-Chemikalien in der Schale entwickeln?

in Dunkelkammer & Entwicklung 03.05.2016 23:43
von pongo • Mitglied | 776 Beiträge

DAnke für deine Ausführungen. Ich fange mal am Schluß an: der Sinn der 20 Grad war wegen der Raumtemperatur - die natürlich vorhanden sein mußte - und problemloses Durcharbeiten garantierte.
Dilu hatte auch Macken, z.B. teerte es nach langer Benutzung so, daß man die Schalen nur mühsam sauber bekam. Ansosten war es top. DA war einmal die Ergiebigkeit und dann, auch nach 10 Monaten funktionierte die Chemie noch, halt die Temp erhöhen, klaglos; da war Tetenal längst im Eimer. Auch die Konstanz stimmte, man mußte nicht ständig die Filtereinstellungen prüfen. Und zu guter letzt, die Farben kamen bei mir immer prächtig, allerdings habe ich keine Tests im Vergleich gemacht. Meine Arbeitstempemperatur war 23 - 25 Grad.

Aber das ist Schnee von gestern. - Mich dürstet nach Colorarbeit und mit 25 Grad brauche ich keine Heizorgien machen. - Und - gibt es Minilab-Chemie in kleineren Gebinden und ggf. wo?

VG


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#18

RE: Kann man mit den heutigen RA-4-Chemikalien in der Schale entwickeln?

in Dunkelkammer & Entwicklung 04.05.2016 01:45
von bilderknipser • Moderator | 9.358 Beiträge

....


Gruß
Jochen
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zuletzt bearbeitet 04.05.2016 03:13 | nach oben springen

#19

RE: Kann man mit den heutigen RA-4-Chemikalien in der Schale entwickeln?

in Dunkelkammer & Entwicklung 04.05.2016 02:12
von pongo • Mitglied | 776 Beiträge

Verglichen mit meinem Kunze Analyser 4012 ist der Heiland eine viel zu umständliche Angelegenheit. Hat mir neulich erst ein Kollege nochmal lang u breit erklärt, ich wußte es aber schon. Die Auswahl dieser Hilfsmittel ist eh gering heutzutage, da braucht man nicht allzu lange, um sich en detail zu informieren,.


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#20

RE: Kann man mit den heutigen RA-4-Chemikalien in der Schale entwickeln?

in Dunkelkammer & Entwicklung 04.05.2016 05:32
von JoJo • Mitglied | 1.728 Beiträge

Zitat von pongo im Beitrag #17
Und - gibt es Minilab-Chemie in kleineren Gebinden und ggf. wo?


Offiziell gibt es keine kleinen Gebinde. Ich habe mir das immer in Ebay geholt. Da gibt es immer wieder aus Firmenauflösungen.
Leider ist die Artikelbezeichung der einzelnen Firmen recht undurchsichtig, so dass ich erst immer die passenden Prospekte und Datenblätter suchen musste. Da die Sachen meistens für 10 oder 20 Liter sind, muss man sich die Daten besorgen um den Ansatz für weniger machen zu können.
Auch muss man nach dem Entwickler und Bleich/Fixierbad immer getrennt suchen, weil es nie zusammen angeboten wird.

Gruß

Joachim


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