#1

Yashica 5000E

in Erfahrungsberichte 19.12.2011 22:50
von konicafan • Mitglied | 962 Beiträge

Hier mein kleiner Erfahrungsbericht über die Yashica 5000E.

Eigentlich wollte ich ja eine Yashica 35 Electro haben, aber irgendwie kam ich nie zur
rechten Zeit, einer bot immer drüber. Nach einigen Recherchen im Netz, viel mir die Yashica
5000E auf und eines Sonntags zur Mittagszeit wars so weit, sie war mein, für 30 Euronen mit
Versand. Auf ihre gesuchte Schwester, die Yashica 14 Ic, wird geboten, das einem der Spass
vergeht, was solls, es geht auch mit einer 1,8er Optik und das nicht schlecht.

Die 1968 eingeführte 5000E hatte einige Vorgänger auf die ich hier nicht weiter eingehen
will. Sie ist eine Messsucherkamera mit gekuppeltem CDS-Belichtungsmesser. Ausgestattet mit
einem festmontierten 6 Linser in 3 Gruppen. Belichtungszeit B, 1-500, Copal SV Verschluß,
Blende 1,8 /16,Naheinstellung 0,8 m, Filmformat 24x36. Der Blitzschuh hat keinen
Mittenkontakt, das Kabel ist verlangt, PC-Anschluß vorhanden. Die Kamera funktioniert ohne
Batterie, die nur zur Belichtunsmessung benötigt wird. Vorgesehen sind 2x PX 640, die es
nicht mehr gibt. Eine PX 640 hatte ich noch, eine SR 44 und 2 Centstücke habe ich dazu
getan, es funktioniert.

Um es gleich zu sagen, die 5000E macht Spass. Sie funktioniert einwandfrei, einschließlich
der Belichtungsmessung. Eingeschaltet wird die Belichtungsmessung mit einem Knopf auf der
Frontseite der Kamera, sie schaltet selbstständig ab. Die Messung ist etwas eigenartig, sie
kennt nur eine Over und Under Leuchte im Sucher. Man stellt auf Over und dreht solange bis
die Lampe erlischt und Under aufleuchtet, dann etwas zurück Richtung Over, wenn keine Lampe
mehr leuchtet ist die richtige Blende ermittelt. Die Blende ist mit der Zeit gekoppelt, aber
jederzeit änderbar, ohne einen Knopf oder so zu drücken. Die ASA Einstellung geht von 10 bis
800 ASA. Der Sucher ist klar, aber im Stile der 60er leicht getönt, der Messkeil gut
sichtbar.

Die Kamera ist relativ schwer und fühlt sich wertig an. Sie ist deutlich kleiner als z.b.
eine Leica M3. Zeit und Blende liegen vorn am Objektiv und sind etwas schwer zu erfühlen,
die Entfernungseinstellung liegt direkt am Body. Der Aufzugshebel ist gut geformt und läßt
sich leicht bedienen.

Mein Fazit: Die Yashica 5000E ist eine Kamera, die ich uneingeschränkt empfehlen kann, ein
Kamera die Spass macht. Ideal für die Streetfotografie und als Immerdabei Kamera bestens
geeignet.


Gruß
Michael

p.s. Bilder gibts morgen.
Hier noch ein Link zur Yashica


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"Kunst ist nicht was Du siehst, aber Kunst ist das, was Du andere sehen machst." -Edgar Degas

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#2

RE: Yashica 5000E

in Erfahrungsberichte 20.12.2011 11:06
von konicafan • Mitglied | 962 Beiträge

Hier noch 2 Fotos zur Yashica.

Bild 1: Zeigt u.a. den mit Switch gekennzeichneten Belichtungsmesserschalter, der während der Messung gedrückt gehalten werden muß.
Bild 2: Sichtbar sind hier die Bedienungsringe von vorn: Zeit,Blende,Entfernung.

Gruß
Michael

Angefügte Bilder:
DSC00709.JPG
DSC00711.JPG

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zuletzt bearbeitet 20.12.2011 11:08 | nach oben springen

#3

RE: Yashica 5000E

in Erfahrungsberichte 20.12.2011 11:42
von konicafan • Mitglied | 962 Beiträge

So und als letzter Nachtrag hier noch 3 Ergebnisse mit der Yashica 5000E.
Belichtungsmessung mit der Kamera.
Wie immer abfotografiert mit Sony Cybershot.
(Die Schärfe hat etwas gelitten, es war kalt auf dem Balkon.)

Gruß
Michael

Angefügte Bilder:
DSC00714.JPG
DSC00716.JPG
DSC00717.JPG

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zuletzt bearbeitet 20.12.2011 11:49 | nach oben springen

#4

RE: Yashica 5000E

in Erfahrungsberichte 28.12.2011 17:05
von Dirk • Mitglied | 369 Beiträge

Mit viel Geduld hab ich diese Jahr auch eine Lynx.
Übrigens Michael, kann man diese Yashica von der allerbesten Seite knipsen, dass wird nie rüberkommen, man muß Sie in der Hand halten
Stimmt's?

VG
Dirk


"I had 4 biscuits and then I ate one. Then I only had 3!"



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#5

RE: Yashica 5000E

in Erfahrungsberichte 28.12.2011 17:40
von konicafan • Mitglied | 962 Beiträge

Hallo Dirk,

das ist aber nicht anders, als bei anderen Kameras.
Viel Glück bei der Suche nach der Lynx, Geduld ist angesagt.

Gruß
Michael


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